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300m XLR Kabellänge?

  • BurNSI
  • 1. September 2005 um 15:22
  • BurNSI
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    38
    • 1. September 2005 um 15:22
    • #1

    Ich habe nächste woche eine Sprachbeschallung in einem zelt zu machen. Hier ist soweit alles klar.

    Der Kunde hat nun zusätzlich eine Aktivbox bestellt die 300 m entfernt vom Technikplatz aufgestellt werden soll. Einerseits soll dort das Signal vom Zelt gehört werden und es soll dort auch ein Mikro hingestellt werden das dort und im Zelt gehört werden soll.

    Jetzt würde ich 2x 300m XLR Kabel für die Verbindung brauchen...

    Nun meine Frage: Kann das eigentlich auf eine solche Länge funktionieren? Vor allem weil line Pegel hin und her geschickt wird. (Das Mikro wird mit einem Envoice vorverstärkt) Muss man auf eine solche länge geräte zwischenschalten? Und wenn ja welche und wie viele würde ich brauchen.

    Ich hab leider keine Erfahrung mit solchen Kabellängen und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...

    Vielen Dank BurNSI

  • Uew
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    344
    • 1. September 2005 um 15:26
    • #2

    Ich behaupte mal mit symmetischem Line-Signal ist das keine Problem...

    Gruß UWE

  • marcoboy
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    3
    • 1. September 2005 um 15:40
    • #3

    da hatt er recht :D nimm sommer primus 2x0,5qmm dann muste nicht soviel pegel raufgeben

  • treibsand
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    1
    • 1. September 2005 um 15:54
    • #4

    Sei mir nicht böse, aber: probier das vorher aus...

    Bei so einer Fragestellung befürchte ich nicht nur mangelndes Wissen, sondern auch dementsprechende Technik.
    Bei Professionellem Equipment ist das kein Thema, aber bei "Billigkrams" und ebensolchem Kabel könnte es Probleme geben.
    (sollte nicht, aber könnte...) :oops:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • BurNSI
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    • 1. September 2005 um 15:59
    • #5

    Aber Hallo immer langsam... :shock:

    Kein Grund mich gleich in irgendeine Schublade zu stecken nur weil ich mir bei solchen längen nicht sicher bin und eine Frage stelle.

    Hatte ich halt noch nie und wollte nur eure meinung hören.

    Und kein Billigkrams, also genug mit solchen aussagen

  • Ecto_Erwin
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    6
    • 1. September 2005 um 16:59
    • #6
    Zitat

    Sei mir nicht böse, aber: probier das vorher aus...

    Bei so einer Fragestellung befürchte ich nicht nur mangelndes Wissen, sondern auch dementsprechende Technik.
    Bei Professionellem Equipment ist das kein Thema, aber bei "Billigkrams" und ebensolchem Kabel könnte es Probleme geben.
    (sollte nicht, aber könnte...)

    glauben heißt nichts wissen, und nichts wissen heißt....

    Mein lieber treibsand, ich muss leider immer öfter feststellen, dass du ohne irgendein Hintergrundwissen über Person urteilst.

    Der BurNSI ist einer der fähigsten FOH Männer die ich kenne, und ich arbeite schon einige Zeit mit ihm zusammen. Ihm zu unterstellen billig Material zu verwenden deute ich als schwere Unterstellung!

    Nur weil er so etwas noch nie gemacht hat (ist ja auch nicht der 0815 Regelfall) muss man niemanden in eine Schublade stecken.
    Sei in Zukunft bitte ein bischen vorsichtiger mit solchen Aussagen!

    Nicht böse gemeint, aber wir sind hier unter Kollegen, und der nötige Respekt untereinander ist in meinen Augen Grundvorraussetzung für eine ordentliche Diskussion!

    ROCKSTAGE light&sound productions
    first HK CONTOUR User in Austria
    http://www.rockstage.at
    E-Mail: erwin.hofer@rockstage.at
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  • treibsand
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    1
    • 1. September 2005 um 17:49
    • #7
    Zitat von "Ecto_Erwin"


    glauben heißt nichts wissen, und nichts wissen heißt....

    :oops: :? Ich unterstelle hier erstmal niemandem etwas. Aber wie du schon schrubst ist glauben nicht wissen. Und ich weiß weder etwas über BurNSI, noch, wer sonst aus diesem Thread etwas lernen will, kann oder wird.
    Deswegen habe ich lediglich darauf hingewiesen, daß es bei Benutzung von mindergutem Material zu Problemen kommen könnte.

    Ich behaupte auch weiterhin nicht, daß ich nicht gelegentlich ebensolches "Billig"-Material benutze, nämlich, wenn für den Einsatzzweck z.B. aus Kostengründen kein amtliches Mat. in Frage kommt.
    (Und ich verwehre mich dagegen, meine eigene Kompetenz selbst in Frage stellen zu müssen, das können andere viel besser... :oops: 8) )

    Also bitte nochmals: Ist weder persönlich gemeint, noch als Diffamierung. Nur ein gut gemeinter Hinweis.

    Zitat

    Sei mir nicht böse...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Ecto_Erwin
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    • 1. September 2005 um 18:00
    • #8

    Wollte dich jetzt auch auf keinen Fall persönlich angreifen!

    Wieder Freunde :P:P

    Ciao

    ROCKSTAGE light&sound productions
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  • BurNSI
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    • 1. September 2005 um 18:07
    • #9

    so genug mit kriegstreiberei.

    Weil ich es einfach nicht weiß, ob auf so große distanz symmetrische Signalübertragung, ohne zwischenverstärkung funktioniert, (sowas kann man sich eingestehen)hab ich gefragt. Weil ich mir sicher war das einer der Runde das schon mal gehabt hat.

    Wer daraus was lernen wird bin vielleicht ich und anzunehmen andere die sich irgendwann in zukunft mal daüber gedanken machen werden weil sie vor der gleichen sache stehn.

    ...und natürlich werde ich es vorher ausprobieren, gar keine frage.

    Auf jeden fall danke für die Beiträge..

    BurNSI

  • AMLB
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    • 1. September 2005 um 18:30
    • #10

    Bei mir klappt´s: Ich habe gerade 3 XLR-Kabeltrommeln a 100m (Schulz: 2 x 0,5²) hintereinander gekoppelt und ein Linesignal durchgeschickt. Der Verlust ist zu vernachlässigen.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • marcoboy
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    • 1. September 2005 um 19:03
    • #11

    nun aber so ganz ohne ist das nicht ! da hatt er schon recht . Man muss viel pegel reingeben um hinten noch einen nutzbaren Pegel herrauszubekommen und da scheitert es bei billig zeug schon mal darann große Pegel sauber abzugeben. Es zerrt dann mächtig :roll:

    mit 2x0,22 oder noch dünner wird ich das auch nicht versuchen . 2x0,5qmm ist genau richtig für sowas .

  • Markus Verza
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    • 1. September 2005 um 20:42
    • #12

    Der Querschnitt ist für dieses Vorhaben relativ belanglos. Es geht hier um Signalübertragung und nicht um Leistung. Aus eigener Erfahrung kann ich Berichten das zum einen die Treiberstufe sehr wichtig ist als auch die paarige Verdrillung das Kabels. Auf der Empfänger seite kann man dann noch einen 600Ohm Wiederstand als zusätzliche Last neben dem Pult anlegen damit wenigstens ein bisschen Strom fliest. Diese Technik ist auch unter dem Begriff 15kHz Leitung bekannt und wird seit Jahrzehnten in der Rundfunktechnik eingesetzt. Hier übrigens ganz ohne Schirm mit normalen Telefonkabeln die ja sehr weit von 0,5mm² entfernt sind. Auf der Sender seite macht es sich sehr gut einen Linepegel Trenntrafo zu haben. Das muß aber schon was genaues sein z.B. Haufe oder Lundal auch sollte das Ding min. 18dBu abkönnen. Wir haben mit einem Midas XL88 als Sender so locker 3-5km überbrückt. An die Empfangenden Pulte werden da keine Anforderungen gestellt das hat sogar mit Soundcraft Spirit ohne Probleme geklappt.

  • marcoboy
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    • 1. September 2005 um 22:58
    • #13

    hmm ich hab das mal durch gerechnet :D

    also bei 300m wäre der Leitungswiderstand (hin u. Rückleiter)

    bei 0,22qmm = 47ohm
    bei 0,34qmm = 30,5 ohm
    bei 0,5qmm = 20,7 ohm


    nun nehmen wir an man schaltet dann einen 600Ohm widerstand am ende der leitung auf, folgende spannungen würden am eingang einliegen (den Eingangswiderstand vernachlässigen wir mal es sei den hei 5km da wird es dann interessant) bei +6db (1,6V)

    bei 0,22qmm = 1,48V
    bei 0,34qmm = 1,52V
    bei 0,50qmm = 1,55V

    nun das sollte jedes pult packen gedanken muss man sich erst bei 1km machen bzw wenn die Leitung zu dünn wird.

    warum man 18db(6.152840047V :D) brauch bei 5km weiß ich nich um 0db am ende zu erzeugen mit 600ohm wider stand müste die leitung ja einen querschnitt von 0,041qmm haben der widerstand der leitung liegt bei 4,1654kohm für hin und rück . Da könnte es probleme geben

  • Markus Verza
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    • 1. September 2005 um 23:06
    • #14

    Man sollte schon ein wenig Pegel auf die Leitung geben. Wir sind ja nicht alleine auf weiter Flur.

    Wir haben aber in der Kölnarena auch schon Mikros über 250m Multicore (0,14mm²) laufen lassen, geht und das war kein Rock´n Roll. Die Atmo Mikros aus der Decke laufen sogar über min 350m

  • sleepingbear
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    • 2. September 2005 um 09:07
    • #15

    Wer das Ohmsche Gesetz kennt ist auch in der VA-Technik klar
    im Vorteil. Der übliche Line-Eingang eines Mischpultes liegt
    im Bereich von 10kOhm bis 25kOhm. Der Leitungswiderstand der
    Verbindung ist, wie im Posting von "marcoboy" richtig berechnet,
    dazu vernachlässigbar. Niederfrequenzübertragungen über derartige
    Verbindungen ist abgesehen von NF-Einstreuung/Übersprechen und
    Brummschleifenbildung ziemlich unkritisch. Erst bei sehr viel
    höheren Frequenzen spielen Wellenwiederstand und Kabelimpedanz
    eine Rolle und vermindern die nutzbaren Leitungslängen drastisch.

    Der Einsatz eines Parellelwiderstandes am Line-Eingang des Mischpultes
    erhöht den Spannungsabfall an der Leitung und ist aus meiner Sicht eher
    kontraproduktiv. Darüber hinaus wird der Ausgangstreiber der Geberstufe
    stärker belastet. Sinn macht die Verringerung des Eingangswiderstandes
    eigentlich nur bei übertragergekoppelten Eingängen.

    Gruß

    Sleepingbear

  • dasich
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    • 2. September 2005 um 10:56
    • #16
    Zitat von "sleepingbear"

    Niederfrequenzübertragungen über derartige
    Verbindungen ist abgesehen von NF-Einstreuung/Übersprechen und
    Brummschleifenbildung ziemlich unkritisch.
    Sleepingbear

    genau und deshalb ist vernünftig, verdrilltes zweiadriges Telefonkabel fast schon besser geeignet.

    Es grüßt der Stephan

  • tonzwerg
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    • 3. September 2005 um 18:55
    • #17

    die kabelkapazität ist hier der entscheidende faktor. und da sind die 0,5mm² eher kontraproduktiv. wichtig wäre hier ein leitungstreiber, der diesen namen auch verdient. die üblichen op-amp-ausgangsstufen sind mit 300m absolut überfordert. daß es zerrt, heißt nur, daß der op-amp aufgrund der kabelkapazität in die knie geht. gerade bei hohen pegeln. strom UND spannung können die teile halt nicht.
    mein vorschlag: endstufe nehmen, leistungsklasse so ca. 200W, dahinter geschaltet einen stepdown-trafo von ca. 20dB (also eine ordentliche passive di-box, die den pegel kann, ohne in die sättigung zu gehen). das ergibt eine extrem niederohmige quelle, die dann auch aufgrund der entstufenleistung in der lage ist, kabel anzutreiben. 20dB verstärkung und 20dB dämpfung ergeben dann wieder 0dB.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Soundchecker
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    • 4. September 2005 um 09:51
    • #18

    Vielleicht solltest Du direkt mal eine zweite Leitung mitverlegen. Denn zum einen kannst Du die 300m nicht wirklich komplett abkleben oder mit Yellow Jackets oder Gummimatten versehen. Zum anderen hat man bei einem Ausfall nicht mal eben 300m schnell verlegt.

    Was ist schon ein Halbton unter Freunden?

  • Ecto_Erwin
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    • 15. September 2005 um 15:17
    • #19

    Danke für die Antworten!

    Wollte nur sagen, es hat mit ganz "normalen" (weiß jetzt leider keine Typenbezeichnung) Sommer Kable einwandfrei funktioniert!

    Ciao

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  • djobi
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    • 16. September 2005 um 22:27
    • #20

    zum einen gibts hier schon einen anderen Thread zu dem Thema

    zum anderen haben wir bei SkiWorldCup für die Streckenbeschallung ca. 1500m NF-Kabel verbaut - auch bei dieser Leitungslänge gab es (glücklicherweise) keine Störungen oder Probleme!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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