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Zu laute Konzerte?

  • sunride
  • 21. Oktober 2005 um 14:42
  • sunride
    Beiträge
    99
    • 21. Oktober 2005 um 14:42
    • #1

    Kommt es mir nur so vor oder gibt es in letzter Zeit einfach zuviel laute Konzerte?
    Was mir immer häufiger auffällt, ist der enorm hohe Schallpegel der bei Konzerten herrscht.
    Z.B. Max Mutzke, offenes Zirkuszelt, 2000 – 3000 Leute.
    Die Band fängt an und was ist mein erster Gedanke? Ah, der Toni hat nach Gehör eingemessen und hat schon eine deutliche „C4 Senke“. Alles in allem ein wirklich guter Klang, nur zuviel hohe Mitten, das es einem schon fast weh tut. (Ich selber stehe direkt vor dem FOH.)
    Trotz gutem Mix, litt dann auch die Stimme von Max Mutzke durch diese generelle Überbetonung. In meiner Umgebung fingen sogar die Leute an, sich Stücke Tempotaschentücher in die Ohren zu stopfen. Nicht viele, aber immerhin einige und das sollte auf Höhe des FOH´s nun wirklich nicht mehr sein.
    Nach ein paar Liedern ist dann auch mein Gehör eingenordet, sprich in dem Frequenzbereich platt gebügelt, das man sich daran gewöhnt hat. Ich habe ja nichts gegen hohe Lautstärken und je nach Musik muss einfach ein entsprechender Pegel gefahren werden, aber ich denke es muss nicht sein, das man später zu Hause kräftiges Ohrenpfeifen feststellt. Ich möchte nicht wissen wie die Leute sich fühlen die ganz vorne auf Boxenhöhe waren.
    Warum ich das jetzt hier poste? Es fällt mir in letzter Zeit auf, dass dies immer häufiger vorkommt und wollte nur mal eure Meinung dazu hören. Vielleicht werde ich ja alt und seh das einfach nur so. Ich will auch gar nicht auf einer Lautstärkeverordung rumreiten, sondern eher auf gesunden Menschenverstand was Lautstärke betrifft. Gerade bei Max Mutzke wäre ein geringer Pegel kein Problem gewesen. (Die Musiker hatten eh fast alle IEM).
    Ich hab hier auch mal einige Postings verfolgt und hab z.B. gelesen, wie einer dem anderen vorrechnete, mit der Anlage kannst Du das gar nicht beschallt haben, da hätten sich ja die Leute in den hinteren Reihen ja glatt unterhalten können. Vielleicht ist das ja einfach mal gewünscht vom Publikum, (zumindest bei Konzerten wo mehrere Bands auftreten) noch irgendwo eine Stelle zu finden, bei der man sich nicht ins Ohr brüllen muß. Und wenn ich es richtig laut haben will, geh ich halt nach vorne.
    Vielleicht war ich auch einfach nur auf den falschen Veranstaltungen in letzter Zeit, oder es waren immer nur Tonis mit platten Ohren vor Ort, keine Ahnung. Oder kann man sogar Lautstärkeempfindlich werden? :wink:

    Grüße
    Wolfgang

  • mr16jahrealt
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    47
    • 21. Oktober 2005 um 15:02
    • #2

    Meine letzten Konzerte waren Liquido und das Gnadenlos Festival in Hannover. Bei beiden Konzerten hatte ich Ohrstöpsel in den Ohren, weil es einfach viel zu laut war. Bei einem Metal- oder Rockkonzert muss es laut sein, es sollte einem aber nicht die Trommelfelle zerfetzen.

    Mich regt es immer auf, dass sich der Mix so s******* anhört, wenn man Ohrstöpsel in den Ohren hat.

  • Wulfson
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    1
    • 21. Oktober 2005 um 15:20
    • #3

    leider ist es die landläufige meinung, das gerade rockkonzerte laut sein müßten. kann und will ich nicht nachvollziehen. etwas höherer pegel als beim schlagerfestival-ok; aber das es einem die ohren zerreißt und im rider über 120db am foh! gefordert werden... :roll:
    ich habe die erfahrung gemacht, das sehr oft ungeübte fremdtechniker einen extrem pegel fahren um in kleinen clubs kontrolle über die bühne zu erlangen. die disziplin der musikusse ist halt leider in den unteren riegen ziemlich begrenzt. das sie es sich damit nur noch schwerer machen, merken viele erst ein paar jahre später...

  • Ton_Opa
    Profi
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    490
    • 21. Oktober 2005 um 16:11
    • #4
    Zitat

    Nach ein paar Liedern ist dann auch mein Gehör eingenordet,

    Vielleicht hat der Toni ja auch noch was gedreht. - Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.

    Zitat

    nicht wissen wie die Leute sich fühlen die ganz vorne auf Boxenhöhe


    in der Tat, was machen die da?

    Zitat

    Die Musiker hatten eh fast alle IEM)


    Was mitunter zu noch absurderen Pegeln auf der Bühne führt.
    neulich hatte ich ein SVT Doppelstack voll aufgerissen auf der Bühne-. Das blanke Grauen. Die Band mit in Ear happy, die Performance miserabel...


    Zitat

    sogar Lautstärkeempfindlich werden?


    Ja das kann man , das geht oft mit (Alters-)Schwerhörigkeit einher.

    Ich habs auch gern gemütlich... leider bleibt die Gefahr, dass es zu laut wird, immer dann vorhanden, solange Schlagzeuge und E-Guitarren (und ungebremste SVT-Doppelstacks) auf Bühnen benutzt werden, an die das Publikun näher als zehn Meter ran kommt.

    Ich bleibe dabei:
    Die meisten Tonis wollen es nicht so laut machen -
    Aber Kontrolle behalten wir alle gerne, nicht wahr... tja.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • dasich
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    • 21. Oktober 2005 um 16:46
    • #5

    Also ich finde den Satz RnR muß lauter sein auch für sehr zweifelhaft.
    Natürlich kennen wir die Probleme in kleineren Clubs, da will ich Sound haben, also muß ich lauter wie die Bühne werden.
    Damit hat schon jeder gekämpft.
    Aber bei einem offenes Zelt mit 2000 - 3000 Leuten hab ich das Problem nicht. Mal ganz davon abgesehen, das ich Max nicht unbedingt unter RnR anpreisen würde :)
    Ich glaube es war in Holland? da ist eine Studie über Lautstärken in Discotheken und Konzerten gemacht worden.
    Tenor war letztendlich, das vor allem Besucher von Techno-Veranstaltungen, bei denen es ja bekanntlicher Weise teilweise jenseits von gut und böse zugeht, es als sehr viel angenehmer Empfunden haben, als die Lautstärke auf, ich glaube 92 dB beschränkt worden ist.
    Mal abgesehen davon, das es nicht aufgefallen war.
    Ich gehe auf garkeine Konzerte mehr ohne meine Hearsafes.
    Gut ICH habe welche und der Rest?
    Ich bin der festen überzeugung, das der Trend sich ändern wird und wir bald auf Plakaten als Werbung zu lesen bekommen:
    :!: Live in Konzert.....mit Lautstärke Begrenzung.....
    :!:
    Oder leider dann genau mgekehrt, da das Publikum ja immer jünger wird, siehe Comet, wird die nächste Generation einfach tauber.

    Es grüßt der Stephan

  • Frank Uhlig
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    • 21. Oktober 2005 um 20:13
    • #6
    Zitat von "Ton_Opa"

    Die meisten Tonis wollen es nicht so laut machen -
    Aber Kontrolle behalten wir alle gerne, nicht wahr... tja.


    Fraglich ist was denn nun tatsächlich zu laut ist, um 100-105dB/a darf es für mich zB gerne sein wenn die Band mir gefällt es rocken soll, ich kann mir eine AC/DC Kapelle nicht mit den unten erwähnten 92dB/A vorstellen. Es ist oft schwer in kleineren Läden den Pegel geringer zu halten wenn die Kapelle von der Bühne Brett vorlegt. Wenn der Drummer in einem kleinen 500er Zelt ordentlich reinhaut, ...naja: Ich schaffe es dann jedenfalls nicht 90dB/a zu fahren bei ausgewogenem Sound.

    Grüße,
    Frank

  • ADMIN
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    • 22. Oktober 2005 um 02:59
    • #7

    Bei den ganzen Pegelangaben wäre sehr hilfreich zu wissen, ob es sich um Lmax oder Leq handelt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tontechniker
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    • 22. Oktober 2005 um 17:30
    • #8

    also mein letztes Konzert als Besucher war Rammstein...humane Lautstärke. Hat mich für Rock echt gewundert, aber es war nicht zu laut! :D

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • bemi
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    • 22. Oktober 2005 um 20:47
    • #9

    Ganz anderer Sound: Big Band der Bundeswehr, diese Woche in der Naehe von Kempten; da hab ich auch die 2. Reihe verlassen, weil's viel zu laut war (und die Boxen viel zu niedrig). Die Halle war nur halb voll, akustisch sicherlich mindestens als schwierig einzustufen, aber trotzdem haette m.E. der letzte halbe Meter Stativ (der noch nicht ausgenutzt war) sehr gut getan. Und ich mag's eigentlich schon auch gern etwas lauter.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tonzwerg
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    • 23. Oktober 2005 um 02:02
    • #10

    Zitat: Was mitunter zu noch absurderen Pegeln auf der Bühne führt.
    neulich hatte ich ein SVT Doppelstack voll aufgerissen auf der Bühne-. Das blanke Grauen. Die Band mit in Ear happy, die Performance miserabel...


    Genau das erlebe ich auch immer wieder. Ungeübte Musiker mit In-Ear, die sich nicht mit dieser Materie auseinandergesetzt haben.
    Dann eben noch Wedges dazu und Sidefills und alles 10dB lauter, denn das ist ja das, was der Hörer so wegdämpft.

    Total beklott. Und intonieren können die Sänger auch nicht mehr, weil die Ohren zu sind - meistens dann zu hoch.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 23. Oktober 2005 um 02:42
    • #11

    also ich versuche das im moment gerade etwas lockerer zu sehen.
    gerade die tatsache, das ich nicht so laut mische wie andere kollegen sichert mir meinen job bei einigen sehr guten musikern.
    angebot und nachfrage eben... ;)

    aber manchmal packt mich schon die verzweiflung, wenn ich mal dazu komme andere konzerte zu besuchen...

    bei gesprächen mit ganz normalen konzertbesuchern bekommt man nicht selten zu hören das konzerte heute oft als zu laut empfunden werden. und das sind die leute denen ich das objekivste urteil zutraue, denn sie sind nicht voreingenommen (von ausnahmen mal abgesehen: "ey, was soll denn der radau hier? lernt doch erstmal richtige musik zu spielen" - ihr kennt das sicher :roll: )
    insofern ist das positive beispiel mit rammstein wieder so ein beweis, das es auch anders geht.
    aber 92dB halte ich dann schon für etwas wenig, die 100-105dB von frank sind auch für mich das maximum des ertragbaren. auch bei AC/DC...

    ADMIN: meine pegelangabe bezieht sich übrigens auf das was der pegelmesser MOMENTAN anzeigt (A bewertet).
    mit LEQ kann ich während des mischens nix anfangen weil ich ja eigentlich erst NACH dem konzert weiss ob´s zu viel war...


    was die lautstärke auf der bühne angeht:
    mittlerweile haben ja doch einige musiker stöpsel in den ohren.
    einerseits ist das löblich, andererseits möchten sie dann doch einen "wohlfühlpegel" vom monitor haben - was einfach bedeutet, das der dann 10dB lauter sein muss.
    na, ob das der richtige weg ist? ;)
    ich kenne einige musiker, die das tragen von gehörschutz auf der bühne genau aus diesem grund verbieten. das finde ich gut.


    in der hoffnung, OHNE BEHÖRDLICHE EINMISCHUNG weiter arbeiten zu können...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ADMIN
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    • 23. Oktober 2005 um 14:45
    • #12
    Zitat von "wora"

    gerade die tatsache, das ich nicht so laut mische wie andere kollegen sichert mir meinen job bei einigen sehr guten musikern.
    angebot und nachfrage eben... ;)

    Nun ja, und dann mischt man ein Festival, und der Techniker der ersten Band (die ja am meisten "beweisen" müssen...) macht's 10 dB lauter als nötig. Der Mischer der zweiten Band, versucht dann vielleicht, noch ein's drauf zu setzen, und wenn Du dann an die Reihe kommst, hat beim Publikum längt eine vorübergehende Vertäubung eingesetzt. Dazu vielleicht noch ein DJ, der die Pausen füllt, und auch Pegel jenseits gut und böse fährt.

    Vielleicht muss man das ja mal als Satz in den Rider schreiben: Der Leq in den 30 Minuten vor Beginn des Auftritts darf 90 dB am maßgeblichen Immissionsort nicht überschreiten.

    Zitat

    ADMIN: meine pegelangabe bezieht sich übrigens auf das was der pegelmesser MOMENTAN anzeigt (A bewertet).
    mit LEQ kann ich während des mischens nix anfangen weil ich ja eigentlich erst NACH dem konzert weiss ob´s zu viel war...

    Du kannst Dir den Leq für jeden beliebigen Zeitraum bilden. Zum Mischen eignet sich beispielsweise ein Minutenmittel.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • DJ Detto
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    • 23. Oktober 2005 um 14:47
    • #13
    Zitat von "Wulfson"

    leider ist es die landläufige meinung, das gerade rockkonzerte laut sein müßten. kann und will ich nicht nachvollziehen. etwas höherer pegel als beim schlagerfestival-ok; ...


    Ääääähh schon mal auf einem "Flippers" Konzert gewesen???? 8) :oops: :D:D:D:D

    Ich finde, es ist egal wo man hinschaut imemr obskurer!! Im Auto gibt es 1500 Watt für 4m^3 (geschätztes Volumen eines Innenraums) oder noch mehr. Wir wollen alle den immer geileren Kick - siehe Kirmes Karussels. Auf den Parties die ich als DJ machen, wollen die "jungen Leute" es auch immer lauter haben. Früher habe ich meinen Job mit etwa 4 x 100 Watt gemacht. Heute sind 1,5 kW Standard am Start.

    Ich war auf dem besagten Bon Jovi Konzert auf Schalke und es war grauenhaft. Man hatte das Gefühl beim Mixer der Vorband, der ist völlig überfordert und kompensiert seine Unwissenheit mit Lautstärke.

    Es sollte satt laut sein auf einem Konzert (also nicht wie im Wohnzimmer) aber man sollte nicht mit Ohrenstöpsel ein Konzert oder eine Disco (ebenfalls immer krasser) besuchen müssen!!

    Aber fassen wir uns mal alle selber an die Nase und gehen mal weg von der PA wie sieht es denn beim fernsehen aus?? Da muss auch alles immer krasser sein, weil man immer wieder meint, leistungsbezogen zu denken und seine vorherige Leitung zu toppen. Ich sage nur Big Brother Staffel 1 - x und der größte Blödsinn "Ich bin ein Star holt mich hier raus" (und pflanzt mir wieder Gehirn ein!!!!!

    Ich glaube, das ist ein Evulotionsproblem bzw. nicht nur auf die PA branche beschränkt.
    Ich möchte meine Kunden unterhalten und beschallen, aber nicht körperverletzen. Ich glaube, dass will hier kein "Profi"!!

    In diesem Sinne
    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Kracky
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    • 23. Oktober 2005 um 17:06
    • #14

    Ja, es ist offt so das die ungenügende show und preformanc der musiker gerne mit übertriebener Lautstärke überdeckt werden soll. Wenn ich nicht gerade mit Gewalt über die Musiker kommen muß habe ich es auch gerne dezent und unsere DJs bekommen von uns Vorgaben und ein Schallpegelmessgerät. Im Fremdmischerfall habe ich auch schon berechtigterweise den Masterregler besetzt und das ganze einem human Limiter überlassen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • wora
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    • 23. Oktober 2005 um 17:15
    • #15
    Zitat von "ADMIN"

    ...Nun ja, und dann mischt man ein Festival, und der Techniker der ersten Band (die ja am meisten "beweisen" müssen...) macht's 10 dB lauter als nötig. Der Mischer der zweiten Band, versucht dann vielleicht, noch ein's drauf zu setzen, und wenn Du dann an die Reihe kommst, hat beim Publikum längt eine vorübergehende Vertäubung eingesetzt. Dazu vielleicht noch ein DJ, der die Pausen füllt, und auch Pegel jenseits gut und böse fährt. ...


    natürlich muss man manchmal schon etwas lauter fahren als einem lieb ist (vor allem in clubs), aber von einem gesetz das der nachfolgende act lauter zu sein hat als der vorherige habe ich noch nix gehört.

    man darf den topact dann ruhig auch wieder ein bisschen leiser machen, meist bekommt man dafür auch ein paar positive reaktionen aus dem publikum.


    DJ Detto:
    wenn es denn ein wirkliches evolutionsproblem ist, dann gute nacht deutschland (oder "westliche welt"?)

    ich brauche mir jedenfalls nicht "an die eigene nase fassen", denn blöde sendungen schaue ich mir einfach nicht an. dafür ist mir meine lebenszeit zu schade!
    dann schreib ich doch lieber sinnloses zeug hier ins forum ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 23. Oktober 2005 um 17:36
    • #16

    Kann schon ein Generationenproblem sein, heute muß wirklich alles übertrieben sein, übertrieben zu laut, zu Bassig, zu hell und, und und!

    Vielleicht sollte das auch ein Teil der Erziehung sein wieder musikalität dieser Generation näher zu bringen, naturelle Känge usw. um einfach Verständniss dafür zu vermittel. Heute ich doch Musik weit mehr als eine Geschmacksfrage um nicht hier die Fanta Vier zu zitieren."Kein Applaus für Schei...!"

    Bässe müßen dich ja heutzutage grummelnd in ein Halleneck drücken und mit den Hochtönern zielt man bei mancher Veranstaltung auf deine Ohren als ob man sie mit nem Laser abschießen möchte. Dann noch ein Headlinermischer der nochmal 10 dB mehr braucht und dann eine Schädelspaltende Snare mischt, dann ist es doch perfekt. Wäh... sage ich da nur!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • DJ Detto
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    • 23. Oktober 2005 um 20:34
    • #17
    Zitat von "wora"

    DJ Detto:
    wenn es denn ein wirkliches evolutionsproblem ist, dann gute nacht deutschland (oder "westliche welt"?)

    ich brauche mir jedenfalls nicht "an die eigene nase fassen", denn blöde sendungen schaue ich mir einfach nicht an. dafür ist mir meine lebenszeit zu schade!
    dann schreib ich doch lieber sinnloses zeug hier ins forum ;)

    Lieber Wora, da kann ich mich nur anschließen. Ich habe die Prostitution von Jürgen Sladdy (oder wie der sich auch immer schreibt) und einigen "tittenzeigenden Tussis" nicht mitgemacht. Aber wie gesagt, z.B. die Reihe Frauentausch wird auch immer extremer (ICH schau das nicht, aber ich habe auch nicht immer die Macht über die Fernbedienung .....Ihr wißt schon was ich meine)


    Außerdem gibt es keine Sinnlosen Beiträge hier im Forum, sie können immer noch als schlechtes Beispiel dienen (siehe ALLE DJs sind doof und fahren +20dB) :D:D:D:D:D:D:D

    Aber mal Spaß beiseite, ist es denn nicht wirklich so, dass wir immer krasser werden - in fast jeglicher Beziehung??
    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • manuela
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    • 23. Oktober 2005 um 21:53
    • #18
    Zitat von "DJ Detto"

    Aber mal Spaß beiseite, ist es denn nicht wirklich so, dass wir immer krasser werden - in fast jeglicher Beziehung??

    Ja. Das erhöht den Aufwand und somit auch die Umsätze. Weiter so :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • sunride
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    99
    • 23. Oktober 2005 um 22:07
    • #19

    Zitat: Früher habe ich meinen Job mit etwa 4 x 100 Watt gemacht. Heute sind 1,5 kW Standard am Start.

    Das liegt daran, das die Amps früher noch mit echten "Sinus" angegeben waren und heute mit RMS :wink:

    Ich mag es auch etwas dezenter am Pult, leider lieg ich bei meiner Hausband dann lautstärkemäßig mit der Front nur im Bereich "Klangveränderung", da der Bühnensound fast genau so laut ist.

    Das Problem mit "zu laut" denke ich mittlerweile auch, ist ein Generationsproblem. Die Lautstärken die heute überall gefahren werden und die auch viel häufiger present sind, führen ja vielleicht zu einer neuen tauben Generation? Mal abwarten, haben wir ggf. einen HNO-Arzt hier? ;)

    (Wenn ich sehe, was sich manche Leute jeden Tag an Pegel im Auto antuen...da dürften Folgeschäden nicht ausbleiben.)

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 23. Oktober 2005 um 22:49
    • #20
    Zitat von "Manuela"

    Ja. Das erhöht den Aufwand und somit auch die Umsätze. Weiter so :D

    ein sehr kurzfristiges Denken - liebe Manuela. Solange, bis irgendein Anwalt Papa Dich verklagt, weil Du seiner Tochter die Ohren geschädigt hast. Und meiner Meinung nach zurecht!!!!!!

    Wir haben als PA Profis auch eine gewisse Verantwortung - finde ich. dafür lasse ich mich auf Parties gerne beschimpfen.

    Detto

    Erfolg hat nur,
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