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Mackie SR vs. Allen&Heath GL2200

  • dosc
  • 8. Februar 2005 um 15:01
  • dosc
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    89
    • 8. Februar 2005 um 15:01
    • #1

    Hallo zusammen

    Nachdem ich nicht wirklich was Fundiertes und Brauchbares im Forum gefunden habe, frage ich halt selber:
    Wir möchten uns ein neues Mischpult anschaffen, mit mindestens 24 Kanälen. Die Evaluation ist schon sehr weit forgeschritten und die Entscheidung hängt zwischen dem Mackie SR24 (resp. SR32 zum Preis des Allen :-)) oder eben des Allen & Heath GL2200-424.

    Ich selber habe schon oft mit einem Mackie gearbeitet und bin eigentlich zufrieden. Auch mit dem Allen war ich schon mal unterwegs.
    Nur: Je nach dem, mit wem ich spreche, sagen die einen, die Mic-PreAmps des Mackie seien besser (weniger Rauschen) und die EQ's griffen mehr als beim Allen. Auch habe ich gelesen, Allen sei noch etwas solider gebaut, aber 25kg für ein Live-Pult (Mackie) inkl. Case ist also auch nicht zu verachten, wenn man das ab-und-zu mal selbst verschieben will...
    Was ist da eure Meinung dazu.

    Gruess und Merci!

    Dosc

  • 4Art
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    • 8. Februar 2005 um 15:56
    • #2

    Hi Dosc

    Kenne beide Pulte. Das A&H ist in Bezug auf Handling deutlich flexibler! Was auch wichtig ist: 48 V pro Kanal sowie Phase Reverse. 100 mm-Fader und einfach bessere Verarbeitung (Einzelplatinen-Design, dadurch deutlich verwindungssteifer).

    Ich würde selber nie mehr ohne Doppelparametrik arbeiten, welche dem Mackie ebenfalls fehlt.

    Bei wichtigen Jobs kann dem A&H ein Havarienetzteil "angehängt" werden.

    Klangregelung beim A&H ist nicht wirklich schlechter, sie arbeitet einfach "progressiv". Auf dem ersten viertel Regelweg passiert relativ wenig, danach sehr viel!

    Mic-Pres arbeiten auch progressiver - Mackie eher Linear. Das heisst noch lange nicht, dass der Mackie-OP mehr Dampf hätte!

    Die Flip-Schaltung des A&H kann Euch behilflich sein, wenn ihr später mal "gross" seit (Tschuldigung), dann könnt ihr das A&H ganz einfach zum Monidesk mit 6 Wegen umfunktionieren.

    Fazit: IMHO ist das A&H deutlich flexibler, besser verarbeitet und mir persönlich einfach sympatischer. Und noch etwas: Im Sommer kommt das Mackie Onyx in einer 2408er-Version. Das ist dann eine ganz andere Liga!

    Grüsse aus der Ostschweiz

    PS: EDIT KAI

    PPS: Wir hätten noch ein Top gepflegtes Nichraucher Mackie 32/8-Studiopult mit Meterbridge und Sidecar/Ständer. Das sucht noch ein neues Herrchen... (au weia, jetzt gibt's wieder Haue vom Mod :shock: )

  • dosc
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    • 8. Februar 2005 um 18:14
    • #3

    Sälü 4Art,

    Besten Dank für die ausführliche Antwort!
    Du machst es mir nicht einfacher, ich habe eigentlich schon fürs Mackie geschwärt, da man Kanal-mässig halt schon mehr fürs geld erhält. Ich werde das jetzt noch genauer analysieren.
    Mein Kommentar:
    - 48V Phanton hat aber der Mackie auch, also nichts besonderes.
    - Das mit der Flip-Schaltung musst du mir noch erklären, da steig ich nicht ganz...
    - Und wie meinst du das mit dem Mackie Onyx? Würde es sich lohnen zu warten oder ist deine Aussage "Das ist dann eine ganz andere Liga" ironisch gemeint? :)

    Das mit deinem Angebot muss ich noch Prüfen :) in welcher Preislage würde sich dann dieses Studio-Pult bewegen?

    Gruess und Danke!

    Dosc

  • Seven
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    • 8. Februar 2005 um 19:25
    • #4

    Ich finde den "Sound" der SR Serie einfach "komisch". Kanns nicht näher erläutern, er gefällt mir einfach gar nicht. Der "Sound" des GL 2200 ist sicher nicht toll (im Vergleich zu höherpreisigen Produkten)aber neutraler und gefällt mir einfach besser. (Subjektive Meinung)

    Ausschlaggebend wäre für mich die 2fach semiparemetrischen Mitten des GL 2200. In dem Rahmen in dem diese Pulte eingesetzt werden, muss desöfteren doch mal ein Signal ordentlich "verdreht" werden, und da würde mir beim Mackie einfach ein Band fehlen.

    Weiteres Argument ist die Verbreitung des GL 2200. Es ist im unteren Segment (DAP & Behringer sind kein Marksegment 8) ) einfach Standard (ohne "T"). Hier gibts auf jeder Unifeier mit Bands so ein Teil, in einigen kleinen Clubs steht eine 2200er. Es kennt fast jeder und jeder kann damit umgehen.

    Das mit der Phantompower Geschichte war auf die Schaltbarkeit bezogen. Beim SR geht die Schaltung afaik nur global und beim 2200er einzeln pro Kanal. Phase Reverse ist halt auch ganz angenehm beim 2200er.

    Die Möglichkeit eines zusätzlichen Netzteils ist auch nicht völlig unter den Tisch fallen zu lassen.

    Allerdings liegen die Tische doch preislich "etwas" auseinander. Wenn dir das Mackie reicht, go for it. Mehr zu bieten an Ausstattung (und imho auch an Sound) hat auf jeden Fall das GL 2200. Die Frage ist halt, ob du das Geld dafür ausgeben willst. Die Entscheidung musst du selbst treffen.
    Und überleg dabei ob du eventuell das Geld wieder reinbekommen wirst/willst.
    Ein GL 2200 lässt sich auf jeden Fall leichter vermieten und ver "3 eiern" als das Mackie.

    gruß´
    jan

  • 4Art
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    • 8. Februar 2005 um 19:28
    • #5

    Die 48Volt sind beim Mackie nur global schaltbar, was ich persönlich nicht so elegant finde (vor allem wenn ein User zum Beispiel die Eingänge eines Keyboards oder den Preamp einer Gitarre durch falsches Adapterzeugs bzw. fehlende DI-Boxen in seinem Kanal gut durchröstet). A&H hat einzeln schaltbare 48-Volt per Channel.

    Mit der Flip-Schaltung kann das A&H zu einem "Monitor-Pult" umkonfiguriert werden. Subgruppen und Master-Fader werden dann zu den Mainfadern für Aux 1-6. Wird im Manual des GL2200 schön erklärt, welches du auf der entsprechenden Page herunterladen kannst.

    Onyx 2480 wird eine neue Life-Konsole von Mackie werden, die aber wahrscheinlich für Euch zu teuer ist. Den Onyx 1640 habe ich hier - ist echt ein Quantensprung gegenüber den VLZ-Zeugs.

    Kennst Du das 32/8 von Mackie? Ist - bis auf eine wirklich nicht so gelungene Auxiliarie-Geschichte eine sehr, sehr nettes Pult.

    Unsere Preise für die drei Sachen sende ich Dir per PN. Ciao!

    Edit: Mister Seven war wieder etwas schneller als ich...

  • 4Art
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    • 8. Februar 2005 um 19:41
    • #6

    Sorry, noch was vergessen: Eine überlegenswerte Alternative zum GL2200 ist mit Sicherheit auch das PA28 von A&H, welches praktische die gleichen Features aufweist wie das Mackie - einzige Ausnahme: Keine Subgruppen. Ansonsten: Für den Preis ein grundsolides Gerät.

    Allerdings: Der Preis, den Thomann im Moment für das Mackie will, ist schon heiss... Ueber Risiken und Nebenwirkungen eines Imports der Schaltzentrale eines Konzertes würde ich aber nicht nur Arzt und Apotheker anfragen, sondern auch abklären, ob in vernünftiger Zeit ein gutes Ersatzpult aufzutreiben ist. Der Versand/Rückversand mit Deutschland kann gut und gerne 3 - 4 Wochen dauern...

  • dosc
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    89
    • 8. Februar 2005 um 20:19
    • #7

    Hey Danke, ihr seid super!

    Das mit den 48V ist ein berechtiger Einwand, da es doch weniger problematisch ist, jeden Kanal einzel zu speisen.

    Der Doppel-EQ beim Allen ist natürlich auch besser.

    Wie verhält sich das mit den Stereo-Returns. Da hat das A&H nur 2 (abgesehen von den Kanälen) hat euch noch nie einer gefehlt? (Der SR hat 4)

    OK, Flip begriffen, was ich auch noch gesehen habe, beim A&H kann ich Aux 1-4, sowie 5-6 sep. PRE/POST schalten. Beim Mackie sind nur 1-4 PRE, 5-6 POST.

    Aha, interessant zu hören. Ich dachte immer, Onyx sei so eine "Billig-Linie" von Mackie :) Aber so wie das aussieht, kann der Onyx 1640 doch noch was...

    Zum PA28 von A&H. Wenn wir was kaufen, dann was richtiges. Und Subgruppen sind doch noch praktisch. Auf diese möchte ich nicht verzichten.

    Gruess & Merci viu mau!

    Dosc

  • niggles
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    • 8. Februar 2005 um 21:42
    • #8

    Die Diskussion hatten wir hier doch schon mal, ich find sie nur auf die Schnelle nicht mehr..
    Es lief aber letzten Endes auf folgendes heraus: Mackie bietet mehr fürs Geld. Der Klang ist Geschmackssache, im Gegensatz zu den Behringer-Nachbauten (Eurodesk) sind die Pulte aber wenigstens als ernstzunehmendes Arbeitswerkzeug zu bezeichnen. Zumindest das 8-Bus und die alte SR-Serie (die jetzt wohl durch das Onyx ersetzt werden soll) sind aber mechanisch eine ziemliche Katastrophe. Selbst eingecased hat ein SR40 ständig Probleme mit Wackelkontakten (Buskabel) und Platinenrissen durch das viel zu labile Dünnblechgehäuse. Außerdem ist es wohl auch extrem wasserempfindlich. Zur Festinstallation in Kulturzentrum, Theater oder Stadthalle gar nicht übel, ansonsten aber jederzeit lieber ein GL2200.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von niggles (8. Februar 2005 um 21:55)

  • indy
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    • 8. Februar 2005 um 21:53
    • #9

    Tschäsen!

    Als Helvetier klinke ich mich hier mal ein. Ich habe selbst schon mit beiden Pulten gemischt. Das SR 24 haben wir im Proberaum, ich habe mir vor kurzem ein GL2200 424 gekauft. Das Pult ist für meinen Geschmack viiiiieeeel besser in features und Klang. Stereo Returns hast du eigentlich 4, 2 60mm Fader und 2 100 mm Fader die als Kanäle 25/26 und 27/28 beschriftet sind. Man kann 24 Mono und 4 Stereo Kanäle fahren. 2 Stereokanäle halt nur mit Gain und LR routing. Aux Flip ist eine sehr gute Sache, brauche ich immer für Monitorsound. Wenn zuwenig Stereokanäle ume sind, dann nimm halt noch Monos dazu wenns geht.
    Habe auch die Soundcrafts mit GL verglichen, GL war meine Wahl!!
    Wenn das Geld reicht für Midas Venice 320, dann wär das noch ne Option wobei für mich das GL mehr Features hat (Oszi, RosaR, 100mm...)


    Das GL2200 kriegt man in CH für 3472 Stutz im Online shop, nach Hause geliefert.

    GLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGLGL :lol:

  • dosc
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    89
    • 8. Februar 2005 um 21:54
    • #10

    Sälü!

    niggles

    Diese Diskussion habe ich schon gefunden. Nur war sie mir zuwenig auf eben diese beiden Pulte ausgerichtet und auf die PRO/KONTRA Argumente.

    Jetzt habe ich ein viel besseres Bild von diesen 2 Pulten (weiss allerdings immer noch nicht genau, welches ich nehmen soll :-))

    Die beste Lösung wäre ein Allen 2200 32 Kanal, dann hätte ich ein grösseres Pult UND ein Allen. Aber das Budget erlaubt "nur" ein SR32 (ist ja gleich wie der 24er) oder eben das Allen 24 Kanal. Und ich weiss nicht ob mir viel Kanäle oder bessere Qualität wichtiger sind :)

    indy

    Jaja, schon bald habt ihr mich hinüber :)

    Gruess Dosc

  • slv
    Verifiziert
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    352
    • 9. Februar 2005 um 08:25
    • #11

    Dann fang ich doch auch noch an... :D :

    Ich habe seit ein paar Jahren ein GL2200-32 und hatte bei meinen Gelegenheitsjobs damit noch nie Probleme. Habe auf einem Mackie-SR bis jetzt nur einmal gearbeitet, geht sicher auch – einige Punkte wurden ja oben schon dazu bemerkt. Ich mag persönlich aber auch das GL lieber... .

    Ich würde Dir aber eine Überlegung wirklich nochmals nahelegen: die, "nur" ein 24er-Pult zu kaufen. Wollte damals zuerst auch nur ein 24-Kanal, dann hatte der CH-Vertrieb gerade nur eine 32er zur Verfügung; auf Anraten eines Kollegen haben ich diese dann auch genommen und war schon oft froh darum. Mache ab und zu Gigs wo 3-4 Bands pro Abend sind; nichts anspruchsvolles, aber um die paar Kanäle mehr war ich schon oft froh! Deshalb der Rat von mir: sparen :D ... .

    Andere Frage: Du sprichst hier immer von Neugeräten, oder? Wieso dann nicht was gebrauchtes? Kommt das nicht in Frage? Wenn doch, schreib mal ne PN, hätte da noch ein Tip... .

    Gruess
    slv

  • nobodys
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    136
    • 9. Februar 2005 um 09:59
    • #12

    Hallöchen zusammen,

    wollte hier doch auch nochmal was zu diesem Thema beisteuern.

    @niggels: Bei uns im Geschäft steht schon seit längerem ein SR40. Wir nutzen dieses Pult unter anderem für OpenAirs und Konzerte aller Art. Bit jetzt hatten wir damit noch keinerlei Probleme. Natürlich ist es im Case und wird auch gewartet und wenn halt mal was "komisch" ist gepflegt. Aber wir haben damit nicht mehr oder weniger Arbeit wie mit den anderen Pulten auch!

    Mir persöndlich gefällt die Übersichtlichkeit des Mackie. Das Pult ist halt sehr einfach aufgebaut. Jeder findet sich in kürze darauf zurecht. Vorallem die kleinen Pulte versteht auch jeder, der nicht so viel Ahnung davon hat.
    Von der Verarbeitung her hat das A&H die Nase vorn. Und wenns um Amtlichkeit geht sowieso.

    Für was genau wollt ihr das Pult? Solls in die Vermietung oder wird es ein Bandpult?

    normal gibts schon...

  • dosc
    Beiträge
    89
    • 9. Februar 2005 um 11:20
    • #13

    Hallo zäme!

    Herzlichen Dank für die vielen Praxis-Feedbacks!
    Also ich muss mir das nun noch gut durch den Kopf gehen lassen. Wir sind zu zweit und werden das nun gründlich analysieren.

    slv
    Das mit den Kanälen habe ich mir eben auch so überlegt. Nur eben, es ist nicht eine Privatanschaffung, sondern für eine Kirchgemeinde und da ist das Budget begrenzt. Und ob da wirklich mal mehr als 24Kanäle dann gebraucht werden (ausser vieleicht 1x im Jahr bei einem grösseren Anlass) ist offen.
    Hmm, und ich tendiere schon eher zu neu - wenn, dann richtig :)

    nobodys
    Bei der Vermietung hätte ich sofort auf ein A&H tendiert, wegen des soliden Baus. Aber das Ding muss eben auch transportabel sein - und ob man alleine 15kg oder eben zu zweit 30kg schleppt, ist doch ein Unterschied.
    Was mir einfach am A&H besser gefällt sind die EQs und andere kleine Gimmiks, die der Mackie nicht hat

    Aber eben, mal sehen. Ich habe nun jetzt ein paar Infos mehr, als Entscheidungsgrundlage.
    Wenn jemand noch mehr weiss, bin weiterhin offen dafür :)

    Gruess Dosc

  • mischpultschorsch
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    • 9. Februar 2005 um 14:53
    • #14

    Das GL2200 ist ein ordentliches Pult mit dem sich ohne nennenswerte Probleme arbeiten lässt. Klanglich keine Offenbarung, aber brauchbar.
    Im unteren Preissegment zweifelsfrei das günstigste 24-er Pult, welches ansatzweise mit "Qualität" in einem Atemzug genannt werden darf. Zudem wirft es die opulentere Ausstattung in die Waagschale.

    Die SR-Pulte mag ich persönlich überhaupt nicht - klanglich unterdurchschnittlich, miserable Gainstruktur, schlechte EQ´s, frickelige Bedienung.

    Klanglich (und auch preislich) eine Liga höher ist dann halt die Midas Venice.

  • niggles
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    4.312
    • 9. Februar 2005 um 15:40
    • #15
    Zitat von "nobodys"

    Hallöchen zusammen,

    @niggels: Bei uns im Geschäft steht schon seit längerem ein SR40. Wir nutzen dieses Pult unter anderem für OpenAirs und Konzerte aller Art. Bit jetzt hatten wir damit noch keinerlei Probleme. Natürlich ist es im Case und wird auch gewartet und wenn halt mal was "komisch" ist gepflegt. Aber wir haben damit nicht mehr oder weniger Arbeit wie mit den anderen Pulten auch!

    Da sind meine Erfahrungen weniger schön, ich mußt schon mal ein SR40 aufm Job aufschrauben um das Buskabel wieder zu befestigen, zum Glück gabs nen unbenutzten Raum wo ich das machen konnte... und ich bin leider nicht der einzige dem es so ging:
    https://paforum.de/phpBB/viewtopi…4d748e9be9ae874
    Im Verleih kann man halt leider nicht nur auf Preis, Klang und Gewicht schauen. Da hat Mackie einfach am falschen Ende gespart (wahrscheinlich weil sie die gleichen Materialien wie bei den kleineren Mischern (bis 1604) verwenden wollten).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • nobodys
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    • 9. Februar 2005 um 16:52
    • #16

    Wollte auch nur sagen, dass ich die Probleme (bis jetzt?!?) nicht bestätigen kann.

    Jedoch ist das Mackie ganz klar in einer anderen Liga wie die A&H. Bei uns ist es eher die günstige Variante, für den Kunden mit dem kleinen Geldsack oder wenn die anderen Tische weg sind...

    normal gibts schon...

  • dosc
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    89
    • 9. Februar 2005 um 17:06
    • #17

    Hmm, man kann ja nicht überall gerade mit dem Rollce Royce beginnen - und vorallem muss man den Unterschied dann auch klanglich hören können. Und da arbeite ich noch an mir :-).
    Ich denke, der Allen ist schon ein weiterer Schritt zu was "solidem". Aber eben, wir werden jetzt sehen, was raus kommt.
    Jetzt bin ich auf jedenfall informiert :)

    Gruess Dosc

  • wora
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    • 10. Februar 2005 um 00:03
    • #18

    ähem... falls meine bescheidene meinung noch gefragt ist:

    ich habe mit beiden pulten früher öfter mal gearbeitet.
    am Mackie hab ich auf jedem gig ein viertes EQ´band im kanal vermisst, und sei´s auch nur an einem einzelnen Instrument...

    ich würde für livemusik das A&H GL2200 klar dem Mackie SR24 vorziehen - wegen dieser einzigen kleinigkeit.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • vsvo82
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    • 10. Februar 2005 um 00:30
    • #19

    Für variable Live Mixe auf jeden Fall eher das A&H.....ein Schwachpunkt ist allerdings noch nicht angesprochen worden: Das Pult hat schon etwas mehr Rauschebart als nötig....da sollte man bei leisen Geschichten oder beim Recording drauf achten.
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • dbeer
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    • 4. Mai 2005 um 20:13
    • #20

    Zur Ergänzung - auch wenn erst 3 Monate später - in der Production Partner 3/2005 gab's ein Test zum Onyx 1640. Ich persönlich besitze auch den 1640 und habe folgende Beobachtungen gemacht:

    - mechanisch eher was für zarte Finger, da weniger robust
    - bis auf die fehlenden Inserts in den Subgruppen komplett ausgestattet (mehr als 19"er von A&H bzw. Midas)
    - außer den Inserts alles symmetrisch
    - sehr rauscharme Preamps, besonders für Recording geeignet
    - EQ mit 2fach Semiparametrik in den Mitten, evtl. zu kleiner Q-Faktor (greift voll ins Geschehen und zieht oder hebt breitbandiger als gewohnt - alles für hohe Phasenlinearität)
    - bei geschlossenen Fadern bzw. Mute bleibt ein Restpegel bei hohen Lautstärken zu hören (gibts aber auch bei A&H und: Wer spielt, wenn er nicht dran ist?)

    Aus meiner Sicht ist das Pult nichts für den Verleih - da dann lieber A&H oder gleich Midas.
    Als privates Live- und Installationspult ist es dennoch geeignet. Man muss es halt kennen und mit Liebe behandeln.
    Die Ausstattung gegenüber A&H 16:2 / 14:4:2 bzw. Midas Venice 160 ist vielseitiger. Bei A&H hab' ich entweder 16 Monokanäle und keine Subgruppe(16:6), oder Subgruppen und dann nur 10 Monokanäle und 2 Stereokanäle(14:4:2). Beim Venice gibts sogar nur 8 Monokanäle und 4 Stereo, wobei die Stereo nicht mal semiparametrisch sind.

    Bezüglich Recording ist es aufgrund der FireWire-Option und der Preampqualität das 19" Analog-Pult.

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