Oh dann hab ich deinen Post falsch verstanden. Sorry. Ich dachte du wolltest angesprochen Tatsachen negativ beurteilen.
Soundcheck Reihenfolge
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Zitat von "Seven"
Oh dann hab ich deinen Post falsch verstanden. Sorry. Ich dachte du wolltest angesprochen Tatsachen negativ beurteilen.
... ich wollte A. einmal darauf hinweisen, daß viele Bands aufgrund der Gagen- und Jobsituation sich immer weniger einen Tontech "leisten" (ich kenne mehrere Bands, die früher mit Ton- und Lichtmensch unterwegs waren - und heute mit einem Digitalpult auf der Bühne arbeiten ...) und B. daß häufig mit einer (häufig durch Gitarristen provozierten ...) viel zu hohen Monitorlautstärke auf den Bühnen gearbeitet wird -> mit Nachteilen für die Gesangskontrolle und den Frontsound (matschig, Gesang nicht richtig "drüber" ...).
Punkt C. wäre dann, daß Drums in den Monitoren die oben beschriebene (häufig anzutreffende !) Situation kaum entschärfen dürfte ... :?
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Ich muss sagen dass ich Probleme mit der Bühnenlautstärke den Frontsound betreffend bei den Reggaebands die ich mische so gut wie garnicht habe, bei anderen Sachen die ich Mische (Punk, Metal) sind eigentlich ausschließlich die Schlagzeugbecken ein Problem, die Instrumentalisten drehen schon runter wenn man sie drauf anspricht und Trommeln sind so kurz dass es eher unproblematisch ist (ausnahme manchmal Snare, die schonmal schmerzhaft laut sein kann aber durch den kurzen Impuls nicht den Ganzen Sound versaut).
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Zitat von "Campfire"
... die Instrumentalisten drehen schon runter wenn man sie drauf anspricht ...
... dann hast Du die Jungs ja gut "im Griff" ...

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Zitat von "Sound-Klinik"
... bei kleinen Bühnen verzichte ich meistens ganz auf OH, weil sowieso alles gnadenlos in die Gesangsmikros knallt ...Hab ich auch eine Zeit lang so gemacht, dann kommt aber ganz sicher das eine schöne leise Stück, bei der ein deutlich vernehmbares Ride richtig gut wäre.
Seitdem gibts zwei Overheads: Eines fürs Ride und eines welches ein Kompromiss zwischen Hihat und OH ist.Ausmachen kann man sie immer.
Gruß
Rainer -
Zitat von "Loloverde"
... dann kommt aber ganz sicher das eine schöne leise Stück, bei der ein deutlich vernehmbares Ride richtig gut wäre.
Seitdem gibts zwei Overheads: Eines fürs Ride und eines welches ein Kompromiss zwischen Hihat und OH ist.Ausmachen kann man sie immer.
... hinzu kommt dann (bei OH-Verzicht) noch die mögliche - und verlockende - Zeitersparnis beim Auf- und Abbau ...

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Gitarrist einer Punkrockband, 1 Meter vom Schlagzeug entfernt, 150-200Pax-Saal, harte Wände/Decke/Boden, auf meine Frage was er denn von vorneherein gerne auf dem Monitor hätte: "Alles, vor allem Schlagzeug" :shock: .
Antwort: "Wenn´s soweit ist, bist du zu laut."
2. Band: Gitarre eh schon zu laut, Gitarrist (gleichzeitig Sänger) schmerzfrei; Einzelsoundcheck, Gitarrist: "tu mal Gitarre"; ganze Band spielt: "OK, hast recht...:oops:... "
Ich hatte aber die Tage ein Band mit folgender Ausstattung:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=50445Es war echt angenehm: gleiche Lautstärke wie sonst (so dass es ohne Ohrstöpsel nicht weh tut oder es anschliessend im Ohr rauscht, Saalbeschreibung s.o.) aber mit passender (und nicht viel zu hoher) Beckenlautstärke. Und ja, die Becken klangen gut.
Aber zurück zum Thema:
Die Reihenfolge/Vorgehensweise kann u.U. auch von der Location abhängig sein.
Beispielsweise bei o.g. Saal, habe ich zwar, wenn ich die Anlage bei lehrem Raum auf Stimme optimire, einen 1A Soundcheck-Sound, bei den ersten Liedern bin ich dann allerdings mächtig am kurbeln, da kurz gesagt, die ganze EQ-Einstellung für den A.... ist. Höre ich mir hingegen ein paar CD´s durch, die ich gut kenne, decke ich ein ganz anderes (breiteres) Frequenzspektrum ab, sowohl percussiv wie tonal, ausserdem ändert sich die Art des Übersprechens von Anlage auf Mikrofon mit der Besucherzahl, und damit auch der Klang des Mikrofons. Natürlich überprüfe ich trotzdem noch mit dem Mikrofon, ob ich irgendwo eine böse Frequenz, z.B. durch unkonstante Abstrahlung des Topteils habe, die ich dann rausziehe.Wenn die Anlage läuft und die Instrumente/Mikros stehen, fange ich am liebsten mit dem Schlagzeug an, aus öfter genannten Gründen (meiste Kurbelei an den EQ´s/Comps/Gates, oder sogar den Drums selber). Das ganze allerdings bei schon geöffnetem Gesangsmikro mit einer gewissen Grundeinstellung (wenn man Pult, Mikro und Anlage, sprich die Pegelverhältnisse kennt). Meistens kommen die restlichen Musiker dann wie sie gerade Zeit haben, am liebsten sind mir Keyboarder und andere Musiker mit DI-Instrumenten, weil da oft noch irgendein Brumm oder Kracher drinsteckt (oder der Vol. am völlig zugebauten Sampler runtergedreht ist).
Am liebsten ist mir allerdings, zumindest bei fremden Bands, deren Songs ich sowie nicht kenne (in Bezug auf Effekte, u.ä.), ein professionelles Festivalverhalten - Band schickt einen Rider voraus, man baut Mikros auf und testet sie kurz auf Funktion, Band kommt mit Top-Equipment, das nicht muckt und 1A klingt, teilt dem Monitormann entsprechende ihre Wünsche mit, stellt sich hin und spielt (natürlich mit kurzem Linecheck), fertig.
Das resultiert daraus, dass ich schon bei vielen Bands (von Amateur bis Profi) beobachtet habe, dass allein durch eine anderes Momentanfeeling sich die Spielweise und das Hörverhalten der Musiker verändern. Z.B. muss ich als Monitortech bei vielen Schlagzeugern über die Zeit des Auftritts hinweg die BD auf seinem Moni immer höher ziehen, da er sie mit jedem Song schlechter hört.
Da sind so Sachen wie 3-facher Schlagzeug-, Gitarren-,Keyboard- etc.-umbau, sowie Änderungen der Akustik noch gar nicht inbegriffen.
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@etwas offtopic ....
ich bin inzwiswchen ziemlich "streng" was den Umgang mit Bands in bezug auf Monitorlautstärke etc. Es SAGT einfach den Musikern einfach selten jemand, was falsch läuft, man sollte als Techniker mit Nachdruck durchsetzen was man braucht, um einen guten Sound zu machen ... Musiker spielen immer noch für das Publikum, nicht für ihr Ego ... und oft sehen sie es auch ein.
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Zitat von "oTon"
... ich bin inzwiswchen ziemlich "streng" was den Umgang mit Bands in bezug auf Monitorlautstärke etc. Es SAGT einfach den Musikern einfach selten jemand, was falsch läuft, man sollte als Techniker mit Nachdruck durchsetzen was man braucht, um einen guten Sound zu machen ... Musiker spielen immer noch für das Publikum, nicht für ihr Ego ...
... die Musiker bekommen ihre Gage für eine zu erbringende Leistung (... und ein Mindestmaß an Professionalität/Disziplin sollte man schon erwarten dürfen !).
Und falls einige Musiker sowas noch nicht begriffen/gelernt haben, hilft - manchmal - auch schon mal ein klärendes Gespräch mit dem Veranstalter. :wink:
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Hallo erstmal,
ich verfolge dieses Forum schon ein paar Wochen sehr aufmerksam und habe mich jetzt auch mal registriert. Gerade den Soundcheck - Thread fand ich sehr interessant. Ich teile allerdings nicht die Meinung von O-Ton und Soundklinik. Vielleicht kann ich mal meine subjektive Musiker - Meinung zum Soundcheck sagen.
Ich denke das Problem was man als Band mit Fremd-Mischer hat ist ein Vertrauensproblem. Ich mach jetzt schon knapp 12 Jahre als Berufsmusiker meinen Job und habe schon ziemlich alle Arten von Companies durch. Kleine Bühnen auf einem Strassenfest ebenso wie richtig grosse Events, diverse Theater/Musicalproduktionen etc. Dabei haben wir schon mit kleinen Newcomer-Firmen und auch mit etablierten "alten Hasen" zutun gehabt. Wenn ich als Musiker zum Gig komme und mich dem Tontechniker soundmässig ausliefere, dann verlange ich eine gewisse Höflichkeit. Die Posting von Sound-klinik und O-ton lassen das (auf den ersten Blick) vermissen. Wenn mir ein Tontechniker sagen würde, was ich für einen Monitorsound brauch würde ich dem was husten. Meine Monitorwünsche äussere ich nicht zum Spass sondern sind eine Notwendigkeit. In letzter Konsequenz sind Toning - Dienstleister im Sinne der Musik und die wird nur optimal wenn sich alle Musiker gut hören. Ich kenn da auch die andere Seite, da ich auch ein Studio betreibe und bei Bandaufnahmen auch Monitorsound machen muss (allerdings mit Headphones).
Ich gebe zu das sich auch einige Musiker nicht optimal verhalten. Ich strebe immer eine freundliche Grundstimmung an, wenn ich mit fremden Toningeneuren zutun habe. D.h. ich komm zum Gig und geh mal am FoH Platz vorbei und stell mich kurz vor ("ich bin der Mark und spiele heute bei blablabla, wie heisst du?) Damit habe ich eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht. Wenns den Monitormässig gut war, bedanke ich mich auch nach dem Konzert nochmal beim Verantwortlichen. Was oft zu Missverständnissen führt ist meiner Meinung nach die Unwissenheit über die Arbeit des Anderen. Ich kann mir vorstellen, das als Tonmann unglaublich nervt wenn z.B. ein Sänger nur sagt "Ey, das klingt scheisse, irgendwie blechern, aber keinen Hinweis geben kann, wie er es haben möchte". Aber die Tonmannen sind hier auch gefordert, manchmal höre ich auf Konzerten (ich im Publikum) so einen schlechten Sound, da frag ich mich, sitzt da jemand auf seinen Ohren. Beispiel NorthSea Jazzfestival. Gitarist singt sein Solo mit (ins Gesangsmikro, George Benson Style), zu hören ist nur die Gitarre. Wenn der Mensch nur einmal in die aktuelle CD reingehört hätte oder auf die Bühne schauen würde, wüsste er was abgeht. Gesehen in der Staaten Hall (ca 10 000 Plätze, also nix wald-und-Wiesenmässiges).Als Fazit kann ich sagen, das die meisten Leute nett sind und sich auch bemühen. Was mich halt auf die Palme bringt ist die arrogante Art mancher `(weniger) Tonings und die kriegen dann auch ne pampige Antwort.
Die Reihenfolge als Musiker ist mir übrigens beim Soundcheck ziemlich egal, ich richte mich da immer nach den Anweisungen von der FoH
Gruss und Groove Mark
P.s.
Bei grösseren Sachen bin ich vor kurzem auf In-Ear umgestiegen. Damit gibts was den Monitorsound angeht weniger Stress. Die Tontechniker waren meist dankbar dafür. -
Zu dem möchte ich jetzt mal Jain sagen, du hast als Musiker natürlich recht, das du auf deinem monitoring das hören mußt was du brachst um, ich möchte es mal so sagen, deine Arbeit zu machen. Aber, auch ich mache meine Arbeit und wenn ich einfach sehe, das was du da von mir verlangst, macht keinen Sinn oder mir im allgemeinen die Arbeit, dann auch gegenüber deinen Musiker Kollegen oder auch dem Frontsound unheimlich schwerer, dann hinterfrage ich auch schon und sag auch mal direkt das dieses ja wohl nicht sein muß.
Hatte erst gestern solch einen Horrosondcheck. Die akustischen Gegebenheiten der Location waren lausig, sehr viel Hall und Raumreflektion. Dann kam die Band erst nach dem Einlaß der Gäste, war sehr hektisch und nicht gerade diszipliniert auf der Bühne. Also Soundcheck unter Publikum, zwischen mir und Bühne 300 gröhlende Fans. Ich habe gelinge gesagt nichts verstanden was von der Bühne gesagt wurde, das war beim Soundcheck ansich kein Problem, nur beim Monitoring happerte es dann gewaltig. Der Gitarrist hatte seine Amp auf Ohrhöhe und auch nicht wirklich leise, die Location besorgte ihren rest, trotzdem hörte er sich nicht bei clean, worauf ich dann anregte evtl. seine Combo etwas anzuglichen, denn wie soll ich clean auf seinen Monitor bekommen wenn er es 1m neben der Combo selbst nicht hört und das Mikrofon davor nicht zaubern kann? Der Bassist hatte auch eine eigene Combo dabei, 1m neben sich und konnte sich nicht hören, beide zusammen, incl. der Location dröhnten die Bühne zu, so das ich auch mit heftigstem Pegel auf die beiden, richtig gestellten Gesangsmonitore kaum etwas an die Ohren des Sängers bringen konnte. Erst nach mehrmaligem bitten einfach in dieser Location den Bühnensound soweit runterzupegel das wir mal an ein Ziel kommen war es dann möglich ein einigermaßen Monitoring zu haben das die Band mehr oder minder gut spielen konnte. Der Sänger brachte dann durch den immer wieder sinnigen Hofknicks zwischen die Monitore, wo er sein Sammelsurium hatte das Monitoring zum koppeln, leiserdrehen war aber nicht. Der Manager kam ständig fragen ob ich nun dieses Feedback endlich im Griff habe, ich frage mich wie ausser jedesmal den Kanal zu muten? Ein Drama schlechthin, mit Soundcheckreihenfolgen zu experimentieren habe ich gleich mal einfach vergessen.
Ich kann es verstehen das du als langjähriger Musiker mit viel Bühnenerfahrung als lästig ansiehst wenn der Toni dich reglementieren möchte, aber in den meißten Fällen denkt auch der sich seinen Teil dazu und macht das nicht weil ihm da gerade nach ist. Wichtig ist einfach die Zusammenarbeit, und die sollte wohlmöglich entspannt sein.
Ich weiß auf jedenfall das im Kreise der Band ich als Toni nun der Buhmann bin, weil ichs nicht unmittelbar hinbekommen habe, mit dem kann ich aber leben, den ich war weder zu spät noch undiszipliniert und schon garnicht hatte ich das Problem mein Instrument nicht im Griff zu haben. Habe den Gitarristen wären der zweiten Setpause gefragt, ob er den cleanen Sound nicht ein bischen anpassen könnte, worauf ich dann die Antwort bekam wenn er ihn lauter macht wird der aber wieder Crunchiger weil er einen künstlichen Effekt benutze, die andere Seite einfach leiser zu machen kam ihm wohl nicht in den Sinn und da es ihm eh wichtiger war mit der Freundin zu blödeln habe ich es dann einfach gelassen. Ich jedenfalls bin wieder etwas verstimmter was Musiker angeht aber ich kann sehr gut damit Leben das das Konzert dann ansich ganz ok war. Hatte übrigens mal bei einem heftigem Feedback ganz am Anfang unter der Stückpause die Front-PA mal zugezogen um zu sehen ob diese koppelt, was aber eigentlich ehr unmöglich war, und alleine der Bühnensound hat ausgereicht um die Duchsage des Sängers die dann folgte und den Anfang des nächsten Stücks in der Halle problemlos zu hören, na danke sage ich da. -
kracky hat hier einen ganz wichtigen satz losgelassen:
wichtig ist die ZUSAMMENARBEIT zwischen techniker und musiker!
wir als techniker sind ja als bindeglied zwischen musiker und publikum dafür zuständig, das die sachen den umständen entsprechend möglichst gut funktioniert und der/die musiker gut rüberkommen.
dafür brauchen wir aber auch die zusammenarbeit mit den musikern, sonst geht das in die hose.und natürlich sind die musiker ihrerseits auf den techniker angewiesen, denn wenn der nur murkst geht die sache genauso schief.
es gehören eben immer beide dazu, nur wenn man als team arbeitet kommt auch was gescheites dabei raus.
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Zitat von "oTon"
ich bin inzwiswchen ziemlich "streng" was den Umgang mit Bands in bezug auf Monitorlautstärke etc. Es SAGT einfach den Musikern einfach selten jemand, was falsch läuft, man sollte als Techniker mit Nachdruck durchsetzen was man braucht, um einen guten Sound zu machen
ich bin nicht unfreundlich, ich bin BESTIMMT, sprich ich versuche die Musiker zu überzeugen, sich so zu verhalten, das ich draussen einen guten Sound machen kann ... und entgegen der allgemeinene Meinung gelingt das meistens sehr gut, die meisten Musiker sind durchaus lernfähig ... ich übrigens auch ...

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... es ist doch ganz einfach:
Wenn ein Gitarrist auf der Bühne ein solches "Rohr" fährt, daß in einem kleinen Zelt der Gesamtsound leidet, ist der Musiker "am Zug" (etwas ZU ÄNDERN !!!) ... nicht der Tonmensch !

Das Arbeiten mit professionellen Musikern (sofern diese - hoffentlich - noch nicht taub sind !), ist i.d.R. einfacher und stressfreier als mit "Möchtegern-Profis".
Es kann aber doch nicht sein, daß die "arme Sau" am Mischpult alle "Zicken" der Mucker ("ich hör mich nicht" - "dann mach die Gitarre leiser" - "dann hör ich DIE aber nicht" ... :wink: ) ausbaden muß !
Ich selbst kenne nun ja BEIDE Seiten zur Genüge - mein Fazit:
1. Fehlende (Lautstärke-) Disziplin bei den Muckern ist ein - leider - sehr häufig anzutreffendes Problem.
2. Ein weiteres Problem ist, wenn Tontechs ihre Soundvorstellungen "auf Gedeih und Verderb" zur eigenen Selbstverwirklichung durchdrücken.
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Zweiteren Punkt möchte ich jetzt mal bei einem ernstzunehmenden Techniker aber ausschließen, dieser macht seinen Job, und bringt das was von der Bühne kommt beim Publikum auch so an, da ist kein Platz für Ego und eigene Soundvorstellungen.
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Zitat von "Kracky"
Zweiteren Punkt möchte ich jetzt mal bei einem ernstzunehmenden Techniker aber ausschließen, dieser macht seinen Job, und bringt das was von der Bühne kommt beim Publikum auch so an, da ist kein Platz für Ego und eigene Soundvorstellungen.
Oha, Kracky, da hattest Du bis jetzt aber richtig Glück mit Deinen Tonkünstlern. Was mir da in den letzten Jahren als FOH-Betreuer alles über den Weg gelaufen ist... ohauerhauerha. Das reichte bis zum FOH-Mann einer "Bundesliga"-Band, der bei einer Galaveranstaltung in einer dekorierten Lagerhalle 106 dB am FOH fuhr, weil er das so wollte und die Gäste ihm egal waren (so wörtlich von ihm).
Ich glaube, ein überdimensionales Tonkünstlerego ist in genau so vielen Fällen für einen suboptimalen Klang verantwortlich wie beratungsresistente Musiker und schlechte Arrangements.
Übrigens mache ich bei Rock'n'Roll gerne Soundcheck in der Reihenfolge, wie die Musiker bei mir auf dem Pult liegen (dr, bs, guit, key, horns, voxe), komme in letzter Zeit aber immer öfter davon ab und mache den "Wer ist denn gerade da und fertig?"-Soundcheck... Geht viel schneller und führt zum gleichen Ergebnis.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
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Zitat von "Tobias Zw."
Ich glaube, ein überdimensionales Tonkünstlerego ist in genau so vielen Fällen für einen suboptimalen Klang verantwortlich wie beratungsresistente Musiker und schlechte Arrangements.
... "schlechte Arrangements" wäre mein 3. Punkt (leider vergessen ... :wink: ) gewesen. Es ist immer wieder "herrlich" wenn Gitarren und Gesang in einem schmalen F-Bereich sich gegenseitig das Leben schwer machen ... oder diese "speziellen" Keyboarder, welche jeden Song völlig überinstrumentieren, um "ihre" tollen Sounds (möglichst alle auf einmal) "irgendwie" unterzubringen ... :?
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Zitat von "Tobias Zw."
Oha, Kracky, da hattest Du bis jetzt aber richtig Glück mit Deinen Tonkünstlern. Was mir da in den letzten Jahren als FOH-Betreuer alles über den Weg gelaufen ist... ohauerhauerha. Das reichte bis zum FOH-Mann einer "Bundesliga"-Band, der bei einer Galaveranstaltung in einer dekorierten Lagerhalle 106 dB am FOH fuhr, weil er das so wollte und die Gäste ihm egal waren (so wörtlich von ihm).
Ich glaube, ein überdimensionales Tonkünstlerego ist in genau so vielen Fällen für einen suboptimalen Klang verantwortlich wie beratungsresistente Musiker und schlechte Arrangements.
Übrigens mache ich bei Rock'n'Roll gerne Soundcheck in der Reihenfolge, wie die Musiker bei mir auf dem Pult liegen (dr, bs, guit, key, horns, voxe), komme in letzter Zeit aber immer öfter davon ab und mache den "Wer ist denn gerade da und fertig?"-Soundcheck... Geht viel schneller und führt zum gleichen Ergebnis.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Bin eigentlich zu 100% mein eigener Toni, den hab ich im Griff, ansonsten Bandtechs für deren Sound ich nicht zuständig bin die aber meißt von der Band ausgesucht doch wirklich ganz gut dazu passen. Aber du hast recht, darunter gibt es schon so manche wo man dahinter steht und sich so seine Gedanken macht.
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Ahoi...
Jaja, das leidige Lied mit der Bühnenlautstärke.
Für meine Person als FOH-Mann (selbst Rockgitarrist mit reichlich Bühnenerfahrung)
gehe ich folgendermaßen vor:
Wärend ich die Micros aufbaue flaxe ich mit den Musikern auf der Bühne
rum und finde damit schon mal raus was gleich auf mich zukommt.
Dann kurze Ansage: stellt eure Amps so ein wie ihr das im Proberaum auch macht,
spielt mal nen Song rein instrumental und korrigiert die Lautstärke so weit
wie möglich an den Amps...
Gesangsmikro offen und Monitor an... PA komplett gemutet. Bleibe dabei
selbst auf der Bühne, höre mir das an und sage ev. was noch zu verbessern ist.
Zu 90% klappt das ganz gut und dann ab zum Pult.
Die Band spielt noch einen Song wärenddessen die PA-Lautstärke eingepegelt wird.
Kurze Frage nach Monitoring, korrektur und "Ihr könnt anfangen"
PA korrigiere ich wärend der ersten 3 Songs...
Das wars und das geht. Zu 90% kommen die Jungs nach dem Gig auf mich zu
und sagen: Sound war affengeil... was will man mehr???Na also... geht doch.

Gruß Tom

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