HI
guckt euch mal die Zeichnung an.
http://www.egbeck.de/karlson.htm
der Lautsprecher sitzt doch innen oder?
und dann noch ne frage:
Gibt es da irgentwelche Unterschiede wenn man den lautsprecher vor oder hinter dem Loch platziert?
HI
guckt euch mal die Zeichnung an.
http://www.egbeck.de/karlson.htm
der Lautsprecher sitzt doch innen oder?
und dann noch ne frage:
Gibt es da irgentwelche Unterschiede wenn man den lautsprecher vor oder hinter dem Loch platziert?
Hallo,
Du kannst den Lautsprecher von hinten oder von vorne montieren.
Dabei mußt Du beachten, daß bei der Montage von hinten der Magnetaufbau des LS nicht zu groß sein darf, da der LS ja schräg montiert wird und eventuell auf dem Boden aufsitzt. Eventuell vorhar in einer 1:1 Skizze ausprobieren.
Von vorne ist eine Montage nur möglich, wenn Du wenigstens einen "Vorhang" (Seite der hornförmigen Blende) demontieren kannst. Sonst paßt der LS nicht rein.
Schönen Gruß
Wolf
Nur mal so ganz nebenbei bemerkt: Das Konzept ist völlig veraltet, funktioniert nicht und ist nicht zum Nachbau zu empfehlen.
Dir ist aber schon klar, dass die Abstimmung nicht mehr passt, wenn man das chassis umdreht :roll:
Er meinte sicher, ob es einen Unterschied macht, ob man das chassis von vorn oder von hinten an der Wand festschraubt. (nicht umgedreht mit Magnet nach aussen!)
Den Unterschied wirst du sicher nicht hören und es ist wesentlcih einfacher zu bauenm, sofern er denn vorne durch den Schlitz passst.
Es muss ja einen Grund haben, warum den jemand von innen verschraubt hat.
Hallo cyberlight,
wenn Du die Karlson so gut kennst, dass Du sie als nicht funktionierend beschreibst, dann sollte Dir aber auch klar sein, daß ein verdrehter Einbau des Speakers (Magnet nach außen) nicht möglich ist - wegen des "Vorhanges".
Ich denke, man sollte vorsichtig sein mit Pauschalurteilen, wenn man solche Boxen nicht ernsthaft geprüft hat. Daß sie funktionieren, konnten sie schon oft genug beweisen. Es ist allerdings Geschmackssache und nicht allgemeingültig zu bewerten.
Das Problem liegt im hohen Fertigungsaufwand und der Gehäusegröße. Mit heutigen Treibern sind kleinere Gehäuse bei annähernd gleichem Ergebnis möglich.
Es ist definiv so, daß ein 15"-Treiber bei einer K15 _nicht_ ohne Demontage mindestens eines Flügels des "Vorhanges" von vorne montiert werden kann (auf die Schallwand aufgesetzt, Magnet nach hinten). Sind die Flügel verleimt, muß der Speaker von hinten eingebaut werden. Da ist aber (ich wiederhole mich) zu beachten, daß der Magnet bei größerer Ausladung aufgrund der Nähe zum Bodenbrett anstoßen kann. Ich kann da ein Lied von singen.
Schönen Gruß
Wolf
Zitat von "cyberlight"
Nur mal so ganz nebenbei bemerkt: Das Konzept ist völlig veraltet, funktioniert nicht und ist nicht zum Nachbau zu empfehlen.
Nur mal nebenbei bemerkt:
Das Prinzip "Hornlautsprecher" ist noch älter...
Das Karlson funktioniert, allerdings nicht besser/schlechter als ähnliche Resonator-Produkte.
Die ersten hatte ich vor 20 Jahren, damals wurde die Dinger als "Wunderwaffe" angepriesen, das sind sie sicherlich nicht.
Wie Wolf schon bemerkte, für die Leistung sind sie a bisserl gross, und der Fertigungsaufwand ist auch nicht ohne.
Bei meinen waren die "Gardinenbretter" lose, nur auf Leisten geschraubt, und das Chassis (Fane) von vorne montiert.
Wie würdet ihr den Klang von einem KARLSON Koppler beschreiben, der von egbeck Seite ist ja ein Hybrid mit Resonator.
Laut der Messung auf der egbeck-Seite sollte der aber schon einen höhern Wirkungsgrad haben als eine Bassreflexbox.
Gruß
Habicht
Hallo Habicht,
der Karlson-Coupler ist ein Hybrid. Ich würde ihm sogar eine entfernte Verwandschaft (nicht klanglich) mit der ARLS nicht absprechen.
Die Rück-Kammer wirkt wie ein BR, die Vorkammer wie ein Horn. Ganz klar ist die Wirkungsweise nicht, es gibt in USA einen Spezialisten, der sich schon lange und anhaltend auch in Foren mit dem Coupler beschäftigt: freddyi.
Ansätze zu Schallankopplung an die Luft findest Du hier:
http://home.planet.nl/~ulfman/
Der Klang: relativ weich im Bass, geht recht tief runter, weniger "Kickbass". Höhere Empfindlichkeit als eine BR mit gleichem LS. Trotz der Bemerkungen auf der genannten Website bezüglich der einsetzbaren LS denke ich, daß schon eine klangliche Abhänigkeit von dem eingebauten LS vorhanden ist. Das erscheint mir auch logisch.
Der K12 (12"-LS) funktioniert meiner Meinung nach wirklich nicht gut, hier ist die Rück-Kammer zu klein.
Schönen Gruß
Wolf
Ich finde die Frage ist doch eher, ob die Wiedergabe im
Tief(st)bassbereich überhaupt von dem Karlson-prinzip
einer sich exponentiell öffnenden Röhre belangt wird...
Viertelwellenlänge usw...
Ich schätze mal dass da nicht mehr geht als bei ner Bassreflex.
Zitat von "Bassti"
Ich schätze mal dass da nicht mehr geht als bei ner Bassreflex.
Schwer zu sagen, weil man beide mit den gleichen Chassis bestücken müsste.
Auf der Seite wird das Teil beschrieben als "BR-Box, deren Port mit einem Expo-Horn bestückt wurde".
Das trifft es wohl auch am ehesten.
Was mich etwas mehr erstaunt hat, war die Tatsache, das unter den verwendeten Chassis ein EV SP 12B auftaucht.
War das nicht ein Breitband-Chassis mit Dual-Cone?
ZitatWas mich etwas mehr erstaunt hat, war die Tatsache, das unter den verwendeten Chassis ein EV SP 12B auftaucht.
War das nicht ein Breitband-Chassis mit Dual-Cone?
Ich habe den SP12C (Nachfolger vom SP12B) in einer K12 ausprobiert und als nicht gut befunden. Hier erscheint die Rückkammer zu klein, es kommt nix raus.
Der SP12B/C ist ein 12" EV mit Mittelton-Cone. Es gab ihn auch als SP12TRXC, da war noch ein T35 zusätzlich drin. Damit war es ein Vollbereichs-LS mit zwei Wegen.
Ich hab' meinerseits mal etwas im Archiv gekramt und tatsächlich den alten Bauplan wiedergefunden, nach dem die Karlson damals entstanden sind, aus einer Bauplansammlung von Klinger.
Allerdings gibt es da zu dem Egbeck-Plan einen kleinen Unterschied:
Da, wo bei dem Egbeck-Plan das Mass "12" eingetragen ist, sitzt bei dem Klinger-Plan ein horizontales Verstärkungsbrettchen mit einer, der dortigen Schlitzbreite entsprechenden, halbrunden Aussparung.
Klinger weist ausdrücklich darauf hin, das diese Verstärkung für eine korrekte Funktion notwendig ist, bei meinen waren sie auch drin, drolligerweise kann man auf dem Foto der Egbeck-Seite deutlich die Schraubenköpfe sehen, mit denen die "Gardinenbretter" an die Verstärkung geschraubt sind.
Nachsatz:
Ich habe noch einen, wesentlichen Unterschied entdeckt:
Die BR-Öffnung ist in den beiden Bauplänen völlig unterschiedlich gestaltet.
Bei dem Egbeck-Plan ist es iner der Mitte ein Brettchen und rechts und links zwei Löcher, bei Klinger direkt umgekehrt...
Hallo,
auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Geht doch auf die Seite
http://home.planet.nl/~ulfman/
da findet ihr alles, was ihr zum Bau braucht. Zum Beispiel unter "Articles, John E. Karlson, Scans p 2" findet ihr die richtigen Konstruktionspläne der Karlson. Klinger hatte seinerzeit den einen oder anderen Fehler in seinen Übersetzungen, ich würde mich ganz bestimmt nicht auf seine Angaben verlassen.
Die Flügel wurden an dem horizontalen Brett über dem LS mit Gewindestangen verankert, da sie bei hohen Lautstärken anfingen zu schwingen.
Zitat von "Wolf"
Klinger hatte seinerzeit den einen oder anderen Fehler in seinen Übersetzungen, ich würde mich ganz bestimmt nicht auf seine Angaben verlassen.
Nein, sorry, das war mein Fehler.
Der Bauplan von Klinger ist so klein gedruckt, das es hinsichtlich der Anordnung des Ports zu Irrtümern kommen kann.
Es ist/war nur ein Port, mittig.
Allerdings ist der Text zum Egbeck-Plan missverständlich, hier wird offenbar von zwei Öffnungen geschrieben.
Zitat von "Wolf"
Die Flügel wurden an dem horizontalen Brett über dem LS mit Gewindestangen verankert, da sie bei hohen Lautstärken anfingen zu schwingen.
Hier gibt es tatsächlich einen Unterschied in der Konstuktion, Klinger hat hier ein zusätzliches Brettchen vorgesehen, wohl aus dem gleichen Grund.
Welchen aktuellen Speaker kann man eigentlich für diese Konstruktion verwenden.
Gruß
Habicht
hallo ihr! ![]()
und wie wäre es, wenn man den 'originalen' karlson koppler baut?
bei einer rohrlänge von 4metern wären damit frequenzen ab20Hz möglich.
wie hoch ist der wirkunggrad (in %) von so einem rohrlautsprecher? ist der durchmesser beliebig variierbar? -> sind ja druckkammertreiber nötig -> mit tieftönern wäre das leicht und einigermaßen billig vertretbar.
wenn das rohr nur einmal gebogen wird
dann wäre er nur noch 2meter hoch.
welche nebenwirkungen würden sich warscheinlich durch die einfache (bzw. mehrfache) biegung des rohres ergeben?
grüße fjmi
Zitatwelche nebenwirkungen würden sich warscheinlich durch die einfache (bzw. mehrfache) biegung des rohres ergeben?
Wahrscheinlich ein Rückenschaden und ein tiefes Loch in der Kasse.
Wenn man also 4m Rohr umbiegt, hat man nachher eine Gesamthöhe von 2m? Interessante Betrachtung.
Wie kommst du bei 20Hz auf 4m?
soweit ich das oberflächlich 'verstanden' hab ist so ein 'Rohr' ein lambda/4 resonator, also nehme ich bei 20Hz 16,5m wellenlänge an => ca. 4meter
und wenn das rohr umgebogen wird sind das ca. 2meter höhe
den rückenschaden riskiere ich gerne...kollateralschäden ![]()
naja die biegung schluckt jaauch was. also wird das ganze nur noch 1,80 oder weniger hoch.
tom
jo,jo, ist klar, aber die höhe ist nicht so wichtig solange sie in einen normalen raum passt also unter 2,5m