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Effektsoftware

  • benedikt
  • 26. März 2005 um 19:26
  • benedikt
    Beiträge
    33
    • 26. März 2005 um 19:26
    • #1

    Kann man einen PC zu einem "Multieffektgerät" umwandeln?

    Ich hab follgendes vor: vom Mischpult AUX Send zu PC Input -> Effekte drauf legen -> PC Output zu AUX Return

    Mit Hall und Echoeffekten funktioniert es mit Winamp und nem Plugin.
    Dieses Plugin ist aber nur für Hall und Echo.

    Gibt es eine Software oder ein Plugin das mehr kann?

    Danke für eure Antworten.

  • florian
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    2
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    717
    Marktplatz Einträge
    2
    • 26. März 2005 um 19:59
    • #2

    Also das halte ich für (vorsichtig ausgedrückt) "sehr praxisfremd".

    Abgesehen von der Schlepperei, den Soft- und Hardwarekosten und der Qualität der Effekte wäre mir das ganze schon prinzipiell viel zu mühsam und auch zu wenig zuverlässig! Zumal ein PC wohl kaum lange "on tour" überlebt.

    19"-Multieffekte gibts schon für wenig Geld.

  • niggles
    Profi
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    842
    Beiträge
    4.310
    • 26. März 2005 um 20:03
    • #3

    Einfache Lösung: Winamp und http://www.softpedia.com/get/Multimedia…or-Winamp.shtml , dann kann man (genug Rechenleistung vorausgesetzt) auch so schöne Sachen wie die EQ's, Dynamics und FX von Waves, Bomb Factory etc. einsetzen.

    Profi-Lösung: Notebook mit Mehrkanal-PCMCIA-Soundkarte, z.B. Digigram VXPocket (damit die Latenz niedrig bleibt), Samplitude drauf und da einfach die gewünschten FXe in den Insert eines Aux Inputs reinstopfen.

    Edel-Version: Dicker Powerbook (G4 aufwärts), DIGI001/002 Rack, ProTools LE und einen Schwung der Lieblings-RTAS-Plugins aus dem Studio mitnehmen.

    Ich kenne einige (wenige) Mischer die das grundsätzlich so machen um speziellere Effekte für "ihre" Band, die sie im Studio am Rechner erstellt haben auch live einsetzen zu können. Als kompletten Siderack-Ersatz benutzen die das aber auch nicht, sondern als Ergänzung zu den Standardsachen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 26. März 2005 um 20:11
    • #4

    Es gibt Hardware die man mit VST-PlugIns füttern kann, also mit allen erdenklichen Effekten oder Software-Instrumenten. Das halte ich für die handlichere und stabilere Lösung.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 26. März 2005 um 20:36
    • #5

    Waves als BILLIGLÖSUNG *g* wenn du mir die günstig verkaufen möchtest, gerne :)

    Ich bin auch gerade nebenher dabei meine 12Kanal-Karte per Cubase sowohl für Recording, als auch für den Effekteinsatz zu konfigurieren und habe da mit den Testversionen von Waves echt gute Ergebnisse mit erträglichen Latenzen um die 7ms erzielt.

    Für etwaige "Kofferjobs" in kleinen Locations ist das durchaus eine Überlegung, wenn man die Karte ohnehin hat.
    Muss halt noch die Stabilität im Livebetrieb prüfen und werde da vorerst kleine Gimmics wie Doubler, Vocoder etc drauf laufen lassen und die wirklich "wichtigen" Effekte konventionell fahren.

    Kostenpunkt ist allerdings nicht unerheblich:
    Karte 500€ aufwärts
    Cubase LE, besser SX
    Div. Effekte (siehe oben)

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 26. März 2005 um 22:38
    • #6

    nunja, wie auch schonmal erwähnt kann man auch einen PC/(MAC ?) roadtauglich machen. Man nimmt einfach ein entsprechendes 4-5HE Rackservergehäuse und fertig! Allerdings rentiert sich das wohl erst ab einer mindestens 8spurigen Karte, die also 4 MultiFXe ersetzt, da man ja 1. Platz im Rack opfert, 2. ein eigenes Monitorcase anschaffen muss und dann auch noch die ganze Hard-/Software bezahlen SOLLTE!! Insgesamt wenn es vernünftig und vergleichbar mit 19" FXen durchgezogen wird nicht wirklich unterlegen, aber imho Bedienungsunfreundlicher und auch nicht wirklich billiger!

    Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • dave
    Beiträge
    288
    • 26. März 2005 um 23:32
    • #7

    Hallo

    Allerdings hat sowas Computer gstüztes bei immer gleichen Shows auch Vorteile, so wurden bei Shania Twain (laut PP) Protools inserts genutzt.
    Allerdings würde ich selbst bei einem stabil laufenden Computer Abstand von solch Lösungen nehmen. Mir wär das Risiko eines Chrash zu groß.
    Hat jemand Erfahrung mit diesen Standalone Boxen auf den VST PlugIns laufen? Also mir ist nur TC/Electronics bekannt mit ihren Powercore Firewire Geräten, dies sind aber keine Standalone Geräte, da sie immer einen Host Computer mit Soundkarte und VST fähigem Sequenzer benötigen.
    Ansosnten Computer nur für MEhrspurschnitt und da auch nur Soundscape oder Digidesign HD Serie (Eventuell noch RME Karten dann aber nur auf sehr sicherem PC and online USV)

    Mfg
    DAvid

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    626
    Beiträge
    4.615
    • 27. März 2005 um 08:50
    • #8

    Tja, dass kommt wohl immer mehr in Mode. Kollege FAT A hat wohl mal einen Kollegen gesehen, der mit einer Creamware Pulsar und einem Laptop sogar den kompletten Monitormix mit dem Rechenknecht gefahren hat :shock:

    Bei der Perfect Circle/Deftones Tour gabe es auch Effekte aus einem ProTools/Apple Notebook. Für Spezialsachen bestimmt eine gangbare Lösung, vor allem, wenn die ganze Show mit Timecode läuft. Dann kommen die Effekte ganz automatisch und man hat weniger Arbeit. Ich kenne auch eine Firma, die mittlerweile bei kleinern Jobs auch kein Lichtpult mehr mitbringt. Die Fahren die ganze Show auch auf einem Laptop, die zumindest was die Stromversorgung angeht, ja unkritisch sind. Ich denke, in der nächsten Generation von bezahlbaren Digipulten, wird es bestimmt auch eine Möglichkeit geben, Plug ins zu laden. Ich hab ja schon eine TC Powercore Compact mit Firewire, wäre prima, die irgendwo andocken zu können und mal eben einige M5000 und Sony Oxford EQs am Start zu haben :wink:

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • djvomght
    Profi
    Reaktionen
    214
    Beiträge
    1.010
    • 27. März 2005 um 11:34
    • #9

    Hallo,

    der Live- Modus im Wavelab sollte es tun, da hast du das komplette VST- Sortiment.

    Gruß Jörg

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 27. März 2005 um 13:08
    • #10

    450€ für die Wavelab standard FXe ist halt so ne Sache ;)
    Man muss sichs wirklich überlegen...

    Kauf ich 2 kleine Multi-FXe fürs Geld z.b. 2x TC300, oder lege ich Wert auf Erweiterbarkeit mit neuen Plugins ;)

    Wenn Erweiterbarkeit dann aber vielleicht doch eher Cubase :roll:

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Scorven
    Beiträge
    92
    • 27. März 2005 um 13:13
    • #11

    Hallo zusammen

    Wie sieht das denn mit Latenzzeiten bei den I/O aus?
    Sind die inzwischen schon praxisgerecht kurz?

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 27. März 2005 um 13:19
    • #12

    Wie gesagt: 5-10ms kommt auf das Interface und das System an.

    Bei Notebooks kommt man mit PCIMIA-Soundkarten wohl noch weiter Runter. Bei Firewire ist nach meinen Erfahrungen bei um die 4,7ms Schluss mit guter Qualität.

    Vielleicht kann RME oder Creamware noch tiefer?
    DSP-Karten beschleunigen das ganze noch ein bissl :) Aber alles gut teuer :shock:

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • mysticsoul
    Beiträge
    17
    • 27. März 2005 um 16:35
    • #13

    Wie sieht es mit dem Szenario "Komplettes Siderack durch PC ersetzen" aus?

    Müsst es nicht möglich sein alles auf einem wirklich Leistungstarkem Notebook laufen zu lassen?

    Wie sieht es mit so Dingen wie Kompressoren , Gates etc. via Software aus??

  • dave
    Beiträge
    288
    • 27. März 2005 um 16:58
    • #14

    Hallo

    Ich denke mal bei den Kosten die entstehen wenn dun ein komplettes Siderack ersetzten willst, kannst du dir fast ein kleines Yamaha 01V96 leisten.
    -Laptop
    -Inferface
    -Software
    eventuell noch tc powercore und irgendwelche extra plugins
    Da bistdu ganz schnell bei ner Stange Geld.
    Außerdem brauchst du dann noch sowas wie ein Midi COntroller, weil mit der Maus ist live auch nicht so super rum zufummeln nur um zb. die Attackzeit zuändern. Außerdem ist das Risiko bei Inserts extrem. Wenn der PC abstürzt und das Interface nicht sowas wie ein Hardware Bypass hat ist der Ton weg und dass wär mir live etwas peinlich. Also wenn der Hall etc plötzlich fehlt ist ja nicht prickelnd aber das Orginalsignal ganz weg ist schlecht.

    Mfg
    David

  • mysticsoul
    Beiträge
    17
    • 27. März 2005 um 17:03
    • #15

    Stimmt schon...

    Aber für einen ITler hat das ganze trotzdem noch einen gewissen Reiz :)

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