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Compressor im Master?

  • wilhelm
  • 17. Dezember 2005 um 11:04
  • wilhelm
    Beiträge
    61
    • 17. Dezember 2005 um 11:04
    • #1

    Hallo
    Ich komme vom Homerecording und bin gewöhnt beim Mastering nen Compressor einzusetzen. :roll: Nun kümmere ich mich als Keyboarder ein wenig um unsere "Hobby" Band Technik - Mix zur Zeit auf der Bühne.

    Ist eine milde Kompression (2:1), dezentes Noise gate + Limiting im Main out sinnvoll? Falls EQing, sollte das vor oder nach dem Kompressor eingesetzt werde`n?

    Gruß

    Band: http://www.mho-band.de

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Dezember 2005 um 11:16
    • #2

    nein, da sitzt eh der Controler vom Amprack, der hat schon alles mit was man zum Leben benötigt. Ein Master EQ sollte aber sein, gute Qualität, ebenso einer für jeden Aux.
    Noise Gates haben im Master keine Existenzberechtigung, sowas gehört nur da wo unbedingt nötig und somit vor die Konsole.Kompressoren werden auch einzeln angesetzt, nicht auf der Summe.
    Eine Ausnahme mag Sprachbeschallung sein, da kann man es wie oben genannt machen..

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Wulfson
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. Dezember 2005 um 12:56
    • #3

    und wieder die gleicghe antwort....glaubstes nun wilhelm?

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 17. Dezember 2005 um 13:10
    • #4

    Naja ich würde da so pauschal garnicht NEIN schreien.
    Also Noisegate mal ausgenommen, macht wenig Sinn. Noisegate wirklich nur in den Kanälen direkt.
    Limiter nur wenn man wirklich sagen will: bis hier hin und nicht weiter.
    Aber Kompressor in der Summe: ich selber mache es nicht, aber ich kenne sehr viele Kollegen, die das schon machen, bis hin zum 3 Band-Kompressor.
    Vorallen Dingen bei Sachen wo neben der Musik auch viel gequatscht wird.

    Es grüßt der Stephan

  • wilhelm
    Beiträge
    61
    • 17. Dezember 2005 um 13:19
    • #5

    Na- Glauben ist nicht Wissen.
    Im Controller ist doch auch eine Compressorfunktion?
    Benutze zur Zeit keinen Controller, sondern nur eine aktive Frequenzweiche.

    Band: http://www.mho-band.de

  • der onk
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    462
    • 17. Dezember 2005 um 14:08
    • #6

    Also 'nen triple c im Master finde ich sehr gut. Gerade bei Gigs, wo's nicht zu laut werden darf (Firmenfeiern, Präsentationen, Tanztee ;) etc.).

    Ernüchterung kommt jedesmal auf, sobald man den Compressor mal kurz ausmacht - der Mix bröselt irgendwie auseinander...


    der onk

  • Michel
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    1
    • 17. Dezember 2005 um 15:17
    • #7

    Ich hab mir just für diese Anwendung einen TC Finalizer angeschafft. Mit eben jenen Hinterganken welche "der Onk" schon genannt hatte.

    Kompressor via Controller finde ich bisweilen etwas mühsehlig. Vor allem wenn diese in den Ampracks verbaut sind. :wink:

    Gruß Michel

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 17. Dezember 2005 um 19:19
    • #8
    Zitat von "Manuela"

    ebenso einer für jeden Aux.

    das ist ja manuela wie sie leibt und lebt :D:D:D aber ich denke du meinst eher man braucht für jeden monitor aux nen eq für ungenutzte auxes brauche ich keinen und für nen effektweg doch auch nicht

    oder setzt jemand in den effektwegen nen eq ein


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • wilhelm
    Beiträge
    61
    • 18. Dezember 2005 um 10:43
    • #9

    Naja - jetzt aber mal "Butter bei die Fische" - wie man im Ruhrgebiet sagt.
    Was soll ein Compressor im Controller - wenn man ihn garnicht braucht - und - wie ist denn die Einstellung wenn man ihn braucht?
    Ich hatte mir nen Controller immer als ne Kombinanation von Frequenzweiche, Delay, Compressor und EQ vorgestellt - Warum soll man die Funktionen nicht mit Einzelgeräten, die man sowieso schon hat erfüllen. Manche Frequenzweichen haben z.B. das Delay.

    P.S. wieso bin ich eigendlich mit diesem Threat im Profi Forum gelandet? Bin mir ziemlich sicher im Party Bereich gepostet zu haben. (Man wird alt ? :oops: )

    Band: http://www.mho-band.de

  • der onk
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    462
    • 18. Dezember 2005 um 11:17
    • #10

    Im Controller sitzt ja i.d.R. kein Compressor, sondern ein Limiter und dieser dient zum Schutz der Anlage im Grenzbereich, nicht zur Soundgestaltung an sich.


    der onk

  • dasich
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    • 18. Dezember 2005 um 11:18
    • #11

    also Controller nutzen macht z.B. Sinn bei Festinstallationen, einmal eingemessen und gut. Oder man nutzt das Delay im Controller auch gut.
    Aber bei einer ortsveränderlichen Anlage (super Wort) würde ich den Compressor, sofern ich einen im Master haben will als externes Gerät haben wollen. Davon abgesehen ist im Controller meist nur ein Limiter als Notbremse
    Weiterhin stehen die Controller ja selten am FoH, zweitens mußt du dann den Compressor an mehreren Controllern einstellen und die Bedienbarkeit ist da auch so eine Sache.
    Jetzt nicht schreien: geht doch mit dem Lapi.....
    Ist selbst dann mit einem herkömmlichen Externen Gerät einfacher und spätestens im Sommer, wenn die Sonne auf den Lapi knallt auch sicherer.

    EDIT P.S. BTW warum gibt es eigentlich Firmen, die immer noch nicht in der Lage sind, ihre Software für Controller und Kreuzschienen etc für Mac anzubieten :evil:

    Es grüßt der Stephan

  • Tobias Zw.
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    • 18. Dezember 2005 um 12:26
    • #12

    Will ich auch mal meinen Senf dazu tun.

    Ich bin großer Fan eines vernünftigen Summenkompressors! Vor allem, wenn ich - wie z.B. bei meinem 02R mit TC Finalizer - den Mix grundsätzlich "mild" komprimiere (2:1 oder so), und dann ab dem Punkt X eine etwas stärkere Kompression (4:1) greift. So habe ich weniger Malheur, wenn mal etwas unerwartetes geschieht, der Mix klingt - richtige Einstellung vorausgesetzt - druckvoller und interessanter, und der Zuhörer ermüdet nicht so leicht. Das mache ich übrigens auch so, wenn ich mit meinem "Lieblingscontroller" dbx 480 schaffe (der bei uns übrigens am FOH steht), bei dem immer noch die Limiter zum Schutz der Anlage drin sind.

    MfG Tobias Zw.
    - der lieber zwei Dynamics mehr hat als den dritten Hall... -

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • bias79
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    • 18. Dezember 2005 um 20:31
    • #13

    Nehm auch gern ein Triple C im Master. Gerade in kleinen Locations mit lautem Programm hilft das den Mix druckvoll aber nicht körperverletztend zu gestalten.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • Seven
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    • 18. Dezember 2005 um 20:46
    • #14

    Nur mal ein wenig Off Topic an die Triple C User.
    Wieviel würdet ihr bei Ebay für so ein Teil hinlegen?
    Wo lag der Neupreis für das Stereo Teil?
    Es hat ja bekanntlich echt viele Fans, in welcher Klasse von Outboardgeraffel würdet ihr das Triple C einordnet. Ich bekomme grade Appetit...

  • AlphaC
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    1.095
    • 18. Dezember 2005 um 21:01
    • #15

    Ist eine Frage des Geschmacks, glaub ich. Ich kenne viele Kollegen, die auch (und gerade) bei fest installierten Anlagen Compressoren drin haben, die schon sehr früh "greifen" - z.T. mit Thresholds bei -20dB. Das resultiert dann natürlich in einem sehr matschigen, zusammengequetschten, pampigen Sound - völlig jeglicher Lebendigkeit beraubt. Klar ist's laut - aber IMHO fern von meinem Verständnis von "Musik"... Manche Techs sind der Meinung es auf diese Weise "den DJs zeigen zu können, dass es scheiße klingt" ... IMHO sollte man aber eher versuchen damit umzugehen und das beste draus zu machen (ES GEHT!).

    Ich hab auch immer einen Compressor mit harter Ratio (größer als 4:1) oder besser einen Softlimiter (mein pers. "Schätzchen", der Dynamaxx) im Master. Den nutze ich um a) den Input meines Digitalcontrollers vor digitalem Clipping zu bewahren - und b) die Gesamtlautstärke zu begrenzen. Man glaubt ja kaum mit welchen astronomischen Pegeln die DJs manchmal ankommen... Aber wie gesagt - der Compr./Limiter "kommt" erst ganz spät, kurz bevor's wirklich zu viel ist, da ich es vorziehe der Musik ihre volle Dynamik soweit wie möglich zu lassen.

    Wir Ton-Techs sollten eins nie vergessen: Unsere Aufgabe besteht darin die künstlerische Darbietung (oder die konservierte Aufzeichnung dieser) möglichst zu 100% den Vorstellungen des Künstlers entsprechend wiederzugeben!!! Unsere Aufgabe ist NICHT die Musik nach unseren persönlichen Vorlieben zurecht zu biegen... Daher ist ein die Musik vergewaltigender Einsatz von Summenkompression IMHO kompletter Unsinn... Aber wie gesagt - das ist nur meine Meinung....

  • dasich
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    • 18. Dezember 2005 um 22:09
    • #16
    Zitat von "AlphaC"


    Wir Ton-Techs sollten eins nie vergessen: Unsere Aufgabe besteht darin die künstlerische Darbietung (oder die konservierte Aufzeichnung dieser) möglichst zu 100% den Vorstellungen des Künstlers entsprechend wiederzugeben!!! Unsere Aufgabe ist NICHT die Musik nach unseren persönlichen Vorlieben zurecht zu biegen... Daher ist ein die Musik vergewaltigender Einsatz von Summenkompression IMHO kompletter Unsinn... Aber wie gesagt - das ist nur meine Meinung....


    Also das ehe ich dann aber doch anders.
    Besonders wenn ich mit meiner Band unterwegs bin.
    Und erstmal warum überhaupt DJ´s??? Wer mischt den DJ´s???

    Naja egal.
    Ich werde gebucht, weil ich genau diesen Anspruch habe:
    Ich "biege" die Musik genau dahin wo ich sie hinhaben will. (Zumindestens ist das der Idealfall)
    Natürlich in Absprache mit der Band, ich sehe mich im übrigends als Teil von dieser.
    Und überhaupt ist evtl. mal zu betrachten, das man mit einem Kompressor den allg. Sound oder die durchsetztbarkeit einer Stimme oder was man auch immer damit macht, verbessern kann.

    Ich habe das Gefühl das hier einige Techs erstmal und grundsätzlich mit den Bands und Künstlern auf Kriegsfuss stehen.
    Ich drohe doch keinem mit meinem Siderack, ich biete es an :?:

    Es grüßt der Stephan

  • Seven
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    • 18. Dezember 2005 um 22:17
    • #17
    Zitat von "DasIch"

    Ich drohe doch keinem mit meinem Siderack, ich biete es an :?:

    Kommt drauf an, was du in deinem Siderack so drin hast :D

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (18. Dezember 2005 um 22:20)

  • dasich
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    • 18. Dezember 2005 um 22:18
    • #18
    Zitat von "Seven"

    :D:D:D da hast du wohl recht, nein ich biete an...

    Es grüßt der Stephan

  • wilhelm
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    61
    • 18. Dezember 2005 um 22:22
    • #19

    Schlägt ja echte Wellen das Thema -
    Ich hab so naiv gedacht mehr den Sound eines CD-Mixes auch live rüberzubringen. Aber nen 2000 Euro Compressor als Limiter einzusetzen ist mir dabei nicht eingefallen 8)

    Band: http://www.mho-band.de

  • Seven
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    • 18. Dezember 2005 um 22:31
    • #20

    Naja ganz so komprimiert wie auf vielen modernen Produktionen solls ja nicht sein. Livemusik lebt ja auch von Kanten und vor allem von Dynamik.
    Da aber viele Musiker mit ihrer Dynamik nicht so toll umgehen (können) und daher, dass der Otto-Normal-Hörer eben gebügelte Produktionen im Radio den ganzen Tag hört, gehören Kompressoren halt dazu.

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