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Digitale Amps bzw. PWM Enstufen

  • autochris
  • 28. Dezember 2005 um 20:53
  • autochris
    Beiträge
    207
    • 28. Dezember 2005 um 20:53
    • #1

    Hallo Forumsteilnehmer,

    habe mich mal über die Feiertage mit dem Thema Digitale bzw. PWM Amps beschäftigt. Hierzu habe ich auch schon kräftig gegoogelt und auch die Suchen Funktion des Forums benutzt.
    Leider ist mir aufgefallen, dass es recht schwierig ist eine Marktübersicht zu bekommen... Was gibt es? Digam, LAB Gruppen,..., 4 acoustic,...Ebay Teile,...!?!? Größere Musikhäuser wie Thomann oder Musik Produktiv haben gar keine im Programm.
    Ohne jetzt mehr von der Technik wissen zu wollen (damit habe ich mich beschäftigt), wer kann Erfahrungsberichte abgeben, evtl. ein Marktüberblick, usw. Wer arbeitet bereits mit Digi-Amps, in welchen Setups, Produktionen, usw. Mir gehts hauptsächlich um den praktischen Vorteil, Nutzen. Die Vorteile liegen ja offensichtlich auf der Hand: Leistung bei Gewicht und Größe! Nachteile,..., Sound, Druck, Ausfallsicherheit,...?
    Spiele mit dem Gedanken evtl. unsere derzeitigen "konventionellen" Amps nach und nach auszutauschen.
    Bin mal auf Eure Antworten gespannt!

    Gruss

    Christian

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.375
    • 28. Dezember 2005 um 21:04
    • #2

    oh nö
    benutz doch mal die suche
    und thomann hat sehr wohl zb labgruppe fp oder camco vortex im programm

  • autochris
    Beiträge
    207
    • 28. Dezember 2005 um 21:10
    • #3

    Hallo Seven,

    genau aus diesem Grund habe ich das Forum schon längere Zeit nicht mehr besucht! ..."Benutz doch mal die Suche..."
    Tolle Antwort! Ich habe die Suche benutzt!
    Leider lieferte Diese aber keine ausreichenden Antworten auf meine Fragen!
    Endlose und ausufernde Diskusionen,... nach 4-5 Antworten total am Thema vorbei.
    Ehrlich gesagt habe ich manchmal den Eindruck, dass das Forum wirklich an Qualität verloren hat! Schade.

    Gruss

    Christian

  • autochris
    Beiträge
    207
    • 28. Dezember 2005 um 21:15
    • #4

    @ Seven

    OK, Thomann hat wohl Digitale Amps im Programm. h
    abe eben nachgesehen. Wenn man sich durch alle Menüs gequält hat und die "Amp Abteilung" durchsucht findet man die Teile.
    Aber gib mal bei der Suchen Funktion, PWM oder Digitale Endstufe ein... trauriges Ergebniss!

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 28. Dezember 2005 um 21:29
    • #5
    Zitat von "autochris"

    Hallo Seven,

    genau aus diesem Grund habe ich das Forum schon längere Zeit nicht mehr besucht!

    :lol:

    Tja, einige Kollegen hier im Forum scheinen schon sehr verbittert zu sein oder zumindest sehr geizig in Bezug auf Freundlichkeit. Ist der Job so hart?

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • manuela
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    • 28. Dezember 2005 um 21:34
    • #6
    Zitat von "autochris"

    Die Vorteile liegen ja offensichtlich auf der Hand: Leistung bei Gewicht und Größe! Nachteile,..., Sound, Druck, Ausfallsicherheit,...?

    Die Nachteile sind nicht nachvollziehbar, gut konstruierte PWM-Geräte können genauso toll klingen wie Analog-Amps und auch so konstruiert sein daß sie lange und gut leben.

    Die Gewichtseinsparung ist eine Frage des Netzteils der Endstufe,
    es gibt Amps mit herkömmlichen Netzteilen mit kiloschweren ringkern-Netztransformatoren,
    und Amps mit Schaltnetzteilen wo diese fehlen, dafür sind erheblich leichtere Ferrite-Trafos drin die bei sehr hohen Frequenzen getaktet werden.
    Endstufen unterscheiden sich ähnlich, es gibt die herkömmliche analoge Endstufe und die Schalt-Endstufe (PWM System).
    Beide Arten von Netzteilen sind mit beiden Arten von Endstufe kombinierbar.
    Die PWM-Endstufen erreichen erheblich höheren Wirkungsgrad als analoge Geräte, ihr Sound hängt maßgeblich ab von der Auslegung des Netzteils, der Taktfrequenz, dem Innenwiderstand des Ringfilters am Ausgang und der Signalaufbereitung. Somit kann man auch in dieser Technik durchaus Geräte bauen die einfach shittig klingen ( zB viele der Chinesen), aber auch solche die klanglich über jeden Zweifel erhaben sind ( zB die Lab FP Serie, MC² E45, Asid Delta kanns auch toll und einige andere. Sie unterscheiden sich alle in bestimmten Details, Auswahl je nach Verwendungszweck).

    Die besten Vertreter sind SNT / PWM Kombinationen, dazu gehören auch die 3 genannten. Wenn du Fragen hast schreib mich einfach an, ich helf gerne :)

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • radartuete
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    1
    • 28. Dezember 2005 um 22:06
    • #7
    Zitat

    Die Vorteile liegen ja offensichtlich auf der Hand: Leistung bei Gewicht und Größe! Nachteile,..., Sound, Druck, Ausfallsicherheit,...?

    Hallo, kann der Manu nur zustimmen. Nutze SNT Amp (Camco V6) für die Mitten und ASID im Bass - ist der Hammer. Nur in einem Punkt haben die "digitalen Verstärker" vielleicht noch leichte Nachteile: Habe mich nach mehreren A/B Vergleichen im Hochtonbereich für den guten alten Analogverstärker mit schwerem Netzteil entschieden...

    Viele Grüße radartuete :)

  • test
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    • 29. Dezember 2005 um 00:42
    • #8

    bei einem 300w amp ist der gewichtsvortei lja auch nicht mehr evident :D
    ansonsten habe ich schon ein paar durchgetestet. die kleinen italiener waren mit der alten und der neuen serie nicht der bringer. was gut war, waren die spanier ecler. die mc2 e45 ist eindeutig kein pwm amp.
    ansonsten sind die crown amps wohl gut aber etwas last empfindlich. die asid, welche ich noch nicht getestet habe, soll sehr gut sein. ansonsten hörte ich von der buschtrommel, das qsc in frankfurt wohl auch mit pwm an den start geht.
    ich warte also mal ab was frankfurt bringt.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • autochris
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    • 29. Dezember 2005 um 10:10
    • #9

    Hallo, erstmal vielen Dank für die bisherigen Antworten.
    Scheinbar gibts noch nicht allzuviele hier im Forum, welche sich mit solchen Endstufen bis jetzt angefreundet haben...
    Ich meine bei dem Preis der Camco V6 (3299,- € bei Thomann) oder den ASID, auch nicht unbedingt verwunderlich. Sind dann schon recht horrente Summen bei der Anschaffung von mehreren gleichwertigen Amps.
    Wie stehts um diese Digam/Powersoft Teile, habe gesehen das die gebraucht recht günstig zu bekommen sind. Habe von div. Problemen gehört. Was ist von den Teilen zu halten? Desweiteren gibt es ja diese BST China Amps (unter der Suchenfunktion findet sich hierüber ein enorm langer Tread). Was ist hiervon zu halten? Gibt es davon neue Erkentnisse, Erfahrungsberichte?
    @ radartuete: Wie groß ist/war der Unterschied zwischen PWM und konventionell im Hochtonbereich ausgefallen? Deutlich hörbar? In welchen Punkten gab es Unterschiede?

  • manuela
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    • 29. Dezember 2005 um 10:56
    • #10

    Ich empfehle als Vergleichsgerät für Topse eine Yorkville AP4040.
    Ihr Klang an guten Tops stellt eine sehr brauchbare Referenz dar.
    Anmieten und A/B 8)

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  • test
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    • 29. Dezember 2005 um 11:08
    • #11

    da die technik sehr neu ist, macht es noch wenig sinn auf die chinesen zu setzen. die powersofts haben das problem thermisch und das netzteil ist zu schwach brüstig. meine referenz ist da qsc pl 4.0.

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  • radartuete
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    • 29. Dezember 2005 um 13:38
    • #12
    Zitat

    Ich meine bei dem Preis der Camco V6 (3299,- € bei Thomann)

    Man muß ja nicht immer neu kaufen, hin und wieder ist ist eine gebrauchte V6 für ca. 2.000 EUR zu bekommen. Eine ASID wirst du wohl gebraucht nicht bekommen. Der Preis relativiert sich aber bei 2 x 4 kW an 2 Ohm! Vor allem steht die volle Leistung gegenüber anderen Geräten auch im Bassbereich zur Verfügung! Dann wird's wieder interessant oder?

  • radartuete
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    • 30. Dezember 2005 um 11:31
    • #13
    Zitat von "autochris"

    @ radartuete: Wie groß ist/war der Unterschied zwischen PWM und konventionell im Hochtonbereich ausgefallen? Deutlich hörbar? In welchen Punkten gab es Unterschiede?

    Habe eine CAMCO V6, eine ASID und eine analoge Endstufe mit "normalem" Netzteil gegeneinander an einer 15"/1" Box bei normaler Lautstärke (also nicht im Grenzbereich) verglichen und besonderen Wert auf den Hochtonbereich gelegt. Erst einmal vorweg: Die Unterschiede sind marginal und wirklich nur bei wenig Umgebungsgeräusch zu hören. Diese Bedingungen sind also keine LIVE-Bedingungen! Live wird man diesen Unterschied kaum oder nicht hören!
    Die analoge Endstufe mit "normalem" Netzteil hatte Vorteile im Rauschen - es war frei von irgend welchen Taktfrequenzresten und deren Interferenzen. Die Höhen der analogen Endstufe sind klarer, aufgelöster, durchsichtiger. CAMCO V6 und ASID verhielten sich ähnlich gegenüber des "herkömmlichen Amps". Ich möchte hier nicht SNT u. PWM-Endstufen in irgend einer Weise schlecht machen, sondern nur klarstellen, dass es Anwendungsbereiche gibt, in denen analoge Endstufe mit normalem Netzteil "noch" Vorteile haben.

    Viel Spaß beim Probehören - und allen einen guten Rutsch

  • manuela
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    • 30. Dezember 2005 um 11:52
    • #14

    eine 15" 1" ist nicht grade das Ding womit man einen Top-Kanal glaubwürdig testen kann ! Eher eine Platzsparkiste mit fehlendem Mitteltöner die nur mäßig klingt und kein schönes Brett liefern kann.
    Irgendwas stimmt hier nicht so ganz, meinst du nicht auch ?

    Also nochmal: mit einem echten Top zB 12/6,5/1, und 1x 18" sub, separate Amps & vorgesetzt Controler 8)

    Dann teste mal mit einer FP2200 und komm so wie wir alle zu der Ansicht daß es sowohl im PWM als auch im Analogbereich hervorragend auflösende Endstufen gibt die wirklich keine Wünsche offenlassen.

    Taktfrequenzreste sind unhörbar da sie weit oberhalb des Tonbereichs liegen, zudem werden sie zuverlässig ausgefiltert.
    Interferenzen der Taktfrequenz(en) gibt es nicht da solche Amps nur eine Taktfrequenz haben.
    Die Spannungsverstärkung eines großen amps ist zwar beachtlich, jedoch nicht so hoch daß ein hörbares Eigenrauschen entstehen könnte, das schieb ich deinem Signalweg in die Schuhe, evtl. eine Rauschbombe im Preamp oder ein Billigpultchen.

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • radartuete
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    • 30. Dezember 2005 um 12:07
    • #15

    Manu

    ließ bitte richtig! Müsste jetzt eigentlich den Beitrag von autochris vom 28.12.2005, 21:10 zitieren.
    Übrigens war der Singnalweg für alle Endstufen gleich. Ich bin der Bitte von autochris gefolgt, habe keine theoretische Behauptung aufgestellt wie du, sondern den Vergleich beschrieben und meine Höreindrücke geschildert...es nervt

  • wora
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    • 30. Dezember 2005 um 12:29
    • #16

    ich möchte auch zu protokoll geben, das die PWM amps die ich bisher gehört habe im hochton deutlich unaufgeräumter klingen als gute analoge schaltungskonzepte.
    das habe ich auch mit eigenen vergleichstets ermittelt, natürlich mit lautsprechern die ein hervorragendes auflösungsvermögen haben.

    aber was nicht ist kann ja noch werden.
    die ersten transistoramps waren auch deutlich schlechter als ihre röhren-konkurrenz. dann wurden sie nach und nach verbessert und haben - wie wir alle wissen - die röhren (fast) verdrängt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ribbon
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    • 30. Dezember 2005 um 14:25
    • #17

    radartuete schreibt:

    "Habe mich nach mehreren A/B Vergleichen im Hochtonbereich für den guten alten Analogverstärker mit schwerem Netzteil entschieden..."

    Das sehe ich genau so! Nicht ohne Grund hat sich Alcons Audio für seine LS-Systeme mit Bändchen-Mittel-Hochtontreiber nach längere Testphase für Analogverstärker endschieden! Und was die Auflösung betrifft, gibt es zur Zeit nach meinem Informationsstand kein Mittelhochtonlautsprecher der da mithalten kann!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 30. Dezember 2005 um 16:33
    • #18
    Zitat von "Ribbon"

    Das sehe ich genau so! Nicht ohne Grund hat sich Alcons Audio für seine LS-Systeme mit Bändchen-Mittel-Hochtontreiber nach längere Testphase für Analogverstärker endschieden! Und was die Auflösung betrifft, gibt es zur Zeit nach meinem Informationsstand kein Mittelhochtonlautsprecher der da mithalten kann!

    Wie groß kann man diesen Unterschied denn einschätzen? Sind das nur "Nuocen", oder doch sehr deutlich hörbar?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • wora
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    • 30. Dezember 2005 um 16:48
    • #19
    Zitat von "Reini"

    Wie groß kann man diesen Unterschied denn einschätzen? Sind das nur "Nuocen", oder doch sehr deutlich hörbar?


    es geht doch um den unterschied zwischen PWM und analog-amp und nicht um lautsprecher?

    also jetzt wird´s echt zeit für nen neuen thread!
    :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 30. Dezember 2005 um 16:56
    • #20

    Moin,

    Nuancen oder Welten, das ist eine Frage der Pingeligkeit. Ich kann zum Beispiel keinen 2"er mit Blechdeckel- Membrane als Hochtöner ertragen, wegen des unvermeidlichen Eigenklangs. Und doch werden diese Konstruktionen gelobt. Müsste ich einen PWM- AMP mittels xx/xx/2" Lautsprecher gegen Bipolar vergleichen, ich würde mich schlicht weigern.

    EDIT: @ Wora: bin mir nicht sicher ob ich Dir da zustimme :wink:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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