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e-bass im metal

  • EDE-WOLF
  • 31. Januar 2005 um 15:35
  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 31. Januar 2005 um 15:35
    • #1

    hi ich spiel selbst in ner metalband und am samstag hatten wir wieder einen etwas größeren (für eine amateurband) gig, 400 leute waren ca. anwesend, aufgefahren wurden je seite:
    1xb2
    1xc4
    2xc7
    komplett als turm...

    wir hatten einen eigentlich sehr netten mischer aber mein problem war das gleiche wie immer: ich war nicht hörbar (so wurde mir auf von publikumsseite bestätigt, wenn ich mich nicht auf der bühne höre ist das ja relativ egal, spielen kann ich trotzdem aber auf der front find ich das enttäuschend ein freund von mir, der in einem studio arbeitet bestätigte mir meine vermutung:
    man hörte den bass weniger als man ihn spürte, er meinte klanglich seis ein einziges gegrummel gewesen ohne akzentuierung und durchsetzungskraft, und das gleiche hab ich auch bei den soundchecks der anderen bands gehört: sobald ein etwas schnellerer lauf gespielt wurde hörte sich alles gleich an. da ich das problem kenne und davon ausgehe, dass es auch ein psychoakustisches phänomen ist, hab ich an meinem verstärker die bässe etwas abgesenkt und die tiefmitten /so zwischen 200 und 400hz geboostet, der sound wurde dadurch etwas druckloser aber um einiges akzentuierter und "klingender" als bei recht linearem EQ, nun ja mit dieser einstellung kam ich auch auf die bühne, während des soundchecks kam irgendwann die frage des mischers: sag mal hat dein bass eigentlich auch bass?? naja ich hab mich dann nach einem kurzen gespräch überzeugen lassen mir wieder mehr bässe zu geben mit dem o.g. resultat! der mischer meinte vor dem konzert dass das über die anlage natürlich ganz anders klingen würde... naja... tat es dann doch nicht!!

    also nochmal folgendes problem:
    wie mache ich einen e-bass in einem meer von verzerrten gitarren hörbar, wenn dieser eben nicht nur grundtonachtel in tiefen regionen spielt sondern auch in hohen lagen unterwegs ist und auch gegenstimmen zu den gitarren spielt, eben im gesammten klangbild ein "gleichberechtigtes instrument" ist??

    p.s. was hat eigentlich ein b2 auf nem kleinen metalkonzert zu suchen???

    EDIT: eine weitere störende sache war meiner meinung nach das geschepper, dass entesteht wenn man die saiten aufs griffbrett haut... da das ein sehr schmalbandiger berreich ist filter ich dies weitestgehend per parametrischem EQ raus... der mischer hat es dann am pult wieder reingedreht....zugegeben sound ist geschmackssache.....

  • DSH-Audio
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    • 31. Januar 2005 um 15:56
    • #2

    Wer hat denn den Sound verbrochen?

    Überhaupt ne seltsame Mischung wenn man's genau nimmt...
    Der B2 ist nur ne Image-Sache bei so nem kleinen Gig.

    Den E-Bass von Dir sollte man doch locker leicht mischenkönnen.
    Schaffst es ja selbst bestimmt auch, oder? :D

    Gruss Dirk

  • EDE-WOLF
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    • 31. Januar 2005 um 16:01
    • #3

    naja wärste mal da gewesen, dann hätteste gewusst, was ich meine :)


    naja ich selbst hab halt sehr wenig bässe und der basssound an sich ist halt sehr "proberaumbeeinflusst" ergo, etwas drucklos, weil mans im proberaum ja nicht braucht...

    den sound hat, wenn ich das richtig mitbekommen hab ein freelancer von merz beschallung gemacht, wie gesagt: supernetter kerl nur ist halt genau das passiert was ich bei seinen tipps befürchtet hab.. finds einfach ärgerlich, nicht unbedingt weil ich n egoproblem damit hab, dass man mich nicht hört, eher deshalb, weil eine 3 stimmige melodie eben nicht mehr 3 stimmig ist, wenn eine stimme nicht hörbar ist ;)

  • Wulfson
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    • 31. Januar 2005 um 16:04
    • #4

    das muß kein problem des mischers oder der anlage sein....vielmehr ist es leider so, das die herren der höheren saiten auch gern tief spielen und mit diesem dann noch verzerrtem gemulme alles andere "zugedeckt" wird. da bei rel. kleinen locations meist schon ein half stack reicht, um zu laut zu werden, kann der mischer dann nicht mehr viel anfangen, mit dem was da von der bühne schallt. wenn er dann den bass noch "durchdrücken" soll, wirds noch viel schlimmer und keiner versteht mehr was.
    aus deiner aüsserung, das du dich selbst auf der bühne nicht oder nur sehr schwer hörst, vermute ich mal, das es so ist. da hilft nur ein eingehendes gespräch mit den gitarristen.

  • EDE-WOLF
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    • 31. Januar 2005 um 16:09
    • #5

    dürfte bei uns nicht sooo unbedingt das problem sein, der eine gitarrero hat einen komischen "vintageklang" der recht basslos ist und der andere ein brett, aus dem ich ihm aber die bässe geklaut hab!

    außerdem find ichs nicht schlimm wenn ich mich in tiefe breeichen nicht durchsetze aber ich finde wenns in höhere lagen geht dann sollte der bass einfah differenziert klingen... und das tat er eben nicht

  • Wulfson
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    • 31. Januar 2005 um 16:15
    • #6

    dann hat der mischer vermutlich diesen bereich stiefmütterlich behandelt :(

  • 8ight
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    471
    • 31. Januar 2005 um 16:15
    • #7

    in der soundcheck 01/2005 sind die 11 gebote des live bass sounds:

    da raten die, die frequenzen um 160hz 1,8khz und 5,1khz zu boosten und 50, 450 und 3k etwas zu ziehen um den bass im bandgefüge druckvoll und present zu machen

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  • Wulfson
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    • 31. Januar 2005 um 16:17
    • #8
    Zitat von "8ight"

    in der soundcheck 01/2005 sind die 11 gebote des live bass sounds:

    da raten die, die frequenzen um 160hz 1,8khz und 5,1khz zu boosten und 50, 450 und 3k etwas zu ziehen um den bass im bandgefüge druckvoll und present zu machen

    wow...na dann viel spaß!

  • EDE-WOLF
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    • 31. Januar 2005 um 16:18
    • #9

    besagte 1,8 hab ich gezogen, weil da eben dieses "klicken" ist...
    und bei 5,1 ist doch eigentlich kaum noch was?!? außer beim slappen?!

  • doublefishdesigns
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    • 31. Januar 2005 um 16:39
    • #10

    im bereich 5-6,3 kHz entstehen auch beim bass obertöne die für klarheit und ortbarkeit sorgen, präsenz.
    mulm ensteht auch oft auch im zusammenhang mit der bassdrum, da muss man im bereich 60-80 Hz experimentieren, je nach örtlichkeit.
    und, wie schon sehr zutreffend bemerkt:
    gitarristen im bass zähmen - vor allem die jüngeren...

    und: mikro an bassamp, dann ensteht so ein problem in der regel erst gar nicht

  • treibsand
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    • 31. Januar 2005 um 17:41
    • #11

    Die Kombination von 1xC4, 2xC7 und 1xB2 verwirrt mich schon etwas.
    Welches System strahlt da wohin und weshalb ?? (oder waren es nur HalfStacks aus 702Top und dem C4 Pendant ??
    Wiedemauchsei, ich habe leider selbst einige male die Erfahrung gemacht, daß Mischer der Meinung sind, ein Baß habe bassig zu sein; Der gehöre da nicht hin, wo Gitarren sich rumtreiben...
    Und gerade mit Metal-Setups (schnellste Bass- & Gitarrenläufe und sich dabei überschneidende Frequenzbereiche) kommen viele in diesem Metier unerfahrene Mischer nicht klar.
    Ergo:
    sich nen fitten FoHler suchen oder einfach mal was anderes spielen. (Punk oder Volksmucke... :roll: :shock: :twisted: )

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Campfire
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    • 31. Januar 2005 um 18:13
    • #12

    Ich denke Basssound ist auch zum großen Teil Geschmackssache, ich persöhnlich frage die Bands immer in welche Richtung es gehen soll (Drückend/Grummelnd, klar/einzelnoten gut zu hören etc) da es einfach sehr von Band/Arrangement/Spielweise des Bassisten abhängt was passt und was nicht.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • bias79
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    • 31. Januar 2005 um 18:46
    • #13

    Wenn du das Problem öfter hast könnte es auch am Instrument liegen. Ein Bassist mit dem ich öfter spiele, spielt ein Musicman (welchen auch immer). Wenn da neue Saiten drauf sind gibts das Problem mit Mulm oder Durchsetzung in den Höhen nicht (auch unter schwierigen Bedingungen). Vielleicht mal verschiedene Bässe probieren. Und möglichst kleine Speaker.
    Gruß, bias79

    GHOSTNOTE-SOUND

  • EDE-WOLF
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    • 31. Januar 2005 um 20:10
    • #14

    nene ich für mich selbst hab das problem nicht... aberdie die mich mischen schon

  • doublefishdesigns
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    • 31. Januar 2005 um 20:10
    • #15
    Zitat von "Campfire"

    Ich denke Basssound ist auch zum großen Teil Geschmackssache, ich persöhnlich frage die Bands immer in welche Richtung es gehen soll (Drückend/Grummelnd, klar/einzelnoten gut zu hören etc) da es einfach sehr von Band/Arrangement/Spielweise des Bassisten abhängt was passt und was nicht.

    bei einer band die ich nicht kenne, gehe ich nach möglichkeit erst mal auf die bühne und hör mir dort den sound an - ich gehe in der regel davon aus, ein/e bassmann/frau der/die einen bestimmten sound auf der bühne hat, eben diesen sound auch draussen wiedergegeben sehen/hören will.

  • Campfire
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    • 31. Januar 2005 um 20:51
    • #16

    Das mache ich auch, habe allerdings auch öfters Bands bei denen ein kleiner Combo benutzt wird, der einfach nur schlecht klingt (es gibt auch gutklingende Combos......), und ich bemerke öfters dass die Bassisten (zumindest wenn nur ein Bassamp für mehrere Bands genutzt wird) oft etwas Überfordert von der Klangregelung sind.
    Hängt aber natürlich von der Liga ab in der man sich bewegt......

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Wurst Werner
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    • 1. Februar 2005 um 09:30
    • #17

    Wie ist das denn im Proberaum? Gibt es da das gleiche Problem, dass der Bass undifferenziert ist und sich nicht durchsetzt? Dann kann das Live auch nicht funktionieren.

    Ansonsten wäre es als Notlösung gut, den Bereich um 1,8 kHz gerade nicht abzusenken. "Iron Maiden", "Korn" beides Bands, die für "Bass Geklapper" bekannt sind. Dadurch entsteht zumindest eine "gewisse Ortbarkeit" des Basses.

    Zudem erlebe ich oft, dass gerade der Bass auf härteren Produktionen entweder tot kompremiert, oder zu HiFi mäßig gemischt wird. Wenn der Bass hörbar sein soll, dann sollte der Bereich zwischen 600-1.200 Hz nicht zu sehr abgesenkt werden. Der Bass hat dann einfach keinen Ton mehr.

    Gleiches gilt für Gitarren. Viele Gitarren Sounds, die einem auf kleineren Hardcore/Metal-Festivals angeboten werden, sind einfach nicht zu gebauchen. Ohne Ende Tiefbass, Höhen drin, super viel Gain...und das allerschlimmste: Keinerlei Mitten!
    Kinder: Mitten sind wichtig!! Mitten sind euere Freunde!!! Begreift es endlich...und verbrennt endlich die unsäglichen Marshall Valvestates :wink:

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Wulfson
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    • 1. Februar 2005 um 10:46
    • #18

    ...lieber diese elend klirrenden marshal boxen...

    als grobe orientierung (imho):
    bass "untenrum" (60-80hz) nicht zu füllig aber kräftig
    dann darf ruhig noch ein schuß 150-250hz rein
    so bei 1khz oder etwas drüber auch etwas rein
    den bassisten ruhig auch mal ein paar läufe spielen lassen, um "tote" bereiche zu finden

    die gitarren bei ca 3-400 hz schön fett machen, tiefbass raus! (am besten low cut am pult), bei 1-2,5 khz was raus und dafür bei so 3-4khz was rein; je nach gitarre und/oder amp auch mal bei ca 800hz+- probieren--da liegt die melodie. man merkt sehr schnell, ob es zu viel ist (telefon); bei zu wenig ist die melodie der gitarre schlecht zu hören.

  • EDE-WOLF
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    • 1. Februar 2005 um 11:06
    • #19

    @ wurst werner, wie gesagt: für mich alleine, und im proberaum hab ich nicht das problem:
    die tiefen bässe (unter 100hz) sind neutral, wirkt etwas drucklos, was ich abe rnicht schlimm finde) bist 300hz ist alles neutral, ab 300hz ist n starker mittenboost (bis zu 8-10db), dann bei 1,5hz ist ne art schmalbandiger notchfilter (wegen dieses korn-artigen geklickes, was ich gar nicht abkann, insgesamt gibt das einen recht jazzigen sound, wie ich finde, der differenziert klingt, nicht mulmt und sich durchsetzt, sodass man schnelle firckelein in hohen berreichen auch sehr gut hört
    das ganze klingt ungefähr so:
    http://mitglied.lycos.de/edewolf2001/bass.MP3

    und das ganze hätte ich auch so gelassen, wenn sich der mischer nicht "geweigert" hätte so zu mischen, er meinte es klänge über die anlage total flach und er habe schon den bass am pult vollgebostet aber es klänge immernoch nicht, außerdem solle ich die höhen reindrehen, weil sich der bass sonst nicht durchsetzen würde.... naja als musiker kapituliert man dann irgendwann vor den "profimischern", von denen man ja erwartet dass sie wissen wovon sie reden...

    naja der bass war letztendlich ein einziger mulm mit klicken dazwischen, der nicht geklungen hat, eben wie bei korn und den ganzen blödsinnsbands... ergo: schrecklich....

    oder ist es wirklich so dramatisch einen jazzsound in einer metalband zu haben?!?!

  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 1. Februar 2005 um 11:43
    • #20

    und noch eine andere frage:
    habt ihr schonmal mit bandmischern ZUSAMMMENgearbeitet, oder geht sowas nicht gut???
    ich frage deshalb, weil es schon ganz praktisch wäre, wenn jemand die stücke/klangvorstellungen der band kennen würde und dementsprechend z.b. bei soli nachregeln könnte, allerdings haben wir keinen an der hand der es drauf hätte uns komplett allein zu mischen, deshalb wärs halt gut wenn der örtliche mischern ein gutes grundgerüst schafft und der bandmischer nur ein bisschen lautstärke nachregelt an gewissen stellen....
    habt ihr sowas schonmal gemacht bzw. geht sowas gut oder verderben viele köche den brei?

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