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eingeklebte griffe entfernen...

  • F.A.Bi.A.N.
  • 23. August 2005 um 14:03
  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 23. August 2005 um 14:03
    • #1

    hat jemand eine brilliante idee, wie ich mit silikon säuberlichst eingeklebte schalengriffe demontieren könnte?
    rohe gewalt führte nicht zum ziel... :cry:

  • WoodcastleDJ
    Beiträge
    603
    • 23. August 2005 um 14:28
    • #2

    naja, ich hab das schonmal erfolgreich gemacht.
    Rohe Gewalt hilft da auf keinen Fall...
    Am einfachsten ca. 1cm Außerhalb mit der Stichsäge rundherum
    ausschneiden.
    Danach das Den Griff am übriggebliebenen Holz in den Schraubstock
    einspannen und dagegendrücken... :wink:

    Lg WDJ

    Komplettverkauf des Equipments wegen Hobbyauflösung

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 23. August 2005 um 14:53
    • #3

    Silikon ist gar nicht so schwierig.

    nimmste eine Spachtel oder Stechbeitel ansetzen und ruckzuck ist es gelöst.

    Oder haste PU-Kleber genommen?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Thomas
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    • 23. August 2005 um 17:16
    • #4

    Würds auch so wie Reini Probieren.
    Wenns ganz fest sitzt hilft auch mit nem Tepichmesser das Silikon zu verschneiden. Aber aufpassen, da säbelt man sich mal schnell in den Figer.
    Aber ansonsten sollte das klappen. Hab schon so manches eingeklebte Chassis / Griff usw wieder gelöst.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 23. August 2005 um 20:19
    • #5

    Eine Möglichkeit wäre, das ganze mit einem dünnen Draht durchzutrennen.
    Einfach einen dünnen, stabilen Draht von ca. 30-40 cm Länge an den
    Enden mit Schrauben 10 x 80 (oder ähnlich), als Griffe, versehen
    und dann unter dem Marshall-Griff mit sägenden Bewegungen hin und her.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 23. August 2005 um 22:35
    • #6

    aushebeln geht leider auch nicht, die griffe sind quasi perfekt versenkt.
    ich will das holz nur als ultima ratio beschädigen müssen... :?
    gibt´s da noch eine geniale methode?
    womit könnte man silikon z.b. chemisch lösen (flüssigkeit drauf und schwuppdiwupp :?: :lol: )?

  • StefanKrupop
    Profi
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    • 23. August 2005 um 22:41
    • #7

    Eine kurze Google-Groups-Suche brachte folgendes:

    Zitat

    Hallo,
    es gibt von 3M einen Dichtungsmassen-Entferner, der angeblich alle Arten von
    Dichtungsmaterial (insbes. Silikon, Acryl) im Sanitärbereich aufweicht.
    Sollte in jedem besseren Baumarkt zu bekommen sein.
    Möglicherweise hilft das!

    Ging zwar in dem Falle um ganz was anderes, aber vll. hilft es ja auch bei deinen Griffen...

    DMXControl - Meine Freeware-DMX-Software

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 23. August 2005 um 22:57
    • #8

    perfekt! danke... googeln ist mir wohl zu schwierig :oops: .
    die üblichen grafitti-entferner scheinen da (bei dichtungsmassen) auch zu gehen - sowas habe ich noch da... :P

  • Reini
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    • 24. August 2005 um 01:55
    • #9
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    aushebeln geht leider auch nicht, die griffe sind quasi perfekt versenkt.

    dann nimmste einen schraubezieher (schuldigum Schraubendreher) und setze den an einem Schraubenloch an ..--> Hebel und Du wirst sehen geht einwandfrei ohne teures chemisches Gelumpe.

    Aber ok, iss ja nicht mein Geld

    Cu, die Tage

    Nachtrag: sicherlich hält Silikon einiges an Zugkraft, aber doch nicht so viel, dass man hier zur Chemie greifen muss.

    Ich bin überzeugt, dass ich den Griff mit Backen aufblasen und tschagga ohne Werkzeug herausbringe, wenn nicht, ist es auch kein Silikon......
    .....ok Leute die den selben Oberarm haben wie ich ein Handgelenk sind natürlich ausgenommen :oops:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • www.malareen.de
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    • 24. August 2005 um 12:36
    • #10

    Hi,
    das Lösungsmittel mit dem Silikon streichfähig gemacht wird ist Essigsäure, von daher würde ich es mal mit Essigessenz probieren.
    Ansonsten dürfte vielleicht auch ein Warmluft Fön hilfreich sein, um das Silikon weich zu machen.

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • buzz
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    • 24. August 2005 um 12:43
    • #11

    Das mit der Essigsäure trifft aber nur bei sauer vernetzendem Silikon zu. Neutralvernetzendes Silikon enthält nix derartiges...
    Zudem ist Essigessenz viel zu schwach, um abgebundenes Silikon wieder zu erweichen. Wenn sich die Moleküle erstmal vernetzt haben, ist es sehr schwer, diese Verbindung chemisch wieder aufzutrennen.

    Was sagt eigentlich das Material, in welches die Griffe eingeklebt sind, zu den chemischen Wirkstoffen, die hier so empfolen werden?

    Ich denke, wenn es nicht mit Messer & sanfter Gewalt funzt, funzt nichts, was die Oberfläche nicht angreift. Und die soll ja (so wie ich den Thread hier verstehe) nicht beschädigt werden...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • hell&dunkel
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    • 24. August 2005 um 13:14
    • #12

    Lacht jetzt nicht:
    Mit Zahnseide (Idee meiner Frau) das Silikon schneiden.
    Das Problem ist das Einfädeln der Zahnseide. Von innen mit einem 3mm Schraubendreher ein Loch "stechen" müsste aber gehen.
    Ansonsten könnte DJ Heinis Drahtlösung auch funktionieren.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • treibsand
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    • 24. August 2005 um 14:47
    • #13
    Zitat von "Reini"


    Ich bin überzeugt, dass ich den Griff mit Backen aufblasen und tschagga ohne Werkzeug herausbringe, wenn nicht, ist es auch kein Silikon......
    .....ok Leute die den selben Oberarm haben wie ich ein Handgelenk sind natürlich ausgenommen :oops:

    Hmm.
    Je nach der Menge der Siliconraupe könntest du da ganz schnell "dicke Backen machen". 8)

    ...und wenns gar ein Polyurethan war (wie z.B. Sika), dann reisst du eher den Griff nebst Holz raus :?
    (aber da hilft auch die Chemokeule nicht wirklich, weil da nix zwischen Griff und Dichtmasse einzieht.)

    Wer Griffe einklebt oder mit Silicon abdichtet oder eingeklebte oder mit Silikon abgedichtete zum Umbau bringt wird mit Haftstrafe (Haftkraft) nicht unter 750N bestraft. :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • hörnix
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    • 24. August 2005 um 15:43
    • #14

    erhitzung über 180C scheidet wahrscheinlich aus...
    kannst den griff ja mit flüssigem stickstoff kühlen, bis der kautschuk bröckelig wird... dann mit sanften hammerschlägen lösen...

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. August 2005 um 16:19
    • #15

    oh mann,

    so ich habe jetzt mal wieder rohe gewalt versucht - alle schrauben raus und zwei leute >90kg die sich mit den beinen am gehäuse dagegenstützten dran ziehen lassen.
    null chance, dass ist wie einbetoniert :shock: .
    dann versucht, unter einem schraubenloch hochzuhebeln - dabei verbiegt man zwar schön das blech des griffs, sonst aber passiert rein gar nichts.
    ich werde wohl oder übel mal die chemie-keule probieren (... dass der sch***ß so umständlich sein muss :?)!

  • Thomas
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    • 24. August 2005 um 21:00
    • #16

    moment.
    besorg dir 2 spachtel oder andere dünne metallbleche...
    diese kloppst du nun zwischen griff und holz.
    beide übereinander.
    das geht immer.
    dann dicken schlitz schraubendreher dazwischen und einmal hebeln.
    sache erledigt.
    ohne große mühe und ohne kaputtes material.
    also das funzt wirklich immer.

    edit:
    mhh lese grade griffe versenkt.
    das ist natürlich etwas ungüntig.
    sollte aber trotzdem rauszuhebeln sein.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. August 2005 um 23:56
    • #17

    hehe.... :D ich habe vorhin essigessenz besorgt und großzügig auf der innenseite der boxen verteilt.
    danach habe ich den griff recht einfach von außen abziehen können... ist ja auch irgendwie klar, silikon riecht ja immer so streng - das ist essig, dass durch ausdünsten festigkeit beim silikon ergibt.
    es kann ja alles so einfach sein :o !

    p.s.: raushebeln bei versenkten griffen (100% passgenau, nicht das geringste spiel...) geht nur mit kollateralschäden, auf die ich keinen bock hatte :idea: .

  • Thomas
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    • 25. August 2005 um 00:40
    • #18

    Mhh 100%tig passgenau ist natürlich schlecht. hab ich früher auch immer so gemacht aber mitlerweile abgewöhnt, da z.b. beim warnex draufspritzen locker mal nen mm farbe auf den ausfräsungen kleben bleibt.

    ansonsten gut das es geklappt hat. :)

  • treibsand
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    • 25. August 2005 um 08:53
    • #19

    Bevor ich Essigessenz im meine Box schütte und sämtliche Kunden mit dem Gestank vertreibe, hätte ich wahrscheinlich den Griff mit ner Axt ausgebaut. :D:D:D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. August 2005 um 23:56
    • #20

    @ thomas

    jaja durch den lack saßen die dann perfekt, ich habe das schon größer gefräst (~ 1mm insgesamt).

    @ sandmann

    öhm joa - die stehen jetzt erstmal zum entlüften aufm balkon und nen eimer wasser habe ich auch gleich nachgekippt :D .
    nach dem lackieren sind se dann nicht nur 3db lauter sondern der gestank sollte dann auch weg sein... 8)

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