Zitat von "sound dj"Ich möchte auch keinen Kleinkrieg entfachen oder sonst was. Aber Du lieferst mir auf Deiner Webseite genau das was ich meine und versucht habe hier auszudrücken.
Zitat Deiner Webseite:
CodeDie semiprofessionelle Anlage aus dem Conrad-Katalog wurde Zug um Zug in Pro-Equipment umgetauschtGenau diese arrogante Art meine ich, Du selbst hast mit einer Conrad Anlage angefangen und stellst Dich jetzt hier hin und erzählst was von wahrscheinlichen Ausfall einer DAP Anlage und Selbstschutz.
Wer hat Deine Kunden zur Conrad Zeit vor Ausfall geschützt ??
Huch, da hast Du mich aber ertappt. Ja, ich selbst habe mit einer Conrad-Anlage angefangen. Genauer gesagt mit einem SA-2020-Mischpult und mit einem Jim Carson WST 1200 für den ich regelmäßig von meinen professionellen Kollegen belächelt worden bin. Diese Sachen standen bei mir zu Hause mit ein paar selbstgebauten Boxen und haben für ein paar kleinere Parties im Kreise von Bekannten durchaus ihre Daseinsberechtigung gehabt. Sobald es aber an anspruchsvollere Veranstaltungen oder Kunden ging, bin ich mit diesem Material sehr schnell an Grenzen gestoßen - ein asymmetrischer Ausgang, der an bestimmten Endstufen brummte, war da noch das kleinste Problem. Den besten Schutz für den Kunden bot dann die professionelle Verleihfirma um die Ecke, bei der ich das vernünftige Material angemietet habe und bei der ich z. B. auch keine Miete bezahlen musste, wenn das Material nicht funktionierte und der Kunde mich regulär in die Pflicht genommen hatte - und stell Dir vor: Die Idee kam mir ganz von alleine, weil es mir selbst zu peinlich gewesen wäre, Geld für eine Leistung zu verlangen, die aufgrund technischer Einschränkungen evtl. nicht hätte erbracht werden können. Ich wüsste nicht, was das mit Arroganz zu tun hat - im Gegenteil, ich habe viel Verständnis dafür, wenn jemand anfangs nicht bereit ist, eine hohe Startinvestition in ein Hobby hineinzustecken, sondern mit LB/semipro-Equipment sein Glück versucht. Entweder die Ansprüche steigen mit der Zeit oder sie entwickeln sich eben nicht weiter. Meine eigenen persönlichen Ansprüche haben sich weiterentwickelt, wo ist da der Fehler, wenn ich mich irgendwann von dem Conrad-Zeug getrennt habe und zu den kleinen Hochzeiten, die Du mit reloop abfackelst eben auch den "teuren" Krempel (über den übrigens auch so mancher hier im Forum die Nase kraus zieht) mitnehme und dafür auch noch einen ungedumpten Preis aufrufe? Ebensowenig hat es mit Arroganz zu tun, wenn ich einen Auftrag für eine Hochzeit nicht annehme, weil der Preis nicht stimmt. Damit dürfte ich mich wohl ausreichend für das Outing meiner Vergangenheit gerechtfertigt haben.
Um beim eigentlichen Thema zu bleiben:
Die von Dir zitierte Beschreibung "PA-Forum kontra DJs" entbehrt nach wie vor einer sachlichen Grundlage, weil weder das gesamte PA-Forum sich gegen die Diskjockeys stellt, noch sich alle hier angemeldeten DJs als unterdrückte Wesen sehen. Der von Dir zitierte Passus mit den 15 Euro entstammt - soweit ich das jetzt erinnere - nicht der Feder eines DJs sondern der eines Verleihers, weicht also sowieso völlig von Deinem eigenem Thema ab. Hinzu kommt, dass es im "Diskussion über"-Unterforum durchaus Diskussionen zum Umgang miteinander (leider nur allgemein und nicht speziell auf die DJs heruntergebrochen) gibt, somit dieses Thema durchaus gerne besprochen wird, aber das hast Du ja sicher selber festgestellt (oder war das gerade eines der Themen, die nicht Bestandteil der einigen hundert von Dir gelesenen Postings sind?). Somit bleibe ich bei meiner obigen Feststellung: Provokation kann durchaus interessant sein, konstruktiv ist sie aber meistens nicht...