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Feedback Destroyer

  • Sokke
  • 3. Mai 2005 um 20:13
  • Sokke
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    • 3. Mai 2005 um 20:13
    • #1

    Hallo,

    beim Thema Feedbackdestroyer gehen die Meinungen ja bisweilen arg auseinander, vor Allem zwischen Profis und Amateuren. Während erstere sich meist doch lieber auf ihre eigenen Ohren und einen guten GEQ verlassen, scheinen die Geräte für Amateure sehr interessant zu sein, zumal die besseren Fabrikate ja halten sollen was sie versprechen.

    Mich würde interessieren, wer hier schon Erfahrungen mit Feedbackdestroyern gemacht hat und wenn ja, mit welchen. Auch allgemeine "Meinungen" von Technikern zu diesem Thema wären interessant.

    @Admins: Sorry wg. Doppelpost. Hab mich wohl etwas im Forum verschätzt. Der Thread im Einsteigerbrett kann weg.

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  • wora
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    • 3. Mai 2005 um 22:50
    • #2

    meine erfahrungen mit sowas liegen schon ein paar jahre zurück.

    es war mal eine testphase mit geräten von sabine angesagt, weil die teile da auf den markt kamen und die werbung sehr vielversprechend klang.

    aber weil die teile öfter mal gleich mehrere filter in einem bereich gesetzt haben (und das nicht zu knapp), haben wir es nach kurzer zeit doch lieber wieder mit den herkömmlichen methoden gemacht.

    wenn keine bedienungsmannschaft vor ort ist und nur laien mit den mikros hantieren (z.b. konferenzraum), kann man sowas aber zum schutz der speaker schonmal einsetzen.
    es kommt halt - wie immer - darauf an, für was und wie man sowas einsetzt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sokke
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    • 3. Mai 2005 um 23:33
    • #3

    Die ersten von Sabine, waren das die FBX 900er?

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  • wora
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    • 4. Mai 2005 um 01:13
    • #4

    bezeichnung weiss ich nicht mehr, war ein 19"/1HE gerät...

    eine ähnliche erfahrung habe ich ein paar jahre danach auf der cebit mal mit einem shure DFR11 gemacht.
    bei dem teil konnte man mittels software auch sehen, wo es die filter setzte. einige davon waren recht dicht beisammen und sehr tief.
    ich hab dann diese filter durch einen "normalen" ersetzt (und der war lange nicht so tief) und die automatik abgeschaltet... war prima so und hat die ganze messe über bestens funktioniert.
    so eine art der feedbackerkennung ist schon was feines.
    die gibts jetzt auch in so nem behringer grafik-EQ. die idee ist aber von altair "abgeschaut", die haben solch einen EQ schon länger im programm.

    eine automatische regelung finde ich für bühnen jedenfalls nicht sooo toll.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 4. Mai 2005 um 07:08
    • #5

    Meil liebster Feedbackdestroyer ist immernoch der Mann/die Frau am Pult !
    Alles andere sind Kompromisse die es wagen unersetzliche Leute wegzurationalisieren.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • logi
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    862
    • 4. Mai 2005 um 07:41
    • #6

    Na ja, ein wirklich funktionierender (also in jeder Situation erkenender) Automat wäre schon fein, dauert bestimmt nicht mehr sooo lange.
    Die Vorteile sind halt wirkliche Notch Eingriffe und (wenn ausgereifter) exakte Frequenztuning.
    Wenn man ehrlich ist, mit graphischen EQs sind die Eingriffe fast immer breiter als nötig (wie auch anders) und in der Hektik und Parametrischen kann das auch mal etwas schiefgehen.

    Den von Peavey (1-mal probiert) fand ich schon sehr gut im Rennen liegend, vor allem auch ziemlich schnell, auf jeden Fall für mich nahe dran.

    Gruß Frank

  • Sokke
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    • 8. Mai 2005 um 21:39
    • #7

    Ich hab jetzt einen alten von Sabine ausprobieren können, war überrascht wie einfach und schnell der eingepfiffen hat (es ist wohl ratsam, vor der Show einmal die Mikros voll aufzureißen, so dass er seine Filter vorab setzt und nicht erst wenn es während der VA auf der Bühne pfeift).

    Wobei ich noch nicht ganz verstehe, was da der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Filtern ist. In der Anleitung steht nur wie man sie setzt, nicht warum man das tun sollte. Kann mir da vielleicht jemand aufg die Sprünge helfen?

    [Hier die Signatur einfügen]

  • manuela
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    9.103
    • 8. Mai 2005 um 21:59
    • #8

    statisch ist fest, unveränderlich, und dynamisch paßt sich dem signal an :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sokke
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    939
    • 8. Mai 2005 um 22:08
    • #9

    Ok, soweit klar, aber wann setze ich dynamische, wann statische Filter?

    [Hier die Signatur einfügen]

  • logi
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    • 8. Mai 2005 um 23:42
    • #10

    Im Prinzip recht einfach (hört sich an wie bei Radio Eriwan :D :(
    Bei Ortsunveränderlichen, z.B. Mikro auf Stativ bei Sängern mit Gitarrenbewaffnung, reichen Statische. Die müssen die Frequenz nicht nachführen da die Umgebung gleich bleibt. Bei Rumhopsern geht das nicht, da sich die Abstände, etc. ständig verändern, also auch die Kopplungsfrequenzen.

    Gruß Frank

  • treibsand
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    • 9. Mai 2005 um 00:07
    • #11

    Und das ist der Moment, wo der Elefant das Wasser lässt:
    Ein Profi am Pult merkt (instinktiv?) wann das Feedback "nur" ein Problem der zu kurzen Entfernung Mikro-Box ist und drückt vielleicht auch mal ein Auge zu.
    Der Auto-Filter sieht und hört nix. Der merkt lediglich, daß da eine Rückkopplung ist, die er zu beseitigen gelernt hat. Es ist ihm sch**-egal, wie das, was nach dem Filtern kommt, klingt.
    Die Dynamischen Filter bleiben nicht ständig gesetzt, sondern verändern die Frequenzen, während die Statischen bei den einmal "einprogrammierten" Einstellungen bleiben.
    Damit kommen die dynamischen Gerätchen ein wenig näher an den Mischer ran.
    Aber wie gesagt: allen Destroyern fehlt einfach das Verlangen, den Gesamtsound gut klingen zu lassen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • logi
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    • 9. Mai 2005 um 00:44
    • #12

    Gut klingen lassen kann es nur der Mensch mit "Gehör" und Erfahrung. Im Grunde ist das setzen von Notch-Filtern das einzig Wahre um den Gesamtsound möglichst wenig zu beeinflussen, das tun (oder sollten) diese Kisten. Ich denke das Problem ist z.B. das setzen von mehreren Filtern dicht zusammen, das ergibt halt eine hügelige und hörbare Senke.
    Nicht umsonst gehen parametrische EQs wesentlich besser einzusetzen (nicht unbedingt leichter) als Terz Teile.
    Für mich heißt es einfach abwarten was noch kommt, wenn die Software noch ausgereifter wird werden sie ihren Job gut erledigen.

    Gruß Frank

  • roadrunner
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    • 9. Mai 2005 um 09:15
    • #13

    Also wir hatten mal zwei Jehova Teile im Monitorrack, nach drei Veranstaltungen hab ich sie wieder rausgeschmissen. Ein Mann am Monitormixer ist nicht mit Technik zu ersetzen (vorausgesetzt er weiß was er tut)! Ich vergleiche die Teile gern mit einer Black-Box, Du hörst zwar was sie macht, aber Du weißt nicht wie, sinngemäß gesprochen :D .Ist wie beim Website programmieren, ein Anfänger wird mit Dreamweaver oder Frontpage glücklich, ein Programmierer wird sich aber nie so eine Software installieren.

    Was heißt hier Ordokrafie? Ich kann gar nicht so schnell lesen wie ich tippe!

  • manuela
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    • 9. Mai 2005 um 10:24
    • #14
    Zitat von "Roadrunner"

    ein Programmierer wird sich aber nie so eine Software installieren.


    Und ob !
    Warum soll man Mengentexte denn von Hand coden, Arbeit ist teuer !
    Mit diesen dingern ist es dasselbe, für untergeordnete Zwecke sind sie prima zu gebrauchen, für einen Top-Act würde ich es eher untersagen...

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • mischpultschorsch
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    • 9. Mai 2005 um 14:21
    • #15

    Bei der qualitativ anspruchsvollen Sprachbeschallung mit korrekt ausgerichteten und penibel eingepfiffenen Lautsprechern setze ich Sabinchen gern als Nervenberuhigung ein. Aber das System muß (!!) bereits ohne Sabine im Insert feedbackfrei und tonal ausgewogen spielen...

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