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Rider und die Realität

  • salt
  • 20. Mai 2005 um 11:04
  • mischpultschorsch
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    • 16. Juni 2005 um 18:15
    • #81
    Zitat von "oops"

    für unter 180€ bleib ich aus prinzip im bett !

    einzige ausnahme: ankommen, 4-6 stunden knöppedrehn, abhauen.

    sollnse sich irgendnen verpeilten honk nehmen, nächstes mal klingelt eh bei mir wieder`s telefon und in der regel bezahlt der auftraggeber dann auch den geforderten sold.

    clevere veranstalter wissen sowas auch. weil:

    er spart zeit
    er spart sich und den akteuren stress
    die anlage bleibt heil
    es gibt keine schadensersatzklagen wegen gehörvergrätzung

    und ich mach das nich weil ich so unheimlich auf grosse tolle boxen stehe und musik nur mag wenn sie laut ist, sondern weil ich in erster linie davon leben muss !

    Alles anzeigen

    Sehr richtig. Ich sag immer "Guter Ton kostet gutes Geld". Punkt. Und wer das nicht bezahlen will, wird auf mich verzichten müssen.

    Zitat von "guma"

    Richtige Techniker knipsen, wenn sie wegen SPAM-Equipment die Krätze kriegen, auch mal den Katastrophenbilligspeakern das Licht aus.

    Wirklich? Och das kann ich gar nicht verstehen, wie sowas kommt :D8)
    (Wegen genau dem Vorgang hab ich bei ner Billigbude Hausverbot und sie weigern sich Material zu stellen, wenn einer meiner Hauskapellen auf nem von ihnen "betreuten" Event auftreten sollte und ich zum mischen da bin.... )

    Zitat von "Inselgert"

    Unser Rider kam unterschrieben zurueck! Aenderungen waren nicht abgesegnet und nicht vorgesehen! Bei mir hat niemand angerufen!

    Und hast du nach dem Gig die Agentur bzw. den Veranstalter mit dieser Tatsache konfrontiert? Kam da dann auch nur ein "na und? ging doch!" ??

  • Inselgert
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    • 16. Juni 2005 um 18:21
    • #82

    naja wir haben kurz darueber gesprochen und ich glaube es war auch ein Sonntag! Was soll man denn machen wenn das Mat einfach nicht aufzutreiben ist! Waere doch schade wenn die Leute die Karten gekauft haben wegen so nem Mist nach Hause muessen!
    Wir haben nur beschlossen das wir ab jetzt immer alles mitbringen! Womit wir ja eigentlich beim Problem waeren! Es gibt ja viele Jobs die man mit oertlichem Mat super gut machen koennte. Aber die Leute die die Jobs annehmen obwohl sie die garnicht erfuellen koennen sind auch immer die ersten die schimpfen wenn sie keine Gigs haben!
    Als oertlicher Ausstatter sollte man peinlichst darauf achten das die tourende Band zufrieden ist! Nur dann kriegt man vieleicht auch mal so eine Tour ab!
    Wenn ich in so eine Halle komme erwarte ich eigentlich das alles aufgebaut ist, linecheck gemacht und alles was abgemacht ist da ist!
    Ob die Firma ihre Boxen gut findet oder nicht ist mir komplett egal! Ob die meinen Rider gut finden oder nicht ist mir auch egal! Ob die an dem Gig geld verdienen oder nicht ist mir auch egal! Wenn die nen Angebot mit allem drinnen abgeben und den richtigen Preis machen verdienen die auch! Wenn nicht sollen sie einfach den Job nicht machen!

  • mischpultschorsch
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    • 16. Juni 2005 um 18:24
    • #83

    [quote="Ein sehr weiser Mann, dessen Ansagen sich einige mal zu Herzen nehmen sollten, bevor sie Rider als Wichtigtuerei abstempeln"]Ob die Firma ihre Boxen gut findet oder nicht ist mir komplett egal! Ob die meinen Rider gut finden oder nicht ist mir auch egal! Ob die an dem Gig geld verdienen oder nicht ist mir auch egal! Wenn die nen Angebot mit allem drinnen abgeben und den richtigen Preis machen verdienen die auch! Wenn nicht sollen sie einfach den Job nicht machen![/quote]

    Wenn man bitte obigen Satz mal irgendwo für alle sichtbar festpinnen könnte....

  • planaplatscha
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    44
    • 16. Juni 2005 um 20:05
    • #84

    Wenns im Rider steht wirds auch erfüllt, andererseits stehen da auch manchmal eigenartige Dinge, denen die Physik Grenzen setzt:

    Beispiel (war eine "Band" aus dem Starsearch/Superstar Umfeld):

    Gefordert sind 105dB am FOH linear 20Hz-20kHz.

    Jetzt mal vorsichtig nachgefragt: woher bitte 105 dB in 20m Abstand bei 20Hz (oder 30 oder 40) ???

    Was da hing: pro Seite 8 Geo T + 3 EAW SB750

  • oops
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    • 16. Juni 2005 um 20:28
    • #85

    Inselgert

    zustimmung in allen punkten !

    ich dachte ja auch mal, dass man nur im osten auf die fresse fliegen kann, aber die erfahrung zeigt auch hier: quacksalber aller orten...
    (nich das sich jemand zu unrecht angepisst fühlt, auch ich bin `n "ossi", wenn auch aus berlin)

    das schlimme ist, dass die trotzdem irgendwie überleben, zumindestens ne längere zeit und somit dem "seriösen dienstleister" das leben schwer machen !

    man sollte das wie bei jungen hunden handhaben: immer rein mitta fresse in die scheisse, bis sie es irgendwann mal begriffen haben...

    bei so`n nummern ist auch immer gut `n prima garstigen tourmanager dabei zu haben, der solche sachen, gern auch lautstark, abklärt !

  • guma
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    • 16. Juni 2005 um 23:40
    • #86
    Zitat von "oops"


    das schlimme ist, dass die trotzdem irgendwie überleben, zumindestens ne längere zeit und somit dem "seriösen dienstleister" das leben schwer machen !

    .. in diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die schlimmste Seuche unter meinen Wessikollegen die Zeitgenossen sind, die von Beruf Sohn sind, im 'Hotel Mamma' leben, keine privaten Kosten haben und solange weiterwursteln bis das elterliche Erbe aufgebraucht ist :evil: :twisted: :evil: :twisted:

  • gezz-abba
    Gast
    • 17. Juni 2005 um 00:20
    • #87

    ich hab erst gestern 'nen job ( steakknife, nicht wirklich bedeutend, aber geil ... ) in meinem stammclub abgegeben, weil der VA den rider schon unterschrieben zurückgeschickt hatte und ich davon vorher nichts zu sehen bekommen habe. Diese blösse möchte ich mir dann eher nicht geben , auch wenn die agentur/tech sicher mit sich hätte reden lassen, zumal ich die band schon einmal vor ein paar jahren vor dem mischer hatte ( ohne rider und die waren zufrieden) .. sowas schadet meinem ruf und das gemecker und lange gesichter der band möchte ich mir nicht antun.. . Das mat hätte ich auch hinterher nicht lukrativ bekommen können, zumal da eh schon ein "derclubistumdieecke" preis drin ist...

    was ich damit sagen will, ist dass die kommunikation zwischen VA und VT nicht immer toll ist, auch und und grade in den clubs ( geld sparen, die show läuft schon irgendwie.. haha ) . jedesmal muss ich da hinterherjammern..

  • wora
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    • 17. Juni 2005 um 01:24
    • #88

    oha, das geht ja richtig zur sache hier.

    so einen mega-beschissenen vor-ort service, wie ihn inselgert beschrieben hat, gibt es zum glück nicht sehr oft.

    was es aber wirklich sehr oft gibt ist, das beim vorab-anruf gesagt wird "alles kein problem" - und man dann beim gig feststellt, das nicht mal die einfachsten sachen beachtet wurden (z.b. kein 990er für die speicherkarte da).

    man bekommt manchmal das gefühl, das viele "dienstleister" die rider gar nicht mehr lesen sondern nur noch die kanäle und die monitorwege zählen und fertig... der rest ist dann dein problem, schau halt wie du damit klarkommst.

    seit geraumer zeit denke ich darüber nach, eine liste mit solchen vorkommnissen zu erstellen.
    einfach mit datum/ort/dienstleister/problem

    aber nach solchen gigs hat man meist einfach keine lust mehr, auch nur einen gedanken darüber zu verschwenden.
    hauptsache nix wie weg..

    mir geht dieses verhalten echt auf die nerven.
    für was macht man sich denn die mühe und schreibt die rider????


    ( guma: ich weiss, das wir in diesen dingen durchaus auf einer linie liegen 8) )

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hausmeister
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    • 17. Juni 2005 um 09:29
    • #89

    Hi,

    jetzt melde ich mich auch nochmal ... :D

    Ihr werdest es nicht glauben aber ich bin da voll bei euch ! Es ist klar das es im Profi Bereich so laufen sollte und muß. Mir ging es ja nur darum das es eigentlich net sein kann das bei einer kleins VA bei dem "kein" Rider da ist manche Geräte abgelehnt werden.
    Wenn ein Rider da ist ist es eine ganz andere Baustelle....... Davon war nie die Rede :)

    Grüße aus Franken Michi

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Jelly
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    • 17. Juni 2005 um 09:33
    • #90

    Das Problem ist do öft, dass die Rider vom Vernastalter einfach unterschrieben zurückkommen, und denen es ist erster linie sch*** egal ist, weil das ja sowieso "Vertragsbestandteil" ist.

    Also auf zur nächsten Verleihbude und mal so richtig schön Preisdrücken...

    Schlussendlich zählt wirklich nur, wenn ein Rider vom Dienstleister selber unterschrieben zurückkommt und der "Unterschreiber" auf der Baustelle vor Ort ist um auch mal DIREKT verkloppt werden zu können...

    Aber auch so kann man sich nicht wirklich gegen die "ja ist alles da - in wahrheit schiessegal - fraktion" schützen

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  • treibsand
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    • 17. Juni 2005 um 11:16
    • #91

    So.
    Auch mal wieder ein wenig Senf vom Clubtech aus HL.

    So viel Sch**** wie Gerd hatte, hätte mich auch auf die Barrikaden gebracht.
    Da machts schon Sinn, den "Haus"-Tech/Veranstalter erstmal auflaufen zu lassen. Gnadenlos eine Std. Sitzstreik. Bis neues Mat kommt oder bis zumindest der Beginn der VA viel später wird, als angekündigt. Muß ja nicht immer gleich ausfallen, aber ein bischen Strafkohle und Lehrgeld dürfen schon anfallen.
    Ich spiele sicherlich in einer anderen Liga, aber ich weiß, wann ich einen Rider auch mal "zwischen den Zeilen" lesen kann und wann es wirklich ungemütlich wird.
    Als Haustech mit Hausmaterial und ohne Kohle, weitab von jedem vernünftigen Verleiher muß man auch mal ein bis zwei Dinge nicht erfüllen dürfen. Aber bislang habe ich mit 95% aller Gasttechs nur gute Erfahrungen (auch wenn die 99oer Karte ungenutzt bleibt...). Mit einigen wird man sowieso nicht warm. Auch ein Tourtech hat mal nen schlechten tag.
    Wenn aber Catering und übernachtung dann auch nicht stimmen..... :evil::evil:
    Wobei ja angemerkt bleibt: 12.00 ist schon aussergewöhnlich früh für eine Standard Clubproduktion. Da würd ich die Agentur drauf briefen, daß sowas definitiv auch ausserhalb des Riders ZUSÄTZLICH mündlich besprochen und auf die Dringlichkeit hingewiesen wird.
    Papier ist leider sehr geduldig und solche "standardverträge" werden von den Veranstaltern oft überflogen. Da kann ich leider auch ein Lied von klagen, was an Ridern und wichtigem nicht weitergeleitet wird...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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    • 17. Juni 2005 um 12:29
    • #92

    Die ganze Problematik muss man wohl gedanklich in mehrere Teilprobleme zerlegen:

    1.) Der Veranstalter macht gegenüber dem Künstler eine Zusage (unterschriebener Rider), die er inhaltlich nicht oder nicht voll versteht.

    2.) Der Veranstalter vergibt einen Auftrag an einen Dienstleister, den er inhaltlich genausowenig versteht. Er kann somit nicht beurteilen, wie relevant Abweichungen sich auswirken.

    3.) Der Veranstalter tendiert zu einer simplen Kosten-Nutzen-Rechnung: "Um wie viel steigen meine Einnahmen, wenn ich hier so und so viel Mehrausgaben habe?" Von extremen Fällen abgesehen ist es nun einmal so, dass dem Veranstalter keine Mehreinnahmen dadurch entstehen, dass er den Rider zu 100% erfüllen lässt.

    4.) Ist es das Problem des Veranstalters, wenn der Tontechniker am FOH am rotieren ist, statt sich am Catering zu entspannen?

    5.) Aus Sicht der VT-Firma: "Was ist mein Vorteil, wenn ich den Rider zu 100% statt zu 90% erfülle?" Wenn eine Firma sich beispielsweise ein SPX 990 dry dazumietet, dann kostet das vielleicht 20,- EUro Miete und 2 Stunden Arbeit, um es abzuholen, wiederzubringen, anziumieten, Rechnung verbuchen... Gesamtkosten vielleicht 70,- Euro. Was bezahlt der Veranstalter mehr? Meist gar nichts. Was ist also die logische Konsequenz?

    6.) Aus Sicht der Band: Wird man einen Auftritt platzen lassen, nur weil das SPX 990 fehlt?

    7.) Vertragsstrafen? Was wäre eine angemessene Vertragsstrafe für ein fehlendes SPX 990? Lohnt dafür der Gang vor Gericht?


    Allenfalls einer Bewertungsliste räume ich gewisse Chancen ein. Schlecht bewertete Veranstalter werden ihre Dienstleister wechseln oder die interessanten Acts nicht mehr oder nur noch für erhöhte Gage bekommen. Fragt sich: wer schiebt das an? wer beteiligt sich?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 17. Juni 2005 um 12:31
    • #93

    Vielleicht noch eine Idee: Nach jeder Veranstaltung einen kleinen Bericht verfassen und an das Management der Band schicken. Dort deutlich mitteilen, was gut und was schlecht war.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Inselgert
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    • 17. Juni 2005 um 13:11
    • #94

    ist mir alles klar! Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist das man sich natuerlich dann nicht wundern darf wenn man den naechsten Job nicht bekommt! Dann sind die gesparten 70 euro fuer nen SPX ne schlechte investition!
    Fuer uns ist die Entscheidung gefallen und naechstes mal faehrt ein Truck aus England vor und macht wieder einen Kollegen arbeitslos!
    Das finde ich so schade! Man kann ja mit mir reden! Wer aber von oben herab einfach ignoriert was ich moechte kriegt von mir keinen Job! Ich bin ja schlieslich der Kunde!
    Es war auch nie die Rede davon das wir Dinge die wir Bestellen nicht auch bezahlen wollen! Ein einfacher Anruf haette das geklaert!
    Noch dazu sollte ich erwaehnen das unser rider mehr als sozial ist! Also wirklich nix ungewoehnliches!
    Wenn die Sachen die da waren wenigstens noch funktioniert haetten waere ja auch alles gut gewesen! Gegen altes Zeuch wie MT4 hab ich ja nix, aber wenn 20% der Pappen fest sind ist das auch Mist!
    Ich finde die Diskussion ueber Rider ganz schoen muessig! In keiner anderen Branche kommt man damit durch!
    Was wuerded ihr den machen wenn ihr nen Maler bestellt um Euer Wohnzimmer weiss zu streichen und der es Rosa malt weil die Farbe billiger ist! Und dann sagt er Dir wieso sieht doch viel besser aus :D.

  • mischpultschorsch
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    • 17. Juni 2005 um 14:20
    • #95
    Zitat von "Inselgert"

    Noch dazu sollte ich erwaehnen das unser rider mehr als sozial ist! Also wirklich nix ungewoehnliches!

    Kannst Du zur Verdeutlichung mal ein paar Auszüge daraus zitieren?
    War explizit ein Frontsystem (oder mehrere zur Auswahl) gefordert? Oder war die Vorgabe "ein dem Club und der Veranstaltung angemessenes System"? Im letzten Falle hab ich es auch schon erlebt, daß der beauftragte Verleiher je ein Stack F1/B1 für 2500 Leute Zelt-Coverrock für "ausreichend" hielt...

  • wora
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    • 17. Juni 2005 um 15:48
    • #96
    Zitat von "mischpultschorsch"

    ...Im letzten Falle hab ich es auch schon erlebt, daß der beauftragte Verleiher je ein Stack F1/B1 für 2500 Leute Zelt-Coverrock für "ausreichend" hielt...

    für diese fälle gibt es doch die möglichkeit, einen minimum pegel für die publikumsfläche anzugeben.
    natürlich sind angaben wie: "min. 120dB am FOH" nicht wirklich ernst zu nehmen, das steht meiner meinung nach gegen jede vernunft.

    in meinem rider steht z.b. "Das System muss 100dB(A) Durchschnittspegel im Publikumsbereich verzerrungsfrei wiedergeben können".

    wer damit nicht klar kommt, sollte einfach anrufen. aber das tut ja auch fast keiner.

    aber pegel ist ja in den seltensten fällen das problem, "laut" können ja viele...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 17. Juni 2005 um 18:42
    • #97
    Zitat von "Inselgert"

    Fuer uns ist die Entscheidung gefallen und naechstes mal faehrt ein Truck aus England vor und macht wieder einen Kollegen arbeitslos!

    Man könnte ja auch selbst einen Auftrag nach Süddeutschland vergeben. Wenn da klar ist, dass nur gezahlt wird, wenn die Leistung stimmt...

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  • guma
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    • 17. Juni 2005 um 18:43
    • #98
    Zitat von "ADMIN"

    Vielleicht noch eine Idee: Nach jeder Veranstaltung einen kleinen Bericht verfassen

    Genau diese Empfehlung hatten wir ja schon mal diskutiert. Stichwort: "Firmeninterne Dokumentation"

    Sowas lässt sich imo vielseitig verwenden.

  • Wulfson
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    • 17. Juni 2005 um 19:01
    • #99

    ich verstehe eigentlich die problematik nicht so ganz...wenn ein rider vorliegt, wird geprüft, ob er sinnvoll ist. beantworte ich die frage mit ja ist das zeug vor ort. bei evt oder nein gibts nen telefon oder email... ich hab noch keinen erlebt, der nicht mit sich reden hat lassen. wenns halt (wie grad aktuell) ne norwegische band ist und man die sprache nicht beherrscht ( :oops: ) gehts halt in stoppelenglisch per email hin&her. die einigung läßt nicht lang auf sich warten.
    bsp: wenn die agentur ein 32er midas aufwärts fordert aber nur 5 kanäle benutzen kann (laptop, synthi, vocs), weiterhin 120 db verzerrungsfrei am foh verlangt, frag ich mich, was hier sinn macht.
    das andere extrem: jungspunte, die sich irgendwo nen rider hergezogen haben und nicht mal das mindestmaß an bühnen disziplin einhalten können (300 mann club, zwei gitarren full stacks auf 15 uhr :evil: )...da krieg ich dann nen hals, wenn noch die meldung lautstark übers mic kommt, man könne sich auf der bühne wegen der sch... monitore überhaupt nicht hören.. (2x12"/2" aktiv!)

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    • 17. Juni 2005 um 19:08
    • #100
    Zitat von "wora"

    natürlich sind angaben wie: "min. 120dB am FOH" nicht wirklich ernst zu nehmen, das steht meiner meinung nach gegen jede vernunft.

    Stellt sich doch die Frage, was denn 120 dB sind? Wenn man davon ausgeht, dass bei Live-Mucke (nicht oder wenig komprimiert) Lmax = Leq + 20 dB ist (das kann noch mehr sein), dann wäre 120 dB Lmax kein besonders hoher Wert.

    Vielleicht sollte man Folgendes in den Rider schreiben:

    Zitat

    Die Beschallungsanlage muss auf der gesamten Publikumsfläche einen Spitzenpegel zwischen 110 und 120 dB erzeugen, bei einem Freqeunzgang von 40Hz bis 15 kHz +/- 3dB und einem Klirrfaktor von durchgängig unter 3%, im Bereich 300 Hz bis 3 kHz unter 1%.

    Die Frage ist nur, wer das im Zweifelsfall nachmisst...

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