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CD-Player im Bierzelt ruhigstellen.

  • romakrau
  • 2. Februar 2005 um 13:30
  • romakrau
    Beiträge
    3
    • 2. Februar 2005 um 13:30
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich hoffe ich habe hier das richtige Forum erwischt und stelle nicht schon wieder die zum 1000sten mal beantwortete Frage zu diesem Thema.

    Ich wurde gebeten fuer unseren Ortsverein den Kinderkarneval zu betreuen. Neben einem gemischten Spieleangebot gehoert auch ein Karaoke-, Playback Showteil dazu. Bei einer ähnlichen Veranstanltung am Dienstag bemerkte ich allerdings, das der CD-Player auf die geringste Erschuetterung im Nahfeld mit Aussetzern reagiert. Der CD-Player ist ein geliehenes Geraet der Firma Denon dn-d2100. Offensichtlich ohne Schockabsorber-Funktion.

    Hat vielleicht einer eine Idee wie ich das Teil ruhig gestellt bekomme.

    Im HiFi Forum hatte jemand die Idee mit einem Schlauch einer Schubkarre und darin eine Gehsteigplatte !? Masse erschient mir richtig, aber wie vom Boden entkoppeln?

    Gruss

    Roman

  • treibsand
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    1
    • 2. Februar 2005 um 13:45
    • #2

    Erstmal solltest du eine Möglischst schwere, stabile Unterlage (aka 'Tisch' :D ) wählen.
    Dann ein bis zwei Gehsteigplatten darauf. Meine besten Ergebnisse (allerdings für Technics Plattenteller) erreiche ich dann mit einer weiteren Gehsteigplatte, unter dern 4 Ecken ich jeweils einen Squashball packe. Aber auch gewöhnliche Küchenschwämme (bitte 2 übereinander) oder ähnliche Schaumstoffgeschichten gehen ganz gut.
    Ich bin nicht sicher, ob ein Schubkarrenschlauch nicht schon wieder zu viel Fläche hat und damit zu schwammig wird.

    Allerdings nutze ich die o.g. Möglichkeiten nur, um eine Baßankupplung von Plattentellern zu vermeiden.
    Wenn der CD Player schon von Hause aus bei geringsten hüpft würde ich beinahe versuchen das Ding mit Gehwegplatten so zu beschweren, daß die Masse groß genug ist dem Mithüpfen (durch anstoßen o.ä.) entgegenzutreten.

    Try it.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • aleister
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    • 2. Februar 2005 um 13:53
    • #3

    hast du es schon mal mit noppenschaumstoff versucht?
    aber sicher ist das auch nicht- ist es nicht möglich, dir einen antishock player dazuzumieten(ja,ja ich weiss-karneval)?
    helau! :D

  • hink
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    • 2. Februar 2005 um 14:17
    • #4

    Moin, dafür ist die Dachkonstruktion eines Zeltes zwar nicht erdacht aber ziemlich erfolgreich zu Entkopplung ist simples aufhängen des Players.
    Und bevor ich hier jetzt mit BGV/Zeltbüchern/DIN erschlagen werde: Holzplatte+Gurte+CD Player mal maximal mit 10kg angenommen. In dem Zelt, in dem das Probleme macht, möchte ich auch so nicht stehen.
    Gruß hink

  • romakrau
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    3
    • 2. Februar 2005 um 14:38
    • #5

    Hallo Zusammen,

    herzlichen Dank an alle die mir so schnell geantwortet haben und vielleicht noch antworten werden. :D

    Das Entkoppeln vom Boden, der ja erheblich schwingt, scheint mir das Schwierigste an dem gesamtem Vorhaben zu sein. Ob die Masse vor dem Puffer, egal ob Ball,Schwamm oder aehnliches, groesser sein muss oder dahinter ist mir noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich davor, denn dahinter wuerde ja der Absorbereffekt der Puffer aufgehoben.

    Die Idee mit dem Aufhaengen gefaellt mir sehr gut. Ich hoffe nicht das der Zeltwirt mir gleiches androht wenn ich mich an seiner Dachkonstruk-tion vergreife werde. :D

    Falls Interesse besteht werde ich berichten wie es ausgegangen ist.

    Gruss

    Roman

    P.S. : Schoenen Karneval an alle.

  • treibsand
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    1
    • 2. Februar 2005 um 14:46
    • #6

    Die Masse vor der Entkopplung sollte weitaus grösser sein, nicht zuletzt, da das Absorbermaterial möglichst weich sein sollte und durch die Masse dahinter nicht zerquetscht.

    Aber: ich habe mir selbst auf einer Bühne aus 9to (9.000 Kg) feistem Stahlbeton schon im Bassbereich wunde Füsse durch einen schwingenden Untergrund eingefangen... :evil::evil:
    Der Kontrabassist darauf war auch not very amused...

    Fliegen ist super. Viele prof. Verleiher haben auch Eigenkonstrukte von fliegenden DJ-plätzen, aber von der Decke sollte es noch besser sein.

    Eine Zeltdecke würd ich aber nicht nehmen, es sei denn du hast einen heissen Draht zu jemandem, der Windstille garantiert....

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • soundworx
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    • 2. Februar 2005 um 16:09
    • #7
    Zitat von "treibsand"

    Eine Zeltdecke würd ich aber nicht nehmen, es sei denn du hast einen heissen Draht zu jemandem, der Windstille garantiert....

    naja, aber der Kollege, der für sowas zuständig ist, könnte auch gleich veranlassen, daß der Player frei in der Luft schwebt... :lol: :lol: :lol:

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • wora
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    • 2. Februar 2005 um 16:12
    • #8

    vom abhängen von der zeltdecke würde ich auch abstand nehmen.
    wenn ein wind das zelt bewegt ist das hüpfen des players vorprogrammiert.

    wenn es denn für plattenspieler möglich ist, mit steinplatten und entsprechenden schaumstoff- oder gummidämpfern praktikable ergebnisse zu erzielen, dann ist das für´n CD-plärrer mit sicherheit auch ausreichend.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • skyper
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    • 2. Februar 2005 um 16:13
    • #9

    Zumindest bei Plattenspielern funktionieren halbierte Tennisbälle oder auch ca. 5cm hoch gestapelte Spapierservietten mit obendrauf gelegter Waschbeton-Gehsteigplatte als Entkopplung halbwegs gut.
    Ansonsten haben sich auch kleine Plastiktüten mit feinem Sand untr jeden Fuß als Unterlagen ganz gut gemacht.
    Wie gesagt, Erfahrungen bisher nur mit Plattenspielern.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • mischpultschorsch
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    • 2. Februar 2005 um 17:46
    • #10

    Vielleicht ist ja auch das verwendete Exemplar des CD-Players defekt oder müßte mal neu abgeglichen werden?
    Die Produkte aus dem Hause Denon sind mir eigentlich nicht als extrem anfällig, was Erschütterungen anbetrifft, aufgefallen....

    Ansonsten sollte es eine Gehwegplatte auf einem stabilen Schnakenberg-Podest tun - wird in nem Kulturclub hier in der Nähe so praktiziert, mit Erfolg....

  • hasenfuß
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    • 2. Februar 2005 um 20:06
    • #11

    wenn alle stricke reißen :D
    könnte ich noch sehr erschütterungsunempfindliche
    technics sl-dz (empfehlung!!) anbieten 8)

    aber die lösung steinplatte-puffer-steinplatte
    sollte eigentlich reichen..

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • ewok
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    • 2. Februar 2005 um 22:55
    • #12

    die Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr in einem Nachbarort haben mir mal einen Biertisch ans Zeltdach gebunden; mit etlichen Knoten und Schlingen, so dass er etwa 2cm über dem Boden hing.... die Aktion hat bestimmt ne halbe Stunde gedauert und die waren auch mächtis stolz drauf, als ich dann ankam...

    ...die waren gar nicht so amused als ich ihnen erklärt habe, dass das für meinen Tascam nun wirklich nicht nötig und mir das ganze viel zu wackelig ist :)

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Arieba
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    766
    • 2. Februar 2005 um 23:02
    • #13

    das ding hat eigentlich nen antishock speicher von glaube ich 10sec (auf jeden fall mindestens 3 sekunden), da muss entweder was mit dem gerät selbst nicht stimmen (dreckig, geht schnell bei den sch... denons) oder mit den dort herrschenden pegeln.

    Die sache mit den steinplatten kannst du getrost vergessen, wenn der cd-player hüpft solltest du ein anderes gerät holen, wir haben mit unseren geräten selbst bei extremsten pegeln und schunkelnden fasnachtswagen keine probleme... (selbst mit dem 1800f mit nur 3sec antishock-puffer)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • nobodys
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    • 3. Februar 2005 um 13:30
    • #14

    Also ich bin der Meinung, der grösste Teil der Masse müsste nach der Entkopplung sein, was nützt der davor?

    Je grösser die Masse, desto länger dauert es, bis sie in eine Bewegung einschwenken kann (Massenträgheit!). Was soll die Masse vor der Enkopplung bringen? Seh ich nicht ganz, ausser um einen stabilen Untergrund zu erhalten. (Beispiel: Seismograph. Ein grosses Gewicht wird aufgehängt. Schwingt die Erde, bleibt das Gewicht ruhig.)

    Wir erziehlen bei Plattenspielern sehr gute Resultate, wenn wir eine Gehsteigplatte auf einen Schaumstoff legen. Machen so sogar die Lovemobiles an der Streetparade in der Schweiz, ohne Probleme. Dann jedoch mit zwei Schaumstoffen und zwei Platten.

    Was auch sehr gut geht: Haben uns einen Alurhamen gemacht, in dem ein Case mit zwei Plattenspielern passt. In jeder Ecke ein Ringhacken, Zugfeder daran und gut ist. Würde sicher auch mit CD-Player klappen.

    normal gibts schon...

  • treibsand
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    • 3. Februar 2005 um 14:11
    • #15

    Die große Masse vor der Entkupplung ist quasi eine vorentkupplung, damit der Untergrund (Tisch) gar nicht erst auf die Idee kommt, er könne schwingen.
    Und die Masse danach soll halt den Plattenteller davon abhalten mitzuschwingen, wenn der Untergrund doch mal auf den blöden Gedanken gebracht wird. :D

    Beim Plattenteller entkoppelts meisst eher die Baßfrequenzen, holft aber auch dort selten gegen (massive) Stösse gegen den Tisch.
    Ähnlich wirds auch bei CD Playern sein, wobei die ja keine akustische Ankopplung haben. Deswegen werden leider nur 'leichte' Stösse abgefangen.

    Vielleicht einfach mal ein paar Tips ausprobieren, bevor die VA ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • outliner
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    • 3. Februar 2005 um 23:13
    • #16

    vielleicht kannst du an deinem platz ein bodenteil rausnehmen und stellst nen tisch direkt auf "die erde",stehst du eben neben der bühne,wenn überhaupt eine da ist.wenns dann noch springt,bist du zu laut :P

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • romakrau
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    • 8. Februar 2005 um 11:19
    • #17

    Hallo zusammen,

    ich moechte mich nochmals fuer die vielen Ideen und Beitraege bedanken. Leider kam es doch etwas anders als geplant.
    Der Doppel CD-Player vom Verleiher war ein DN2000F der keine Anzeichen eines Antischock Systemes von sich gab.
    Ich denke der Hinweis das er defekt sei ,ist hier richtig.
    Die in das Zelt geschleppten Gehsteigplatten verhalfen dem ganzem zwar zu einer groesseren Masse, aber die Daempfung war leider bei 250 huepfenden Kinder nicht ausreichend.
    Der eilends von meiner juengsten Tochter entliehene tragbare CD-Spieler vom Discounter mit den 4 Buchstaben brachte die Erloesung (45Sek AntiSchockSystem). Leider trug der Leiter dem nicht Rechnung, sondern verkuendete ungeruehrt "Und nun das naechste Lied".
    Bei min. 20 Sekunden Lesezeit bis zum Anlaufen nicht machbar.
    Ich werde mir das im naechsten Jahr reiflich ueberlegen ob ich mich noch einmal auf so etwas einzulassen.

    Gruss

    Roman

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