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  5. IN EAR Monitoring

In-Ear Monitoring

  • lion-i
  • 4. August 2006 um 13:12
  • lion-i
    Beiträge
    2
    • 4. August 2006 um 13:12
    • #1

    Hallo Miteinander!!!
    Ich muß eine Diplom-Arbeit zu dem "wundervollen" Thema "Analytischer Vergleich zwischen In-Ear- und klassischen Monitoring" schreiben (*kotz*). D.h. ich muß Künstler über ihre Erfahrungen befragen. Allerdings können mir alle Musiker die ich bisher getroffen habe (leider nur im semi-professionellen Bereich) nicht wirklich weiterhelfen.
    Die Vor- und Nachteile sind mir bekannt.

    Also:
    ICH SUCHE MUSIKER (bzw. Veranstalter), DIE REGELMÄßIG "IN-EAR" VERWENDEN UND MIR DETAILLIERT IHRE INFORMATIONEN UND ERFAHRUNGEN (auch über die Produkte) POSTEN...

    Vielen Dank schonmal im Voraus...

    Lion-I

  • monithor
    Profi
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    1
    • 4. August 2006 um 15:58
    • #2

    bei konkreten fragen würde ich wohl was schreiben. so ins blaue rein eher nicht.

    gruß

    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • lion-i
    Beiträge
    2
    • 4. August 2006 um 17:55
    • #3

    Ach Jungs...
    auf solch ein posting kann ich echt verzichten...

    komisch dass es in anderen Foren wunderbar klappt!
    Krieg das Gefühl nicht los, dass es in dieser Scene immerwieder Leute gibt die sich ständig profilieren müssen und es anderen reindrücken!!!

    Also:
    (für Unkreative):
    Welche Produkte verwendet ihr?
    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?
    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)
    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Kombination Wedges & IEM?


    soooo....
    schreibt einfach was euch einfällt, ich benötige keine Infos sondern Meinungen

    Danke an die, die sich Mühe geben!!!

    Bless da I
    Lion-I

  • Seven
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    • 4. August 2006 um 18:12
    • #4

    Welche Produkte verwendet ihr? --> Ultimate Ears SF5-Pro / PSM 700 / PSM 600 / Sennheiser G-1
    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt? Ultimate Ears UE-7 / UE-10
    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger? Verwendung bei Sänger, Sängerin, Rhythmusgitarrist und Drummer
    Singen Sänger deshalb schlechter? Nein besser. Treffen mehr Töne, Stimme "hält" länger, aber weniger "Druck" bei manchen Songs
    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc? Nö
    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums) Jeder wie er meint. In unserer Band 50:50.
    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics? Nö, bringt mir persönlich keine Mehrnutzen
    Kombination Wedges & IEM? Eher nein, wobei ein dickes Drumfill mit Bassdrum & Bass zusätzlich sicherlich angenehm sein kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (5. August 2006 um 02:15)

  • monithor
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    • 4. August 2006 um 18:26
    • #5

    moin,

    hat weniger was mit unkreativität zu tun, als mit ungern verschwendeter zeit.
    aber so kann ich gerne meinen senf dazugeben:

    Welche Produkte verwendet ihr?

    hauptsächlich sennheiser. dabei sowohl g1 und g2.
    früher auch mal shure, aufgrund von frequenzproblemen aber abgewählt. mehr als 4 anlagen waren damals schwer unterzubringen.

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?

    mehrwegehörer

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?

    bei den produktionen die ich mache, immer ganze band.

    Singen Sänger deshalb schlechter?

    teils teils. habe beides schon erlebt. in bands die vorher krawall auf der bühne veranstaltet haben haben die sänger deutlich positive entwicklungen gemacht, da sie sich endlich hören.
    bei sängern/innen, die eher klassisch bzw. musicaltechnisch geschult waren, sind eher rückschritte zu verzeichnen gewesen.

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?

    ja, bei eingeschalteten limitern gehen die teile nicht laut genug! die eingebauten eqs sind zwar manchmal eine hilfe höhenverluste bei angepassten ohrenstücken auszugleichen, aber ein persönlicher "geschmacks eq" sollte immer dabei sein. ganz ohne geht selten.

    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)

    bei mir immer stereo wenn beide seiten im ohr stecken, wenn nur eine seite benutzt wird, dann natürlich mono. die abbildung und der klang sind aber stereo deutlich aufgeräumter

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?

    nicht zwingend. gerne in pausen zwische den songs, aber nicht ständig, weil das signal zu verwaschen wird.


    Kombination Wedges & IEM?

    halte ich für unsinn. macht die grundidee zunichte die bühne leise zu bekommen. einzig der drummer bekommt einen sub hinter sich um die bässe fühlbar zu machen und es gibt sidefills mit derselben intention.

    ansonsten: entweder oder.

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • tobse
    Profi
    Beiträge
    99
    • 7. August 2006 um 18:12
    • #6

    Welche Produkte verwendet ihr?
    Auch bei mir sinds Sennheiser. Hauptsächlich 300er evolution. sowohl alte g1 als auch g2. ultimate ears ue5 ue5 ambient ue7, diverse einwegehörer (die aber immer weiter in den hintergrund gerückt sind)

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?

    bss soundweb in den iem wegen, um alle erdenklichen kombinationen von eqs, kompressoren, multibandcomp, limitern etc beqeuem verwalten zu können und mir auf 1,2 he eine geballte iem waffe zu basteln. bisher an den kosten gescheitert.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?

    je nach produktion. entweder alle oder nur teile der band. eine "nur sänger" produktion betreue ich derzeit nicht. abhängig von den wünschen der band, meiner empfehlung und der technischen realisierbarkeit/ kosten

    Singen Sänger deshalb schlechter?

    im endeffekt nein. es gibt zwar sänger bei denen eine schlechtere leistung zu verzeichnen ist, jedoch wird in diesem fall das iem wohl nicht das mittel der wahl bleiben, womit sich das problem von selbst erledigt

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?

    die meisten iem internen limiter halte ich für nicht sehr gelungen, externe tools machen da durchaus sinn. limiter, multiband compressoren und parametrische eqs sind da für mich persöhnlich die wichtigsten. kurz erwähnt sei der dominator, imho super interessant für iem.

    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)

    kann ich monithor nur zustimmen. falls realisierbar sind stereo strecken mehr als nur luxus.

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?

    von fall zu fall unterschiedlich. kommt auf den bevorzugten sound des künstlers an, liebt er einen offenen sound, viel raum im ohr oder mag ers lieber eng, abgeschottet usw... auch beim thema zwischen den songs shcließ ich mich dem kollegen an, schließlich wollen die jungs und mädels ja auch mitbekommen ob gefällt was sie tun..

    Kombination Wedges & IEM?

    für den drummer auf jeden fall ein fill oder shaker oder beides. für die frontline zwingend sidefills. das ist so mein persöhnlicher standard. ansonsten ist es eher fallbezogen. kann auch vereinzelt sinn machen. ich habe eine geschichte, da hat ein gitarrist eine kombi aus mono iem (ein hörer) und wedge. wedge bedient ihn mit der rock fraktion zum klampfen, iem ist nur für seine backing vocals (eigene stimme, lead vocals, andere backings..) hat sich so bewährt. eindeutige aussage ist mir hier nicht möglich...

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • mark the shark
    Beiträge
    12
    • 9. August 2006 um 01:25
    • #7

    Hallo Lion-I,

    Wenn deine diplomarbeit fertig ist, würde ich sie sehr gerne lesen:


    Also:
    (für Unkreative):
    Welche Produkte verwendet ihr?

    Ich verwende massangefertigte Hörer von HEARSAFE. Das Einwegesystem.
    Normalerweise mixe ich mein Keys über einen Behringersubmixer vor. Dazu kommt dann noch mein Saxophon und eine Monoleitung als Monitorweg von der FOH.

    Auf dem Monitorweg brauche ich Overheadschlagzeug, Guit und vocals. Bass ist lautgenug, Shaker ist unnötig.


    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    Ja, Funkstrecke damit dieses Kabelwirwar aufhört. Ausserdem würde ich gerne mal Inear-Hörer mit Ambiencebohrung ausprobieren. Ich fühle mich doch etwas abgeschnitten. Was mir am schwersten fällt ist die Beurteilung meiner Lautstärke. z.b. bei Keyboardsolos soll ich mich ein wenig lauter drehen. Ich weiss aber nicht wieviel. Bei konventionellen Monitoring über wedges habe ich da ein besseres Gefühl.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?

    Ich bin der einzige der inear benutzt (Coverband). Bei meinem Electronictrio (http://www.comfort-zone.de) haben das alle Musiker. Hier haben wir seit neustem auch einen festen Techniker. Ausserdem splitten wir alle Signale, so das sich jeder Musiker seinen eigenen Mix auf seinem Submixer machen kann.

    Singen Sänger deshalb schlechter?

    keine Ahnung

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?

    Ich hatte mal einen Kpfhöreramp und einen Comp (von Presonus) im IM-Weg. Zur Zeit gehe ich direkt aus dem Headphone-out vom Behringerpult. Das geht ganz gut, auch wenn es ein wenig riskant ist.

    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)


    stereo
    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?

    ist eigentlich nicht nötig. Habe mir aber ein kleines Grenzflächenmikro von AKG gekauft. Das werde ich in mein Rack einbauen um so Atmo von der Bühne mit einspielen zu können. Publikumsreaktionen krieg auch ohne mit. Ich finde das der Sound durch Atmomikros eher schlechter (=halliger) wird.

    Kombination Wedges & IEM?

    die andern Musiker haben oft kein IEM, deshalb wedges

    soooo....
    schreibt einfach was euch einfällt, ich benötige keine Infos sondern Meinungen
    [


    Gruss Mark[/b]

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 20. August 2006 um 14:02
    • #8

    Ich bin Drummer einer Cover Band mit nicht besonders viel Live-Gigs (max 10 pro Jahr weil wir das nur aus Spass machen und Familie haben), also sind das sehr semi-pro Aussagen:

    Welche Produkte verwendet ihr?

    Der Motiromix wird über einen Mackie SR24-4-2 mit 4 Auxes (pre) gemacht: Aux 1 für Lead-Vocals(Kanal 1 - siehe unten), Aux 2 Gitarren-Wedge, Aux 3 Bläser Wedges, L-R-Out für Drum in Ear.
    Drums: Hearsafe HS15/4 über Hearsafe Earstation (4 x Input Mic oder Line, davon 2 für Overheads, zwei für Stereo Mix vom Monitor-Pult, Stereo Aux in manchmal für Einzähler von Yamaha Click-Station )
    Mono-Sub Output der Hearsafe Station über Amp150 (auch von Hearsafe) für 2 Shaker am Drumsitz (nicht an dr Stange sondern direkt am Sitz, weils direkter ist) Alles in 9,5" Rack weils weniger Platz braucht auf der Bühne...
    Sänger: Garwood Earpeices mit Aiwa Hörern über IEM 300 G1, Focus Modee, also 2 x Mono mit PAN regler am Beltpack ist damit das Verhältnis von Kanal 1 (nur eigene Vocals über Insert am Pult und DI-Box rausgelegt) und Kanal 2 (Aux-Weg mit allem was er sonst so hören will)
    Alle andere Musiker über Wedges (Dynacord AM12 - 2 x für 3 Bläser und (bisher leider nur ) einerl für Gitarristen, plus ein Selbstbau 12/2 Monitor mit EV 12L + RIngradiator - gräßlich aber laut.

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    [/color]Vielleicht mal einen größeren Mischer mit mehr Auxer, weil 4 Auxes für eine 8 Mann Band schon eng ist.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?
    Siehe oben bsher nur Drummer und Sänger

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Sänger singt jetzt besser weil er sich endlich richtig hört und nicht überbrüllen muss....laute Band !
    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Sänger hätte gerne eine eigene EQ Einstellung weil sein IN Ear ziemlich scharf ist..Drummer hat in der Hearstation einen einfachen aber sehr sinnvollen 4 Band EQ ohne Parametrik - das funktioniert sehr gut.
    Kick und Tom sind teilweise gegated damit der Sound kokreter wird, da die Drums sehr offen gestimmt sind..Kick zusätzlich mit ein bißchen Comp fetter gemacht.
    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)
    BIsher Drums in Stereo Sänger IEM in Dual-Mono bzw Focus Mode, siehe oben

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Bisher nicht, aber eher weil die Kanäle nicht reichen...
    Kombination Wedges & IEM?
    Bläser und Gitarristen über Wedges
    Sänger und Drummer über InEar

    Hoffe das hilft ein wenig.

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 20. August 2006 um 14:09
    • #9

    Ich bin Drummer einer Cover Band mit nicht besonders viel Live-Gigs (max 10 pro Jahr weil wir das nur aus Spass machen und Familie haben), also sind das sehr semi-pro Aussagen:

    Welche Produkte verwendet ihr?

    Der Monitormix wird über einen Mackie SR24-4-2 mit 4 Auxes (pre) gemacht: Aux 1 für Lead-Vocals(Kanal 1 - siehe unten), Aux 2 Gitarren-Wedge, Aux 3 Bläser Wedges, L-R-Out für Drum in Ear.
    Drums: Hearsafe HS15/4(Otoplastik) über Hearsafe Earstation (4 x Input Mic oder Line, davon 2 für Overheads, zwei für Stereo Mix vom Monitor-Pult, Stereo Aux in manchmal für Einzähler von Yamaha Click-Station )
    Mono-Sub Output der Hearsafe Station über Amp150 (auch von Hearsafe) für 2 Shaker am Drumsitz (nicht an dr Stange sondern direkt am Sitz, weils direkter ist) Alles in 9,5" Rack weils weniger Platz braucht auf der Bühne...
    Sänger: Garwood Earpeices mit Aiwa Hörern über IEM 300 G1, Focus Modee, also 2 x Mono mit PAN regler am Beltpack ist damit das Verhältnis von Kanal 1 (nur eigene Vocals über Insert am Pult und DI-Box rausgelegt) und Kanal 2 (Aux-Weg mit allem was er sonst so hören will)
    Alle andere Musiker über Wedges (Dynacord AM12 - 2 x für 3 Bläser und (bisher leider nur ) einer für Gitarristen.

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    Vielleicht mal einen größeren Mischer mit mehr Auxer, weil 4 Auxes für eine 8 Mann Band schon eng ist.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?
    Siehe oben bisher nur Drummer und Sänger

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Sänger singt jetzt besser weil er sich endlich richtig hört und nicht überbrüllen muss....auch leisere Stellen gut singen kann in dieser lauten Band !
    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Sänger hätte gerne eine eigene EQ Einstellung weil sein IN Ear ziemlich scharf ist.
    Drummer hat in der Hearstation einen einfachen aber sehr sinnvollen 4 Band EQ ohne Parametrik - das funktioniert sehr gut.
    Kick und FloorTom sind (manchmal) gegated damit der Sound konkreter wird, da die Drums sehr offen gestimmt sind..Kick zusätzlich mit ein bißchen Comp fetter gemacht.
    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)
    Bisher Drums in Stereo Sänger IEM in Dual-Mono bzw Focus Mode, siehe oben

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Bisher nicht, aber eher weil die Kanäle nicht reichen...
    Kombination Wedges & IEM?
    Bläser und Gitarristen über Wedges
    Sänger und Drummer über InEar

    Hoffe das hilft ein wenig.

  • TonkelObi
    Beiträge
    54
    • 10. Oktober 2006 um 13:33
    • #10

    Hallo, da helfe ich dir gerne weiter.
    Ich bin Keyboarder in einer Coverband und singe auch ein paar Lieder als Frontsänger. Ich hab ein In Ear System, alle anderen benutzen herkömmliche Monitorboxen.

    Welche Produkte verwendet ihr?
    Ich mache den Monitormix für die ganze Band auf der Bühne selbst.
    Jeder Musiker kann sich seinen eigenen Mix gestalten und auch dazudrehen was er will (hab meine Mitmusiker unterwiesen). Als Monitorpult kommt ein Allen&Heath Wizzard 14:4:2³ zum Einsatz. Mein InEar System ist ein Sennheiser IEM300 G1 mit InEar Höhrern von Hersafe (HS 15-4) in Verbindung mit dem Elacin Gehörschutz und vorgeschaltetem 31 Band EQ.

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    HS 15-2 oder den Shure E5. Als System würde ich gerne mal die G2 Serie ausprobieren.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?
    Nur ich.

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    im Gegenteil, ich fühl mich richtig wohl, vor allem weil der Schlazeuger richtig draufhaut und es auf der Bühne richtig laut ist! Ich höre alles, und wirklich alles, auch die leichten Verspieler der Gitarristen, die sonst im allgemeinen Bühnenmix untergehen und keiner bemerkt.

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Die Limiter meines Bodypacks beeinflussen den Klang durchaus negativ. Aber ohne Limiter zu spielen hab ich mich noch nicht getraut.

    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)
    Ich hab einen Stereomix, und brauche kein Athmomikro. Fühle mich so richtig wohl. Hat aber auch ein wenig gedauert, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Will das System aber nicht mehr missen.

    Kombination Wedges & IEM?
    Bei mir nicht nötig.

    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Wenns irgendwie möglich ist, dann würd ich die Diplomarbeit auch gerne mal lesen.

  • Swagger-Jacky
    Reaktionen
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    Beiträge
    172
    • 10. Oktober 2006 um 14:38
    • #11

    Moin, moin,

    Welche Produkte verwendet ihr
    Hörer:
    - Ultimate-Ears UE 10 Pro + ButtKicker/ Drums
    - Ultimate-Ears UE 7 Pro + ButtKicker/ Keyboards
    - Ultimate-Ears UE SF 5 Pro/ Bass
    - Voicetronic VT 03/ Gitarre
    - Voicetronic VT 05/ Voc
    - Hersafe HS2 Pro Flex, hat jeder als Ersatz

    Sender:
    - 5x Sennheiser IEM 300 + G2
    - 3x Sennheiser Ladestation (3x = für 6x G2-Empfänger)
    - 1x Sennheiser Antennen-Combiner
    - 1x Sennheiser passive Richtantenne (Haifischflosse)

    - Umgebauter FOH-Mixer, als Monitor-Mixer, 32 Kanal mit 10 Auxwegen (glaube Soundcraft), jeder Musiker legt sich seinen persönlichen Mix selbst an.
    - Splittbox
    - auf Grund der unterschiedlichen Hörer habe ich den Behringer "DEQ 2496 Ultracurve" dazwischen geschaltet und passe mir das Monitor-Signal auf meine Hörer an.

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    Digital-Mixer als Monitormixer (Yamaha LS9-32 oder M7CL), wegen der speicherbaren Einstellungen und integrierten Effekte (Hall, Gates etc)
    Ein reiner In-EAR-Mixer, bei dem jeder Musiker die Eingangssignale auf sein Hörempfinden (bzw. seine verwendeten Hörer) selbst einstellen kann und an dem die Aux-Wege noch mit einem parametrischen EQ ausgestattet sind, sowie die Effekte routbar sind, wäre nicht schlecht.

    Verwendung bei gesamter Band? oder vielleicht nur Sänger?
    Komplette Band

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Im Gegenteil, nach einer Eingewöhnungsphase singt er jetzt besser, da er sich und die melodischen Instrumente auch besser hört und sich somit besser orientieren kann.

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Eigentlich nicht, Limiter sind deaktiviert da kein Dritter am Monitor-Mixer rumspielt und die Musiker relativ diszipliniert sind.

    Stereo/mono? oder nur einseitig?(zwecks Räumlichkeit bzw. Abkopplung des Publikums)
    Nur Stereo und nur mit beiden Hörern

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Ja 2 (L/R) Richtmikrofone Richtung Publikum

    Kombination Wedges & IEM?
    Na ja, wer´s braucht...? Wir brauchen es nicht.

    Gruß Jacky

  • crashbone1
    Beiträge
    2
    • 23. Oktober 2006 um 23:53
    • #12

    Moin, Moin!

    Ich bin Schlagzeuger.
    Meine Band macht rockigen Ska.
    Ich benutze in meiner Band als einziger InEar, aber dafür immer.

    Welche Produkte verwendet ihr?
    Ulimate Ears UE7-Pro
    Fischeramps InEarmixer (=umgebauter Phonicmischer mit Limiter und Shakerweiche)
    Standardshaker an roc-n-soc-hocker (Buttkicker muss echt nicht sein, zuviel Vibration ist Spermatotoxisch, siehe Cellisten!)

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    dbx IEM, rane mm-42 (Suche immer noch Menschen die mir mal einen leihen ;) )

    Verwendung bei gesamter Band? Oder vielleicht nur Sänger?
    Ne nur ich, die anderen leben in der Steinzeit und möchten bald zum Hörgerätemacher gehen!

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Weiss nich, denke die können nur besser werden mit IE.

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Nein, Limiter setzt richtiges Aussteuern voraus, wem erzähl ich das? ;)

    Stereo/mono? oder nur einseitig?
    Benutze drei Setups:
    Für kleine Club-Sachen nehme ich Stereosumme vom Pult, Gitarrist und Basser haben beide unbenutzten red-out am Amp. Die leg ich mir bei Bedarf dazu. Funzt ganz gut, bei unserem Residentmischer reicht meist das Stereosignal zum Glücklichsein. Ausserdem ists ziemlich idiotensicher.

    Für alles was grösser ist gibts ja eh nen FOH mit Matrix. Da misch ich mir vier mono Kanäle: Drums incl. Sampler, Band, Vocals kommen vom Pult, den Bass hohl ich mir weiterhin direkt von der Bühne, ist einfacher und sicherer.

    Und für die Gott-sei-Dank auch mal ab und an grösseren Sachen gibts ja nen Monitormann mit Pult, der erfüllt Dir dann mehr oder weniger jeden Wunsch (muss selber lachen!).

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Bisher finde ich das ziemlich überflüssig.
    Hab so dass Gefühl, die drei Bläser mit akg-clips und
    meine drei kondensatoren (OH+HH) liefern mir genug ambience!
    Vielleicht bin ich aber auch nur froh dass es so wenig ist!

    Kombination Wedges & IEM?
    Wozu? Damits wieder mehr Matsch auf der Bühne gibt?


    Die für mich klar ausschlaggebenden Vorteile von IEM:

    1. Früher verwendete ich Elacin-25-db-Absenker und hab mir
    vom 500W Sidefill dann BD und SD derart präsentieren lassen
    müssen, dass der Begriff "Gehörschutz" ad absurdum geführt wurde.
    Jetzt hab ich das Ganze selbst im Griff und bestimme selber ob ich mal
    ein Hörgerät brauch oder nicht. Mich fasziniert bis heute, mit welch
    minimalen Pegeln man die UEs betreiben kann und trotzdem ein
    gutes Monitorergebnis erhält.

    2. Der Frontsound wird einfach besser. Jeder der schon mal in Overhead
    - oder Hihat-Kanäle FOH genau reingehört hat, kennt den Unterschied ,
    ob da ein Schlagzeug und ein wenig Band oder zusätzlich der 500W-
    Sidefill reinbläst. Von allen anderen Channels ganz zu schweigen.

    3. Mein Mischer gibt mir nach oder gar während jedem einzelnen Lied die
    Möglichkeit was zu optimieren. Mag Spielerei sein, ist aber sehr flexibel.


    Hoffe das war hilfreich, Skank on!

  • chrizzz
    Beiträge
    103
    • 24. Oktober 2006 um 12:59
    • #13

    dann bin ich wohl der einzige, der mit inear schlechter singt ;)
    db2200 mit shure E2C hörern ...

    passt hier vielleicht nicht ganz rein - aber vielleicht schiebt jemand einen netten tipp rüber ...

  • Swagger-Jacky
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    172
    • 24. Oktober 2006 um 14:01
    • #14
    Zitat von "chrizzz"

    dann bin ich wohl der einzige, der mit inear schlechter singt ;)
    db2200 mit shure E2C hörern ...

    passt hier vielleicht nicht ganz rein - aber vielleicht schiebt jemand einen netten tipp rüber ...


    Woran liegt es, bzw. was macht dir Probleme?
    Wie ist deim Mix angelegt? Fühlst du dich mit deinen Hörern wohl, sitzen sie richtig? Vielleicht liegt hier schon irgendwo die Antwort.

    Gruß Jacky

    Gruß Jacky

  • chrizzz
    Beiträge
    103
    • 24. Oktober 2006 um 14:06
    • #15

    ich höre:
    mich, keys, bass, git - drums kommt von aussen genug durch ...

    generell eigentlich sehr angenehm - vor allem in leisen passagen. bei höheren, lauten teilen fehlt mir persönlich ein wenig der druck ... damit könnte ich mich auch noch anfreunden - dennoch lieg ich tonmäßig oft sehr daneben ... und zwar so, dass es mir selber nicht bewusst ist ...

  • Swagger-Jacky
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    172
    • 24. Oktober 2006 um 14:21
    • #16

    Könnte es sein, dass dein Mix doch nicht so optimal und differenziert ist?
    Du müsstest dich eigentlich recht gut an den melod. Instrumenten orientieren können.

    Gruß Jacky

  • guma 13. Februar 2021 um 19:43

    Hat das Thema aus dem Forum Sonstiges nach IN EAR Monitoring verschoben.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
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