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Mikrofonset für Schlagzeug

  • matzem
  • 30. Juni 2005 um 15:18
  • matzem
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    • 30. Juni 2005 um 15:18
    • #1

    Hallo,

    Habe in der Suche seider nicht das gefunden, was ich suchte...

    Brauche mal wieder ein paar Infos und Erfahrungswerte!

    Also: Bin auf der Suche nach einem geeigneten Mikroset zur Schlagzeugabnahme (Standard Drumsets mit Base, Snare, 2xToms, HiHat, div. Becken).

    Anforderungen: Livebetrieb im Semiprofessionellen Bereich, auch wechselnde Schlagzeuge und Schlagzeuger.

    Es sollte also was recht universelles sein.
    Soll gut klingen, und robust und langlebig sein.
    Bei beschriebener Anwendung achtet keiner auf die letzte Nuance, es sollte aber trotzdem möglich sein auch mal bei Bedarf etwas Qualität zu erzeugen. :?

    Preis-Leistung sollte natürlich auch stimmen.

    Mit was habt Ihr so gute erfahrungen gesammelt?
    Gibt es da gute Komplettsets oder stellt man sich das besser selbst zusammen um eine gescheite Mikrofonierung zu erzeugen?

    Ich selbst bin kein Drummer darf das ganze aber am Pult dann verwursten. Bisher habe ich halt das an Mikros genommen, was so verfügbar war (SM 57, Sennheiser MK6...), und hab mich dann meistens auf die Einzel Abnahme von Base, Snare und HiHat beschränkt und den Rest mit ein oder zwei Overhead abgedeckt. :(

    Danke für sachdienliche Hinweise

    Matthias

    Und ich werde dem Getöne deiner Lieder ein Ende machen, und der
    Klang deiner Lauten wird nicht mehr gehört werden. Hesekiel 26,13

  • slaytalix
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    • 30. Juni 2005 um 15:31
    • #2

    Recht gut sind die http://www.audio-technica.de

    "KP Drumset" mit erst einmal 4 Stück im Koffer. Bei Bedarf mehrere Koffer nehmen

    1 x Baß, 1 x Snare, 2 x Tom

    Overheads für Cymbals, Hihat sind nicht mit dabei.

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • ERICH
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    • 30. Juni 2005 um 15:59
    • #3

    Das BD300 von Thomann ist echt zu empfehlen!
    Ich nutze es selbst, bis jetzt hats jedem gefallen.
    Die CD 55 sind auch voll i.o. zumal die Befestigung gleich dabei ist.
    Auch das MB 75 macht sich an der Snare sehr gut.
    Alles in allem ein sehr brauchbares Set für einen extrem schmalen Kurs!
    Als OH hab ich z.zt. 2 0815 Kondenser für den Notfall, sonst Neumänner von nem Kollegen.

    Bist jetzt ca. 20 Konzerte gemacht, meist Metal, 0 Ausfälle.

    Ist auch schon oft im Verleih gewesen, garnich mitgezählt, k.A., was die mit den Dingern dort machen :? .

    Nungut.

    MfG


    ERICH

  • strctor
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    • 30. Juni 2005 um 16:22
    • #4

    Hallo,

    habe bisher gute erfahrungen mit den Sennheiser e604 für Toms und/oder Snare gemacht. Für die Kick bevorzuge ich ein d112 von AKG oder Shure Beta 52A. Als Overheads ist mein Favourit das AKG C 391 B mit einer CK-91-Kapsel, oder das AKG C1000S, ist auch billiger und fast besser.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiter helfen.

    Gruß Sebastian

    AmpLight Veranstaltungstechnik
    Bad Bergzaberner Str. 28
    92224 Amberg
    09621/9609541

    Sicher ist sicher

  • Wurst Werner
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    • 30. Juni 2005 um 16:57
    • #5

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=21777&sid=b8611a7d114dbd4c3e4b94a1a1a26edb

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 30. Juni 2005 um 18:36
    • #6

    Letztlich eine Frage des individuellen Geschmacks...

    Ansonsten zu bewährtem Standardkram greifen. Die Kombi D112 für Base-Drum, SM57 an Snare und Audix D1/D2 für Toms tut sehr gut... Fürs Blech Kondensatoren der etwas gehobeneren Qualität - mir gefallen z.B. die Audix ADX50 sehr gut...

    Best Grüße, Christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Soundworld
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    • 1. Juli 2005 um 06:26
    • #7

    War doch alles schon zig mal da... -> Suchfunktion!!

    Aber na gut...

    Kick: D112
    Snare: SM57 oder Beta57
    Toms: e604
    Overheads: Neumann KM184 oder C391 B
    Hihat: C391B

  • DavidH
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    • 1. Juli 2005 um 11:59
    • #8

    möchte nochmal ne richtigstellung der Statistik in manchen Feldern machen: :D:D

    Kick: SM91 /B52 oder e602 oder RE20 - 112er geht manchmal, gefällt mir aber nicht, BD300 ebenso (habs auch selber, macht wenig Kick)
    Snare: Standard 57er an ner K&M Rimklemme, was man hier nicht vergessen sollte ist, was eine Abnahme von unten ausmacht. Dann sind auch die Ansprüche an das Top Mikro nicht soo hoch :wink:
    Toms: Beta98 D/S, CD55 (gehen auch so lala), für Floortom geht BD300 gut
    HiHat: KM140, KM184, C391 - KEIN (!!!) C1000s
    OH: genauso, evtl. Großmembranen (C414) auch sehr schön

    ansonsten zum BD300:
    habe viel damit rumprobiert. Teilweise bessere Ergebnisse als D112, aber kein Vergleich zu RE20 oder e602. An der Gitarre (für fette Zerrsounds) tuts übrigends öfters auch sehr gut.

    Viele Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • matzem
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    • 1. Juli 2005 um 12:39
    • #9

    Hallo,

    danke schon mal für die ausführlichen Hinweise, da werd ich wohl das ein oder andere mal ausprobieren!

    Ein Bekannter hat sich jetzt gerade ein Komplettset von Beyerdynamic gekauft. (Drumset XXL 1 Opus 99, 2 MC 930, 1 Opus 53, 2 Opus 87, 3 Opus 88, 1 ST 99 Kick Drum-Stativ, inkl. Mikrofonklammern, stabilem Transportkoffer, blablabla)

    Gibt hierzu Erfahrungswerte (Beyer taucht allgemein recht selten auf, wenn man so schaut, was genutzt wird...)? :?:

    Ist natürlich bequem einfach ein "Fertigset" zu kaufen, aber ob das so glücklich macht... :?

    MM

    Und ich werde dem Getöne deiner Lieder ein Ende machen, und der
    Klang deiner Lauten wird nicht mehr gehört werden. Hesekiel 26,13

  • Seven
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    • 1. Juli 2005 um 13:16
    • #10

    Ich mag die aktuellen Opus Drummikros :D

  • ERICH
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    • 1. Juli 2005 um 15:28
    • #11

    BD 300 ist dem D112 haushoch überlegen, es klingt besser und ist deutlich günstiger.
    Von DAP soll es auch einen B52 Nachbau geben, der sehr gut gehen soll.

    MfG


    ERICH

  • DavidH
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    • 2. Juli 2005 um 00:13
    • #12

    BD300 ist nur optisch ne B52 Kopie. Der Inhalt ist sowohl mechanisch als auch klanglich (Völlig) anders.

    Der DAP Klon soll wirklich identisch sein und klingen, aber seit ich gestern zum ersten (u. hoffentl. auch letzten) Mal die Freude hatte, auf DAP Material (Wedges) zu arbeiten, habe ich diese Firma bis auf weiteres auf meine rote Liste gesetzt :evil:

    Phantomspeisung....
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  • ERICH
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    • 2. Juli 2005 um 11:56
    • #13

    Ich hab ja auch nie gesagt, das es ein B52 ist !!!

    Es tut lediglich besser, als ein D112!

    Auch gibbet von Monacor ein B52 Derivat, geht auch ganz gut.

    Zudem kann man von Wedges nicht auf Mikros schließen, ...
    seltsame Meinungsbildung.

    MfG


    ERICH

  • matzem
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    • 5. Juli 2005 um 12:08
    • #14

    Ok,

    es gib hier sicherlich unterschiede zwischen einzelnen Mikrofonen und vermutlich auch unterschiedliche Ergebnisse mit unterschiedlichen Quellen (Nicht jede "Trommel" :D klingt ja wie die andere, das erklärt sicherlich auch unterschiedlche Testergebnisse...). Ausserdem spielt der Geschmack wohl eine nicht unwesentliche Rolle. :shock:

    Die beschriebenen Erfahrungen geben mir hier schon mal einen guten Eindruck und zeigen mir, dass ich um ein wenig probieren nicht herum komme.

    Die derzeitige Anwendung ist allerdings so geartet, dass hier feinere Nuancen wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen, so dass ich wohl mit den von euch bereits genannten "Standard Mikros" zurecht kommen werde.

    Trotzdem noch einmal die Frage zum Hersteller Beyerdynamic: :?:

    Gibt es hier Erfahrungswerte mit den aktuellen Drummikros?
    Benutzt die jemand oder lässt man da die Finger davon?

    Matthias

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  • Clay
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    • 5. Juli 2005 um 13:48
    • #15

    Opus 87/88 hab ich sehr gern an den Toms - sehr offener und natürlicher Klang. Die Mikrohalterung finde ich auch gelungen.

    Das Opus 99 hat mich eher weniger überzeugt. Hat mir nur in wenigen Basedrums wirklich gefallen - dann aber richtig gut!

  • matzem
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    • 5. Juli 2005 um 19:16
    • #16

    Ok dann weiss ich da schon mal bescheid.

    hat jemand schon mal das Opus 53 im vergleich zu dem MC930 gehört.

    Hatte das MC930 mal für Chor und Piano probiert und wahr sehr angetan, da es einen sehr "warmen" und transparenten klang hat. :)

    Wie es sich als Overhead verhält weiss ich leider nicht.

    Der Preisunterschied zum Opus 53 ist je durchaus nicht vernachlässigbar :cry: , und beide werden ja von Beyer als Drum Overheads empfohlen...

    Matthias

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  • matzem
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    • 8. Juli 2005 um 17:34
    • #17

    OK, Danke,

    hat sonst schon jemand mit dem Beyer zeug gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt?

    Danke für weiter Infos zu diesem Thema

    Matthias

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  • matzem
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    • 13. Juli 2005 um 13:28
    • #18

    Schade, dachte, das Zeug währe mehr verbreitet. :cry:

    Gibts sonst noch was wichtiges zu dem Thema zu sagen ?? :?:

    Ansonsten Danke für alle Infos, bis zum nächsten Thema. :D

    MM

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  • lorbas
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    • 14. Juli 2005 um 11:49
    • #19

    Hi Matze !

    Egal wie gut die Beyer-Dinger auch seien mögen: DIE WILL DOCH KEINER SEHEN ! Zumindestens niemand von außerhalb unseres Landes noch die Profis hier im Lande... Wie sagt man so schön: nicht Rider-kompatibel. Ich hab auf allen Techridern die mir vor die Augen kommen einen Beyer-Durchschnitt von unter 1%, und dann ist es höchstens mal ein Vocal-Mic oder irgentein freakiger Tonabnehmer für Kontrabass oder so...

    Ich arbeite überwiegend mit internationalen Acts, und dessen Realität (also die tatsächliche Mischung von Dem was sie wollen und Dem mit dem sie sich dann zufrieden geben) sieht meistens so aus:

    Kick: Beta 52 für draußen und SM/Beta 91 für drinnen. Immer akzeptiert.

    Snare: Beta/SM 57 oder Beta 98. Immer akzeptiert. Sennheiser E 604 hat weniger Akzeptanz.

    HH: SM 81 (wird oft gewünscht, habe aber noch nie eines zu Gesicht bekommen) oder KM 18x. Mit AKG 391 kommen dann im Endeffekt doch alle klar. C 1000 wird nicht so gern gesehen (ich find auch die Dinger sind sooo groß daß sie die Optik versauen !)

    Toms: Beta/SM 57 oder MD 421 (finde ich zu umständlich, von wegen Stative und so, und vernünftige Clamps hab ich noch nicht gesehen...), Beta 98 oder E 604. Letztendlich kommen dann 98% mit E 604 klar, klanglich nicht die 1. Wahl, aber dafür praktisch und unverwüstlich.

    OH: siehe HH. Gelegentlich sind auch Großmembranen alà C 414 gewünscht...

    Das ist so der gewünschte Durchschnitt. Gelegenlich sind auch Audio-Technica, Audix, Oktava oder Milab angefragt, hält sich aber noch in Grenzen, obwohl die Leute gute Mikros bauen.

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 15. Juli 2005 um 00:13
    • #20
    Zitat von "lorbas"

    Snare: Beta/SM 57 oder Beta 98. Immer akzeptiert. Sennheiser E 604 hat weniger Akzeptanz.

    Ich kann dir auch genau sagen, warum das so ist: Ich habe SM57 und e604 nacheinander an der Snare verglichen, und das e604 klingt einfach weniger brilliant als das SM57. Für Toms OK, für Snare nehme ich auch lieber das 57ger.

    Grüße,

    der Georg

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