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Band-PA

  • schorsch
  • 11. Januar 2006 um 22:29
  • schorsch
    Verifiziert
    Beiträge
    72
    • 11. Januar 2006 um 22:29
    • #1

    Hi,

    Ich hab jetzt nach (jahre-)langem mitlesen im Forum endlich mal einen Grund gefunden mich anzumelden. Und zwar bin ich Bassist in einer Band und wir haben vor uns eine Pa zuzulegen, um kleinere Sachen (in Jugendhäusern, Vereinsfeste, etc.) komplett ohne zumieten von Equipment machen zu können. Monitoring und Pult sind schon vorhanden, es dreht sich also nur noch um das Front-System.
    Mein Gedanke war, da ich auch meine Bassanlage selbst gebaut habe, das ganze selbst zu bauen.
    Nach etwas suchen im Netz und Forum bin ich auf den ARLS und die PS12 gekommen.
    Taugt das was für eine Live-Band, wenn ich 4 ARLS und 2 PS12 hinstelle, oder gibt es andere Pläne in dieser Preisklasse, die für Liveeinsatz besser sind? Oder gibts Bässe, die zwar teurer sind, aber dafür 2 Stk. reichen?

    Besten Dank
    Schorsch

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 11. Januar 2006 um 22:36
    • #2

    .....könnte mir Vorstellen, das der Bassman seine helle Freude daran hat :D

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 11. Januar 2006 um 22:43
    • #3
    Zitat von "Reini"

    .....könnte mir Vorstellen, das der Bassman seine helle Freude daran hat :D


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18545&highlight=

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 11. Januar 2006 um 22:45
    • #4

    Wichtigste Frage ist wohl erstmal, was ihr ausgeben wollt, und wieviel Leute ihr ungefähr im Durchschnitt beschallen wollt.

    Evtl reichts ja.
    Ich würde ja Hörnchen empfehlen, kommt dann aber wieder drauf an, wie groß die sein dürfen.

    Evtl. wird dir hier die Oberton Bässe empfehlen, die sind recht gut und werden kleiner als die ARLS, aber eben teurer.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Jobsti (7. August 2013 um 03:06)

  • schorsch
    Verifiziert
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    72
    • 11. Januar 2006 um 23:13
    • #5

    Also ich bin bei ner Zusammenstellung für 4 ARLS und 2 PS12 bei ca. 1.500€ +/- (also rein für die Boxen, incl. Rollen etc.). So um den Dreh sollte sich das ganze abspielen.

    Ich dachte so an bis max. 400 Leute, man liest ja verschiedenes, wieviel die können...

    Besten Dank
    Schorsch

    P.S.: Also halbwegs transportabel sollte das ganze schon sein, da wir leider noch keinen eigenen LKW haben...*g*

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 12. Januar 2006 um 00:40
    • #6

    naja 400 leute sind bei live unrealistisch. die hälfte kommt eher hin.
    aber mal ernsthaft. habt ihr die auch wirklich?
    In Sachen Preis/Leistung wird man wohl nichts besseres finden...

  • schorsch
    Verifiziert
    Beiträge
    72
    • 12. Januar 2006 um 11:16
    • #7

    @ Thomas: deshalb max. 400, wobei, 300 sind zur zeit normal.

    Wie siehts mit dem von Reini empfohlenen aus, macht der das mit?
    Scheitert das eigentlich nur am ARLS oder auch am Top?

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 12. Januar 2006 um 18:07
    • #8

    Frag mal Kracky, ob die Käufer zufrieden sind :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • cyberlight
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    6.061
    • 12. Januar 2006 um 18:50
    • #9

    4 ARLS für 400 Leute ist aber extrem mager.
    Da könnt ihr euch besser eine ordentliche Anlage leihen.

    Was habt ihr euch denn bisher geliehen?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • schorsch
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    72
    • 12. Januar 2006 um 22:12
    • #10

    "richtig" geliehen haben wir bisher garnichts. Wenn wir selbst für die Anlage zuständig waren hatten wir ne kleine Anlage von nem Musikverein (nicht schlecht, aber eben auch nicht überdimensioniert), in dem 2 von uns dabei sind. Aber wenn an der mal was kaputt geht haben wir eben ein Problem, also kein Dauerzustand.
    Und wenn wir für das Geld das wir bekommen noch was leihen bleibt nicht mehr viel übrig, da wir nicht sooo viel bekommen.

    Mal anderstrum gefragt: Wieviel geht denn mit 4 Stk. live?

  • audio-pip
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    • 12. Januar 2006 um 22:57
    • #11
    Zitat

    Mal anderstrum gefragt: Wieviel geht denn mit 4 Stk. live?

    Unrealistische Frage, der eine mags fett der ander klar/neutral, sprich bei einem sind 16 MPA-Bässe (BR 18"er) bei 300 Pax zu dünn bei einem anderen reichen für die gleiche Abzahl an Pax 2 Oberton 18XB700 BR-Kisten. Totale geschmakssache.
    Meiner Meinung nach tuen es 4 Arls pro Seite mit einem ordentlichen doppel 12"/2" (bzw. 1,5") dann kommt es noch auf das Amping an den mit T.Amps wird da nicht viel dynamik rüber kommen. :wink:

    Ist aber wirklich alles eine heikle Sache und sicher habe ich mich mit meinen Aussagen schon wieder voll in die Neseln gesetzt, ist aber nichts neues.
    Meist hilft da nur eins ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

    ...Sebastian

  • Online
    FF
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    1.868
    • 12. Januar 2006 um 23:40
    • #12

    Personenzahl hängt völlig von der Musik und der Veranstaltung ab. Klar, wenn ich ein Rockkonzert habe, dann möchte ich die Musik auch am Körper spüren können. Sonst fehlt einfach der Spaßfaktor, das "in-die-Beine-gehen".

    Andererseits reichen mir bei meiner Folkband normalerweise zwei lumpige aufgeständerte 10/1-Monis in geschlossenem (!) Gehäuse spielend für 120 Leute, ohne Subwoofer wohlgemerkt (mein E-Bass läuft dann aber nur über den Amp und direkt von der Bühne). EInfach weil die Auftritte einen etwas konzertanteren Charakter haben und die Leute auf Stühlen sitzen und angeregt lauschen. Die wollen gar nicht lauter :(

    Wenn auf den Folk-Gigs dagegen getanzt wird, kann es gar nicht laut genug sein, weil die Tänzer ein Höllenspektakel machen. Und dann ist natürlich eine gute Sub-Unterstützung Pflicht, damit die Tänzer ein gutes Fundament bekommen.

    Eigentlich kannst du selbst am besten einschätzen, was ihr für euer Publikum benötigt: wenn die Musikverein-PA nur leicht unterdimensioniert war und z.B. pro Seite nur mit einem Bass daherkam, dann werden 4 ARLS wohl ausreichend sein... war die alte PA aber bereits größer und hatte selbst schon 4 Bässe, dann reißen zwei 15-er pro Seite auch nicht viel mehr vom Teller. Was hattet ihr den bisher: die klassische 15/3-Musikvereinbox? Und lief da die gesmate Band inkl. Drums drüber? Wo waren die größten Defizite: max. Gesamtlautstärke oder war die Wiedergabe bestimmter Instrumente unbefriedigend?

    Gruß FF

  • Jobsti
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    • 12. Januar 2006 um 23:47
    • #13

    Kannste noch rausfinden, was das für eine war oder auch mal nen Foto machen?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • schorsch
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    • 13. Januar 2006 um 00:05
    • #14

    Das sind pro Seite ein Bass und ein Top von Dynacord. Zur Bestückung kann ich jetzt nichts sagen, kann sein, dass es ein 18er ist, aber ein recht kleines Gehäuse, ich schätze mal Bassreflex, also auf jeden Fall kein Horn.
    Der Klang an sich war eigentlich nicht schlecht, nur ist das ganze immer am Limit gelaufen und etwas mehr könnte es schon sein (wie eigentlich immer*g*)

    Dass bei größeren Sachen gemietet werden muss ist klar, nur wollen wir das halt nicht immer machen, da es bei manchen Veranstaltungen auch einfach nicht im Rahmen ist.

  • Thomas
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    10.847
    • 13. Januar 2006 um 00:10
    • #15

    najo wenns jetzt nicht das letzte brennholz von dynacord war wirste mit der arls ps12 pa nicht viel weiter kommen.
    son ps 12 top ist vom max spl auch begrenzt...

  • schorsch
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    72
    • 13. Januar 2006 um 00:19
    • #16

    Achso, was ich noch vergessen habe:
    Die Dynacords sind nicht getrennt, also einfach parallel durchgeschliffen, dass beide das fullrange-Signal bekommen.
    Und wirklich viel vertragen haben die auch nicht. bei ner Endstufe mit ca. 2x 400 Watt haben schon teilweise die Leuchtröhrensicherungen (oder wie auch immer die Teile heißen) geleuchtet.

  • Jobsti
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    7.942
    • 13. Januar 2006 um 01:24
    • #17

    Jo, das war dann net so ne dolle von denen .

    Biste mit ARLS und PS12 besser bedient.
    Evtl kannste auch die 15" Oberton Tops bauen, bin zwar net sicher wie die so sind, schätze aber ok....

    Leuchtröhrensicherungen = Sofittenlampe

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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    Einmal editiert, zuletzt von Jobsti (7. August 2013 um 03:07)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 13. Januar 2006 um 06:48
    • #18

    Moin,

    Die "reicht das" Frage ist auch etwas vom "mixing" abhängig. Der "Lustschrei" des Sängers wird ohne Kompression die größte Anlage ins Clipping (leuchtende Soffitten) treiben. Auch die untenrum sinnlos geboostete Bassdrum hebt jeden Bass "aus den Angeln". Mit 4 ARLS und 2 PS12 (weit über Kopfhöhe!) ist eine Kapelle gut ausgestattet und wenn die Limiter im empfehlenswerten Digitalcontroller richtig eingestellt sind hält das auch durch. Mixfehler landen dann im Limiter.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • schorsch
    Verifiziert
    Beiträge
    72
    • 13. Januar 2006 um 23:46
    • #19

    Mal ne andere Frage:
    Bring es was, das Top aktiv zu trennen, also das Horn von dem Kappa 12?
    Mein Bruder (Elektronikermeister) meinte, die Frequenzweiche würde einem Leistungstungsverlust wie 40 m Kabel (6mm²) entsprechen.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 14. Januar 2006 um 09:32
    • #20

    Moin,

    @ schorsch: Die aktive Trennung des Tops bringt ganz sicher Vorteile. Im Falle der PS12 ist die Weiche gut dokumentiert und wenig umstritten, deshalb sehe ich bei diesem Bauvorschlag weniger Notwendigkeit. Es ist allerdings viel leichter ein Projekt zu dem die Passivweiche fehlt, mittels aktiver Trennung und den Möglichkeiten eines Digitalcontrollers, zu gutem Klang und Betriebssicherheit zu bringen, die Abstimmung von Passivweichen ist ungleich schwieriger, bis unmöglich. Dazu eröffnet die Aktivtrennung Möglichkeiten, die passiv nicht wirtschaftlich erreichbar sind.

    Die Verluste an der Spule, die ja immer vor dem Tiefmitteltöner Leistung verbrät ist ein schlagendes Argument. Doch ein definierter Vorwiderstand (der Spule) hat bei richtiger Anwendung auch Vorteile, dann stellt dieser Vorwiderstand die Q- Abstimmung der Box ein. Bei der HT- Weiche ist das "verbraten" von Leistung in der Weiche ohnehin nötig um die Lautstärke desselben anzupassen.

    die (Leitungs-/Spulen-)Verluste sind lautstärkemäßig unter 1 dB, das merkt kein Mensch, allerdings wird der Sound unbedämpfter bis dröhnig, darum sind übermäßig dünne und lange Lautsprecherleitungen zu vermeiden.

    Also im Falle der PS12 passiv trennen. In allen anderen Bastelfällen rate ich zur Aktivtrennung.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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