Vorwiderstand ist imho völlig unpraktikabel. Überleg mal, was der 3Ohm Widerstand verheizen müsste. :shock:
Das Chassis würde besser für einen Einsatz in einer CB, mehr aber auch nicht.
Messung SK Bastelhorn
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Zitat von "Schrecki7289"
soo, hab nochmal neu simuliert mit den Daten von FF (hatte in der Tat einen Dreher drin).
Eingegebene Daten (links oben Treiber, rechts oben Bassreflex, links unten geschlossen, rechts unten das Bastelhorn)
und die zugehörigen Ergebnisse (BR schwarz, Horn rot, geschlossen grün):
Bin mir eigentlich ziemlich sicher, alles soweit richtig eingegeben zu haben, allerdings bleibt es eine Simulation, die Praxis kann durchaus sehr anderst aussehen, deshalb wären Vergleichsmessungen hochinteressant.
So, closed box ist mit Xb700 eh untinteressant...deshalb zitiere ich noch mal...
Erst mal danke an Schrecki der sich die Mühe gemacht hat - könntest du das fenster mit Maxspl auch noch mit dazu legen? und mal zum Vergleich das mal in Doppel Anordnung dazu legen? Wäre mal wirklich intressant....thanks -
Nun herrscht ja bzgl. der Simu Übereinstimmung.
Bewertung (IMHO):
- im Bassbereich 60 bis 150 Hz hat das Horn auch als Einzelnes klar die Nase vorn, insbesondere was den maximalen Schalldruck angeht (Beachte den Hub, den das Chassis bei den einzelnen Einbaumöglichkeiten macht in Relation zum jeweils erzielten Schalldruck und rechne mal auf maximalen hubbegrenzten Schalldruck hoch --> da liegt gut Faktor 4 dazwischen !)
- will man tiefer, muß man das Horn boosten, was aber ohne große Gefahr möglich ist, da selbst ohne lowcut der Hub zuverlässig begrenzt ist (tja, so eine klassische geschlossene Rückkammer hat doch Vorteile). Die maximallautstärke <50 Hz ist dann etwa 3 dB kleiner als bei BR. Ob das ins Gewicht fällt, wenn sowieso nur ein Horn gefragt ist ? Ich glaube nicht.
- schon beim Zweier-Stack ist Gleichstand mit zwei BR erreicht (diese kommen zwar ebenfalls etwas tiefer, der Effekt ist aber bei weitem nicht so stark wie beim Horn). Ab da hat das Horn eigentlich nur noch Vorteile, sowohl was Maximalschalldruck bezogen auf packvolumen, als auch materialschonung anbelangt.
--> Wer IMMER nur ein System benötigt, der sollte BR bauen. Wer aber öfter mal mindestens zwei Systeme pro Seite auffahren muß, der ist mit dem Horn gut bedient (den Fall, daß gerade noch eine BR ausreicht, aber schon zwei Hörner wegen gefordertem Tiefgang genutzt werden müssen, kann man zwar konstruieren, aber mit Praxis hat das wenig zu tun)
Gruß SRAM
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Hallo SRAM - das veranlasste mich meine Sig. zu ändern

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Zitat
Nun herrscht ja bzgl. der Simu Übereinstimmung.



Schrecki , in Deiner BR Simu ist der 18XB700 nach wie vor viel zu leise
und was soll der Buckel bei 42 Hz (Fehlabstimmung , falsches Gehäusevolumen)
Weil Du gerade dabei bist , simuliere mal diese Kiste hier :
http://members.aol.com/xxbase80a/martin.bin/bau.html
auf die SPL Kurve bin ich gespannt.
Gruß HP
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Na, siehst doch dass es 140l sind! Und die Abstimmung ist bei 40Hz (erkennbar an der Impedanz) gewählt, was wohl gängige Praxis ist, wenn ich den Oberton in BR Spezialisten glauben schenken darf.
Siehst doch praktisch was ich eingegeben habe.
Bin mir sehr sicher, dass das richtig ist, und im allgemeinen stimmen die Simus recht genau. Und 95dB im Bassbereich bei tiefer Abstimmung halte ich nicht so ganz für abwegig, vielleicht hat ja mal einer eine Messung, die das wiederlegt?Dieses Gekrakel von dem WBin Plan kann ich nicht wirklich entziffern....
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Zitat von "Inspiron"
Bei deinem Verleich vermisse ich nämlich etwas:
Wenn du sagst, ab 60Hz ist das Horn vorne, dann wäre ein sinnvoller Vergleich nur zu machen, wenn auch dort die Tuningfrequenz des BR liegen würde.
=> Wodurch dieser wieder weniger Hub machen würde :wink:
Und wie siehts dann bei 30 Hz mit Hub aus? -
Na, dann stimmt euren BR mal auf 60Hz ab, also ich finde das klingt scheußlich.... *brrrr*
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Zitat von "Inspiron"
Lowcut

Selbe Frage, beim auf 40Hz getunten: Und wie siehts dann bei 20Hz mit Hub aus?
Was glaubst du eigentlich wie 90% aller Fullrangetops aufgebaut sind

40 Hz Abstimmung geht, 60 Hz Abstimmung ist fast nicht nutzbar.
Die Abstimmfreqenz einer BR legt einen Punkt fest, unter dem die Box sozusagen unbrauchbar wird (ak. Kurzschluss)
Das Bastelhorn oder ein FL Horn funktioniert ab/ unter einer bestimmten Frequenz nicht mehr Horn, aber immer noch als geschlossene Box mit Trichter/ 4wellenresonator und bleibt somit noch bedingt einsetzbar.
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Nur ein paar kleine Fragen zu Hörnern:
Lamda bedeutet doch die Wellenlänge oder?
Bedeutet Lamda/4-Resonator, dass das Horn bei allen
Vielfachen von Lamda/4 eine Resonanz hat?Hängt die untere Grenzfrequenz von der Hornmundfläche oder
von dessen Umfang ab? (Beides schon gelesen)Von was hängt die nötige Hornlänge ab? Nur von der gewünschten
unteren Grenzfrequenz oder auch von Mundfläche, Halsfläche,
Druckkammergröße, Rückkammergröße, Chassis?Wenn es so wichtig ist, ob ein Horn hyperbolisch oder exponentiell
ist (und das sind glaube ich keine soooo großen Unterschiede), warum
macht die Faltung von Bassörnern und die zahlreichen Knicke nicht
so viel aus, dass sie in Simulationsprogrammen gar nicht berücksichtigt
werden. (wenn ich es richtig verstanden habe)Danke für eure Infos und viele Grüße
Karl -
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Zitat von "ukw"
40 Hz Abstimmung geht, 60 Hz Abstimmung ist fast nicht nutzbar.
Die Abstimmfreqenz einer BR legt einen Punkt fest, unter dem die Box sozusagen unbrauchbar wird (ak. Kurzschluss)
na ja jetzt mal langsam..das ist schon was zu schwarz weiß formuliert....es wird bei einer f unter fb unbrauchbar...wo- das hängt noch von ein paar anderen paramtern ab...
Im übrigen ist die Idee ein Br kleiner zu bauen gar nicht so verkehrt- das Zeitverhalten kann bei sinnvoller Abstimmung(was nicht immer schnurgrade sein muss) "schöner" werden.... -
Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"
Bedeutet Lamda/4-Resonator, dass das Horn bei allen Vielfachen von Lamda/4 eine Resonanz hat?
... bei allen Frequenzen, wo die (wirksame) Hornlänge 1/4*lambda, 3/4*lambda etc. hat, erfolgt Verstärkung.
Sofern an der Mundfläche eine unstetige Querschnittsvergrösserung auftritt, erfolgt hier dann eine schallweiche Reflektion (Druckminimum bzw. Schnellemaximum).Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"Hängt die untere Grenzfrequenz von der Hornmundfläche oder von dessen Umfang ab? (Beides schon gelesen)
... von beidem - zumal die Hornfläche - wenigstens bei runden Mundöffnungen - vom Umfang abhängt.
Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"Wenn es so wichtig ist, ob ein Horn hyperbolisch oder exponentiell ist (und das sind glaube ich keine soooo großen Unterschiede), warum macht die Faltung von Bassörnern und die zahlreichen Knicke nicht so viel aus, dass sie in Simulationsprogrammen gar nicht berücksichtigt werden. (wenn ich es richtig verstanden habe)
... sofern die Abmessungen der Trichterquerschnitte deutlich kleiner als die Wellenlängen sind, wirken sich Faltungen (einigermaßen geschickt ausgeführt) weniger gravierend aus. -
@ Sound-Klinik
Zitat
Sound-Klinik hat Folgendes geschrieben :
... von beidem - zumal die Hornfläche - wenigstens bei runden Mundöffnungen - vom Umfang abhängt.
Nun erkläre doch mal , in welcher mathematischen Beziehung
der Umfang der Mundfläche zur unteren Grenzfrequenz steht .
Mir glaubt das ja niemand ... :?Gruß HP
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@Inspriron
Zitat
Zitat:
Bedeutet Lamda/4-Resonator, dass das Horn bei allen
Vielfachen von Lamda/4 eine Resonanz hat?Nur ungeraden
Ups. Danke:-)
@Soundklinik
Zitat... von beidem - zumal die Hornfläche - wenigstens bei runden Mundöffnungen - vom Umfang abhängt.
Die Frage war mir deshalb ernst und wichtig weil:
Wenn die untere Grenzfrequenz primär vom Umfang abhängen würde,
dann wäre es eine gute Idee, den Hornmund lang und schmal zu machen.
Also nicht rund oder quadratisch.
Wenn die UG von der Hornmundfläche abhängt, dann ist ein runder
Hornmund natürlich optimal, wenn auch unpraktisch.Zitat... bei allen Frequenzen, wo die (wirksame) Hornlänge 1/4*lambda,
3/4*lambda etc. hat, erfolgt Verstärkung. Sofern an der Mundfläche
eine unstetige Querschnittsvergrösserung auftritt, erfolgt hier dann
eine schallweiche Reflektion (Druckminimum bzw. Schnellemaximum).Würde es dann nicht Sinn machen, die Hornlänge gerade so kurz
zu machen, dass möglichst viele Resonanzen auf in der realen Musik
tatsächlich vorkommende Frequenzen zu dimensionieren? -
Für die Mundfläche gilt dasselbe wie für einen entsprechenden Strahler:
- bei gegebener Fläche erreicht der kreisrunde Mund die tiefste Grenzfrequenz, allerdings ist das Maximum der ersten Resonanz bei nicht vollständiger Strahlungsanpassung (d.h. kleine Mundfläche im Verhältnis zur abgestrahlten Wellenlänge) schmal und hoch.
- zieht man nun den Mund auseinander (d.h. Umfang wächst bei gegebener Mundfläche), dann verschiebt sich das Maximum zu höheren Frequenzen (d.h. Horn kommt nicht mehr so tief), dafür wird aber das maximum breiter, was recht gewünscht sein kann (wer braucht schon einen schmalen engen peak ?)
Dazu gibt es auch Messungen, wenn ich den Artikel noch finde stelle ich ihn hier mal ein.
Sehr schön kann mann sich das Verhalten mit edge visualisieren (für MT Hörner), indem mann baffle und radiation source von gleicher Grße und Form wählt.
Gruß SRAM
P.S.: In der Praxis nicht vergessen --> Boden ist Spiegelschallquelle, also in die Betrachtung mit einzubeziehen !
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Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"
Würde es dann nicht Sinn machen, die Hornlänge gerade so kurz zu machen, dass möglichst viele Resonanzen auf in der realen Musik tatsächlich vorkommende Frequenzen zu dimensionieren?
... da man einzelne Basshörner i.d.R. nicht in - akustisch gesehen - optimaler Größe baut, kann man "sinnvolle" Trichterlängen wählen, damit im Single-Betrieb eine akzeptable Performance erzielt wird.
Sehr lange Hörner mit "zu kleiner Mundfläche" - einzeln betrieben - brechen "oben" recht früh ein.Man kann sich dies verdeutlichen, wenn man mal die Frequenzen ausrechnet, wo die Trichterlänge dann 1/4*lambda ... 3/4*lambda ... 5/4*lambda ... usw. (Verstärkung !) ... und dann noch, wo die Länge 1/2*lambda ... 1*lambda ... 3/2*lambda ... usw. (Auslöschungen) ... ist.

Bei Messungen wird man dann feststellen, daß die Minima und Maxima bei höheren Frequenzen "etwas anders" liegen ...

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hier mal zwei links zu voidaudio, vielleicht den Unterschied von runder zu eckiger Mundfläche gegenüber zu stellen.
http://www.voidaudio.com/product_detail.asp?id=54
http://www.voidaudio.com/product_detail.asp?id=55 -