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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Hornkammern abdichten,mit was???

  • DB
  • 18. Dezember 2004 um 13:47
  • DB
    Beiträge
    279
    • 18. Dezember 2004 um 13:47
    • #1

    baue gerade ein paar basshörner da machen sich selbst ein paar millimeter ungenauigkeit des zuschnitts(danke baumarkt) bemerkbar
    wie macht ihr die kammern so richtig schön dicht
    mit silikon sollte doch gehen und bleibt elastisch
    mit holzspachtelmasse von molto wirds dicht aber´sehr hart und denke auch bald vom druck reißen
    mit was arbeitet ihr?
    danke für die tipps

  • Lambda-Max
    Beiträge
    69
    • 18. Dezember 2004 um 13:54
    • #2

    Hi,
    mit Acryl-Fugendichtmasse geht das super.

  • Habicht
    Beiträge
    171
    • 18. Dezember 2004 um 14:15
    • #3
    Zitat

    paar millimeter ungenauigkeit


    Das kann aber nicht sein die Platten würde ich denen nicht abnehmen.
    Ein halber Millimeter wäre schon das Maximum das ich tolerieren würde.
    Es geht ja nicht nur um die Dichtheit, bei ein paar Millimtern leidet ja die Stabilität der ganzen Konstruktion und die Platten können viel mehr schwingen. Würde eher die Platten mit Bandschleifer oder Hobel auf ein Maß bringen und dann nicht verleimen sondern mit Montagekleber verkleben (der quillt auf und dichtet auch auf unebenen Flächen wie z.B. OSB).

    Gruß
    Habicht

  • audio-zenit
    Profi
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    4
    Beiträge
    1.293
    • 18. Dezember 2004 um 14:16
    • #4

    Ich habe mir früher, als ich die Boxen noch selbst gebaut habe, meine Spachtelmasse aus Sägespänen und Holzleim selbst angerührt.
    Lässt sich gut verarbeiten, härtet aus und hält bombenfest.
    Ist ja letztendlich von der Konsistenz her nichts anderes als Spanplatte.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • DB
    Beiträge
    279
    • 18. Dezember 2004 um 15:20
    • #5

    thanks für die antworten
    tja im baumarkt kommts immer drauf an wer an der säge steht
    aber im großen und ganzen is es relativ genau un billig(hornbach)

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 18. Dezember 2004 um 19:55
    • #6

    polyaurethankleber, der bläht sich auf und wird hart wie plastik.... wohl aber weniger was für nachträglichen einsatz...

    http://www.ae-rental.de

  • Schalldruck
    Profi
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    441
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    1
    • 19. Dezember 2004 um 20:15
    • #7

    Sikkaflex - keine Frage :D

    Oder ähnliche PU-Dichtmassen.
    Dauerelastisch, klebt unglaublich. Das Zeug wird im Fahrzeugbau eingesetzt, ist mit PU-Holzkleber verwandt, hat hervorragende Eigenschaften.
    Aber Achtung: kaum mehr von den Fingern zu bekommen, frisch mit Verdünnung (schlecht) entfernbar, ausgehörtet chemisch nicht mehr loszubekommen. Kann geschliffen werden, gibt dann aber keine 100% glatte Oberfläche mehr. Tipp: wenn's geglättet werden muss reichlic Verdünnung nehmen.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • deltalima
    Beiträge
    4
    • 5. Dezember 2006 um 13:59
    • #8

    Ich war a gestern (04.12.06) bei Hornbach in Osnabrück und habe mir 19mm MDF Platten für meine EM 12K zuschneiden lassen.Der Typ beim Zuschnitt war sichtlich nervös und suchte aus allen Ecken und Kanten sie Bretter zusammen.Als ich zuhause war bemerkte ich, dass die Bretter ungenau zugeschnitten wurden.Entweder waren sie 1-2 mm zu kurz schräg geschnitten, so dass oben 1 mm überstand und unten 1mm fehlte.
    :evil::evil:

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 5. Dezember 2006 um 14:26
    • #9

    Hallo DB,

    Silicon gast lange und imho unangenehm aus.

    Acryl-Dichtungsmasse ist von mir erfolgreich verwendet worden, ebenso die Sägespäne mit Holzkaltleim ( da kann man mit Wasserfarbe scho(ö)n vorabtönen).

    Mit Montagekleber hab ich schlechte Erfahrungen ( bei Echtholz) gemacht: das reißt auf, nicht alle, aber unangenehm genug.

    Wenn es ganz stabil werden sollte: dann wird in die Kanten eine Holzleiste eingeleimt und mit Nägelchen/ Schrauben fixiert.
    Siehe hier:
    http://people.freenet.de/Hornlautsprech…Treibern-01.jpg

    Da bist Du auf der sicheren Seite und da wird imho nichts mehr auseinander gehen.

    MfG
    Peter

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 5. Dezember 2006 um 14:34
    • #10

    Silikon hält gut, aber man sollte drann denken, dass das nicht überlackierbar ist. da hält nichts drauf.
    deswegen ist das eigentlich schon mehr oder minder gestorben.

    acryl lässt sich überlackieren, ist aber nicht sonderlich langzeitstabil. Wenn man sich im Wohnbereich nach ein paar Jahren mal Acrylfugen anschaut...

    Ich würde wohl holzleim mit sägespänen nutzen oder spachtelmasse. 2k kfz feinspachtel hält z.b. ganz brauchbar. (vorsichtig mit dem härter umgehen, wenn zuviel drinn ist wirds spröde, zu wenig härtet nicht sauber aus)

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    130
    Beiträge
    5.286
    • 5. Dezember 2006 um 16:33
    • #11

    was spricht gegen pu-leim?

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Dezember 2006 um 18:44
    • #12
    Zitat

    Ich habe mir früher, als ich die Boxen noch selbst gebaut habe, meine Spachtelmasse aus Sägespänen und Holzleim selbst angerührt.
    Lässt sich gut verarbeiten, härtet aus und hält bombenfest.


    Mag alles sein, nur hält der Lack (z.B. Warnex) überhaupt nicht gut auf Leim...

    Gruß
    Thomas

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 5. Dezember 2006 um 23:16
    • #13

    Hallo,

    Epoxyharz mit Mikrofaser und Aerosil. Oder, wenn du viel wegschleifen willst, die Mikrofaser gegen Bubbles ersetzen. Das Zeug is grossartig. Damit hab ich ganze Boote verklebt. Die einzige Schwachstelle ist dann das Holz. Kann man schleifen, lackieren, was auch immer.

    Haelt auf Holz hervorragend und man kann sich sowohl Konsistenz als auch Topfzeit nach belieben einstellen.
    Wird zwar auch hart, aber reisst nicht. Wenn überhaupt, reisst das Holz.
    Ich kleb mit nix anderem mehr.

    cu
    martin

  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 9. Januar 2007 um 03:48
    • #14

    das beste ist von die kanten mit karosseriekit von würth abdichten (auch genannt bärenkacke.. klebt wie sau).. die bekommst du schon in 1cm bahnen die sich hevorragend in die ecken knautschen lassen.. dann von aussen wie schon erwähnt holzleim mit holzstaub mischen und in die fugen drücken.. da pustet nix mehr..

    die bärenkacke ist auch perfekt um chassis abzudichten :D

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 9. Januar 2007 um 13:27
    • #15

    Wir nehmen für sowas "Klebt und Dicht" von Würth. Hält wie Sau, ist schleifbar und Strukturlack hält auch drauf...unserer zumindest.

    Greetz

    PS.: Ja ja, die Tischler in den Baumärkten. Aber die können sich zumindest nicht verstecken wie der Rest der Baumarktfacharbeiter. :twisted:

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 9. Januar 2007 um 15:05
    • #16

    Tja, der Baumarktzuschnitt. So als Tipp, macht dem armen Personal an der Säge eine klare Ansage: ich baue daraus eine Kiste, also müssen alle rechten Winkel stimmen und eine Toleranz über 1mm akzeptiere ich nicht, und kontrolliert gemeinsam gleich die ersten beiden Platten gegeneinander. Die Plattensägen in Baumärkten werden nie gewartet, aber mies behandelt. Das Personal wuchtet riesige Platten alleine, für mich kein Wunder, daß die Aluminiumauflagen nachgeben, und selbst echte Künstler darauf nichts winkliges mehr sägen können.

    Ich fahre an 2 Baumärkten vorbei um nach einigen Kilometern den Baumarkt mit der letzten intakten Säge der Region zu erreichen...

    Zum Abdichten: ich finde Arbeitsmaterialien, die giftig, allergieauslösend... sind beim Bau von Holzgehäusen nicht vertretbar. Vor allem dann nicht, wenn sie nach kurzer Zeit feste Verbindung mit der Haut eingehen. Also nutze ich normalen D3 Holzleim (Parkettleim), wenn alles zusammen ist eine dünne Raupe in die Boxecke und glattstreichen, das dichtet bis 1 mm sicher. Und falls ich wirklich mal was "murksen" muß tuts die billigste Acryldichtmasse. Die Position verleimter Platten zueinander ist doch sehr stabil, und wenn das nicht so ist hilft auch keine "Murksmasse".

    Ich habe in Foren schon einige Bilder mit wahren "Dichtmassenorgien" gesehen, sicherer finde ich sorgfältig zu arbeiten, und so die Sichtkontrolle mit Auge und Spiegel möglich zu machen. Endkontrolle ist dann ein Sinuston. Da zischt schonmal ein Chassisschraubloch, oder sonstwas, woran man nicht gedacht hätte.

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Januar 2007 um 15:46
    • #17

    so ganz altmodisch: es gibt nach wie vor Dreiecksleisten, man klebt sie einfach rein und dicht isses.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 16. Januar 2007 um 15:42
    • #18

    Da bin ich faul:

    einfache Virkantleisten reingeleimt ( :oops: mit kleinen Nägelchen fixiert) und dichter gehts nicht.
    Die Leisten schneidet auch die eigene Kreissäge aus irgendwelchen Restbrettchen.

    Die berliner Baumärkte haben da beim Zuschnitt ja super Qualität, so wird grundsätzlich erstmal ein Streifen wegen "Winklichkeit" ( watnn Wort!?) abgeschnitten. Richtige Probs hatte ich nie.

    MfG
    Peter

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