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Digitales Live Pult

  • simon&garfunkel
  • 13. Oktober 2005 um 09:03
  • simon&garfunkel
    Beiträge
    64
    • 13. Oktober 2005 um 09:03
    • #1

    Moin!!

    Was meint Ihr? Das was momentan an Live Pulten auf dem Markt ist,
    was kann mann davon wirklich gebrauchen?
    Welche davon sind einfach zu bedienen?
    Wie sind die klanglichen unterschiede?
    Was sagt ihr zu den Preisen? Sind die angemessen?

    Welches würdet Ihr beforzugen, bitte mit begründung!
    Pult soll für die übliche Rock&Roll Nummer verwendet werden!

    Danke für die Antworten!!

    MFG

    S&G

  • mp
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    • 13. Oktober 2005 um 09:13
    • #2

    Tja,

    wieviel willst Du denn ausgeben? Toll finde ich im Moment das Digidesign Venue. Gutes Konzept und günstiger Preis. Yamaha hat mit das beste Preis-/Leistungsverhältnis und eine breite Produktpalette, wobei die DM-Pulte keine echten Live-Pulte sind und daher der Bedienkomfort nicht optimal ist.
    Digico finde ich auch gelungen, gibt's in groß (D5) und klein (D1).
    Dann gibts noch andere, z.B. Innova Son. Das wurde hier aber schon oft besprochen.

    Aber ich denke das Stagetec Aurus ist im Moment das beste digitale Pult
    (Wenn Du es Dir leisten kannst)

    http://www.stagetec.com/stagetec/aurus.htm.

    Grüße

    Martin

  • Jeremy
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    1.491
    • 13. Oktober 2005 um 09:18
    • #3

    Gegenfrage:

    "Was ist momentan an Personenautos auf dem Markt? Was sagst Du zu den Preisen? Sind die angemessen? Sind die Karren vernünftig zu bedienen?

    Die sollen für den üblichen Weg zur Arbeit hergenommen werden."

    Was ich damit sagen will: Ohne ein wenig mehr Informationen kann man hier so ziemlich alle Digitalpulte, angefangen beim (schluck!) DDX vom verpönten B bis hin zu den ganz dick ausgestatteten Schlachtschiffen im Gegenwert eines Einfamilienhauses ins Gespräch bringen.

    Du solltest zumindest überlegen (und nach Möglichkeit Deine Überlegung dann mit dem Forum teilen), welches Problem Du mit einem Digipult zu lösen beabsichtigst, und in welchem Budgetbereich Du dich bewegen willst/kannst.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • slv
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    • 13. Oktober 2005 um 11:32
    • #4

    Hallo

    Nicht ganz zur Fragestellung passend, aber weils gerade ums Thema im weitesten Sinne geht:

    Ich habe gestern mit Interesse die Preview im neusten Production Partner zum Yamaha M7CL gelesen. Ich - ohne grosse Digitalpult-Kenntnisse - dachte zuvor auch, "was ist das für ein Pult"... . Nach dem Lesen des eher kurz gehaltenen Artikels sieht man aber schon einige Überlegungen, welche die Entwickler angestellt haben.

    Zudem ist das Marktsegment "mittlere Preisregion" ja sozusagen gänzlich noch nicht mit Digitalkonsolen versorgt; eine neue "Arbeits-/Funktionsweise" gerade hier anzusiedeln, finde ich einerseits gewagt, andererseits aber auch gerechtfertigt: viele finden ja PM5D, Digico etc. schon nett, aber wollen/können es nicht bezahlen; und werden oft auch von den zuvielen Features überhäuft. Hier also eine abgespeckte, im sinnvollen Rahmen gehaltene Lösung zu präsentieren ist nach mir (schon rein mal marktwirtschaftlich gesehen) genial.

    Die Thematik "Digital" macht ja riesige Fortschritte, die viele so wohl auch nicht erwartet haben. Ich bin als interessierter Beobachter ohne Praxis auf Digitalpulten erfreut über solche Neuerungen wie das M7CL. Ich wage fast zu behaupten, dass dies ein Pult ist, welches man innert einer halben Stunde gelernt hat - rein von dem, was ich bis jetzt gesehen und gelesen habe. Und andere Hersteller werden wohl bald auch wieder Neuerungen bringen... .

    Wie seht Ihr das?
    slv

  • jeffL
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    • 13. Oktober 2005 um 19:55
    • #5

    …

    apfel33x19.gif

    Einmal editiert, zuletzt von jeffL (22. Dezember 2011 um 08:21)

  • wora
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    • 13. Oktober 2005 um 20:22
    • #6

    es ist ja schon wichtig, zunächst mal genaueres über den einsatzbereich des gewünschten pultes zu erfahren.

    bei kleineren gigs sollten die 16 outputs des M7CL völlig ausreichen.
    fehlende analoge inserts würden mich hier nicht stören, denn es gibt ja in jedem channel 2 nutzbare dynamics. falls man dann doch noch externe gerätschaften einschleifen muss kommt das doch höchstens in ein paar wenigen kanälen vor. falls das aber ein kritikpunkt sein sollte muss man halt was teureres nehmen.
    fehlende poti-anzeigen sind da schon eher ein manko.
    ich kenne das ding auch nur von bildern, wie damit zu arbeiten ist wird sich zeigen.

    wer mehr benötigt kann sich das PM5D zulegen.

    oder die (meiner meinung nach wegweisenden) InnovaSon pulte.

    auch das digidesign venue ist eine digitalkiste, die man "vor ort" recht schnell bedienen lernt.

    mit digico habe ich überhaupt keine erfahrung.
    mit aurus auch nicht.

    was ich ebenfalls live überhaupt nicht mag sind die "DM" pulte von yamaha.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mp
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    • 13. Oktober 2005 um 21:31
    • #7

    Generell scheint es so, je größer und teuerer ein Digitalpult heute ist, desto intuitiver und schöner lässt es sich bedienen.


    Grüße

    Martin

  • soundworx
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    • 13. Oktober 2005 um 21:57
    • #8

    Ich halte die fehlenden Inserts beim M7CL auch für ein (kleines) Manko.
    Bei einer Produktion, die ein Pult in der 20.000 Euro Klasse benutzt, gibt es sicherlich mehr als genug Mischer, die gerne Ihren geliebten Deesser, DRP, Transient Designer oder was weiss ich benutzen möchten.

    Habt Ihr übrigens bemerkt, daß der Threadstarter nicht mehr antwortet? Seid doch nicht immer gleich so gemein... (obwohl ich die Frustration wegen zu allgeimener Fragen durchaus verstehen kann)

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • guma
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    • 13. Oktober 2005 um 22:16
    • #9

    Zu den "externen" Inserts:

    Man kaufe zwei MY8 ADDA 96 / 8 in /8 out Karten und mache daraus 16 Inserts :!: :wink:

    Des Weiteren kaufe man noch eine MY 8 DA 96 Karte und erweitere damit die 16 auf 24 omni outs. Dann denke man noch mal eben über die Routingmöglichkeiten nach und habe eine 48 in 24 Mühle mit 16 "externen" Inserts. :wink: :idea: :wink:

  • jeffL
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    • 14. Oktober 2005 um 00:41
    • #10

    …

    apfel33x19.gif

    Einmal editiert, zuletzt von jeffL (22. Dezember 2011 um 08:21)

  • wora
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    • 14. Oktober 2005 um 01:19
    • #11

    man darf die preisklasse des M7 nicht vergessen!
    das ist in der grundausstattung ein 48x16 pult mit vielen compressoren, vielen gates, EQs und delays in den ausspielwegen - und 4 effektgeräten.
    das gibt es dann für etwa 20.000€, meiner meinung nach schon erstaunlich.

    ich bin sehr auf die qualität der kiste gespannt...


    aber eins möchte ich doch nochmal anmerken:
    vor allem auf festivals sind die analogen konsolen immer noch überlegen, da intuitiver bedienbar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seven
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    • 14. Oktober 2005 um 01:34
    • #12

    Solange bis die kompletten Setups auf eine CD gebrannt werden, die der Gasttech dann vorher im "Standard-Live-Digital-Pult" einlegt und alles aussieht wie "zu Hause"...

    Da kommen wir auch noch hin. Frage ist nur, wielange es noch dauert.

  • karel noon
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    • 14. Oktober 2005 um 03:26
    • #13

    Ich habe es ja auch schon in einem anderen thread gesagt, markenübergreifende ompatibilität, wie beim computer, dann wird digital das neue analog :D:D

    Was aber auch wichtig ist, ist die "kleine klasse" gerade für die festivalsituation. Viele mischer die mit den bands mitreisen sind genauso wie diese noch unerfahren, jung, oder manchmal auch "unflexibel da sie seid ahren das slebe machen. Das soll kein vorwurf sein, aber ich kenne es auch, wenn man sich nicht selber darum bemühen würde, würden ir alle noch auf einem martin modular mischen (ja ja es gibt schlimmeres...).
    Ich kann verstehen das man bei einem festival keine experimente machen möchte, deswegen wird es gerade dort noch etwas dauern bis digital der standart ist.
    Aber wenn ich als mischer anstelle meines eigenen "FX-spezialitäten-sideracks" nur noch einen usb stick zum gig mitnehmen muß, und alles so geroutet und eingestellt ist wie ich möchte, wird auch der letzte analogfreak überzeugt sein.
    Technisch ist das machbar, sound sollte auch kein thema mehr sein (evtl. könnte man sogar seine eigenenen per lan/glasfaser angeschloßenen mic-preamps auf die bühne stellen), der hake liegt in der gewöhnung.
    Gewöhne tut man sich auf grund von masse, und prägung im anfänger stadium. wenn ich nicht schon früh mit einem promix oder der A&H Icon serie konfrontiert gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlch auch noch digitalskeptiker.

    Deswegen denke ich das gerade produkte wie das TT24, Yamaha M7 oder das neue A&H sehr wichtig sind für eine breite akzeptanz von digitalpulten.
    irgendwann haben sich ei analog ja auch fast alle hersteller darauf geeinigt wie ein kanalzug aussehen muß (bis auf details). Das steht uns im digitalen noch bevor.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • manuela
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    • 14. Oktober 2005 um 06:27
    • #14

    ich finde das pm5d genial, rechne aber mit einem enormen Preisverfall dieser Klasse im kommenden Jahr, wer sich das jetzt zulegt verliert einen beachtlichen Wiederverkaufswert. Daher ist das Thema vorläufig auf Eis, es wird analog weitergemixt 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • slv
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    • 14. Oktober 2005 um 07:52
    • #15
    Zitat von "Manuela"

    ich finde das pm5d genial, rechne aber mit einem enormen Preisverfall dieser Klasse im kommenden Jahr, wer sich das jetzt zulegt verliert einen beachtlichen Wiederverkaufswert. Daher ist das Thema vorläufig auf Eis, es wird analog weitergemixt 8)

    Wurde das PM5D nicht gerade erst teurer? Ich meinte - zumindest bei uns in der Schweiz - ist das so; kann es aber nicht verifiziert sagen. Etliche Companies hier haben sich nämlich diesen Sommer "noch eines zugelegt...". Ob die grossen Schlitten wirklich billiger werden, wage ich zu bezweifeln – denke eher, dass andere Hersteller kleinere einfachere Serien herausgeben werden, die diesen Markt abdecken.

    Zum M7CL-Verwendungszweck (O-Ton Yammi-Website): "Falls Sie vor haben, ein fest installiertes oder transportables Sound-System mittlerer Größe aufzubauen oder aufzurüsten, dann sollten Sie sich für ein Digitalsystem entscheiden, das auf dem M7CL basiert." Zumindest der Hersteller kennt die Klasse seines Produktes ein und preist es nicht als das absolute Megahammerding an... .

  • wora
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    • 14. Oktober 2005 um 11:02
    • #16
    Zitat von "mediennutte"

    ...irgendwann haben sich ei analog ja auch fast alle hersteller darauf geeinigt wie ein kanalzug aussehen muß (bis auf details). Das steht uns im digitalen noch bevor.

    genau das sage ich ich nun schon seit jahren.
    was sich mittlerweile herauskristallisiert ist die bedienung über einen einzelnen komplett ausgestatteten kanalzug und anwahl des entsprechenden kanals per taster.
    die bedienung des EQs gefällt mir am M7 sehr gut. das schaut man sich einmal kurz an und weiss was los ist. man kann mit seinem augen auf dem bildschirm bleiben und mit der linken hand den EQ bedienen.

    ich hatte noch nicht erwähnt was mir am M7 dagegen nicht gefällt:
    es gibt keinen schnellen und inuitiven zugriff auf die AUX-master!!
    man muss immer erstmal die passende 8er bank anwählen um die master im feedbackfall schnell ziehen zu können...

    das finde ich beim PM5D deutlich besser, aber das hat wiederum keinen touchscreen...

    auf "das optimale pult" wird man also doch noch ein bisschen warten müssen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simon&garfunkel
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    • 14. Oktober 2005 um 16:10
    • #17

    Also, noch mal verständlicher!

    Ich brauche folgende Info:

    Ich suche ein brauchbares Digital Pult für die Top 40 Nummer.
    d.h. ca. 50-70 Gigs im Jahr.

    Dafür suche ich ein gutes und gut händelbares Digital Pult
    Sollte nich über 10.000 € gehen.

    Was gibts brauchbares in dieser Liga?


    Würde mich über Antworten freuen!!


    MFG

    S&G

    P.S. An alle Kundenjäger hier im Forum! Ich möchte keine Angebote per PM!! Kaufen, das mache ich schon selber! Ich möchte nur brauchbare Infos!!

  • karel noon
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    • 14. Oktober 2005 um 18:00
    • #18

    Da fällt mir spontan ast nur das mackie tt24 ein.
    klar passen einige ymahas auch ins budget, aber du schriebst ja "leicht handelbar", das sind die meiner meinugn nach nicht.
    dann wird es schon sher dünne auf dem markt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • mp
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    • 14. Oktober 2005 um 22:07
    • #19
    Zitat von "simon&garfunkel"


    Sollte nich über 10.000 € gehen.

    Was gibts brauchbares in dieser Liga?

    Leider nichts!

    Grüße

    Martin

    P.S. In der Preisklasse bist du momentan bzgl. Bedienbarkeit mit einem Analogpult immer besser dran.

  • Seven
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    • 14. Oktober 2005 um 22:30
    • #20

    Die Frage ist halt, was man für 10K analog bekommt. Unter der Bedingung das man mal mindestens 32 Kanäle hat, eine ausreichende Zahl an Comps, Gates und FXsen...

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