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Beschallung einer extremen Partei

  • Leitwolfi
  • 28. Oktober 2004 um 15:39
  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 29. Oktober 2004 um 16:10
    • #21

    Das ist klar. Weltverbesserung fängt im Kleinen an. Ob Ichs letztendlich machen werde oder nicht, dass kann ich immer noch entscheiden.

    Dennoch finde ich deine Unterstellungen nicht OK. Ich lasse mich weder als dumm, horizontlos oder Vollidiot beschimpfen. Man kann seine Meinung kundgeben, aber dann bitte in einem angemessenerem Tonfall und bitte sachlich. Ich glaube wenn du mich besser kennen würdest, könntest du mich besser einschätzen.
    Und mal ganz nebenbei, wer Charakter mit "K" am Anfang schreibt, den würde ich auch nicht einstellen. :wink:[/quote]

    Zur Unterstellung: Klar, das gehört sich nicht, aber das war einfach zuviel ds guten. Und das sich das nur auf deine Äusserungen hier bezieht, habe ich ja geschrieben, ansonsten stehe ich dazu!

    Die Sache mit dem Rechtschreibfehler is natürlich peinlich ;o), ich würde jetzt gerne davon berichten dass mich meine Freunde hin und wieder einen "verkappten Legastheniker" nennen, aber wie schreibt man dass nun wieder??? :shock: :shock: :shock:

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 29. Oktober 2004 um 16:38
    • #22

    Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld wenn sie so bleibt!

    Nur mal so...
    Es geht hier um PA und nicht um Politik!
    Geld stinkt nicht, was noch nicht heißt, das ich den Job machen würde.

    Aber mal ganz nebenbei, für die meisten kleinen Versammlungen habe die Parteien eigene PAs (Auch wenn sie damit nicht umgehen können) Ichwar auf ner Wahlkampfveranstaltung der FDP (imho die Partei mit den aktuell besten Ansätzen, leider im Schatten der CDU/CSU) wo es so grauenvoll klang, dass ich mich als Gast an den Mixer gesetzt habe, damit zumindest etwas verstanden hat.

    lightning

  • Dirkens
    Beiträge
    45
    • 29. Oktober 2004 um 18:18
    • #23

    Tach Leute,
    kann mich dem großteil der Meinungen hier nicht anschließen und versteh die große Abneigung nicht!
    Wir haben für zwei mittlere Konzerte Technik im Verleih gehabt und servicen die Technik in einer Location wo Wahl VA's und so weiter stattfinden!
    Kann nur sagen: Geld immer Pünktlich, nette Leute und Material immer IO zurück!

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 29. Oktober 2004 um 19:13
    • #24

    Wir haben bereits wiederholt für Sekten und rechte Parteien gearbeitet.
    Und: Gern immer wieder. Beste Veranstaltungsorganisation, Geld zumeist in bar am Veranstaltungstag.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 29. Oktober 2004 um 19:43
    • #25

    kater86;
    "Worauf kann man da stolz sein? Das sollte doch eher selbstverständlich sein, oder?"
    Für vielen aber, wie du auch siehst, nicht selbstverständlich.

    lightning;
    "Es geht hier um PA und nicht um Politik! "
    Wenns nur um PA-GERÄTE ginge, ja. Gutes Gerät, schlechtes Gerät. Die sind von Natur Apolitisch 8)

    "Geld stinkt nicht"
    Dies Aussage ist aber Billig.

    MfG
    schönen Abend noch
    nouve

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • Mister.Lange
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    • 29. Oktober 2004 um 20:24
    • #26

    @ Tom noise

    Sicherlich hat jeder Bürger das Recht sich in einer Partei seiner Gesinnung zu engagieren bzw. sie zu wählen. Aber es gibt eben Parteien, die auf unser Grundgesetz pfeiffen und so Dinge sagen wie das Beispiel mit der Reichskanzlei oder dass, wenn sie erst mal an der Macht sind, sie das ganze System stürzen. So etwas kann mich nur entsetzen. Und da schwindet für mich das Recht jeden Bürgers, denn es geht um eine Partei, die unseren Staat/unser GG nicht akzeptiert. Und das hat nichts mit irgendwelchen sinnvollen Reformen, an welcher Stelle auch immer, zu tun. Sicherlich gibt sich eine Partei, wie die NPD hier in Sachsen, im Parlament demokratisch und "um ordentliche parlamentarische Arbeit" bemüht. Aber auf der Straße bei Treffen und Demonstrationen werden andere Töne angeschlagen. Da kann man die Ziele erkennen. genauso wie man erkennen kann, dass mit solchen "harten" Tönen der extremste Rechte Rand geködert wird. Aktuell nimmt die NPD neue Mitglieder auf, die früher Führungskräfte von mittlerweile verbotenen Vereinigungen waren. Mit Gleichgültigkeit wird man keine Verbesserung erhoffen können. Ich kann von niemandem erwarten, dass er aktiv irgend jemanden oder etwas "bekämpft". Aber ich erwarte, dass jemand, der sich KLAR von soetwas DISTANZIERT, es nicht unterstützt für einen einmaligen Gewinn.
    Die Theorie, dass sich solche Parteien selbst entlarven wenn sie erst mal politisch relevant werden, kann ich nicht unterschreiben und möchte ich das Beispiel der PDS in Brandenburg näher bringen. Sie hat bei der letzten Wahl klar Stimmen hinzugewonnen. Für sie zum Glück reicht es nicht um die Regierung zu übernehmen. So kann sie auch nicht für eine derzeiteige schlechte Situation verantwortlich gemacht werden und sicher bei der nächsten Wahl ncoh einmal kräftig gewinnen. Ähnliches prophezeihe ich mal für die NPD in Sachsen. Ihr ist es nähmlich gelungen, Strukturen in der Mitte der komunalen Gesellschaft aufzubauen. Da sind Ärzte, Anwälte und ähnliche.
    Ganz sicher kann man NPD und PDS nicht direkt vergleichen. Aber beide werden sicher davon profitieren, dass sie einfach sagen können sie hätten die schlechten Verhältnisse nicht zu verantworten, da sie nicht in der Regierung sind. Wenn aber die NPD erst mal regiert, hat sie auch die Macht unsere Demokratie in ihrem Sinne zu ändern.
    Rechts gesinnte Bürger finden mit Sicherheit auch bei der CSU/CDU einen Flügel der ihnen entgegen kommt. Das finde ich dann trotzdem nicht gut. Aber es ist für mich akzeptabel, da wir in einer Demokratie leben und auch sie eine Recht haben sich politisch vertreten zu lassen. Aber bitte im Rahmen des Grundgesetzes.

    Also nochmal, wenn man prinzipiell gegen extreme ist, die die Basis unserer Gesellschaft nicht akzeptieren, dann gehört für mich dazu, auf den geringen Umsatz den eine solche VA im Jahr ausmacht, zu verzichten. Für HKS sollte es egal sein, da eh ein Hobby. Ein professioneller Verleiher geht sicher nicht Pleite, wenn er diese VA nicht durchführt. Wer die Ziele solcher Vereinigungen akzeptiert und ihre Ziele teilt, der soll auch den Auftrag durchführen. Ich weis dann was ich von ihm zu halten habe und er wird hoffentlich merken, das es andere Auftraggeber gibt, für die sich eine solche Diskussion hier gar nicht stellt. Und zwar weil sie gerade und Charakterfest durch ihr leben gehen und nicht nur sagen dass sie dagegen sind, sondern auch danach handeln.

    Übrigens bin ich stolz ein Deutscher zu sein, und zwar u.a. wegen der letzten knapp 60 Jahre und der Kurve die unser Volk gekriegt hat. Das wir mittlerweile relativ tollerant und friedliebend. Dass wir wichtige ethische Grundwerte als Grundlage für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gefunden haben.

  • Dirkens
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    • 29. Oktober 2004 um 21:02
    • #27

    Mister.Lange

    würde ja bedeuten das man bei jedem kunden erstmal die gesinnung hinterfragt und dann entscheidet ob er bedient wird oder nicht.
    Hab mir von unserem Misch Meister sagen lassen das VA's in diesem bereich gesitteter ablaufen als jede Heavy Mettal Party.
    Diskusionslos währen dann noch die Punkte meinungsfreiheit und gleiches recht für alle! Bin bestimmt kein Freund oder Verteidiger dieser Leute und habe auch schon die eine oder andere Party vor die Hunde gehen sehen nur weil Leute der kurzhaar Fraktion der Meinung wahren jetzt mal Stimmung machen zu müssen, gibt eben von jeder Sorte solche und solche würd meine Oma sagen! :shock:

  • Kracky
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    • 29. Oktober 2004 um 21:13
    • #28

    Es gibt hierzu einfach ein paar Überlegungen die man immer erstmal durchdenken sollte, egal wer der Kunde ist, egal ob links oder rechts Extrem. Zuallererst interessiert mich mein Material, ist es bei diesem Kunden einem besonderem Risiko ausgesetzt? Muß ich Schäden oder gar die Beschlagnahmung befürchten? Wie seriös ist der Kunde, besteht die erhöhte Gefahr des Diebstahls? Das sind mal die primären Gedanken die ich mit ein beziehen würde.

    Als nächstes kommt mein Ansehen, wird mein Ansehen in der Branche oder meiner Umgebung geschädigt wenn ich diesen Job übernehme und ich zwangsweise in Verbindung mit dem Kunden gebracht werde? Könnte ich einen wichtigeren Kunden verlieren weil der keine Zusammenarbeit mehr wünscht weil ich einen schlechten Ruf von solchen Jobs bekomme. Gerade wenn man in der Kunst und Künstlerszene tätig ist, hat man es mit sehr empfindlichen Persönlichkeiten zu tun.

    Also ich würde gerne auf solche Jobs verzichten wenn es sich machen läßt, man kann sich damit innerhalb kürzester Zeit mehr kaputt als gut machen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    • 29. Oktober 2004 um 22:41
    • #29

    mein kurzer beitrag zum thema:

    1.) ich würde für keine rechte partei arbeiten - ganz einfach aus gewissensgründen, und da hilft auch zusätzliche kohle (wie punkt 3 der abstimmung) überhaupt nicht weiter.

    2.) handelt es sich bei nennung von linken und rechten parteien in einem atemzug unter dem gesichtspunkt der extremität um ein historisches fehlurteil. das sollte man, grade als deutscher, wissen.

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    • 29. Oktober 2004 um 22:47
    • #30

    Heute mittag habe ich angekreuzt, dass ich es nicht machen würde, das entspricht auch den Tatsachen, aber sollte dann doch nicht ganz unkommentiert bleiben.

    1.) Ich bin in der glücklichen Situation, auf Beschallungsaufträge nicht angewiesen zu sein. Außerdem können solche Aufträge viel Ärger machen. (Sie müssen nicht, aber sie können. Wer garantiert, dass nicht zwei Wochen später die AntiFa das eigene Lager abfackelt. Wer ersetzt einem das?)

    2.) Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft (und das ist auch gut so!), und da muss man halt auch Meinungen akzeptieren, die einem so angenehm sind wie ein Schmerz im Gesäß.

    Erst diese Woche hat das BVG in ein Urteil geschrieben:

    Zitat

    6. Schließlich scheidet auch die Bekämpfung radikaler Parteien, solange das Bundesverfassungsgericht eine Partei nicht durch Urteil für verfassungswidrig erklärt und aufgelöst hat, als Rechtfertigungsgrund für die angegriffene Regelung aus.

    Wenn es sich um eine verbotene Organisation handelt, dann erwarte ich eigentlich von allen Kollegen, einen solchen Auftrag abzulehnen. Solange die Partei nicht verboten ist, handelt es sich um "technische Umsetzung eines Grundrechtes", das mache ich niemand zum Vorwurf, auch wenn ich das selbst nicht machen möchte.

    3.) Die politische Auseinandersetzung sollte auf sachlicher Ebene erfolgen, mit Argumenten und nicht mit "Sabotage" (und erst recht nicht mit Gewalt).


    4.) Es stellt sich die viel unangenehmere Frage, wie man damit umgeht, wenn man von einer unbekannten Person einen Auftrag bekommt und dann erst während der Veranstaltung mit Schrecken feststellt, worein man da eigentlich geraten ist...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Mister.Lange
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    • 29. Oktober 2004 um 23:04
    • #31

    Um dem Ganzen mal etwas den hätte, wenn und aber Charakter zu nehmen:
    Meines Wissens ist das Verbot der NPD an Schlampereien des Verfassungsschutzes gescheitert.

  • meister kn
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    • 30. Oktober 2004 um 00:14
    • #32

    Ich denke man solte extreme Veranstaltungen nicht unterstützen, rechts wie auch links.
    Ich denke auch das mann auf einmal einen ganz schlechten Standpunkt bei seinen Stammkunden haben kann, die es lieber seriös haben...weil irgenwie ist alles miteinander verbunden.


    Meine Meinung

    Grüße Chris

  • Fossi
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    • 30. Oktober 2004 um 18:51
    • #33

    Beschallungsfirmen bzw. deren Inhaber sind Dienstleister. Sofern es sich um eine legale Veranstaltung handelt, sehe ich keinen erstmal Grund diese nicht zu betreuen oder dem Veranstalter kein Material zu vermieten.
    Mal grob umrissen, mir ist völlig egal was aus meiner Box tönt, solange ich damit nicht in Konflikt mit dem Gesetz gerate oder die Box kaputt geht.

    Deshalb jemanden zu beschimpfen ist weit unter der Gürtellinie.
    Wenn jemand aus welchem Grund auch immer eine Veranstaltung nicht betreuen will, so soll er dies tun. Aber deshalb jemand anderen, der diese VA dann betreut, zu verurteilen zeugt nicht gerade von Professionalität.

    Man sollte bei jeder VA die "Risiken" abwägen (kaputte LS bei Hardcore-was-weiß-ich, Randalierer auf der Saufveranstaltung etc.) und dies gegebenenfalls auch im Mietpreis berücksichtigen, aber eine Veranstaltung grundsätzlich abzulehnen, weil der Typ Müller heisst, Meier von dem ich schon 3 VAs bekommen habe Müller nicht ausstehen kann oder fetten Schlager hört, läge mir fern.

    blubb.

  • meister kn
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    • 30. Oktober 2004 um 20:05
    • #34

    Ich denke es kommt auch darauf an, wie man selber politisch da steht.

    Ich finde unsere Demokratie - natürlich auch die zu entscheiden, wenn ich bediene und wenn nicht ganz gut, und das sollte auch so bleiben.
    Deswegen sehe ich keinen Grund Extreme Gruppierungen zu unterstützen, auch nicht des Geldes wegen...

    Aber wie gesagt, das muß jeder für sich persönlich entscheiden...

  • Mister.Lange
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    • 31. Oktober 2004 um 02:03
    • #35

    In der Diskussion hier bekommt man das Gefühl, dass die Mehrheit hier es prinzipiell erst mal machen würde. Das Abstimmungsergebniss sieht dann allerdings schon anders aus.

    Ist sicher ein heikles Thema, welches dann im konkreten Fall wohl eine Gratwanderung braucht.
    Ich halte diese beiden Parteien, nach denen hier gefragt wurde, auf jeden Fall für ein unterschätztes Problem. Muss aber auch den Stimmen recht geben, die sagen dass es sich um legale Parteien handelt. Somit haben sie auch erst mal die gleichen Rechte wie andere.
    Trotzdem kann man sie nicht mit anderen Parteien vergleichen, was die Ausuferungen ins Extreme angeht,aber vor allem auch ihre Ziele. Und das relativiert diese Rechte irgendwie. (auch wenn sie natürlich real bestehen)


    ps: wer sich mal bilden will:

    http://www.npd.de/npd_startseiten/programme.html

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    • 31. Oktober 2004 um 09:23
    • #36
    Zitat von "Mister.Lange"

    ps: wer sich mal bilden will:

    http://www.npd.de/npd_startseiten/programme.html

    Ja, das sollte jeder mal lesen, mindestens bis zum Satz

    Zitat von "NPD Parteiprogramm"

    Wir fordern die Revision der nach dem Krieg abgeschlossenen Grenzanerkennungsverträge.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mischpultschorsch
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    • 31. Oktober 2004 um 10:15
    • #37
    Zitat von "Fossi123"

    Beschallungsfirmen bzw. deren Inhaber sind Dienstleister.

    Ganz genau. Wir sind ganz einfach Dienstleister und keine Gralshüter der Moral.

    Solange der "Veranstalter" bzw. dessen Event nicht verboten ist, sehe ich keinerlei Bedenken, diesen Auftrag auszuführen.
    Mit Verweigerung gießt man bei denen eher noch Öl ins Feuer. (Vergleiche auch die völlig überforderten Moderatoren bei der Wahlberichterstattung, als die DVU in den Landtag einzog...)

    Und: Ich hab schon mehrmals DGB-Demonstrationen am 1.Mai betreut - seid gewiß: Auch da ist beileibe nicht alles Grundgesetzkonform, was da aus den Boxen schallt.....

  • Wolfpack
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    • 31. Oktober 2004 um 12:31
    • #38

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe eure Argumente nicht so ganz... merkt ihr eigentlich, dass ihr damit auch eine Form von Extremismus ausübt?
    Die totalitäre Staatsform hat sich als die Beste angesehen.
    Die Monarchie hat sich als die beste Staatsform angesehen.
    Der Kommunismus hat sich als die beste Staatsform angesehen.
    Die Demokratie sieht sich ebenfalls als die beste Staatsform an.
    Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass die Demokratie die letzte und perfekte Staatsform auf diesem Planeten sein wird?!

    Ohne Extreme gibt es keine Veränderung. Stellt euch ein Zwei-Parteien-System wie in den USA vor... CDU & SPD stopfen sich abwechselnd die Taschen voll, ohne behelligt zu werden. Fortschritte und Veränderungen sind keine nötig. Man kann ja maximal die andere Partei wählen - mit dem gleichen Programm und den gleichen Auffassungen! Das nennt sich dann Demokratie. Es hat einen guten Grund, dass wir in einem Mehrparteiensystem leben. Fortschritt kann nur durch Konkurrenz entstehen.

    Deswegen würde ich auch gegen meine politischen Bestrebungen diesen Leuten Gehör verschaffen, nur um einen Extrempunkt zu bilden, der die politische Spitze zum Handeln zwingt. Nennt es Erpressung, Nötigung, wie auch immer, aber ich halte es für zwingend notwendig.
    Um nochmal klar zu stellen: Das Nationalsozialistische System hat sich meiner Meinung nach genauso wie das Anarchistische System als untragbar und menschenverachtend erwiesen.
    Aber es muss das Risiko geben, in einen solche Staatsform ZURÜCKzufallen, um den Betreffenden klar zu machen, dass etwas getan werden muss, wenn wir nicht wieder in der liberalen Steinzeit landen wollen (By the way: Ich übersetze das Wort "liberal" nicht mit linksextrem, sondern als offen und Gegenteil von Engstirnigkeit - egal in welcher Richtung)!

    Und der Schorsch liefert ein gutes Beispiel mit der DGB-Demo! Das ist auch eine extremistische Vereinigung. Aber da kräht kein Hahn danach!

    Mein Provokationssatz des Tages lautet:
    Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass die Deutschen die Einzigen sind, die mit ihrer Geschichte (= der nationalsozialistischen Phase) ein Problem haben?
    (Bin mal gespannt wieviele sich provozieren lassen und wieviele den tieferen Sinn hinter diesem Satz verstehen) :wink:

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • Kracky
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    • 31. Oktober 2004 um 13:25
    • #39

    Um das ganze einmal wieder etwas weg vom Politischen Hintergund zu bringen, es ist mir wie gesagt egal in wie weit ein Kunde extrem ist und vorallem in welche Richtung. Was mir wichtig ist, leidet mein Material evtl. darunter und da ist mit etwas mehr Kohle abzocken lang nicht alles gewonnen wenn es heiß her geht und leider ist bei Extremveranstaltungen welcher Art auch immer die Gefahr gegeben das nicht nur Schäden sondern ein Totalverlust im Bereich des möglichen liegt. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Und eine DGB Demo mit Extremdemos zu vergleichen, das sind zwei Welten in Deutschland.

    Wo rechts demonstriert ist links gewaltbereit nicht weit und schon garnicht die Polizei mit harten Bandagen wenn es sein muß. Selbiges gilt anderst herum. Bei DGB sind meißt keine Gegenparteien die gewaltbereit einschreiten würden zu befürchten. Das ist einfach der Fakt der den Fall zum Fall macht.

    Das mal alles aus dem sachlichen Gesichtspunkt des armen Verleihers der dann dumm aus der Wäsche guckt wenn dann der Totalverlust der Anlage Wirklichkeit geworden ist.

    Der Aspekt der eigenen Ansicht ist ein anderer. Hier handelt wohl jeder nach eigenem Wissen und Gewissen und darüber zu diskutieren denke ich macht keinen Sinn. Aber um dem Kollegen Wolfpack doch noch ein bischen Freude zu bereiten gehe ich doch noch etwas auf seine Staatssysteme ein. Ein Totalitäres Staatssystem auf welches du da anspielst birgt eine sehr große Gefahr, die Gefahr des verlußtes der Freiheit. Vielleicht nur zuerst der Freiheit einzelner Zielgruppen aber im Endeffekt gefähredet es die Freiheit von jedem. Um dann auf deinen satz an zu spielen, nein die Deutschen haben kein Problem mit ihrer Nationalsozialistischen Vergangenheit, sie haben das große Glück einen Fehler den man gemacht hat immer im Hinterkopf zu haben. Aus Fehlern lernt man und entwickelt sich weiter, und ich denke nicht das es eines Rückschrittes solch primitiver Art benötigt um unseren Staat wieder auf den rechten Weg zu bringen. Vielmehr benötigen wir vielmehr wieder den Optimismus an Aufgaben herran zu tretten und Leute die auch mal was auf eigene Faust auf die Reihe bringen. Und das sage ich mit recht, den es sind mir soviele Fälle in nächster Umgebung bekannt die mit 18 Jahren die lehre abgebrochen haben weil es zu viel für sie war, ein 21 Jähriger der ausgelernter Elektriker ist aber aufgrund seines benehmens und Aussehens keinen Arbeitsplatz findet und schuld sind immer alle anderen. Das sind unsere Hausgemachten Deutschen Problemfälle und wer dann behauptet der Ausländer der sich anpasst und benimmt hat jemandem einen Arbeitsplatz weg genommen der macht genau vor diesen Problem alle Augen zu. Und um noch eine Zahl zu nennen, über 1 Mio, unserer Arbeitslos gemeldeten sind lauter solche Fälle, die als Deutscher bis Mittags 15 Uhr im Bett liegen und warten das irgendwer ihnen Geld gibt zum leben. So ich denk das war wieder politisch sehr weit ausgeholt aber um das Problem zu sehen braucht man in keiner Richtung Extrem zu sein, an dem kränkelt unser Staatssystem und an sonsten an nichts.

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    • 31. Oktober 2004 um 17:49
    • #40
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Ganz genau. Wir sind ganz einfach Dienstleister und keine Gralshüter der Moral

    und mensch mit kopf (in dem sich hoffentlich ein wenig gehirnmasse befindet) bist du nicht?

    ihr versteckt euch alle mann hinter einer angeblich professionellen fassade (..."sie haben grundrechte wie alle anderen auch") und umgeht damit die politische und moralische problematik der angelegenheit - jedenfalls schreibt ihr bis jetzt so! ich hätte euch bis jetzt ja eigentlich ein wenig mehr charakter und bildung zugetraut... :cry:
    nur knapp 2/3 der abstimmenden würden es nicht tun - beängstigend.
    hättet ihr lust, auf einer va zu arbeiten, auf der die wiedereinführung der todesstrafe gefordert würde?!?!

    was mich desweiteren nervt: (und ich schreibe es gerne nochmal) es handelt sich bei der gleichsetzung rechter und linker parteien unter dem gesichtspunkt der extremität um ein HISTORISCHES FEHLURTEIL!

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