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Solton Craaft system

  • cschadl
  • 9. Dezember 2006 um 22:32
  • cschadl
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    23
    • 9. Dezember 2006 um 22:32
    • #1

    Hallo PA-Fans!

    Ich benötige für meine Band eine Pa für Indoor Veranstaltungen bis zu 300 Personen.

    Nun bekam ich ein Angebot von einem Bekannten:
    1x QSC 800 (für Topteile)
    1x QSC 1300 oder DAP Paladium 1600 (für Subs)
    1x Aktiv Weiche
    1x Enhancer
    2x 8HE Road-Racks
    2x SOLTON CRAAFT Topteile (12"/1")
    2x SOLTON CRAAFThorn -subs (15")

    Der Preis 900 Euro.
    Ich finde die Anlage eigentlich sehr gut und wir haben auch veranstaltungen mit bis zu 500 Pers damit durchgezogen (Hab noch 2x Bandbass TA18er)

    Der Nachteil ist, sie ist aus den Frühen 90er - Das heißt schwere Holzkonstruktionen.

    Kennt von euch jemand dieses System (siehe Bilder).

    Sollte ich lieber noch Geld sparen und mir ein neues system anschaffen?

    Hat sich in den letzten 15 Jahren soviel auf diesem Sektor getan, dass es eigentlich blöd wäre dieses System zu kaufen?

  • heelium
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    1.089
    • 10. Dezember 2006 um 01:45
    • #2

    Hallo,

    ich selber kenne das System nicht mehr, war wohl vor meiner Zeit :) !

    Aber ein so altes System würde ich nicht mehr kaufen, da sich vor allem hinsichtlich Gewicht, Größe und Leistung in den letzten Jahren einiges getan hat.

    Außerdem ist es oft schwierig für so alte Komponenten Ersatzteile zu finden, wenn was hinüber ist!

    Ich weiß, der Preis incl. Amping etc. ist natürlich schon verlockend! Aber auch die QSC Amps in dem Angebot sind wohl auch nicht mehr die neuesten!

    Was würdest Du den für ein kleineres, leichteres System ausgeben wollen bzw. können, damit Du die 300 Leute gut beschallen kannst?

    Gute Nacht!

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • Eric
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    1
    • 10. Dezember 2006 um 11:10
    • #3

    ich geb dir ein tipp: Investiere einmal und dann richtig! Das Angebot ist echt verlockend, die frage ist wie mit dem material umgegangen worden ist wo es lagerte usw... das sind alles faktoren die die Lebensdauer beeinflussen. Entweder neu kaufen oder wenn es Low Budget sein soll, bewährtes selber bauen...
    Im Low Budget bereich empfehle ich dir im Amp bereich die R Serie von RAM Audio ;)

  • DerNub
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    1
    • 10. Dezember 2006 um 17:42
    • #4

    Moin Moin

    Vorweg ich kenne das System nicht (leider findet man bzw. ich im
    Netz auch nicht so wirklich was).

    Aber Ansich sieht das doch nach einer recht schönen (kleinen) Rock-PA
    aus. Wenn das System halbwegs ordentlich gepflegt/gewartet wurde
    ne gute Investition.

    Klar die Amps sind sack schwer und ich würd sie nicht wollen, aber
    bei den Boxen - multiplex ist in den letzten 10 Jahren auch nicht
    leichter geworden :wink:
    Falls einem die Sache wirklich viel zu schwer sein sollte, kann man
    ja auf Neo umbestücken (vorher natürlich noch mal Hornresp o.ä.
    nutzen) .

    Fazit:
    Irgendwas neues zu kaufen wird WESENTLICH teurer und nicht so viel
    leichter (abgesehen von den USA) ... also ich würde dir prinzipiell
    dazu raten (natürlich entscheidet letzendlich der Höreindruck)

    grüße

    Max

  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 11. Dezember 2006 um 01:16
    • #5

    Naja erhalten ist es nicht so gut! (rein vom Gehäuse her braucht es eine neue Lackierung)
    Aber ich selbst hab -als Aushilfselektroniker für meinen Bekannten- die Stecker, die Speaker (die Subs haben vor 3 Monaten 2x Mckenzie MKC15-500BS bekommen) und die passiven Frequenzweichen erneuert bzw. verlötet.

    Das System lässt sich aktiv oder passiv schalten.

    Und Ja die QSCs sind furchtbar schwer (beide amps im Rack wiegen mehr als eine PA-Seite) ;)

    Mittlerweile hat mein Bekannter mir noch ein Alternativangebot gegeben:

    *Die PA
    *Lichtanlage (2x Stativ K&M, 2x Traverse K&M, 8x Par 56, 3x Effekt-Scheinwerfer, inkl 8 Kanal Lichtmischer und Kabeln)
    *Mischpult (kein Behringer, weiss aber nicht genau welche Marke) 24-4-2, inkl. Multicore SSSNAKE MC246 (30m, 24in6out)

    Das ganze um 1.400 Euro.

    Hab bereits ein Behringer DDX3216 mit dem ich sehr zufrieden bin, aber ein Backuppult kann man immer brauchen, oder?

    Ich danke euch für Euro Vorschläge bzw. Meinungen, die mir ein wenig bei der Entscheidung helfen könnten.

  • outliner
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    3.031
    • 13. Dezember 2006 um 14:55
    • #6

    obwohl ich so altes zeugs mag:für drin ist das nix,bei kurzem hörabstand stell ich mir das top unangenehm vor und den bass generell überlastet.
    ausserdem isses zu teuer.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • mucker
    Beiträge
    401
    • 13. Dezember 2006 um 15:57
    • #7

    Hi!

    Ich bin der Meinung, daß es wesentlich besser klingen wird und druckvoller sein wird als manch eine "China-Billig-Reiswarmhalteplatte"-PA :wink:

    und wenn Du schon damit ca. 500 Pax damit beschallt hast, die Anlage kennst, scheinbar zufrieden warst/bist und für € 1400,-- noch ein Pult und Licht dazubekommst, würde ich zuschlagen.(Kabelgedöns auch dabei? denn das geht ins Geld)

    Und ist doch egal ob das Amprack "Sackschwer" ist! (Ist ja eine Band, mehrere Leute die anpacken können) und das Rack kann man(wenn nicht schon geschehen) mit Räder(Bluewheels) ausstatten!(Unser Rack wiegt ca. 80-85 Kilo, das wird ausm Hänger gehoben(2 Mann)und auf die Räder gestellt und reingerollt)

    Verkaufen (Ebay oder eine Anfängerband damit glücklich machen) kann mann es immer noch.

    PS; Seid Ihr eine "Anfängerband" oder geht ihr schon ins Semi-Professionelle? Welche Musikrichtung?

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 13. Dezember 2006 um 17:54
    • #8

    Ja ich hab die PA schon mehrfach bei Veranstaltungen benutzt bzw. gehört.
    Die Klang-Qualität und das Leistungsvermögen find ich super.
    Meine Band spielt eine Folk, Hardrock, Metal Mischung - also müssen sowohl akustische Instrumente (Dudelsack, A-Gitarre, ev. Geige, usw.) als auch heftig verzerrte Gitarren und growlende Bässe übertragen werden.

    Für kleine Veranstaltungen habe ich bisher 2x T.Box PA302 und 2x T.Box TA18 (bitte nicht lachen, der Bandpass-Sub ist IMHO spitze) und bei ähnlichen Watt Leistungen ist die Ausbeute bei der Craaft - Anlage ungleich höher.

    Die Anlage plus die 2x TA18 habe ich bei einer Veranstaltung im Freien für 500 Personen verwendet und dabei war das schon ganz okay! (insgesamt 3400 Watt)

    outliner: Warum glaubst du, dass diese Anlage nichts für drinnen ist. Kennst du solche Konstruktionen? WEisst du wofür diese Turbinen form gut ist? Für was würdest du solche Anlagen verwenden? Ich hab zwar schon einige Veranstaltungen duchgezogen (die auch nicht schlecht waren) aber bin trotzdem praktisch ein Noob.

    Bin für weitere Antworten und Informationen dankbar

    mfg

    CS

  • apollo-soundsystems
    Beiträge
    228
    • 13. Dezember 2006 um 18:02
    • #9

    cschadl,

    naja, dieses alte Hornkonstrukt trägt für indoor zu weit. Personen die recht na an den Boxen stehen, dürften das nicht so amüsant finden wenn ihnen das MT-Horn direkt in die Ohren bläst und der Abstand einfach zu gering ist, das hört sich grauselig an.. Wenn die Locations größer sind ist das wieder was anderes. Ich hatte mal ein ähnliches Craaft System gehört, verzerrungsarm sind die keine Frage, aber der Sound empfand ich als recht hart und zu knallig.

    http://www.apollo-soundshop.de

  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 14. Dezember 2006 um 13:24
    • #10

    Mein Bekannter ist nun nochmal drastisch mit dem Preis runder: Also derzeitiges Angebot 700Euro für die PA (ein anderer hat Ihm schon fast 1000 Euro geboten für die Anlage) mit der zusatzvereinbarung, dass er sie sich wenn nötig auch ausleihen kann. -> Ich glaub er weiss, dass er Sie in gute Hände geben würde ;)

    Das bedeutet alles zusammen um 1200 Euro?!? - Ich glaube das ich kaum nein sagen kann....

    Würde aber trotzdem von euch noch gerne ein paar Tips bzw. Tricks erfahren - z.B. Wie kann ich die Hornkonstruktion zähmen?!? (Habe nen Behringer DSP8000 Digital EQ, einen DBX enhancer, eine 2wege aktiv-weiche, und natürlich mein Mischpult zur Verfügung)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 14. Dezember 2006 um 14:07
    • #11

    also bei 700 € kann man anfürsich nicht wirklich was falsch machen.
    dafür kriegt man neu gar nichts taugliches und gebraucht auch nichts aktuelles.
    wenn ihr das material kennt und damit zufrieden seid würd ichs kaufen.

  • deep-house
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    3
    • 14. Dezember 2006 um 15:32
    • #12

    nur an der Aufstellung (wie im Bild oben gezeigt) würde ich arbeiten. So ist das nichts, vorn direkt in die Ohren und hinten nichts zu verstehen.

    Gruß UweS.

  • outliner
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    3
    Beiträge
    3.031
    • 14. Dezember 2006 um 18:54
    • #13
    Zitat von "Apollo-Soundsystems"

    dieses alte Hornkonstrukt trägt für indoor zu weit. Personen die recht na an den Boxen stehen, dürften das nicht so amüsant finden wenn ihnen das MT-Horn direkt in die Ohren bläst und der Abstand einfach zu gering ist, das hört sich grauselig an.. Wenn die Locations größer sind ist das wieder was anderes.

    so ist es.
    für den neuen preis könnte man allerdings mit diesem makel leben.
    die "turbine" im trichter sorgt für lineareren freqenzgang und minimiert auslöschungen.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • mucker
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    401
    • 14. Dezember 2006 um 20:14
    • #14

    KAUFENNNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!!! :D Nicht überlegen!!!

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 15. Dezember 2006 um 09:32
    • #15

    Hi cschadl, :D


    lass es sein, und gib mir die Nummer des Besitzers.

    Solche 12"-Mittenhörner such ich schon lange ....

    Mike Severloh.

  • cschadl
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    23
    • 15. Dezember 2006 um 11:37
    • #16

    Hab schon zugesagt Sorry

    Hab gerade beim Rumstöbern folgendes Bild gefunden

    Ist genau das selbe System nur High/Mid/bass in einem gehäuse!

    Frag mich nur ob das System wegen seiner geringen Belastbarkeit (High 100W/rms, Mid 300w/rms, Sub 500w/rms) probleme durch überdimensioniertes Amping bekommen kann (bei 3 Wege aktiv System stehen für Subs 1300W, für Mid 800W, für High 500W zur verfügung - bei 2 Wege (High/Mid passiv Weiche) stehen für Subs 1300 und für Mid/high 1000W zur Verfügung).


    mfg

    CS

  • mucker
    Beiträge
    401
    • 15. Dezember 2006 um 11:57
    • #17

    Besser ein "zu dicker " Amp als ein unterdimensionierte!(Clipping ist tödlich für den Speakern) jedoch mit "Gefühl" an der Lautstärke gehen, davon gehe ich ja aus.

    Unsere Anlage ist wiefolgt dimensioniert/Konfiguriert;

    Pro seite 2x15" EV Bässe je 400 W RMS - wird angesteuert mit ne Crest CC 4000 = 2 x 1350 W an 4 Ohm

    und 2 Tops pro Seite ; 12/1 je 300 W RMS - angesteuert mit ne CC 2800 = 2 x 965 W an 4 Ohm.

    allerdings mit einem Controller von EV speziell für dieses System (EV-ECS was es schon lange nicht mehr gibt)

    Du siehst, das es reichlich überdimensioniert ist.

    Schön, daß Du "zugeschlagen" hast ich wünsche Dir/Euch viel Spaß damit.

    PS: Günstig wäre, wenn die Topteile über die Köpfe der Leute abstrahlen würden, so wie es hier mal angedeutet wurde? (Könnte man das nicht mit Boxenflanschen und Distanztangen verwirklicht werden?

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 18. Dezember 2006 um 12:14
    • #18

    Danke für alle Antworten - Ihr habt mir sehr geholfen.

    Eine weitere Frage hätte ich noch (oder sollte ich besser einen neuen Thread dafür eröffnen?!?):

    Wenn ich nun die 2-weg Topteile nicht über die passive Weiche sondern aktiv ansteuern will, wie geht man GENAU an die Sache heran? Meist habe ich sowas übers gehör eingestellt. Aber wie macht man das Professionell?
    Ich habe einen Analyzer, ein Messmikrofon, einen Computer mit prof. Soundkarte und eigentlich jede art von High- Lowpass, High- Lowcut, Filter (per mischpult - bis zu 16 Ausgänge) und auch eine aktive Frequenzweiche zur verfügung. Grundlegende Kenntnisse der Akustik habe ich auch, nur auf was ich achten muss und wie man soetwas schritt für schritt - und mit möglichst guten Klangergebnis hinbekommt weiss ich leider nicht.

    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen

    mfg

    CS

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