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  5. Boxen und Amps

Carver PM-1.5 gute Endstufe?

  • stöff
  • 29. September 2004 um 13:22
  • stöff
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    • 29. September 2004 um 13:22
    • #1

    Hallo Leute, weiss jemand unter Euch etwas über die Carver PM-1.5 Endstufe zu berichten.
    Soll ja eine der ersten mit Schaltnetzteil sein. Im speziellen würden mich Beiträge bezüglich:
    - Sound
    - Betriebssicherheit
    - taugt der interne Clip Limiter
    sehr interessieren.
    Ach ja, wie ist so der Gebraucht Preis einer noch gut "erhaltenen" Endstufe?

    Besten Dank und Gruss
    Stöff

  • microsound.de
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    • 29. September 2004 um 18:59
    • #2

    Hi stöff,

    habe 2 der Stufen seit Jahren im Einsatz. Sind sehr robust. Eine wurde mal, als der Lüfter kaputt war, mit einem Warm-Luft-Föhn (!) "gekühlt", hat für den Event auch getan (sie schaltet erst bei 90 Grad ab). Irgend wann waren dann die Kondesatoren ausgetrocknet, die wurden dann ersetzt, seither keine Probleme.
    Vom Sound her ist mir nichts Negatives aufgefallen.

  • Karl-J. Thul
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    • 29. September 2004 um 19:08
    • #3

    carver ??? haben die was mit bob carvers sunfire zu tun ??? ist nämlich ein spezialist für schaltnetzteilendstufen im hifi bereich. würde mich mal interessieren ob die inzw. auch pa sachen fertigen.
    -kj-

    Leiser ist kaputt !!!

  • MasterMatze
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    • 29. September 2004 um 19:33
    • #4

    soweit ich weiss sind viele gebrauchte Caveramps systemüberbleibsel aus der K&F Acess Serie
    also kein schlechtes Material!

    mfg Matthias Schoster

  • stöff
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    • 29. September 2004 um 23:32
    • #5

    Danke schon mal für die Beiträge.
    Kann mir sonst noch jemand etwas über diesen Endstufentyp Auskunft geben? Ich weiss, ist keine QSC, wo es so viel zu berichten gibt.....
    Hei TBF bist Du online :wink:

    Danke und Gruss

    Stöff

  • Oliver Derks
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    • 30. September 2004 um 13:45
    • #6

    Also ....

    Carver ist kein Überbleibsel bei der K&F Access Serie, sondern Kling & Freitag hat den offiziellen D-Vertrieb für Carver Amps.
    Viele K&F Produkte werden also mit diesen Amps gekauft.
    Ansonsten sind die Amps recht wenig verbreitet, was wohl daran liegt, dass K&F nicht all zu viel Marketing für dieses Produkt betreibt.

    An der Qualität schmälert dies aber nichts.
    Die Amps laufen sehr zuverlässig seid ca 2 Jahren bei uns im Mobilbetrieb.

    Die Limiter arbeiten unauffällig (da bei uns nur an K&F Controller mit Sense Limiting).
    Sound ist wie immer Geschmacksache.
    Ich bin der Meinung ein Amp darf gar nicht klingen & hat neutral zu sein.

    Gruß
    Oliver

  • wora
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    • 30. September 2004 um 15:20
    • #7

    carver war einer der ersten hersteller von amps mit schaltnetzteil, das war so anfang der 90er jahre.
    allerdings waren die ersten modelle nicht so bsonders zuverlässig, ich erinnere mich daran das wir immer ersatz-amps mitnahmen wenn ne carver dabei war.

    deshalb haben sie sich wohl auch nicht durchsetzen können, es gab zu viele negative erfahrungen am anfang.
    nach den obenstehenden infos haben sie das aber mittlerweile im griff.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 30. September 2004 um 17:22
    • #8

    Im Moment haben wir eine Carver als Ruine defekt im Lager rumstehen. Leider weiß ich im Moment nicht ob das die gleiche wie aus der Überschrift ist.
    Die bei uns nennt sich irgendwie "magnetic field power amp".....blablabla..
    Ist 2HE und hat rechts so kleine LED Bänder!

    Dieser Amp ist übelster Tobac. So was schlechtes habe ich lange nicht gesehen! Sieht von innen aus wie im Physik LK gebaut, Drähte und Bauteile kreuz und quer durchs Gerät. Der Lüfter erscheint wie aus dem Föön meiner Präsidentin ausgebaut, und die Netzspannung wird auch ohne Rücksicht auf Verluste quer und wild durchs Gerät gelegt!

    Der Trafo ist einfach nur klein. Eine spezielle Ansteuerung in Form von Takt gibt es zumindest Primär nicht. Auch Sekundär erscheint mir das ganze wie eine 2stufige Versorgungsspannung - mehr nicht. Endtransistoren sind jeweils 10 Motorola bekannter Reihe - alles also sparsam gemacht!
    Sound ist brutal, vordergründig. Das Gerät feuert subjektiv ordentlich Pegel, mir scheint als spiele da gewisser Schneid eine Roll...... 8)

    Kurzum: überhaupt nicht mein Fall.

    Ob die besagte PM 1.5 die nun beschriebene ist weiß ich erst später. Muß noch mal aufs Label schauen!
    Stefan

  • TBF
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    • 30. September 2004 um 18:03
    • #9

    12ooer?

    STreufeldtrafo mit Phaenanschnitt dann der STromflussqwinkel gesteuert - nettes konzept man muss bedenken dass diese leistung vor 20 Jahren nicht gerade selbstverständlich war in dem kleinen Gehäuse - Impulsleistung sattest HErvorragend für mids und high's was damals nciht bedacht wurde das die musik immer mehr zusammenkomprimiert wird - bei so wenig crestfaktor ist der trafo mehr oder weniger dauerüberlastet wenn man ordentlich knüppelt - dazu meistens noch für 220 V ausgelegt was über kurz oder langzu "geruchserscheinungen" fürht wenn das ding im bass betreiben wird - ah ja die trafos solls nimemr geben - also selberwickeln rockline falls dieser typ mit jenem Problem gemeint ist (hatte eigneltih c immer dieses PRoblem) da das ja ein headroom Amp bzw. ein Amp für normale d.h. nicht kaputtkopmprimierte musik war war damals die auslegung ok - gut im vergleich zu der verschwenderischen auslegung einer DAP vision mit 52 Motorrollern ist das nat. "drüftig" ....

    edit der innenaufbau ist für "überm Teich gefertigte Produkte" normal siehe auch wegwerftech3600 usw... Du darfs nicht immer Yorkville Maßstäbe ansetzen ....

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • stöff
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    • 30. September 2004 um 22:56
    • #10

    Hallo Leute
    Vielen Dank für die Beiträge, welche ich in dieser Art etwa vermutet habe. Musste beim öffnen des Gerätes auch etwas schmunzeln.
    Um die Katze aus dem Sack zu lassen, mir wurden ca. 40 stk. dieser Amps günstig zum Kauf angeboten. Da ich in nicht allzuweiter Zukunft noch im Install. Bereich einige Amps brauche, dachte ich doch für kurze Zeit mal an die Carvers. Aber...... ich werde es wohl doch besser lassen, da es eine recht hochwetige Sache werden soll.
    Es scheint, dass die neueren PT Serien gerade im Netzteil Bereich schon um einiges besser geworden sind und nun auch im Bass Leistung bringen.

    Vielen Dank an alle und eine schöne Zeit

    Stöff

  • rockline
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    • 2. Oktober 2004 um 10:48
    • #11

    Zu meinem Beitrag: es ist die PM 1.5 die ich in der Werkstatt stehen habe!

    Hat mein Kollege billig bei E Bay ersteigert, und nun soll sie wieder flottgemacht werden. Ihn hat die kleine Bauform und das geringe Gewicht inspiriert darauf zu bieten! Ich hätte als Höchstgebot für so eine Endstufe im Topzustand 100.- geboten - mehr ist der Bastelhaufen nicht wert!
    Stefan

  • DJ-JAJA
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    • 2. Oktober 2004 um 11:43
    • #12

    Ich hatte lange Zeit die PM 1.5 und PM 1200 im Mietpark.

    Ich war sehr zufrieden damit. Über den mabuchi Lüftermotor kann man schmunzeln. Ist aber genug Platz da um einen Papst dort einzubauen.

    Dampf und Druck hatten die Geräte ordentlich. Nen t.Amp 2400 haben sie meiner Meinung nach gut ausgestochen.

    Am Top waren sie Super, weil sie da nicht allzu warm wurden. Am Bass hat es mir eine mal im 4 Ohm Betrieb genommen. Rep lag um die 300 DEM. Soweit ich informiert bin, wird die Reparatur langsam nicht mehr so einfach, weil einige Teile nicht mehr produziert werden.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Wellenfront
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    • 2. Oktober 2004 um 12:38
    • #13

    Moin
    Kaufe gerne Defekte PM1200 oder ähnlich!
    Bitte Angebote als PM

    PS:Das Konzept ist für die Zeit,so ca. 87 genial,mir ist kein Amp ausser LAB aus der Zeit bekannt der diese Entwicklungstiefe aufweist.

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Wellenfront
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    2.083
    • 2. Oktober 2004 um 15:59
    • #14

    Übrigends......köstlich
    :D
    Peltier Element zur Kühlung einer Einbauendstufe.......selten so gelacht.

    Diese Selbstbau-"Pro,fies" immer wieder Lustich*gg*
    Ruhen sie in Frieden :mrgreen:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    2.757
    • 3. Oktober 2004 um 22:09
    • #15

    Ich habe rocklines beschriebene Stufe jetzt auch mal in Augenschein nehmen können - was sowas angeht, bin ich nicht sonderlich beleckt, weil ich halt kein gelernter Fernsehmann o. ä. bin. Aber sogar für einen Laien war wirklich schnell ersichtlich, dass verarbeitungsmäßig da einiges im Argen ist. Der Lüfter ist wirklich das beste, sieht aus wie aus so einem Solarbaukasten für Zehnjährige und ist auf einem wackeligen Blechstreifen festgefriemelt. Der Trafo ist kein Ringkerntyp, sondern konventionell gebaut, und an den scharfen Metallecken und -kanten laufen die dicken spannungsführenden Adern knapp dran vorbei. Hier und da siehts aus, als ob während der Platinendesign-Entwicklung was vergessen worden wäre, manche Bauteile wurden mit dicken, knubbeligen Lötzinn-Tropfen grob auf die Platinen geklebt. Gut, manchen mags vielleicht nicht interessieren, wie es hinter den Kulissen aussieht... Hauptsache, das Ding spielt. Aber von hoher Qualität scheint das Material wirklich eher nicht zu sein...

  • Wellenfront
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    2.083
    • 4. Oktober 2004 um 00:15
    • #16

    Bei diesem Netzteilkonzept ist ein Blechpacket sehr zweckmäßig!
    Das Netzteil hat durch einen sehr Weichen!!! Trafo mit Spalt und die Phasenanschnittregelung eine längere Stromflusszeit und dadurch bessere Eisenausnutzung!!(gewicht)
    Die Bauform ist Zweckmäßig,da Quatratisch
    Die Lüfter halten genauso wie jeder Andere auch,nur haben sie deutlich mehr Powerreserve,bitte Überlastet die Carver mal.......dann passiert kurzzeitig "Lustiges"

    Im Gegensatz zu einer Macrotech 2400 ist zb das Platinen material nicht Pappe!

    Und die Transistoren sind deutlich fetter Dimensioniert und auch noch gesockelt!

    Ich bin kein Fan von diesem Amp,aber er ist fürs Alter ein Meisterwerk und auch heute noch gut einsetzbar,und hat mit 450@8 auch ein bisschen Power.
    ergleicht doch mal andere Hochprofi Ampz aus der Zeit mit der Carver.....da schneidet die PM 1200 verdammt gut ab.

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Jim
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    883
    • 5. Oktober 2004 um 23:08
    • #17

    wenn ich mich nicht täusche, ist der Unterschied zwischen PM 1.5 und PM 1200: Die 1200er hat mehr Endtransistoren und 2 Lüfter.

    Ich war einer der ersten in Deutschland, der 1.5 und 1200 im Einsatz hatte. Vorher benutzte ich Crest.

    Die 1.5er macht 795 W sin. an 4 Ohm einkanalig, bevor der Trafo ausläuft :mrgreen: Unglaublich zur damaligen Zeit, kleiner als ein CD Player und ca. 9kg

    Übrigens laufen die immer noch bei mir. Haben diese lange Zeit so einiges mitmachen müssen. Mittlerweile benutze ich sie nur noch für Monitore.
    Hatte nie nennenswerte Probleme damit.

    so long Jim

  • mundl_1
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    24
    • 26. Oktober 2005 um 14:37
    • #18

    Jetzt möchte ich auch noch meine Erfahrung einbringen ....

    Wir haben seit 10 Jahren 4 St. Carver PM 1200 im Einsatz, bis dato ist nur eine Maschine davon in Reparatur gegangen (Elkos) ansonsten sind wir was den Klang, die Power und die Zuverlassigkeit betrifft sehr zufrieden.

    Mango: Sehr Brummempfindlich ... Eingänge sollten Travosymetriert werden (auch Empfehlung von Kling & Freitag )

    Ansonsten ist nix dran zu meckern ..........

    Kein Licht, kein Ton ... wir kommen schon !

  • hwb
    Beiträge
    252
    • 27. Oktober 2005 um 22:12
    • #19

    Wo habt ihr die Endstufen eingesetzt, Mittelhochton oder auch im Bass?
    Letzteres haben uns die Endstufen regelmäßig recht übel genommen, was sich eben durch abgefackelte Netzteile geäußert hat. Zudem haben sie trotz regelmäßiger Reinigung Probleme mit den Protect-Schaltungen und den Pegelanzeigen bekommen.
    Die PTs waren da wohl besser gebaut, da gab es keinen einzigen Ausfall.

  • mundl_1
    Beiträge
    24
    • 28. Oktober 2005 um 13:10
    • #20

    Wir setzen die Amps im Monitorbetrieb ein (also Fullrange).
    Ich hatte ja geschrieben, das wir eine zur Reparatur hatten ---> das war ein Drama ..... zuerst hatte ich die bei einem normalen Radio / Fernsehonkel der eigentlich so alles hinbekommt ... aber er hat bei dem Amp versagt .... wir bekamen das Teil zurück mit kuriosen Fehlverhalten was Aussteuerung und Protect betrifft .... wir entschlossen und dann das Teil zu Klink & Freitag zu schicken. Seit dem läuft der Amp wie am jüngsten Tag.

    Die Amps sind brauchbar und zuverlässig .... aber halt nicht mehr "up to date" aber immernoch besser als so ein Reiskocher aus dem Elektronikkatalog.

    Kein Licht, kein Ton ... wir kommen schon !

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