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analoges Tonsignal so wandeln, daß es schaltet

  • Veranstaltung
  • 30. März 2006 um 10:57
  • Veranstaltung
    Beiträge
    38
    • 30. März 2006 um 10:57
    • #1

    Hallo,

    klingt kompliziert, ist es auch.

    Ich möchte folgendes machen: Ich habe einen Rechner, der ein Tonsignal über die Soundkarte rausgibt. kleine Klinke, ganz normal. Dann soll dieses Signal wie ein Schalter wirken.

    Ich habe dahinter ein Relais, wo Spannung anliegt, es sollen einfach nur 2 Leitungen zusammengeschaltet werden durch diesen Ton.

    Wie ist das möglich?

    Danke für mögliche Lösungen.

    Gruß,
    Johannes

  • Arno
    Verifiziert
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    902
    • 30. März 2006 um 11:13
    • #2
    Zitat von "Veranstaltung"


    Ich möchte folgendes machen: Ich habe einen Rechner, der ein Tonsignal über die Soundkarte rausgibt. kleine Klinke, ganz normal. Dann soll dieses Signal wie ein Schalter wirken.


    Muss es unbedingt die Soundkarte sein, oder kannst du nicht einfach per RS-232 oder LPT eine Steuerspannung ans Relais ausgeben?

    Bis dann... Arno!

  • Veranstaltung
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    38
    • 30. März 2006 um 11:18
    • #3

    Leider nicht (auch schon überlegt), denn das Programm über das das läuft (Flash) ist für das Internet gedacht und wenn man da gewisse Ports öffnet, isses angreifbar, bla bla... ich habs selbst nicht verstanden, aber der Programmierer meinte das so. Geht wirklich nur über die Soundkarte. Ursprünglich sollte es über RS232 gehen. geht aber leider nicht. Manuelle Auslösung scheidet auch aus, das läuft zur zeit so, allerdings soll es automatisch gehen.

    Danke

  • siedfleisch
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    379
    • 30. März 2006 um 11:33
    • #4

    Hi!

    Das ist doch nicht kompliziert. Einfach einen Gleichrichter an den Ausgang hängen und dahinter einen kleinen Elko und das Relais. Du brauchst ein Relais, das bei max. 5 V schaltet und die Endstufe der Soundkarte nicht überlastet. Dürfte aber kein Problem sein.
    Der Ton zum Schalten müßte wahrscheinlich mit Vollaussteuerung kommen, sonst langts vielleicht nicht.

    W.

  • Sven M
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    2.530
    • 30. März 2006 um 12:08
    • #5

    Ich würde dem ganzen noch nen Transistor gönnen..und ne Diode zum transistor schützen..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • TomyN
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    • 30. März 2006 um 14:10
    • #6

    Woran scheitert denn seriell oder der Parallelport?

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • tobib
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    • 30. März 2006 um 17:39
    • #7

    Hallo!

    Also so wie ich dass sehe möchtest du im internet eine Seite aufrufen und dadurch ein Relais schalten lassen können - richtig?
    Jetzt habt Ihr Euch überlegt das über Flasch und einen Ton zu machen, da Ihr Angst vor "Angreifern" habt. Ich persönlich halte diese Lösung für - sorry - sehr bescheiden.

    TomyN
    Ich denke es scheitert daran, dass er einen Port öffnen müsste um über TCP oder UDP auf den Rechner, bzw. den Server der dann auf diesem Läuft zugreifen zu können.

    Solche Dinge (also von extern) werden normalerweise über SOAP - Dienste abgehandelt. Ist aber hier wahrscheinlich übertrieben.

    Wäre schön wenn man etwas über den Hintergrund dieser Aktion erfahren könnte. Dann könnte man auch eine gezielte Hilfestellung geben.

    Wenn Ihrs dann doch unbedingt über die Soundkarte machen wollt, dann würde ich vorschlagen zwei Töne (sinus einer Frequenz) zu verwenden. Diese sollten dann recht weit auseinander liegen. Über aktive Filter sind diese Signale dann leicht auszuwerten. Diese Methode hätte den Vorteil, das es zwei definierte Zustände gibt. Und Ihr die Frequenz auswertet und nicht den Pegel.

    Optimal wäre eine Hardwarelösung: Sprich einen µC mit embedded Webserver. Aber auch das dürfte hier weit übers Ziel hinaus schießen.

    Viel Erfolg!

    Tobi

  • TomyN
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    • 30. März 2006 um 17:48
    • #8

    Hi,

    er hat ja auch einen Stereoausgang. Daher kann man da zwei Zustände übertragen. Ich würde einen Sinus mit 1k ausgeben, eine einfache Gleichrichterschaltung mit nem Komperator dahinter, und eine 5V Relais.
    Versorgungsspannung gibts am Joystickport, und ein evtl. delay durch den Kondensator macht bei der 'Echtzeit' des Internets auch nix aus.

    Tomy

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  • tobib
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    • 30. März 2006 um 18:13
    • #9

    Hi Tomy,

    Du hast natürlich recht. Der geringste Aufwand (zeitlich und finanziell) ist ohne jeden Zweifel Dein beschriebenes System. Vorausgesetzt man möchte unbedingt mit Soundkarte arbeiten.

    Interessieren würde mich der Anwendungsfall trotzdem mal.

    Gruß

  • Veranstaltung
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    • 30. März 2006 um 19:06
    • #10

    So, ok, ich erklär das ganze mal.

    Wir haben eine Buzzershow. 4 Tische mit Buzzern. gesteuert werden die Buzzer über eine SPS-Steuerung. Die SPS-Steuerung steuert über RS232 auch noch das Licht (gibt Befehle raus). Zu der Steuerung gibt es eine *Handbedienung* die ich bediene. Der Rechner wo das Spiel drauf ist, ist vom ganzen System unabhängig. Ablauf: Eine Frage wird gezeigt, Moderator liest die Frage vor. Danach läuft im Spielfenster ein 5 sek-Balken ab und wenn der abgelaufen ist, schalte ich die Buzzer scharf. Jemand drückt und darf beantworten.

    Nun ist das alles ein wenig blöd, weil ich der Richter und Henker bin. Der Rechner kann definitiv (laut des Programmierers Aussage) keine Spannung auf die Schnittstelle geben, da das Programm das nicht zulässt. Jetzt hat der aber während des 5sek-Balkens einen Ton mitlaufen, den er auch verändern kann. Oder so programmieren, daß in den letzten millisek ein bestimmter Ton kommt. Und jetzt will ich das irgendwie parallel mit meinem Auslöseknopf setzen. Genau da liegen 230V an. Ich habe aber auch ein Relais zur Verfügung, was ich da anklemmen kann, was (ich weiß es grad nicht) mit 5V betrieben wird. Ja, das war es soweit, wie das funktioniert, ich hoffe ich hab nichts vergessen.

    Mit dem Internet meinte ich bloß, daß das Spiel mal für das Netz programmiert wurde. Und daß man da ungern irgendwelche Ports freischaltet wegen Angriffen oder so...

    Johannes

  • Bassti
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    • 30. März 2006 um 19:29
    • #11

    Also ganz prinzipiell mal nen operatinsverstärker nehmen und das Ausgangfssignal mal verstärken (egal wenns bischen clippt), dann nen Transistor damit füttern, der das Relais schaltet.
    Wenn du bestimmte Töne noch Filtern willst wirds etwas aufwendiger.

    Irgendwo hatte ich hier mal so ne Schaltung reingestellt, die eine Indikator-LED leuchten lässt, wenn ein Line-Signal ansteht...

    Hier kannst Du statt der LED ein Relais schalten lassen (Kondensator parallel zum Relais)

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

    Einmal editiert, zuletzt von Bassti (30. März 2006 um 19:41)

  • tobib
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    • 30. März 2006 um 19:30
    • #12

    Aha, scheint ja ein wild zusammengewürfeltes System zu sein. Das man bei solchen Voraussetzungen das ein oder andere System "vergewaltigen" und umbiegen muss ist auch klar.
    Warum es nicht möglich sein soll eine Schnittstelle des Rechners anzusprechen ist mir zwar ehrlichgesagt jetzt sehr unverständlich, aber gut. Soll nicht mein Problem sein. Viel Erfolg

  • TomyN
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    • 30. März 2006 um 21:02
    • #13

    :shock: Ja, was der Programmierer nicht kennt, das programmiert er nicht.

    Da hab ich auch schon viel schlimmes erlebt (nur zur Entwarnung, ich bin Programmierer und verdiene einen Teil meiner Brötchen mit genau solchen Sachen).
    Ich weiss ja nicht, in welchem Programm der Programmierer das ganze gebastelt hat, aber es gibt eigentlich immer eine Möglichkeit, ein Signal an den seriellen Port oder den Parallelport zu geben.
    Das Programm wird ja sicherlich auch irgendwie bedient (Tastatur o.ä.) Man könnte auch die Befehle 'mitlesen' und dann nach fünf Sekunden den Ausgang aktivieren.
    Im übrigen würde ich alles mit dem PC machen. Der kann durchaus auch noch ermitteln, wer von vier Buzzern am ehesten gedrückt ist, Frühstarts eleminieren, etc. und entweder über RS232 oder Midi (hat eigentlich jede Soundkarte) das Licht steuern.

    Tomy

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  • DJheini
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    • 30. März 2006 um 21:22
    • #14
    Zitat von "Bassti"

    Hier kannst Du statt der LED ein Relais schalten lassen (Kondensator parallel zum Relais)

    Warum nicht einen Elko 1 µF von der Basis des Transis gegen Masse?
    Dann hat man doch den gewünschten Komparator-Effekt ohne großen Elko.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • TomyN
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    • 30. März 2006 um 21:27
    • #15

    Der Elko soll wahrscheinlich einen Impuls machen (oder genauer gesagt, einen beim Ein und einen beim Ausschalten. Ich würde aber an der Basis noch nen Pulldown widerstand hinmachen.
    Normale SPSn müsste man auch über einen 08/15 Optokoppler steuern können, da würde man sich einiges sparen, wie z.B. die Freisaufdiode.

    Tomy

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  • Bassti
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    • 31. März 2006 um 10:18
    • #16
    Zitat von "DJheini"


    Warum nicht einen Elko 1 µF von der Basis des Transis gegen Masse?
    Dann hat man doch den gewünschten Komparator-Effekt ohne großen Elko.


    Das würde so keinen Sinn machen, weil das Signal aus dem OpAmp nicht gleichgerichtet ist, Du würdest es also nur mehr oder weniger nach Masse kurzschliessen.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • ohu
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    • 31. März 2006 um 13:34
    • #17

    TomyN: kann man über flash auch die schnittstellen ansprechen? mir istz diesbezüglich nichts bekannt....

  • TomyN
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    • 31. März 2006 um 13:53
    • #18

    Hi,

    es geht wohl über irgendwie über ocx.
    Aber das ist schon nicht leicht, daher machen wir es immer so, dass wir (flash-) filme o.ä. in eine Delphi Masteranwendung einbetten, und dadurch das hin und her sparen.

    Tomy

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  • DJheini
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    • 31. März 2006 um 15:26
    • #19
    Zitat von "Bassti"


    Das würde so keinen Sinn machen, weil das Signal aus dem OpAmp nicht gleichgerichtet ist, Du würdest es also nur mehr oder weniger nach Masse kurzschliessen.

    Tja, dann muß da halt noch eine 1N4148 mit hinein und schon gehts!

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Bassti
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    • 31. März 2006 um 18:12
    • #20

    ...und eine andersrum gegen Masse, um den Koppelkondensator wieder zu entladen.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

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