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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Messung SK Bastelhorn

  • Bazzmonsta
  • 3. Oktober 2005 um 11:33
  • hp
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    • 6. April 2006 um 20:20
    • #41

    @ Sound-Klinik
    Meinst Du mit dem anderen "Chassishächsler" die MTL 4 ?
    Ich hatte jedenfalls bei meinen 18" W Bins nie irgendwelche Ausfälle.

    @ cfdrummer
    Stimmt ,man braucht mindestens 4 Bastelhörner ,
    wenn über das Hornprinzip eine unter Grenzfrequenz
    von etwa 100 Hz erreicht werden soll.
    Unter 100 Hz arbeitet das Konstrukt dann als Resonanzröhre
    mit deutlich niedrigerem Wirkungsgrad.

    Die Messungen auf Seite 1 lassen sich schwer beurteilen ,
    da wesentliche Angaben über die Meßbedingungen fehlen.
    Der nahezu linare Frequenzgang 50-300 Hz des zweier Stack´s läßt vermuten ,
    das sehr nah an der Box gemessen wurde (1 Meter ?).
    Um Bassboxen zu beurteilen, muß wenigstens der Abstand einer Wellenlänge
    der zu bewertenden unteren Grenzfrequenz, zum Meßmikro bestehen.

    Wie dem auch sei , man braucht 6 Bastelhörner , um zwei 18" W Bins zu ersetzen ,
    da stimme ich SK zu.
    Klang ist letzendlich Geschmacksache , aber gerade für Hard Rock/Heavy Metal
    sind 18" W Bins (2-3 pro Seite) einfach nur GEIL !!! :D:D:D

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Mnyut
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    2.329
    • 6. April 2006 um 21:29
    • #42
    Zitat von "HP"

    Die Messungen auf Seite 1 lassen sich schwer beurteilen ,
    da wesentliche Angaben über die Meßbedingungen fehlen.
    Der nahezu linare Frequenzgang 50-300 Hz des zweier Stack´s läßt vermuten ,
    das sehr nah an der Box gemessen wurde (1 Meter ?).
    Um Bassboxen zu beurteilen, muß wenigstens der Abstand einer Wellenlänge
    der zu bewertenden unteren Grenzfrequenz, zum Meßmikro bestehen.8


    Nach einigen Stunden im Regen hatten wir irgendwann keinen Bock mehr.
    Hatte sich dann auch erübrigt... für uns war war wie gesagt die Entscheidung nach diesem Mess-Hören dann klar was für uns weiter passiert :)

  • Bazzmonsta
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    800
    • 6. April 2006 um 21:46
    • #43

    wie in meinem Pic im Anfangsposting deutlich sichtbar: Palette und 2m Zollstock. Das Micro lag unter der Palette im Gras. Palette diente als Pseudo Regenschutz fürs Micro.
    In LspLAB war der Microabstand korrekt eingegeben. Und der gemessene F-gang deckt sich sehr gut mit unserem Höreindruck.
    Wenn mal wieder Zeit und sechs Hörnchen da sind gibt es bestimmt eine neue Messsession bei der wir dann auf weitere Details achten können.


    Von daher vielleicht jetzt ein paar Anregungen, wie die Bastelhörner am Besten ausgemessen werden könnten. (nein, ein schalltoter Raum steht nicht zur Verfügung :roll: )
    Entfernung
    Microposition
    Programmeinstellungen
    Pegel
    etc.

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • hp
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    • 7. April 2006 um 00:09
    • #44

    @ Mnyut & Bazzmonsta
    Ok , die Europalette habe ich gesehen , aber das Mikro darunter nicht ;) ,
    daher war der Abstand wirklich nur anhand der Kurven geschätzt.

    Die Mundfläche beträgt etwa 0,4 m ² ,daher strahlt das Horn bis etwa 150 Hz hinunter.
    Darunter ist die Richtwirkung kugelförmig bzw. halbkugelförmig (Box steht ja am Boden).
    Bei 1m Mikroabstand hat daher die Messung wenig Aussagekraft.

    Mein Vorschlag daher , Messabstand vergrößern .
    10 m Abstand lassen Bewertungen bis etwa 34 Hz zu.

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Bazzmonsta
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    800
    • 7. April 2006 um 06:49
    • #45
    Zitat von "HP"

    @ Mnyut & Bazzmonsta
    Die Mundfläche beträgt etwa 0,4 m ² ,daher strahlt das Horn bis etwa 150 Hz hinunter.
    Darunter ist die Richtwirkung kugelförmig bzw. halbkugelförmig (Box steht ja am Boden).
    Bei 1m Mikroabstand hat daher die Messung wenig Aussagekraft.


    Aussagekraft in Bezug auf was? Die Funktion des Hornes? Der Box ansich? Den F-gang unter 150 Hz? Bitte genauere Erläuterung! Bisher hab ich jeden Bass so gemessen und die Kurve ist die bis dato beste.

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • Sound-Klinik
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    • 7. April 2006 um 08:54
    • #46
    Zitat von "HP"

    ... wenn über das Hornprinzip eine unter Grenzfrequenz
    von etwa 100 Hz erreicht werden soll.
    Unter 100 Hz arbeitet das Konstrukt dann als Resonanzröhre
    mit deutlich niedrigerem Wirkungsgrad.

    ... und das (vented) W-Bin strahlte tiefe Frequenzen auch eher über die beiden Vents (=BR-Prinzip) als über den Trichter ab !

  • SRAM
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    • 7. April 2006 um 10:16
    • #47
    Zitat

    Um Bassboxen zu beurteilen, muß wenigstens der Abstand einer Wellenlänge
    der zu bewertenden unteren Grenzfrequenz, zum Meßmikro bestehen.


    .....warum ?


    Gruß SRAM

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  • hp
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    • 7. April 2006 um 10:19
    • #48

    @ Sound-Klinik
    Genau so ist es , bei jedem Horn wird die untere Grenzfrequenz durch die vorhandene
    Mundfläche (und natürlich noch einiger anderen Konstruktionsdaten) festgelegt.

    Was darunter passiert hängt von der Gesamtkonstruktion ab.
    Möglich sind Resonatoren und/oder geschlossene Gehäuse,
    die aber immer als Kugel bzw.Halbkugel abstrahlen.
    Genau Das ist der Sachverhalt , mit dem sich Einige so schwer tun.

    @ Bazzmonsta
    Ich meine Ausagekraft in Bezug auf die Box an sich....
    Wie schon geschrieben arbeitet das Konstrukt oberhalb
    150 Hz als Horn mit Richtwirkung und unterhalb 150 Hz
    als Kugel (Halbkugel ,da am Boden stehend)
    Messungen direkt vor der box (1m) führen immer zu
    Überhöhungen im Tiefbassbereich ,
    die unter anderem auf Reflektionen zurückzuführen sind,
    die allein schon durch die Größe der Boxenfront auftreten.

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • hp
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    • 7. April 2006 um 10:26
    • #49

    @ SRAM
    Du warst gerade schneller , aber ich habe eben was dazu geschrieben.

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Sound-Klinik
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    • 7. April 2006 um 11:34
    • #50
    Zitat von "HP"

    Mein Vorschlag daher, Messabstand vergrößern.
    10 m Abstand lassen Bewertungen bis etwa 34 Hz zu.

    ... der benötigte Mindest-"Messabstand" hängt nicht primär von der Wellenlänge, sondern von der Richtwirkung bzw. Geometrie der abgestrahlten Wellenfront (... bedingt durch Gehäusegröße und Abstrahlverhalten der verwendeten Schallführung) ab.

    Ebenso spielt dabei die Mess-Umgebung eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

    Noch ein kleines Beispiel:
    Bei einer "sehr kleinen" HiFi-Box (Regalbox) könnte ich aus nächster Nähe locker bis unter 20 Hz messen ... und die Messung könnte ich in einem reflektionsarmen Raum dann auch in mehreren Metern Entfernung locker reproduzieren !

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (7. April 2006 um 11:46)

  • SRAM
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    • 7. April 2006 um 11:44
    • #51

    Wenn dem so ist, ziehe ich für Innenräume einen gegenteiligen Schluß, denn die Messbedingungen waren für einen Kugelstrahler eindeutig halfspace (Boden).

    Aber lassen wir das mal so stehen ....... Ich halte die Meßbedingungen as is für dem Gegenstand angemessen, da wenig Umgebungseinfluß durch die mögliche enge zeitliche Fensterung.

    Gruß SRAM

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  • Jonnytrance
    Gast
    • 7. April 2006 um 22:55
    • #52
    Zitat von "HP"

    Wie dem auch sei , man braucht 6 Bastelhörner , um zwei 18" W Bins zu ersetzen ,
    da stimme ich SK zu.


    Wat? Technik von heute?
    6 Hörner gegen 2 W-Bins?
    Da schleppe ich leiber 2 Riesetürmer, als 6 kleine Hörner, dazu noch 3-fache Amping.
    O.K. klangmessig sind die W-Bins nicht so gut.

  • hp
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    • 8. April 2006 um 12:14
    • #53

    @ Sound-Klinik
    Wieder richtig , dem stimme ich zu.

    @ SRAM
    Nur die Reflektionen sind es nicht , siehe Beitrag von Sound-Klinik

    @ Jonnytrance
    Der Vergleich bezog sich nur auf das "Holz" ,
    die Ampleistung sollte bei beiden Möglichkeiten gleich sein.

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • unknown_artist
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    • 8. April 2006 um 13:55
    • #54
    Zitat von "HP"


    Wie dem auch sei , man braucht 6 Bastelhörner , um zwei 18" W Bins zu ersetzen ,
    da stimme ich SK zu.

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... da das "SK-Bastelhorn" als nahezu "reinrassiges" Horn von der effektiven Mundöffnungsfläche lebt, wird es ab einer gewissen Fläche (d.h. Stückzahl 4 ... 6) sicher mehr als das W-Bin - bei ähnlichem Volumen - zu bieten haben (und klanglich sowieso, da es kaum oder gar nicht entzerrt werden muß !). :)

    Bei 4 Kisten pro Seite kommt beim Bastelhorn schon richtig output - und sowas von knochentrocken im Gegensatz zu einigen Konstruktionen....und ebenfalls tief...Ich denke nicht das 2 Wbins klanglich als auch pegelmäßig mitzuhalten können....der erzeugbare "Lufthub" :twisted: ist schlicht ein ganz anderer...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 8. April 2006 um 14:35
    • #55
    Zitat von "unknown_artist"

    Bei 4 Kisten pro Seite kommt beim Bastelhorn schon richtig output


    machste mal messungen?

  • SRAM
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    5.548
    • 8. April 2006 um 17:30
    • #56
    Zitat

    Nur die Reflektionen sind es nicht , siehe Beitrag von Sound-Klinik


    ...hab ich irgendwas von Reflektionen geschrieben ?

    Gruß SRAM

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  • unknown_artist
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    • 9. April 2006 um 11:59
    • #57
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    machste mal messungen?


    jo...wenn ich am WE mal Zeit hab...und das Wetter passt(was im Westerwald schon mal problematisch werden kann)....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • fear-rockshow
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    • 9. April 2006 um 12:12
    • #58

    Hallo Leute,

    lese hier schon ne ganze Weile. Also wir haben ende des Monats nen Job, bei dem 6 Bastelhörner pro Seite zum Einsatz kommen. Ich werde wohl mal einen Tag vorher aufbauen und dann mal ne Messung machen und hier online stellen. Vergleichsmessung gibbet dann leider net, aber vielleicht hilfts ja..

    Gruß Daniel


    TS Veranstaltungstechnik GmbH & Co. KG

    Verleih und Verkauf von Licht und Tontechnik
    Bürenweg 5
    D-73102 Birenbach
    http://www.ts-veranstaltungstechnik.de
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    Lager/Office: Hochwiesenweg 2 - B297 , D-73102 Birenbach

  • hp
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    743
    • 10. April 2006 um 22:27
    • #59

    @ unknown_artist

    Bis jetzt war der Tread wohltuend nah an der Physik , nun kommen wieder die Adjektive ,
    die meines Erachtens wenig Aussagekraft haben .
    Bei genauerem Lesen , hättest Du bemerkt , daß sich bei zwei W-Bins und
    sechs Bastelhörnern die gleiche Mundfläche ergibt (gleiche untere Grenzfrequenz).
    Bei entsprechendem Amping "vertragen" die sechs Bastelhörner
    drei mal soviel Leistung und "bringen" somit natürlich mehr.
    Danach hatte ich geschrieben , daß die gleiche Ampleistung den gleichen Output ergibt.

    Jede Box stellt einen Kompromiß dar ,
    mit den für das Konstruktionsprinzip typischen Eigenschaften .
    Ob Hörner mit Resonatoren akzeptiert werden oder nicht ,entscheidet der Anwender.
    (Es wäre mal interessant zu Wissen , was Anwender von direkt strahlenden
    BR Boxen oder gar "reinen" Bandpässen zu dieser Problematik zu sagen hätten...)

    Interessieren würde mich noch , wo bei einer Box ein "Lufthub" erzeugt wird,
    vor der Membran ? , im Horn ?.
    Wichtig für die Schallabstrahlung ist letztendlich , in wie weit der "Lufthub" in derLage ist
    die Luftmoleküle in einem deffiniertem Bereich in Schwingung zu versetzen.

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • unknown_artist
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    • 10. April 2006 um 22:35
    • #60
    Zitat von "HP"

    Interessieren würde mich noch , wo bei einer Box ein "Lufthub" erzeugt wird,
    vor der Membran ? , im Horn ?.


    Auslenkung am Mund gegen Fläche ist relevant....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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