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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Störungsfreies Dimmerpack

  • heiko r.
  • 3. November 2006 um 14:18
  • heiko r.
    Beiträge
    36
    • 3. November 2006 um 14:18
    • #1

    Hallo,

    ich habe bis jetzt immer das Problem gehabt dass meine Dimmerpacks in meine Beschallungsanlage reingestört haben (das bekannte Dimmerbrummen) :evil: Nun wollten wir uns selbst einen störungsfreien Dimmer bauen.Vll hat ja einer von euch ne idee wie man sowas am besten bewältigen kann.

    Viele Grüße Heiko :D

    2 Mal editiert, zuletzt von heiko r. (4. November 2006 um 12:52)

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 3. November 2006 um 14:53
    • #2

    Willkommen im Forum,

    dass Zauberwort dürfte PWM (Pulsweiten-Modulation) heißen.

    Hierbei hast du eine Frequenz, meist ein paar KiloHertz, je nach Anwendungsgebiet. Ich denke eine Grafik kann dass am besten verdeutlichen:

    Du passt quasi deine Pausenzeiten in deinem Signal an, je länger die sind, desto kürzer ist die Zeit in der dein Signal 1 ist (wir haben ja eine feste Frequenz). Das erzeugte Signal wird dann meist mit Hilfe von Induktivitäten und kapazitäten geglättet.

    Eine einfache PWM Schaltung baut man mit einen Komperator (Vergleicher). Auf den einen Eingang legst du einen Sägezahn an, auf den anderen z.b. per Poti deinen Vorgabewert. Der Komperator vergleicht jetzt beide Spannungen, steigt der Sägezahn über den Vorgabewert, so spuckt der Komperator 1 aus, ist der Sägezahn unter den Vorgabewert, so ist dein Ausgangsignal=0 (oder anderstrum, je nach Beschaltung). Das Ausgangssignal wird jetz auf eine Leistungsendstufe (FET) gelegt und gut ist.

    Vorteile sind, dass durch das "harte" Ein- und Ausschalten (n paar ms-ns, Infineon FET's sind oft n bisschen schneller :wink: ) kaum Leistungsverluste auftreten und somit nicht so stark gekühlt werden muss.

    Nachteil ist, dass durch dass "harte" Schalten mit Halbleitern oft Störungen hohen Frequenzbereich auftreten, ich denk aber nicht hörbar, allerdings könnten diese Störungen evtl. digitale Signale beieinflussen ;-). Diese PWM wird für Frequenzumrichter für Motoren angewandt und deren Leitungen müssen dann oft stark geschirmt werden.

    Meines wissens gibts schon PWM, bzw Gleichrichtungsdimmer.

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • test
    Profi
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    4
    • 3. November 2006 um 14:59
    • #3

    kauf dir einen guten dimmer, wie z. b. arena, ma und konsorten, oder einen sinuswellendimmer. ich hatte mit den arens noch nie ein brummen. mit sicherheit ist da eine botex gurke am werke
    > wer billig kauft, kauft zweimal
    :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 3. November 2006 um 15:01
    • #4

    die störimpulse der pwms kann man mit nem guten netzfilter heutzutage auch problemlos rausfiltern.
    nen guten dimmer zu bauen ist anfürsich sehr einfach. das könnten sicher auch die meisten hersteller, aber da kommts dann auf jeden cent an und da wird dann gerne mal am filter und allen anderen ecken und enden gespaart...

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 3. November 2006 um 15:51
    • #5

    Irgendwie ist das hier das falsche Brett, oder? :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 3. November 2006 um 16:05
    • #6

    Ich verschiebs nachher nach Selbstbautechnik.

  • heiko r.
    Beiträge
    36
    • 3. November 2006 um 17:11
    • #7
    Zitat von "test"

    kauf dir einen guten dimmer, wie z. b. arena, ma und konsorten, oder einen sinuswellendimmer. ich hatte mit den arens noch nie ein brummen. mit sicherheit ist da eine botex gurke am werke
    > wer billig kauft, kauft zweimal
    :D

    Ja da hast du sicher recht - aber zählen die 12 kanäligen mit jeweils 20A Dimmer von LITE PUTER auch zu der Kategorie "Gurke" ???? :D

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 3. November 2006 um 18:10
    • #8

    Nabend,

    Kaufen kann jeder! :D

    Selberbauen nicht! Macht deswegen mehr Spaß :D
    ist nur leider wesentlich gefährliger. (Gleichspannung nicht gleich Wechselspannung)!!!!

    Mann nehme Nen uC, Mosfet, Brückengleichrichter, Kondensator, Drossel, und noch paar Bauelemente, Bisschen Fantasie und Fachwissen.
    Die Gleichrichterschaltung würde ich ähnlich wie in einem Schaltnetzteil aufbauen.

    Den dimmer müsstest du in der Nähe der Scheinwerfer unterbringen, damit du keine Störwellen aussendest, oder du musst mit Diode und zusätzlichen Kondensatoren gätten.
    Nichts unterdimmensionieren. und ausreichend Sicherheitsabstand (Explosionsgefahr :twisted: ) einhalten.


    Die Dimmerschaltung an sich sollte nicht sehr aufwendig seien!

    PS: hab aber selbst noch keine Mosfet-Gleichstromdimmer für PARs gebastelt.

    LJbigFISH

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 3. November 2006 um 18:25
    • #9

    Man könnte doch den Gleichrichter graffel Backstage unterbringen und dann jeden PAR/jede Bar mit µC&Powerfets + DMX-m+w ausrüsten und mit Gleichstrom versorgen. Die PWM Dimmer sollten sich ja relativ klein bauen lassen.

    vielleicht sogar dimmen over TCP/IP?

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • GETEC
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    695
    • 3. November 2006 um 18:45
    • #10
    Zitat von "Heiko R."

    Ja da hast du sicher recht - aber zählen die 12 kanäligen mit jeweils 20A Dimmer von LITE PUTER auch zu der Kategorie "Gurke" ???? :D

    wir haben ne menge davon und fahren seit jahre problemlos auch touralltag, nur bedienung ist dämlich..

    lg
    getec

  • heiko r.
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    36
    • 3. November 2006 um 19:06
    • #11
    Zitat

    wir haben ne menge davon und fahren seit jahre problemlos auch touralltag, nur bedienung ist dämlich..

    lg
    getec

    Hm dann müsst ihr aba was anders machen wie wir - wir schließen die dinger immer über einen 63er an der Bühnen UV an. Ja und unsere Endstufenracks über nen 16er oder 32er (kommt ganz drauf an) ebenfalls über die Bühnen UV. Über die Endstufenverteilung ist auch das FOH Pult usw. angeschlossen. Wo könnte jetzt das Problem liegen??

    Mfg. Heiko

    PS: Das mit der Bedienung stimmt echt - habe ma fast eine halbe stunde gebraucht bis ich die richtige Startadresse drin hatte - jetzt haben wir in jeden unserer Dimmerracks die Bedienungsanleitung dazu :D

  • TomyN
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    • 3. November 2006 um 20:53
    • #12

    Hi,

    mei a Bindlicher.... kann des sa, dasd mehr aus Ramsadal bist?

    Ich würde das Problem mehr auf der Tonseite suchen. Unsymetrische Verkabelungen etc.

    Domie (aus Bareid)

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Mister.Lange
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    • 3. November 2006 um 21:26
    • #13

    Habt Ihr schon mal einegetrennte Stromverteilung für das Lichtpult gezogen?

  • TomyN
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    • 3. November 2006 um 21:27
    • #14

    Oder nen Groundlift in die DMX Leitung?

    Tomy

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  • heiko r.
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    • 4. November 2006 um 10:05
    • #15
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    mei a Bindlicher.... kann des sa, dasd mehr aus Ramsadal bist?

    Domie (aus Bareid)

    Hehe ne ich komm net aus Ramsadohl - aber ich weis genau wen du meinst : Dieter L. gelle :D

    Gruß Heiko

  • heiko r.
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    36
    • 4. November 2006 um 10:23
    • #16
    Zitat von "Mister.Lange"

    Habt Ihr schon mal einegetrennte Stromverteilung für das Lichtpult gezogen?

    Ne is ja auch weng schwierig weil man hat in der Regel nur eine Bühnen UV hat - und ich denk auch nicht dass das so viel bringt weil die Pulte störn ja meiner meinung nach nicht sondern nur die Dimmer denk ich mal. Unsere DMX Pulte hängen immer auf der Verteilung vom FOH Pult.
    Aber ich könnte ja mal Probiern sie auf ne andere Phase zu legen.

  • fietje
    Beiträge
    134
    • 5. November 2006 um 14:42
    • #17

    Hi,

    die Pulte stören generell nicht, aber womit ist das Lichtpult denn per Kabel verbunden ;) Störungen gehen gerne auch mal durchs Kabel von einem Gerät zum Anderen.

    Probier mal Kabel raus und Kabel rein ob die Störungen dann weg sind wenn die Kabelverbindung unterbrochen ist.

    Gruß
    Fietje

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