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Vom Veranstaltungsjob leben

  • annette65
  • 30. Mai 2005 um 19:04
  • annette65
    Beiträge
    85
    • 30. Mai 2005 um 19:04
    • #1

    Hi Leute,
    ich habe nun schon einige threads gelesen. Ich stoße immer wieder auf
    Hinweisen wie: ...muß davon ja nicht leben.
    Mal ne´Frage:
    Gibt´s überhaupt jemanden, der ausschließlich vom Veranstaltungsjob leben muss?

    Also auch keinen Lebenspartner hat, der das eigentliche Geld verdient.

    Mal sehen, was jetzt kommt...

    Schöne Grüße von Annette. :D

  • slayer
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    1.478
    • 30. Mai 2005 um 19:19
    • #2

    schon interessant das man auf solche gedanken kommt wenn man nur einige beiträge hier liest... vielleicht daher auch so viele hochwertige beiträge

    aber ja, es gibt solche leute wirklich und die machen sich sogar gedanken um ihren job, gehen dafür sogar demonstrieren :wink:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38015

    hauptsarre gitarre !

  • timotimo
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    • 30. Mai 2005 um 19:35
    • #3

    Was ist ein "Veranstaltungsjob"?

    Wenn Du den Technikerjob auf Veranstaltungen meinst, oder die Leute, die in der Veranstaltungstechnikbranche arbeite: ja, es gibt welche, die ohne Unterstützung von außen davon leben (müssen), und ihre Famileie damit ernähren (müssen). :roll:

  • Online
    test
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    • 30. Mai 2005 um 19:37
    • #4

    ich verdiene meine brötchen zu 100% als verleiher von pa krams

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Kracky
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    • 30. Mai 2005 um 19:45
    • #5

    Ich denke das kannst du durchweg ganz leicht staffeln, der Großteil hier sind wohl Hobbybeschaller, die das ganze so nebenher machen ohne Gewerbe just for Fun.

    Dann kommen wohl eine Großzahl an aufstrebenden Beschallern die einen Job oder evtl. ein Studium haben die dann mal zur vorsicht ein Kleinstgewerbe angemeldet haben.

    Als nächstes die Gruppe der Nebenerwerbsbeschaller zu denen ich mich übrigens zähle muß, mit richtigem eigenem Geschäft nebenher und trotzdem wird der wirklich lukrative Job bisher nicht abgegeben, solange es aneinander vorbei machbar ist und das Gewerbe einfach nicht 100% soviel abwirft das man wirklich davon leben könnte. hier spielt aber sowohl der Landstrich als auch die Gegebenheiten im umfeld eine große Rolle, z.B. ist es in unserer Gegend so das mir persönlich keiner bekannt wäre der das Hauptberuflich macht.

    Ja und dann kommen halt die wirklichen Selbstständigen, Freelancer usw. die von dem Job leben, hier ist es aber wirklich so das die aus bestimmten Ballungsräumen kommen wo genug Arbeit anfällt auch unter der Woche das sich das ganze mehr oder weniger rechnet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • manuela
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    • 30. Mai 2005 um 20:07
    • #6
    Zitat von "annette65"

    Gibt´s überhaupt jemanden, der ausschließlich vom Veranstaltungsjob leben muss?

    jasicher !

    unsere Mitarbeiter 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Benjamin Keßler
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    744
    • 30. Mai 2005 um 21:44
    • #7

    :roll: :roll: :roll:

    Es lebe der Offbeat !!!

  • treibsand
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    • 31. Mai 2005 um 07:39
    • #8

    Was heisst denn: "leben müssen" ?!?
    Leben wollen ist da wohl eher die richtige Formulierung.
    Leben können wäre dann wieder ganz was anderes... :roll:

    aber wenn's mir nicht passt, wie und ob ich damit leben kann, dann such ich mir halt was anderes.

    Hab ich leider auch tun müssen, weil ich ab und zu mal was Essen will...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Tobias Zw.
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    • 31. Mai 2005 um 08:00
    • #9

    Mal so herum formuliert:

    Ich verdiene (fast) alles Geld, das ich erwirtschafte, als Ton- bzw. Lichtmann, habe auch entsprechende Abschlüsse. Aber ob das, was dann übrigbleibt, noch "Leben" genannt werden kann, sei dahingestellt...

    "Leben! Erzählt mir bloß nichts vom Leben!" (Marvin)

    Es entlockte mir aber auch ein trockenes, bitteres Lachen, daß sich - wenn man das PA-Forum zum ersten Mal liest - der Verdacht aufdrängt, es gäbe in der Republik nur Hobbybeschaller. Beschämend!

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • skyper
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    • 31. Mai 2005 um 16:05
    • #10

    Über den Daumen gepeilt würde ich für eine mittlere große Kleinstadt wie Nürnberg eine Quote von maximal einem Promille der Bevölkerung angeben, die ausschließlich vom Bereich VT lebt, (incl. Konzertveranstalter.) Angeschlossene Gewerke wie Securities, Hallenwarte und Berufsmusiker sowie Tonstudiobetreiber etc. mal nicht mitgerechnet.
    Davon geschätzt 50% in der freien Wirtschaft (also nicht in öffentlichen Kultureinrichtungen, Theatern etc. beschäftigt).

    Am Ende sind es vielleicht noch 30-60 aus 500.000, die hier tatsächlich ausschließlich als Freiberufler ohne eigenes Material (und auch nicht als Scheinselbständige innerhalb der Firmen) in der VT ihr Geld verdienen. Mit den Kollegen vom TV sind es vielleicht noch ein paar mehr, wenn man die Hands abzieht, die nur mal ein paar Jahre lang nix anderes machen noch ein paar weniger.

    Vermutlich fallen die Quoten für Volllzeit-Freiberufler in den Medien- und Eventhochburgen wie München, Köln, Berlin oder Hamburg noch etwas höher aus, dafür dürfte es in den östlicheren Gefilden noch magerer sein.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • GETEC
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    • 31. Mai 2005 um 16:53
    • #11

    un dann gibt es noch die wahnsinnigen, die sich selbst alle kaufen, nebenbei noch papa für 4 kinder spielen ;) *wink@meinezwerge* und sogar richtig und ohne hilfe von aussen gut davon leben können :)
    ich mein ist doch in jeder branche so dass ein paar ihre arbeit gut machen und auch angemessen dafür verdienen und viele ihre arbeit eben nur mittelmässig und dann auch nicht wirklich davon leben können?

    greez

    getec

  • tom noise
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    • 31. Mai 2005 um 16:57
    • #12

    Wobei ich zu Skypers Beitrag dazu sagen muss, dass Nürnberg so schlecht nicht als Standort ist....

    LiGr,
    Tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Kracky
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    • 31. Mai 2005 um 20:48
    • #13
    Zitat von "GETEC"

    un dann gibt es noch die wahnsinnigen, die sich selbst alle kaufen, nebenbei noch papa für 4 kinder spielen ;) *wink@meinezwerge* und sogar richtig und ohne hilfe von aussen gut davon leben können :)
    ich mein ist doch in jeder branche so dass ein paar ihre arbeit gut machen und auch angemessen dafür verdienen und viele ihre arbeit eben nur mittelmässig und dann auch nicht wirklich davon leben können?

    greez

    getec

    Ist wirklich eine Frage der Umgebung. Ich denke hier im Umland könntest du noch so gut sein, wir haben einfach eine recht grobe Infrastruktur über weites Land verteilt da ist es nicht einfach und dazu kommen immer mehr auch die Hobby DJ´s die bei uns noch viel weniger behelligt werden.

    Könnte mir vorstellen wenn ich mich dazu durchringen würde mein Geschäft nach Stuttgart zu verlegen wäre es auch einfacher mehr daraus zu machen und davon zu leben weil einfach diese Infrastruktur mit vielen Persoenen auf ehr wenig Platz ganz klar ihre Vorteile hat, viel mehr Industriejobs, die es bei uns gar nicht gibt. Viel mehr Verleihgeschäft da einfach mehr los ist sowohl an Feiern als auch an Veranstaltungen in solch einem Ballungsgebiet. Mann könnte jetzt sagen, jeder ist seines Glückes eigener Schmied und mach doch, aber dafür habe ich einfach noch zu gute andere Perspektiven.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • GETEC
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    • 1. Juni 2005 um 00:37
    • #14

    ja sicher, das ist durchaus ein argument, und leben können hier auch die wenigsten. graz ist auch nicht wirklich gross, so 200000 einwohner und der rest rundum ist auch eher wüste *g* aber dank genügen industriejobs gehts, die braucht natürlich jeder...
    wir sagen immer industrie machen um sich rocknroll zu leisten *g* aber vom budget her schauts wirklich so aus.

    lg getec

  • AMLB
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    • 1. Juni 2005 um 01:41
    • #15

    Klar kann man davon leben: Ich ernähre meine dreiköpfige Familie bereits seit Jahren mit der Kombi Veranstaltungsdurchführung - Vermietung - Mobil-Disco. Außerdem sind noch zwei "Freie" für mich tätig. Die Disco-Sparte ist deutlich rückläufig , dafür geht´s mit Events und Modenschauen bergauf.

    Sicherlich gibt´s nicht immer die neueste Technik (die einige Kiddies für unverzichtbar halten), aber mit unserem soliden und gut gepflegten Material (Bühne - Ton - Licht) kommen wir bestens klar!

    Ob man als Neueinsteiger in der heutigen Zeit noch ordentlich Fuß fassen kann, lasse ich mal dahingestellt. Aber als mehr oder weniger "Alteingesessener" klappt´s schon.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • annette65
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    • 1. Juni 2005 um 13:17
    • #16
    Zitat von "GETEC"

    ich mein ist doch in jeder branche so dass ein paar ihre arbeit gut machen und auch angemessen dafür verdienen und viele ihre arbeit eben nur mittelmässig und dann auch nicht wirklich davon leben können?

    Viele Auftraggeber im mittleren und kleinem Segment fragen für Profi-Technik an, engagieren letztlich aber aus Budgetgründen irgendwas.
    Und "Budgets" können schnell der Situation angepasst werden, auch nach unten, wenn sich denn noch jemand findet.

    Diesem Trend, den ich zunehmend in 2005 betrachte, steht deine Beitragsaussage für solche VAs entgegen (ist nicht böse gemeint!). Obwohl ich selbst genau deiner Meinung bin, muss ich zu oft feststellen, dass es bei ca. 50% unserer Veranstaltungsanfragen andersherum läuft:

    Für viel und gut anfragen, aber eigentlich schon vor Angebotserhalt
    wissen, dass sehr wenig und billig eingekauft werden wird.
    Auf gut deutsch: dass keiner genommen wird, der kalkuliert.

    Und den Unterschied zwischen "kalkulieren", und Kalkulation erlernt haben und anwenden, den kennen hier im Forum sicherlich viele.

    Ich habe in einem anderen Thread hier im Forum gelesen, dass, für ein und die selbe Veranstaltung, Preise zwischen 250Euro und 1500Euro genannt wurden.

    In anderen Gewerken gibt es eine preisliche Untergrenze, für die gleiche Leistung, wenn man genügend Angebote eingeholt hat. Billiger geht es dann einfach nicht.

    Bei unserem Gewerk wohl nicht.

    Da kommt bei mir die Frage dieses Themas auf.

    Schöne Grüße von Annette. :D

  • Seven
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    • 1. Juni 2005 um 13:34
    • #17

    Der Unterschied liegt halt auch darin ob jemand davon leben MUSS oder es Zuverdienst ist. Grade im mittleren Marktsegment sind halt viele dabei, die "nebenbei" noch n Elektroladen betreiben oder ne halbe Stelle sonstwo haben oder eben schön die Frau schaffen gehen lassen.

    Wenn ich davon leben MUSS, dann MUSS ich auch anders kalkulieren. Aber wenn ich davon leben KANN, dann habe ich meistens Kunden, die auch "richtige" Aufträge reinbringen, und dann KANN ich auch ganz anders kalkulieren.

    gruß
    Jan

  • treibsand
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    • 1. Juni 2005 um 15:10
    • #18

    Wenn ich das ganze als Nebenberufler aufziehe (wie ich übrigens auch :oops: ), muß ich leider damit leben, nicht IMMER alles unter einen Hut zu kriegen und vor allem die besserbezahlten (arbeitsintensiveren) Industriejobs nur seltenst zu machen.
    Allerdings lässt gerade durch diese i.d.R. ein ausreichender Materialfundus finanzieren.
    Und wer von uns würde sich als VA-Verantwortlicher irgendeinen Halbtags-HKS als ausführende Firma suchen?
    Die "Grossen" Jobs sind von HKS/semi-pro's nur als Freelancer von 'richtigen' Companys zu bewerkstelligen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • giant
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    • 8. Juni 2005 um 02:07
    • #19

    tach
    ich mach dat jetzt nun 2,5 jahre(ton in einer örtlichkeit wo konzerte/partys sind) bekomme kein geld dafür,aber es macht irgend wie spass (is abwechsungsreicher als stagehand)und kann noch sagen das ich so übern daum 10 leute kenn die von VT leben

    ps wenn jemannd hier die möglichkeit hat mensch auszubilden kann er/sie mir sehr gern eine adresse schicken(ich weiß das ist nicht die seite vom a....amt tut mir auch leid) :oops:
    pss wat is ein freelancer

  • Tobias Zw.
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    • 8. Juni 2005 um 08:43
    • #20

    Als Freelancer bezeichnet man Techniker, die als Selbständige oder Honorarkräfte für andere Firmen arbeiten. Das war die letzten dreißig Jahre in der freien Wirtschaft das gängige Modell: Eine Firma hatte viel Material und nur wenige "echte" Angestellte und holte sich für ihre Veranstaltungen freie Techniker dazu, die Rechnungen schrieben.
    In letzter Zeit wurde es ein bißchen kniffliger, da viele Freelancer meistens einen "Hauptauftraggeber" haben, und wenn man dann Rechnungen über Lagerarbeiten an fünf Tagen in der Woche schreibt, ist die Grenze zur Scheinselbständigkeit klar überschritten.
    Im Englischen werden alle freien, selbständigen Mitarbeiter (z. B. Journalisten) als "freelance" bezeichnet. Der Begriff dürfte etymologisch aus dem Mittelalter stammen und bezeichnete ursprünglich Söldner, die sich und ihren Speer ("lance") dem Meistbietenden zur Verfügung stellten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    P.S.: Der Nachtrag zu einem Postscriptum (P.S.) heißt "post postscriptum": P.P.S.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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