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High End Beschallung

  • Michel
  • 3. März 2007 um 20:08
  • guessi
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    • 5. März 2007 um 00:24
    • #21
    Zitat

    Und alle Fehler des Tonstudios werden offenbar

    Das könnte das größte Problem werden, da eine hochwertige Wiedergabeeinrichtung inkl. (wie angedeutet) Akustikmaßnahmen bei einer modernen Produktion durchaus für klangliche "Offenbarungen" sorgen kann :)

    Die Beschallung der meisten Seminare bei der Tonmeistertagung erfolgt im Übrigen auch mit Lautsprechern aus Geithain.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 5. März 2007 um 01:57
    • #22

    An die Geithainer hatte ich beim Durchlesen des Threads auch schon gedacht. Ein dezentrales Beschallungskonzept mit einer entsprechenden Anzahl RL904 dürfte für ein durchaus edles Hörerlebnis sorgen. Allerdings fehlt dann definitiv noch was fürs wohlige "untenrum". Da geht meine Vorstellung eher in Richtung d&B B2 denn in Richtung SB218.
    Auch bei moderatem Pegel ist eine B2 eine angenehme Sache...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tufkamar
    Gast
    • 5. März 2007 um 08:17
    • #23

    das High-Endigste, was ich mal in dem Bereich erlebt habe (wobei das 'ne Live-Geschichte war): B&W Nautilus 801

    War 'ne Promo-Aktion von Stockfisch-Records und B&W

    http://www.stockfisch-records.de/stckfish/sf_start.html

  • Mechwerkandi
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    • 5. März 2007 um 08:45
    • #24
    Zitat von "Michel"


    Es geht um die bestmögliche Präsentation einer CD bei moderaten Pegeln. Das Ganze für wenige, aber kritische Zuhörer.

    Zitat von "wiesel"


    Meyersound 2 UPAs & 2 700HP Bässe

    Allein das ist schon ein Widerspruch in sich.
    Die Meyer-Batches können das nicht, schon gar nicht leise.
    IMHO das meistüberschätzte System der Welt.

    Sprich mit dem nächstgelegenen B&O Stützpunkthändler.
    Die haben üblicherweise für solche Fälle einen Verleih, der auch den Service übernimmt.
    Das langt dann auch für die kritischsten Ohren.

  • test
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    • 5. März 2007 um 11:20
    • #25

    was bis jetzt völlig vergessen wurde: es muß ein wirklich fähiger tonmann her. ich rede jetzt von einem ala achim hut oder so. was nützen die besten boxen, wenn der 'fahrer' nciht optimal ist. die sind für solch kleine jobs auch bezahlbar.
    ansonsten nimm eine hochwertige pa (meyer, eaw, coda ;) ) und fahre sie auf max 40-50%. dann klingen die auch gut und entspannt.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • soundworx
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    • 5. März 2007 um 11:24
    • #26

    Mein erster Gedanke bei so einer Anforderung wären Studiomonitore aus der "Höllenklasse" wie z.B. Genelec 1036A mit ein paar 7073A drunter oder Klein & Hummel O500C mit O900 drunter.

    Klingel doch mal Audio Export bzw. K+H an, ob die Dir sowas aus dem Demo Stock leihweise überlassen.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • christian jentschke
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    • 5. März 2007 um 11:26
    • #27

    Auch mir sind bei dieser Aufgabenstellung spontan die Nautilus in den Sinn gekommen. Machen allein schon optisch eine Menge her und sind in dem erwünschtem Pegelbereich jeder PA überlegen in Bezug auf Grundrauschen, Stereoabbildung, Dynamik etc.

    test: Mir ist nicht so ganz klar, was ein FoH-Mann wie Achim Hut bei der VA machen soll, außer auf Play zu drücken. Wenn überhaupt wäre das eher ein Fall für einen Sys-OP, der das System ggf. vorher einmisst und noch viel wichtiger, eine sinnvolle Position im Raum dafür festlegt.

  • Michel
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    • 5. März 2007 um 12:08
    • #28

    Danke für die rege Beteiligung.

    Wulfson schrieb:

    Zitat

    ich werfe mal monitore aus geithain in die runde...rl903k oder 901k

    Ich hatte 901K von Anfang an mit auf meiner Rechnung. Siehe Eingangspost. Unter Variante 1.

    Der Vorteil der Gethains ist: Die Platte wird darauf gemischt und der Produzent ist bei der Präsentation anwesend. Mit den 901 gibt es somit keine Chance für Ausreden :D

    Deswegen komme ich auch immer mehr von dem Gedanken ab ein Hifiladen zu involvieren. Das hätte zwar einen stark erhöhten Posing-Faktor, aber das Ergebnis würde sich weitgehend meiner Kontrolle entziehen. Natürlich würde die Umfrage in einem anderen Forum ganz anderes ausgehen. Egal.

    Es verdichtet sich also auf:
    1) Gethain + Sub / K&H o500+ Sub
    2) eine anerkannt gute KleinPa

    Die Raumakustik hab ich übrigens durchaus auch schon Bedacht. Es kann kaum Ideal werden, aber ein paar Möglichkeiten sehe ich schon. (Stellwände , Deko, etc)

    Lorien schrieb

    Zitat

    ...die Dynamik eines wirklich "großen" Systems hört man auch bei moderaten Pegeln

    Berechtigter Einwand. Danke.

    Mechwerkandi schrieb:

    Zitat

    Sprich mit dem nächstgelegenen B&O Stützpunkthändler.
    Die haben üblicherweise für solche Fälle einen Verleih, der auch den Service übernimmt.
    Das langt dann auch für die kritischsten Ohren.

    Ich kenne von B&O eigentlich nur diese Orgelpfeifen LS. keine Ahnung wie die heißen. Und die finde ich ehrlich gesagt enttäuschend und dann auch irgendwie äh, zu klein.

    Spannend übrigens wie sehr die Meinungen doch auseinandergehen.

    Danke und Gruß,

    Michel

  • HippeliPA
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    • 5. März 2007 um 12:14
    • #29
    Zitat von "Michel"

    Im etwas weiteren Sinne: Rock der härteren Gangart

    Da es um harte Musik geht, fände ich ein richtiges Männersystem, was optisch etwas agressiver rüberkommt stilecht.

    High-Endlösungen alla Nautilus sind zwar durchaus hochwertig, doch passen alleine optisch nicht wirklich zu Hardrock. Mich würde ein System was alleine optisch schon nach härterer Gangart aussieht und gleichzeitig noch gut klingt am meisten beeindrucken.

    Die I-Pod Lösung finde ich einerseits sehr interessant, doch ich weis nicht ob die akustische Isolation der Höhrer untereinander dem Sinn eines Events näher kommt.

    Deshalb mein Vote immer noch für Funktion-One. Wenns schwirigkeiten gibt das Material zu besorgen kann ich helfen. Zugegeben gibs in Deutschland kaum Anwender, doch das Europäische Netzwerk funktioniert hervorragend. Und man muss ja nicht gleich sowas machen:


    no virtual - no line - no EQs

  • Seven
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    • 5. März 2007 um 13:05
    • #30

    Ich würde generell in Frage stellen, ob hochwertige Studiomonitore der richtige Ansatz sind. Das kann ja eben auch hinten losgehen. Studiomonitore sind ja bekanntlich dafür gebaut Fehler im Mix schonungslos zu offenbaren, wenn nun besagte Produktion eben ein bis x Defizite hat würden die ja auch offengelegt werden.

    Ich würde irgendwie was großes an Sub verstecken um den gewaltigen optischen Eindruck zu verstecken und mit kleineren dezenten sehr gut auflösenden PA Tops arbeiten. Hängt aber auch davon ab, wieviel Lautstärke erreicht werden soll, aber ich gehe mal nicht von "grobe Kelle" aus. Also MTD 108 + passender Sub oder eben ein wenig größer. Alternativ auch UPA oder was aus Backnang. Das wäre mein Ansatz und dann eben das ganze "schön" machen und ruhig auch auf den linearen Höreindruck verzichten. Ich denke das Ganze soll doch eher beeindrucken.

    my 2 cents

  • HippeliPA
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    • 5. März 2007 um 13:22
    • #31

    Kleine, dezente Tops haben meistens das Problem, das Sie beim Sound der großen 3-Wege-Tops nicht mehr mithalten. Irgendwas fehlt immer. Deswegen bin ich der Meinung das man bei einer kompromisslos guten Beschallung an ein großes System nicht vorbeikommt. Man muss es ja nicht ausfahren.

    Wichtig dabei ist allerdings das man nur hochwertigste Endstufen und Controller einsetzt. Sonst hat man bei großen Holz schnell Probleme mit zu hohen Grundrauschen resultierend aus dem hohen Wirkungsgrad.

    no virtual - no line - no EQs

  • Christian Engel
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    • 5. März 2007 um 13:49
    • #32

    Da die Präsentation in - so nehme ich an - eher stilvollerem Ambiente stattfinden wird denke ich, dass Großeschallungskisten schon aus Gründen der Ästhetik ausfallen dürften...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tonholg
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    • 5. März 2007 um 13:56
    • #33
    Zitat

    Ich denke das Ganze soll doch eher beeindrucken.

    genau. daher fallen studiomonitore aus. die beeindrucken einen "laien" ja nicht.
    eine wirklich authentische mittenauflösung bzw. maximale linearität ist hier fehl am platz.
    da es sich um eine cd-präsentation handelt, wäre doch ein satter hifi sound mit geschönten höhen und bässen eher angezeigt.

    gruss

    holger

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 5. März 2007 um 14:01
    • #34

    Am beeindruckendsten ist eine hochwertige Beschallung, wenn man nicht sieht, wie sie erzeugt wird 8)
    Die Gäste sollen sich doch auf die Musik konzentrieren können und nicht die ganze Zeit auf große schwarze, blaue, (braune :D ) oder was weiß ich für Kisten starren.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • bemi
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    • 5. März 2007 um 14:32
    • #35

    Hi,


    ich wuerde fuer diese Aufgabe vermutlich KS T4 + T4W verwenden ... IMO der beste Kompromiss aus Hifi und PA.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Pfälzer
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    • 5. März 2007 um 16:48
    • #36

    Um das Durcheinander komplett zu machen werfe ich jetzt mal Martin Logan in den Raum.

    Um es kurz zu machen, ich habe bei moderaten Lautstärken noch nie einen Lautsprecher gehört der besser klang. Vor allem im Hochtonbereich.

    Gruß Wolf

  • ukw
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    • 5. März 2007 um 17:00
    • #37
    Zitat von "Christian Jentschke"

    Auch mir sind bei dieser Aufgabenstellung spontan die Nautilus in den Sinn gekommen. Machen allein schon optisch eine Menge her und sind in dem erwünschtem Pegelbereich jeder PA überlegen in Bezug auf Grundrauschen, Stereoabbildung, Dynamik etc.

    B&W Nautilus ist kein guter Lautsprecher, tut mir leid. Ihr seid auf einen Marketing Gag reingefallen.
    Wozu ist der "Superhochtöner" - dieses kleine schwarze Fischauge :roll:

    Ein hörbares Grundrauschen hat man bei einer halbwegs tauglichen PA nicht. Zumindest nicht bei dem geforderten Pegel für die 50 People.
    Aus gestalterischen Gründen / Ambiente würde ich auf ein optisch beeindruckendes Stack verzichten. Benötigt wird es ebenfalls nicht.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • schurik
    Gast
    • 5. März 2007 um 18:08
    • #38

    ich würde auf gar keinen fall studiomonitore nehmen, auch wenn es "nicht laut" sein soll (wie oft haben wir das schon von veranstaltern gehört), gerade wenn es eine hochwertige anlage ist macht es doch spass und passiert unwillkürlich dass der pegel beim hören immer weiter steigt.

    und mit einer normalen near/midfield abhöre von der stange hast du bei 50 zuhörern pegelmässig keine chance (dafür sind sie ja auch nicht konzipiert).

    mein vorschlag, aus eigener erfahrung:

    4x föön clia pro seite, sieht dezent aus, klanglich für mich mit das beste was es im pa bereich gibt, unglaublich gutes stereobild (ich habe es selten erlebt dass monosignale dermassen fest in die mitte genagelt sind).
    als sub irgendwas gutes, natürlich, mit möglichst sauberem verhalten zwischen 80 und 120 hz, da ist die clia naturgemäss schwach, mein vorschlag wäre eaw sb850. wenn es grösser sein darf und ein bischen erfahrung beim einmessen vorhanden ist kommt der föön e24 auch sehr gut.

  • christian jentschke
    Beiträge
    78
    • 5. März 2007 um 18:25
    • #39
    Zitat

    B&W Nautilus ist kein guter Lautsprecher, tut mir leid. Ihr seid auf einen Marketing Gag reingefallen.


    so ein gemeiner Betrug, was fällt B&W ein, mich so hinters Licht zu führen? :D
    Anyway, über Geschmack ließ sich noch nie streiten...

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 5. März 2007 um 18:34
    • #40
    Zitat von "Christian Jentschke"


    so ein gemeiner Betrug, was fällt B&W ein, mich so hinters Licht zu führen? :D
    Anyway, über Geschmack ließ sich noch nie streiten...

    Das ist keine Glaubens- oder Geschmacksfrage.
    Mach eine Messung von Amplitudenfrequenzgang auf Achse, unter 30° und 45 oder 60° . Dann entspann Dich, lehn Dich zurück und schau Dir diese Schriebe an. Die Interpretation sollte wissenschaftlich erfolgen. :wink:

    Es geht auch einfacher. Ein kurzer Hörvergleich mit K+H O300 oder O500 bzw den Geithains reicht völlig.
    Wenn Du die B&W dann doch lieber magst - bitte. Es ist Dein Geschmack. Kein Grund so etwas im oben genannten Zusammenhang zu empfehlen.
    Man könnte die Nautilus Schnecken als Dekoration aufstellen... 8)

    ... for a few dB's more . . .

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