Als Bauer vom Dorf( der ich selber bin) beurteile ich mal die sichtbaren statischen Aspekte praxisrelevant, und zwar so, als ob ich die VA-technischen Vorschriften nicht kennen würde:
In der Landwirtschaft wird so ähnlich schon seit 100 Jahren gearbeitet ( da wird nämlich oft kurzzeitig containiert....hier halt die Band):D :
Dachhöhe über Band ~ 0, eingebrachte Last ~ 0 ....=> was soll einem auf den Kopf fallen ? Wenns regnet, werden die Wassersäcke halt mit dem Besen rausgedrückt. Für eine kleine private Spaß- / Dorfparty am Misthaufen sehe ich sicherheitstechnisch keine großen Probleme.
Was anderes ist die gleiche Sache, sobald der Status offiziell wird.
Jörg
PS: Jeder Bauer weiß genau, wie er sein Gerümpel praxistauglich fixiert.
... und schon wieder ein schlechtes Beispiel ...
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VSVO -> volle Zustimmung!
Mal ehrlich: wer hier aus dem Forum hat noch nieeeeeeemals ne Anlage unter solchen Bedingungen aufgebaut?
Solche Feste waren immer die besten........



Gruß
Andi -
Stimme dem zu, dass wir in irgendeiner Form das auch schon mit Bauchschmerzen gemacht haben, ist aber schon viele Jahre her.
Sicher, bei einer "Party" im Partykeller: kein Thema. Aber hier geht es um eine öffentliche Veranstaltung, mit 450 Besuchern (lt. Homepage). Und da finde ich die Aufhängung der Scheinwerfer, die Befestigung der Traversen, und auch die Bühnenüberdachung mehr als bedenklich (um nicht zu sagen verboten!)! Spätestens beim ersten Platzregen wird dann auch der FI fliegen, da die Scheinwerfer ungeschützt der Nässe ausgeliefert sind.
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Zitat von "vsvo82"
Wenns regnet, werden die Wassersäcke halt mit dem Besen rausgedrückt.
Warum willste die Band dann in den Regen fegen ??? :roll: :roll:
Und eine kleine Bauernparty mit 450 Leuten schon als offiziell öffentlich anzusehen. Hmm...
Ausserdem gibt's bei einem Solchen Aufbau bestimmt keinen FI, der fliegen könnte. Da hab ich selbst ausreichend erfahrungen mgemacht...
Folglich: Keine Bedenken. So ne Bühne hat garantiert jeder schonmal mit aufgebaut. Da kommt niemand auf die Idee eine professionelle Firma anzuheuern, auch HKS werden wohl kaum in Betracht gezogen. Do it yourself...
Aber klar. Heute und als SemiProfi bräuchte ich einen ziemlich dicken Wälzer, um alle sicherheitsrelevanten Verstösse bei so einem Bühnenkonstrukt zu dokumentieren.
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Aber es geht doch um die Sicherheit des Publikums und der Musiker! Und die Begründung: "ist doch nicht offiziell öffentlich" zählt da nicht! Wenn die Traverse "inoffiziell" umkippt oder das 4er-Bar runterkommt, oder der Musiker "inoffiziell" an einem Stromschlag stirbt....???
Um das nochmal deutlich zu machen: jeder ist für sein Handeln verantwortlich, egal ob Musiker, der hier seine Lautsprecher/Lampen hinstellt, HKS oder Riesen-Verleih-Bude. Und wenn jemand über ein Lautsprecherkabel auf der Bühne stolpert, der Boxenständer umfällt, die Box jemanden verletzt.... kannst Du nicht sagen: war doch "inoffiziell". Haftbar ist man trotzdem. Und gefährlich ist es trotzdem.
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Ist sicherlich richtig.
Aber wie viele Leute fahren besoffen Auto ??
Ist genauso verboten und gefährlich.Und hier sind offensichtlich keine Profis am Werk.
Mich würds nicht wundern, wenn die Musikusse nicht sogar selbst daran rumgebastelt haben.
Das Problem ist, daß alle die hier was machen keinerlei Ahnung haben, was sie tun und was passieren könnte.
Dafür haben die meissten aber ein gesundes Gespür für Gefahren und bauen von Haus aus etwas solider.Ich jedenfalls wüsste, was ich tue, wenn ich in die Nähe oder gar auf eine solche Bühne gehe.
Und damit weiß ich, daß ich eine Mitverantwortung zumindest für mich selbst trage. -
Jungs, Unwissenheit Schützt vor Strafe nicht!!!
Es ist doch egal ob das Privat war oder nicht. Von privat kann man eh nicht mehr reden, da öffentlich auf Plakaten dafür geworben wurde. (Siehe Homepage)
Das Schlimme ist, das angeblich eine Ton Firma im Boot war. (Auf der Homepage genannt) Spätestens da, hätten Notbremsen gezogen werden müssen!
Wellenfront: Da interessiert auch die Tonanlage absolut gar nicht, dann hast du leider das Thema und die Intentionen hier nicht verstanden!
Klar, gibt es niemanden der von Anfang an in seinem Leben stets nach Vorschrift gehandelt hat, jeder kennt auch mindestens einen Job, bei dem nicht 1000%ig nach Vorschrift gehandelt wurde, deshalb aber zu sagen, ist ja gar nicht so wild, ist ja 'eh nur Privat' halte ich für absolut Falsch!
Jeder, der Gefahren in ideser Bühne erkennt (die ja auch nicht wegzudiskutieren sind) hat die PFLICHT auf Sie aufmerksam zu machen; bestenfalls die Gefahren einzustellen.
Das tuen wir hier, das war und ist auch der Ansatz gewesen das Bild hier ins Forum zu stellen!
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Eingebrachte Last ca.0
Deckenhöhe...ca.0
Zumindest bei der Bühne fällt einem im worst Case also eher Luft auf den Kopf......Die Traverse könnte nach vorne kippen,ausser Boxen-kippern wohl die einzige ernste Gefahr hier.......
Der Threat erzeugt bei mir Unwohlsein...
Bringt lieber mal dem PP Prof+Dr.dipl+Dipl. Typen bei das es kein UV Filter in Moving-Heads gibt.......
Dieses unterirdische Niveau erzeugt bei mir eher das Gefühl von Gefahr! -
Zitat
Bringt lieber mal dem PP Prof+Dr.dipl+Dipl. Typen bei das es kein UV Filter in Moving-Heads gibt.......
Dieses unterirdische Niveau erzeugt bei mir eher das Gefühl von Gefahr!



Ich fin das sowieso mehr witzig als sonst was!
Falls das Ding einbrechen sollte könnt ihr euch sicher sein, das einer von UNS im nächsten Jahr diesen Job macht! -
Zitat von "Wellenfront"
Die Traverse könnte nach vorne kippen,ausser Boxen-kippern wohl die einzige ernste Gefahr hier.......
Das hängt davon ab, was man unter "ernste Gefahr" versteht.
Sagen wir's mal so: Eine Gefahr für schwerwiegende Verletzungen oder gar Todesfälle sehe ich hier nicht.
Auf der anderen Seite: Die Leute, die so etwas aufbauen, machen vielleicht irgendwann dann auch größere Sachen, und dann noch größere...
Dann hängt vielleicht mal ein mittelgroßes Rigg an Spanngurten, ohne jede temperaturstabile Sicherung. Oder bei einer größeren Bühne werden alle Windlasten vergessen, und da sind es dann nicht mehr ein paar Latten, die den Musikern auf den Kopf fliegen.
Am Rande: Der erste Gedanke sollte stets sein: Ist es sicher? Dann erst sollte man sich fragen: Ist es nach Vorschrift?
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Also wie viele Augen werden denn hier zugedrückt? Verstehe ich nicht.....
Es ist gefährlich. Punkt. Ein herunterfallendes 4er-Bar, oder auch nur eine herunterfallender Farbfilterrahmen kann jemanden verletzen. Und "nicht schwerwiegende Verletzungen" ist ja wohl der pure Hohn! JEDE Verletzung müssen wir vermeiden. Und der umfallenden Traversenkonstruktion "aus dem Weg gehen".....???*kopfschüttel*
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Grundsätzlich: Passieren kann immer was! Wir hatten früher auch so ähnliche Partys. Allerdings wurde da meistens vom örtlichen Dachdecker ein Gerüst als Bühne genutzt. Vorschriften hin oder her. Die nützen bei einem Schadensfall auch nicht viel. Uns schon passiert. 6er Bar Par 64 auf TL in einer abgenommenen Bühne die hinten mit Acrofloor (wird das so geschrieben?) abgehängt war, mit diesen dazugehörigen Gummis. Windstoß von hinten die Hälfte der Gummis reißt und der Acrofloor weht auf die Bühne und reißt einen TL mit 6er Bar um. Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt keiner auf der Bühne. Die TL´s waren auch nur ca. 2,5m rausgefahren. Wenn dort einer gestanden hätte und den TL mit Bar auf den Kopf bekommen hätte was wäre da gewesen? Eigentlich alles richtig gemacht und trotzdem was passiert.
Grundsätzlich bin ich der Meinung vom Admin. Immer erst mal sehen ob man das was man tut verantworten kann. Dann erst die Vorschrfiten bemühen. Gesunder Menschenverstand ist meist besser als jede Vorschrift.
Klar kann man mit jede kleine Party von der Polizei verbieten lassen. Weil bei eigentlich jeder Party irgendwas nicht in Ordnung ist. Ob UNS das aber was bringt? Ich glaube nicht. Aus so kleinen Sachen werden dann vielleicht nach Jahren große Festivals, und dann ist sicher, daß eine große Firma den Job hat. Also haben wir doch eigentlich alles was von den kleinen Partys.
Das soll natürlich nicht heissen , daß man auf Vorschriften verzichten kann. Aber laßt doch den Bands Ihre Partys. Es gibt genug Diskos wo die Pars mit Holzschrauben am Balken befestigt sind. Von uns macht auch nicht immer jeder alles richtig.
MfG
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Hmm also ich finde auch, erst nachdenken und dann die Vorschriften bemühen, andersgesehen kannman da auch hingehen und asgen wie es besser geht, Hilfestellung geben am besten Kostenlos. Die folge wird evtl. sein das man den Auftrag im nächsten jahr hat. " He der typ der uns letztes jahr geholfen hat, ruf den doch mal an."
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moinsen
was vieleicht erwähnenswert wäre in dem zusammen hang das nun dank der "soundcheck" auch die musiker sicherheitstechnische aufklärung bekommen um eben solche gigs zu vermeiden.
in der aktuellen ausgabe findet man auf ich glaube 4 seiten die 11 gebote der bühnensicherheit in denen leicht verständlich erklärt wird wann man noch was retten kann und wann man sich lieber weigern sollte diesen gig zu bestreiten. und dieser gig hier gehört wohl dazu. ich persönlich würde mich weigern bei der bühne irgendwas zu machen. dorffest hin oder her.
also ich empfehle jedem die aktuelle soundcheck

mfg Sash
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Ha super,

hatte mich immer gefragt, welche band in dem thread "chronik einer show mit kuh" gemeint war. jetzt hab ichs, sogar die 1live-bühne stimmt (siehe T-Shirt, 2.bild)
mfg
Jörg



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Moin,
da fällt mir nur das Karneval der Kulturen- Portal ein. Da gabs genug Leute die die Gefahr gesehen haben, Ämter die zuständig waren... . und weggeweht wurde es doch.
Was ein paar (Bauern) zimmern, ist oft allein durch die Tatsache direkter Kommunikation und direkter gegenseitiger Kontrolle sehr sicher. Ballastmangel z.B. sehe ich nicht.
Schwierig wirds erst mit den Nachahmern ohne Bauern- Zimmerer- Erfahrung im Team.
Und bei amtlichen Babylon Baustellen :wink:
Gruß
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Zitat Website:
Zitatdie Anlage wurde von Perfect Sound gestiftet. Sieht aber trotzdem professionell aus!
gott wie genial...
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