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Echo von letzter Silbe

  • rudz
  • 8. April 2007 um 09:28
  • rudz
    Beiträge
    14
    • 8. April 2007 um 09:28
    • #1

    Hallo Cracks,

    würde Euch gerne um Tips aus aus der Praxisecke bitten:

    Wir möchten bestimmte, letzte Silben per Echo wiederholen lassen. Oft gehört auch bei Laith al Deen - wisst Ihr welches Effektgerät dieser verwendet? Wie bewerkstelligt der Mischer das life im echten Leben, und mit welchen Geräten am besten (Standard-Multieffekt, Delays..?)?

    Zwei Möglichkeiten fallen mir hier ein (Effektgerät wird bei diesen dediziert nur für den einen Gesangskanal verwendet):
    1. Effektkanalzug "schnell" hochziehen
    2. Effektgerät rechtzeitig zuschalten, bypass raus

    Vielen Dank & Gruß
    Rudz

    Psycho-Rudz
    -skeech.de-

  • tonzwerg
    Profi
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    1.068
    • 8. April 2007 um 09:38
    • #2

    du kannst den effektreturn mit dem vocal-signal "ducken", d.h. er geht erst dann auf, wenn die letzte silbe gesungen ist. das delay sollte dann, weils ja später kommt, zu hören sein.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 8. April 2007 um 13:53
    • #3

    Ich mache sowas in der Regel, in dem ich einfach den Effekt-Send während der entsprechenden Stelle, die das Echo bekommen soll, hoch ziehe (und anschließend schnell wieder zurück ziehe!).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • karel noon
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    1
    • 8. April 2007 um 14:24
    • #4

    die zwei einfachsten möglichkeiten sind:

    A: aufziehen des FX-Send beim entsprechendem akustischen ereigniss

    B: aufziehen des FX returns wenn das echo da sein soll.

    A hat den vorteil das man es genauer einsetzen kann, aber den nachteil das man handeln muß bevor die silbe gesungen wurde, setzt also voraus das ich weiß wann ich das machen möchte.

    B hat den vorteil das ich auch bei fremden stücken (die einem ja schon mal unterkommen) auch nachträglich reagieren kann.

    technische lösungen wie ducker oder so halte ich für etwas zu unflexibel, aber vielleicht nicht vermeidbar (z.b. wenn kein extra techniker da ist und die band es von der bühne macht).

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • dasich
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    960
    • 8. April 2007 um 18:08
    • #5

    Ich denke nur Mediennutte´s Variante A kommt in Frage.

    Und dann entweder über den Auxsend:
    Nachteil, drehregler, kann schnell mal zu laut oder leise sein.

    Noble Lösung: Mikro splitten und den zweiten Kanal nur für FX send nutzen.

    und dann über den Kanalmute arbeiten.

    bei der Variante über den FX Return, ist es ja nach Tempo vom Text und des Dlyund Feedback, möglich das noch Textzeilen kommen, die nicht erwünscht waren.

    Es grüßt der Stephan

  • bemi
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    1.755
    • 8. April 2007 um 22:38
    • #6

    Mute ist hoerbar.


    Ich mache nichts anderes als den FX-Return passend hochzuziehen (und eigentlich machen das alle so, mit denen ich bisher gearbeitet habe).


    Dass das Delay passen muss brauche ich nicht extra zu erwaehnen, hoffentlich ;)

    Ach ja: wenn man es uebertreibt wirds langweilig.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wora
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    11
    • 9. April 2007 um 03:01
    • #7

    ich arbeite je nach song und anforderungen mit beiden methoden, also entweder den send oder den return auf und zuziehen, manchmal auch beides zusammen...
    aber das macht wohl jeder am besten so, wie er es für sinnvoll hält.

    wichtig bei großen veranstaltungen:
    da steht das pult so weit von der PA weg, das man durch die laufzeit des schalles die entsprechende stelle erst hört, wenn sie schon gesungen wurde... und dann ist es natürlich zu spät zum aufziehen ;)
    in dem fall ist es dann sinnvoll mit dem kopfhörer zu arbeiten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    9.103
    • 9. April 2007 um 09:03
    • #8

    willkommen im Forum :wink:

    Zitat von "Rudz"

    Wir möchten bestimmte, letzte Silben per Echo wiederholen lassen. Oft gehört auch bei Laith al Deen - wisst Ihr welches Effektgerät


    benutze dazu ein TC 2290.

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • rudz
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    14
    • 9. April 2007 um 12:36
    • #9

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten - hochinteressant. Bin aber mit dem Ducken etwas überfordert:

    Ich habe hier dazu die folgende "Definition" gefunden:

    Ein Ducker ist ein Gate mit einem invertierten SC Eingang...

    Gate:
    Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.
    Kein Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um die Gain-Reduction ab.

    Ducker:
    Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um sie Gain-reduction ab.
    Kein Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.

    Demnach geht es mit meinem dbx166 (und TC M300) nicht, sondern ich brauche einen echten Ducker. Könnt Ihr mir da was empfehlen? Komischerweise finde ich aber in Doku des Alesis 3630 eine Anleitung zur Verwendung als Ducker. Demnach würde ich das so zusammenzwirbeln:

    1. Der SideChain des Duckers wird durch den Direct-Out des Gesangskanals zum Steuern des zu duckenden Effektskanals (Delay) verwendet, damit er bei Stille das Gate öffnet. Kann ich davon ausgehen, dass ich den SC auch in den Gesangskanal "inserten" darf, da er das Signal nicht verändert?

    2. Über den "AUX"-Send des Gesangkanals geht der Gesang "IN" das Delaygerät (M300) und über "OUT" in den "IN" des Gates (Duckers) und über "OUT" in den "RETURN"-Kanalzug des Mischpults Alternativ ist es eventuell besser, nicht vom "M300" direkt "IN" den Ducker zu gehen, sondern den Ducker im Effektreturnkanalzug zu "INSERTEN".

    So, das war jetzt entweder komplett unverständlich oder viel zu detailliert, wahrscheinlich aber auch ziemlich fehlerhaft. Ich hoffe Ihr lest's und antwortet trotzdem.

    Danke und Gruß
    Rudz

    Psycho-Rudz
    -skeech.de-

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 9. April 2007 um 13:10
    • #10
    Zitat von "Rudz"

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten - hochinteressant. Bin aber mit dem Ducken etwas überfordert:

    Ich habe hier dazu die folgende "Definition" gefunden:

    Ein Ducker ist ein Gate mit einem invertierten SC Eingang...

    Gate:
    Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.
    Kein Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um die Gain-Reduction ab.

    Ducker:
    Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um sie Gain-reduction ab.
    Kein Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.

    Demnach geht es mit meinem dbx166 (und TC M300) nicht, sondern ich brauche einen echten Ducker. Könnt Ihr mir da was empfehlen? Komischerweise finde ich aber in Doku des Alesis 3630 eine Anleitung zur Verwendung als Ducker. Demnach würde ich das so zusammenzwirbeln:

    1. Der SideChain des Duckers wird durch den Direct-Out des Gesangskanals zum Steuern des zu duckenden Effektskanals (Delay) verwendet, damit er bei Stille das Gate öffnet. Kann ich davon ausgehen, dass ich den SC auch in den Gesangskanal "inserten" darf, da er das Signal nicht verändert?

    2. Über den "AUX"-Send des Gesangkanals geht der Gesang "IN" das Delaygerät (M300) und über "OUT" in den "IN" des Gates (Duckers) und über "OUT" in den "RETURN"-Kanalzug des Mischpults Alternativ ist es eventuell besser, nicht vom "M300" direkt "IN" den Ducker zu gehen, sondern den Ducker im Effektreturnkanalzug zu "INSERTEN".

    So, das war jetzt entweder komplett unverständlich oder viel zu detailliert, wahrscheinlich aber auch ziemlich fehlerhaft. Ich hoffe Ihr lest's und antwortet trotzdem.

    Danke und Gruß
    Rudz

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    Der Ducker hat nichts mit dem Effektgerät zu tun sondern ist eine technische Erleichterung, natürlich geht das mit einem M300 und dem entsprechenden Delay. Ich nutze aber viel lieber den Return für Alex,alex alex! Weil dann sicher das Signal schon am Effektgerät ansteht und es nicht ganz so krass auffällt wenn man mal daneben liegt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • rudz
    Beiträge
    14
    • 9. April 2007 um 13:54
    • #11

    Hallo Kracky,

    danke für die Antwort - aber ich bin zu blöd:

    Ich dachte der Compressor (dbx166), oder vielmehr der Ducker, übernimmt über das Signal am Sidechain die Kontrolle, ob das Gate zwischen IN/OUT des Compressors/Duckers schliesst oder offen ist, und damit, ob etwas aus dem Effektgerät (M300) über den Return-Kanalzug ausgegeben wird.

    Insofern hat meine Frage darauf abgezielt, ob der dbx166 das überhaupt leisten kann, wie es beispielsweise das Alesis-Teil zu tun scheint.

    Wír reden scheinbar anneinander vorbei, was sicher an meinem laienhaften Wissen liegt. Würde mich freuen, wenn Du Dein Posting mir Dummy anpassen würdest. Meinst Du z. Bsp. mit

    "Ich nutze aber viel lieber den Return für Alex,alex alex! ",

    dass Du das auch händig über den Returnkanalzug erledigst?

    Danke und Gruß
    Rudz

    Psycho-Rudz
    -skeech.de-

  • cookie
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    122
    • 9. April 2007 um 14:34
    • #12

    Hallo Rudz,

    folgende Verkabelung für deine Anwendung: Aux Send zum Input des Delays, Output des Delays zum Input des 166er, Output des 166ers zum FX-Return des Pultes (oder in den Input eines weiteren Hallgerätes). Direct Out oder Insert Send des Vox-Kanals zum Sidechain-Input des 166er. Beim Betrieb mit dem Insert Send solltest du nur beachten, dass, wenn dein Pult über einen getrennten Insert Send/Return verfügt, du nur den Send nimmst, da der Return den Signalfluß im Kanal unterbricht. Sollte dein Pult nur eine Stereoklinkenbuchse für den Insert (Send/Return) haben, dann mußt du ggf., je nach Beschaltung der Buchse Tip und Ring verbinden, da beim Einstecken eines Klinkensteckers ein Schaltkontakt den Signalfluß auftrennt.

  • rudz
    Beiträge
    14
    • 9. April 2007 um 14:51
    • #13

    Danke cookie,

    wunderbar detailliert - vor allem habe ich tatsächlich nur eine "Stereo" -Insertbuchse! Hatte allerdings vermutet, dass wenn ich aus dem Sidechain-Return wieder in den Insert-Return ginge, dass dieses Problem dann umgangen wäre - naja Theorie eben.

    Was mich allerdings weiterhin verwirrt ist, dass ich entsprechend der Doku des dbx166 das Gate mit anliegendem Signal öffnen würde, ich will's ja aber umgekehrt - kein Gesang mehr, Gate geht auf um Echo durchzulassen.

    Werde es diese Woche einfach mal im Proberaum probieren.

    Vielen Dank jedenfalls
    Gruß
    Rudz

    Psycho-Rudz
    -skeech.de-

  • Kracky
    Profi
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    Beiträge
    12.055
    • 9. April 2007 um 16:13
    • #14

    Richtig, ich mache eigentlich nicht mehr wie den Return der im Delay das Signal doppelt über den Gesang zu legen, den Gesang mit Gate abschalten ist nicht nötig ausser dein Sänger meint er hat ein Delay.

    Einfach Vorstellung, du schickst über Aux Send dein Signal des Sängers ins Delay und im richtigen Moment ziehst du den Aux Return an deiner Console auf und legst damit das Delayausgangssignal über den Gesang. Gerade das M300 hat solch einen recht kurzen Delay der so gerade drei bis vier mal doppelt. Daher mein Einwurf mit den Toten Hosen (Alex) dort ist das ja Standart.

    Diesen Aufwand mit Ducker usw. muß man nicht wirklich haben denke ich. Aber ehrlich gesagt sind solche Delayanwendungen wie gerade in Alex von den Toten Hosen ehr Nasenwasseranwendungen. Lieber peppe ich Gitarrensounds auf mit kurzen dopplereffekten. Aber gut, lassen wir das.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

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    • 9. April 2007 um 19:48
    • #15

    Hallo Rudz,

    der Sidechain wirkt auch auf den Kompressor. Du kannst mit dem 166er auch "Krücken-mäßig" einen De-Esser simulieren - also frequenzabhängig komprimieren. Das ist so ziemlich derselbe Anwendungsfall wie deiner, wo ein starkes komprimieren unter Zuhilfenahme eines Steuersignals gewünscht wird.

  • stefan_mir
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    • 9. April 2007 um 19:58
    • #16

    Nochmal eine Meinung mehr...

    Den Aux-Send bzw. "Send-Fader" im richtigem Moment hochziehen und wieder zumachen ist für mich zumeist die schönste Variante.
    Dabei wird nur genau der Teil zum Effektgerät geschickt, der gewünscht ist. Bitte keine Mute-Taste verwenden. Wenn man dann ein Wort an- oder abschneidet, wird das auch im Effekt so bearbeitet.
    Beim "eleganten" Hochziehen des Faders (oder Drehen des Poties) sind selbst angeschnittene "Wortfetzen" noch annehmbar, da sie ein- und wieder ausgeblendet werden.
    Setzt aber eben voraus, dass man die Musik kennt (wurde ja schon gesagt).

    Nur den Effekt-Return ein zu blenden ist oft auch eine gute Wahl, jedoch kriegt man bei langen Delays manchmal blöderweise noch Wortfetzen rein, die eigentlich nicht angedacht waren.
    Das ist also auch irgendwie vom Einsatzzweck abhängig.

    Das schlimmste für mich überhaupt. Den Effekt auf By-Pass stellen. Irgendwie ist der Unterschied für mich immer hörbar. Selbst bei teureren "Effektkästen".

    Ducker, Sidechain und Co. sind meines Erachtens nach nicht adaptiv genug, um solche Finessen immer passend umzusetzen. Da ist oft zuviel Spiel in den Vocals. Aber vielleicht stell ich mich auch ein bisserl an???

    Meine Meinung - kein Gesetz...

    Gruß an die Welt

    der_Stefan

  • wora
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    11
    • 9. April 2007 um 21:06
    • #17
    Zitat

    ...
    Das schlimmste für mich überhaupt. Den Effekt auf By-Pass stellen. Irgendwie ist der Unterschied für mich immer hörbar. Selbst bei teureren "Effektkästen"....


    das liegt an der latenzzeit der zumeist digitalen effektgeräte, das inputsignal läuft bei "effekt bypass" meist trotzdem über die A/D/A wandlung und erzeugt somit einen zeitversatz.
    wenn man nun das signal aus der effektmaschine zum originalsignal hinzumischt, entstehen kammfiltereffekte.
    das ist dann von einkaufspreis des effektgerätes ziemlich unabhängig ;)

    zum thema ducker:
    das funktioniert nur manchmal richtig gut.
    im TC D-Two ist so eine ducker-funktion übrigens bereits integriert, man benötigt hierfür kein externes equipment.
    für das delayen von einzelnen wörtern funktioniert das aber nicht besonders gut.
    das beste ist hier definitiv, nur das zu delayende wort in den effekt zu senden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stefan_mir
    Beiträge
    56
    • 9. April 2007 um 21:23
    • #18

    Ach so ist das - danke wora. :idea:

    Schon schön, hier kriegt man sogar Antworten auf Fragen, die man sich sonst nie stellen würde.
    Ich war bisher immer ignorant und hab mich nie gefragt, warum das so ist. Klingt aber nachvollziehbar.
    Naja - dann umgehe ich dieses Phänomen jetzt nicht mehr so wie immer, nein, ich weiß sogar, was mich da eigentlich stört, wenn ich es umgehe. :D
    [LOBMODUSAN]
    Ich liebe dieses Forum...
    [LOBMODUSAUS]

    Nee ernsthaft - diese Frage hätte ich nie beantworten können - hab aber auch noch nie darüber nachgedacht...

    Gruß an die Welt

    der_Stefan

  • rudz
    Beiträge
    14
    • 12. April 2007 um 21:00
    • #19

    Danke für die Hinweise,

    habe durchaus vernommen, dass man wohl kaum um das händige Zumischen rumkommt.

    Schon das kleine M300 gibt ja damit an Dynamic Delay zu beherrschen, ist aber nur rudimentär implementiert, weshalb ich's gleich aufgegeben habe. Der Tip mit D-Two ist interessant, nach lesen der Doku scheint das "Dynamic" besser parametrisierbar zu sein, vor allem der Threshold ist wohl der entscheidende Regler.

    Keiner der das hier verwendet oder aufgegeben hat?

    Danke und Gruß
    Rudz

    Psycho-Rudz
    -skeech.de-

  • de-sigie
    Beiträge
    34
    • 13. April 2007 um 14:21
    • #20

    Hallo,
    also auch ich gebe mal meinen senf dazu:
    ich bevorzuge auch die send auf- und zumach variante. mute ist wirklich keine lösung, wegen der genannten anschneide-problematik. return ist genauso möglich und einfach eine geschmacksfrage.
    ich finde diese vocal ducked delay eine geschichte, die man schön im studio mal probieren kann mit viel zeit und patchbay und allem. im großen ganzen ist das sehr technisch und man hört es entweder an der sae im effekt-unterricht oder von leuten, die es im manual gelesen haben. die meißten techniker, die ihr handwerk verstehen machen es eben manuell und das ist ja auch das, wofür man da ist, oder? weil das einmal verkabeln und laufen lassen kann jeder. wenn man aber mit gefühl und musikalischem verständnis mischt dann gehört einfach das manuelle dazu. sonst braucht uns ja keiner mehr als "additional band-member";-)
    Grüße

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