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Konzert, Mikrofonierung, Einstellung etc.

  • piebald
  • 17. Februar 2003 um 11:37
  • piebald
    Beiträge
    41
    • 17. Februar 2003 um 11:37
    • #1

    Hallo,

    ich bin ganz neu hier und freue mich sehr so etwas hier gefunden zu haben. Ich hoffe hier kann ich auch mal "naive" Fragen loswerden. Also es ist so, das ein Freund und ich uns in der letzten Zeit angefangen haben einiges PA-Material zuzulegen. Klar ist da auch sehr viel Behringer dabei...aber auch besser Marken wie DBX etc.. Außerdem haben wir das meiste Geld in die PA Anlage gesteckt...Dynacord XA5 Forum Line + Dynacord Amping...so, hiermit machen wir hier so Lokale Bands und halt auch viele Partys etc. Aber ich denke wir haben die Konzerte etc. bisher aller mehr oder weniger unprofessionel gemacht....im Mai haben wir einen großen Auftrag bekommen und ich hoffe ich kann hier einige Fragen dazu loswerden! Bitte bedenkt aber, es ist nichts was in "Eurer" Liga spielt...

    Also es geht darum das bei uns im Mai in der Stadhalle ein großes Konzert unseres Gesangsvereines ist (Jugendchor). Es wird eine Art Musical sein, mit Handlung,Gesangseinlagen und Begleitung durch eine Rockband, wobei diese aber generell die sekundäre Rollse spielt..eben nur zur Begleitung! Die Stadthalle fasst ungefähr 500 Leute und soviele werden auch erwartet! an der linken aussenseite der Bühne (zur Wand der Halle hin) werden 2-3 Bühnenpodeste aufgebaut auf der die Band stehen wird. Der Rest wird sich auf der Bühne abspielen. So jetzt einmal wie ich mir das alles vorgestellt habe, ihr könnt mir ja sagen was ich auf keinen Fall machen kann :oops: ! Also ich habe vor auf der Bühne für den Chor insgesamt 5 Kondensatormikrofone zu positionieren, wenn man auf der Bühne stehen würde "M" förmig! 3 Stück in gleichmäßigen Abständen von der Bühnendecke runter und die anderen 2 vorne in der Front auf der Bühne auf Stativen über die vorderen Reihen(ist das ok?). Hier besitzen wir 5 AKG C-1000 (die haben wir gebraucht gekauft, war das eine gute wahl?). So, die 3 Leute die die Handlung erzählen etc. bekommen 3 Funk Headsets (Sennheiser, die wir dazuleihen,sind die ok?). So, die 2 einzelnen Leute die einzelne Vocal Stücke singen werden, bekommen jeder ein Shure SM58 (,ist das so ok?Kabelgebunden). So, dann steht als einzigstes Instrument auf der Bühne ein Klavier, welches ich vorhabe mit einem SM 57 abzunehmen(ok?). So,nun zur Band auf der linken Seite. Dort steht ein Schlagzeug, das Schlagzeug darf generell nicht aufdringlich wirken, dementsprechend muss auch schon der Schlagzeuger spielen, denn schon die HausAkkkustik in der Halle ist sehr gut. Ich habe vor die Basedrum mit dem BD 300 von t. abzunehmen (mache ich immer, ist ok). so, dann an die snare und toms ingesamt 3 sm57 (reicht doch oder??) und da ich dann noch genau 1 AKG c-1000 übrig habe, der Rest ist auf der Bühne würde ich das als Overhead nehmen, (reicht 1)? Ich denke ja, da es generell sehr leise gemischt werden muss, das Schlagzeug! So, dann ist noch ein Gitarrist, ein Bassist und ein Saxophon Spieler bei der Band! Ich habe vor jeweils bei dem Gitarrist und Bassist die eigenen Amps auf sehr leise zu stellen und die Abnahem mit einem SM 57 zu machen....vom Mic in eine DI Box und dann in die Stagebox (wenn ich mit einem Mic abnehme muss ich doch nochmal in die DI-Box oder?)...Der Saxophonist bekommt ein Sm 58 Aufm Stativ (ok?)und da kann er reinblasen....So, der Gesamtmix wird über die Dynacord Anlage laufen und als Monitore stehen uns unsere 4 Stück zur Verfügung. 2 B300 (Behringer Aktiv) die werden zur Band kommen und 2 Dynacord AM-12 (ebenfalls Aktiv) die kommen auf die Bühne! So, das so der grobe Aufbau. Nun zu dem FOH!! Also, als Mischer steht uns unser MX 8000 zur Verfügung. Hier wird alles zusammenlaufen.neber den Einspielmedien steht uns zur Verfügung:

    2x Equalizer (1 nehme ich für die Summer--Front, den anderen für die Monitore)

    1x DBX 266xl (habe ich vor für die 2 Vocals zu nehmen)

    3x Behringer 2Kanal Kompressor/Gate (Wo soll ich denn für was am besten einsetzen, gates auch oder nicht,kompressor auf die summe?, wo diese 3 am besten verwenden)

    1x Lexicon MPX 110 Effektgerät


    (habe ich irgendwas wesentliches vergessen,was muss ich beachten, anders machen etc.?)


    Ich weiß es ist sehr sehr viel Text,aber vielleicht findet jemand die Zeit und kann auf meine Fragen eingehen.wäre dankbar!

    :o Alle Fragen stehen in Klammern :o

    DANKE - DANKE - DANKE - DANKE!!! :)

    Einmal editiert, zuletzt von piebald (17. Februar 2003 um 12:29)

  • alter ego
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    • 17. Februar 2003 um 11:55
    • #2

    Ich stelle mal eine provokante These auf, für die mich einige hier jetzt vielleicht schlagen werden: Es ist möglich, mit eurem Holz und Frontplatz so eine Show vernünftig zu machen.
    Aber: Euer Pult ist nicht so toll, daher kann ich euch nur dringend raten, ein paar gute Mikros zuzumieten, damit man nicht so viel schrauben muss.
    Als da wären:
    Chor: 3- 4 x C1000 von oben, besser etwas höherwertiges
    Solo: Vocalcondenser, z.B. Neumann KM 105, Shure Beta 87 oder AKG C535.
    Klavier: 2x Condenser, z.B. C451, SM81, möglichst kein C1000
    Drums: Kick, Snare abnehmen, Toms vieleicht, keine Overheads.
    Gitarre: Amp seitlich stellen (nicht zum Publikum strahlen!), SM57, evtl auch mal mit Line6 POD direkt ins Pult
    Bass: DI - Box, amp nur für die Musiker

    laut statt hell!

  • ADMIN
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    • 17. Februar 2003 um 12:13
    • #3
    Zitat von "piebald"

    an der linken aussenseite der Bühne (zur Wand der Halle hin) werden 2-3 Bühnenpodeste aufgebaut auf der die Band stehen wird.

    Auf 2-3 Bühnenpodesten

    - Schlagzeug
    - Gitarre
    - Bass
    - Sax

    Wenn das mal nicht ein wenig eng wird... Okay, ich weiß nicht, wie groß das Schlagzeug ist, aber manche Drum-Kits brauchen alleine 3 Bühnenpodeste.

    Zitat

    5 AKG C-1000 (die haben wir gebraucht gekauft, war das eine gute wahl?).

    Kommt auf den Preis drauf an. Die C 1000 liegen eher im oberen Niveau Eures Equipments.

    Zitat

    So, dann steht als einzigstes Instrument auf der Bühne ein Klavier, welches ich vorhabe mit einem SM 57 abzunehmen(ok?).

    Nimm zwei bis drei Mics.

    Zitat

    der Rest ist auf der Bühne würde ich das als Overhead nehmen, (reicht 1)?

    Ja.

    Zitat

    Ich habe vor jeweils bei dem Gitarrist und Bassist die eigenen Amps auf sehr leise zu stellen und die Abnahem mit einem SM 57 zu machen....vom Mic in eine DI Box und dann in die Stagebox (wenn ich mit einem Mic abnehme muss ich doch nochmal in die DI-Box oder?)...

    1.) Wenn Mic, dann keine (!) DI-Box

    2.) Wenn leiser Amp, dann lieber keine Mics (die bekommen zu wenig Signal, man muss den Gain weit aufreissen, und irgendwann koppelt's)

    3.) Wenn Mics, dann Amp runter von der Bühne.

    4.) Für diesen Zweck würde die vorschlagen: Mit DI-Box direkt am Amp abnehmen.

    Zitat

    2x Equalizer (1 nehme ich für die Summer--Front, den anderen für die Monitore)

    2 Mono- oder 2 Stereo-EQs? Bei zwei Stereo-EQs sollte das gehen.

    Zitat

    1x DBX 266xl (habe ich vor für die 2 Vocals zu nehmen)

    3x Behringer 2Kanal Kompressor/Gate (Wo soll ich denn für was am besten einsetzen, gates auch oder nicht,kompressor auf die summe?, wo diese 3 am besten verwenden)

    Das kommt darauf an, wie die Leute so singen/spielen. Für's erste: Komp für die drei Erzähler sowie für Git, Bass und Sax.

    Zitat

    (habe ich irgendwas wesentliches vergessen,was muss ich beachten, anders machen etc.?)

    Analyser besorgen, Anlage einmessen und vor allem die Wedges sauber auspfeifen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • piebald
    Beiträge
    41
    • 17. Februar 2003 um 12:47
    • #4

    ADMIN & alter ego: schonmal vielen Dank!!

    alter ego. habe zu deinem posting noch ein paar fragen..

    "Gitarre: Amp seitlich stellen (nicht zum Publikum strahlen!), SM57, evtl auch mal mit Line6 POD direkt ins Pult
    Bass: DI - Box, amp nur für die Musiker"

    mit amp seitlich stellen und amp nur für musiker meintest du den amp immer nur zum musiker hinstrahlend stellen, vom publikum weg oder?

    mit bass: DI-Box meintest du, vom Amp aus dem Ausgang direkt in die DI Box und dann in den mischer oder?

    ADMIN, auch hier habe ich einige sachen leider noch nicht so verstanden,bitte um erklärung....

    zunächst mal das mit den bühnenpodesten war nur mal von mir so hingesagt,bleibt uns offen wieviele!

    wir haben für die 6 C-1000 inkl. case 320€ bezahlt gehabt,sind ganz gut erhalten...

    ok,das mit dem klavier werde ich befolgen, da ich mir schon gedacht habe ein mic ist zu wenig, würde eins im notfall auch nur gehen oder sehr gravierend?

    du meintest das eine würde dann als overhead reichen,alter ego meinte es wäre zu empfehlen keins als overhead zu nehmen(da es auch so bestimmt sehr laut ist, ist auch ok ohne overhead oder?)

    "Zitat:
    Ich habe vor jeweils bei dem Gitarrist und Bassist die eigenen Amps auf sehr leise zu stellen und die Abnahem mit einem SM 57 zu machen....vom Mic in eine DI Box und dann in die Stagebox (wenn ich mit einem Mic abnehme muss ich doch nochmal in die DI-Box oder?)...


    1.) Wenn Mic, dann keine (!) DI-Box

    2.) Wenn leiser Amp, dann lieber keine Mics (die bekommen zu wenig Signal, man muss den Gain weit aufreissen, und irgendwann koppelt's)

    3.) Wenn Mics, dann Amp runter von der Bühne.

    4.) Für diesen Zweck würde die vorschlagen: Mit DI-Box direkt am Amp abnehmen. "

    deine 4 Punkte musst dir mir bitte nochmal genau erklären.

    1.) das heißt,wenn ich ein amp mit nem mic abnehme,niemals eine DI Box?
    2.)wenn also leise amp,gar keine mics und dann nur den amp ohen verstärkung oder dann eben mit DI Box direktabnahme=
    3.) wenn mics dann amp von der bühne? aber ich brauch doch den amp um mit den mics das signal aufzunehmen?
    4.)du würdest generell sagen DI Box direkt dann in stagebox?

    jop es sind 2 stereo eq`s (2x 31 band)

    ok,den komp auf die erzähler,git,bass und sax is ok! auch auf irgendwas vom schlagzeug?

    gates benötige ich gar nicht oder?


    also ich denke mit der anlage bekommt man das gut hin,weil zumindest bei der haben wir nicht gespart!

    so,den lexicon,welchen effekt auf was?


    DANK EUCH! :-?

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 17. Februar 2003 um 13:00
    • #5

    Ihr solltet euch überlegen evtl. zu zweit zu mischen, einer macht die Band, der andere die Vocals.
    Bei den Chormics etc. kann es sein daß ihr ständig an der Koppelgrenze jonglieren müßt, da ist es ganz hilfreich wenn man sich nicht auch noch um die Band kümmern muß, speziell wenn man nicht so viel Routine hat.

  • piebald
    Beiträge
    41
    • 17. Februar 2003 um 13:12
    • #6

    Danke für diesen Tip schonmal, wir werden darüber nachdenken!

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 17. Februar 2003 um 13:15
    • #7

    genau, Amps seitlich stellen, daraus müssen nur die Musiker was hören. evtl. auch einfach Backstage stellen. Bass direkt in die DI, dann erst weiter zum Amp, oder auch gar kein Amp. Overheads wirst du für die Beschallung nicht brauchen, höchstens für eine eventuelle Aufnahme.

    laut statt hell!

  • piebald
    Beiträge
    41
    • 17. Februar 2003 um 13:39
    • #8
    Zitat von "alter ego"

    genau, Amps seitlich stellen, daraus müssen nur die Musiker was hören. evtl. auch einfach Backstage stellen. Bass direkt in die DI, dann erst weiter zum Amp, oder auch gar kein Amp. Overheads wirst du für die Beschallung nicht brauchen, höchstens für eine eventuelle Aufnahme.

    mhm danke für die weitere erklärung,

    aber ich dachte immer die reihenfolge wäre so

    (gitarre oder bass) > amp > dann mic > mischer

    oder

    (gitarre oder bass) > amp> DI > mischer

    wenn ich nun nämlich den bass in die DI box direkt stecke..bin ich ja noch nicht im mischer?!

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 17. Februar 2003 um 14:00
    • #9

    natürlich von der DI auf den Mischer. Aber die DI hat ja einen paralellen Klinkenausgang, von dem aus kannst du den Amp ansteuern.

    laut statt hell!

  • PA-Peter
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    7.614
    • 17. Februar 2003 um 14:07
    • #10

    Nun ja, wenn er einen von den bei uns in der Gegend bekannten Basser da hätte, gäbe es Stress ;)
    Die Jungs setzten FX auf dem Bass ein! Total bescheuert...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • piebald
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    41
    • 17. Februar 2003 um 14:13
    • #11

    ok,perfekt habs jetzt verstanden! is aber wohl das gleiche wenn ich erst in den amp gehe und von dort aus mit di in den mischer oder?


    nochmal zu meinen anderen fragen...wie und wo am bestn für meine anwendungen das mpx-110 einsetzen...? :wink:

  • Seven
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    • 17. Februar 2003 um 14:28
    • #12

    In einer Halle mit 500 Leuten wirst du bei so vielen Condensern, die acuh aufgerissen werden, um eine Delayline nicht umherkommen. Wenn nicht sogar zwei Delaylines. Dafür eben noch mal 2-4 Boxen auf Stativen+ Amping+Time Delay. Sonst werden sich die Leute aus der hinteren Hälfte beschweren, sie würden nichts mit bekommen.

  • chris216
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    1
    • 17. Februar 2003 um 15:22
    • #13

    Vielleicht hilft es dir, wenn ich das Prinzip und die Benutzung von einer DI-Box mal etwas genauer erkläre.
    Also:
    Erst mal, kennst du den Unterschied zwischen symmetrischer und unsymmetrischer Signalführung?
    kurz: unsymmetrisch (Git, Bass,... Instrumentenkabel mit Monoklinke, 1 Ader + Schirm) bedeutet, dass nur eine Ader des Kabels das Signal führt. Um diese Ader ist noch die Abschirmung. Evtl. Störeinflüsse von aussen, die bis in die Signalader einstreuen, sind kaum wegzubekommen. Nur für kurzze Signalwege!

    Symmetrisch(Mics, besseres 19"-Equipment,... Mikrokable mit XLR /Stereoklinke (selten), 2 Adern + Schirm): Das Signal wird phasengedreht auf zwei getrennten Adern transportiert. Am Geräteeingang (Mixer, Amp etc.) wird aus beiden Signalen wieder eins. Die Störeinstrahlungen fallen dabei raus! VIEL besseres, saubereres Signal. Ideal für längere Strecken, findest du in jedem Multicore.


    So, wie gesagt, Gitarre und Bass liefern normalerweise ein unsymmetrisches Signal. Das taugt nicht für lange Strecken. Die DI-Box wandelt das Signal in ein Symmetrisches um. Am XLR-Ausgang der DI-Box liegt es an und kann mit Mikrokabel und Multicore zum Mixer geführt werden. Gleichzeitig wird das Signal etwas abgeschwächt, so dass jeder XLR-Mic-Eingang damit zurecht kommt. Viele DI-Boxen, viele Mixer haben zusätzlich noch zuschaltbare Dämpfer, um das Signal weiter abzuschwächen.

    Wenn du den Verstärker mit dem Mikro abnmimmst, hast du bereits ein symmetrisches Signal mit Mic-Pegel. Gibt also keinen Grund, das nochmal über ne DI-Box zu senden.

    Weiterhin haben DI-Boxen einen Grund-Lift-Schalter, um Brummprobleme zu beheben. Wenn das Equipment auf der Bühne und der FoH-Platz verschiedene Erd-Potentiale haben, kann über die Abschirmung (liegt ja i.d.R. auf beiden Seiten an Masse) ein Ausgleichsstrom fließen. Der streut dann ins Signal, 50Hz(Netzfrequenz) Brummen. Der Ground-Lift-Schalter trennt den Schirm auf, das Brummen verschwindet (hoffentlich:-))
    Dein Mikrofon hat keinen 230V-Anschluss, also brauchst du keinen Ground-Lift. Keine DI-Box.

    Warum jetzt die DI-Box zwischen Bass und Amp? Ganz einfach: der Amp verändert das Bass-Signal nicht (oder nur negativ, Rauschen etc...). Warum solltest du ihn dann mit in dein Signal kommen lassen? Eben. Also den Amp nach der DI-Box (am Parallel-Ausgang der DI-Box anklemmen) und dem Bassist als Monitor lassen. Vom XLR-Ausgang der DI-Box via Multicore zum FoH.

    Andere Situation findest du bei Gitarren: Oft gibts irgendwelche Effekte, der Amp trägt auch ganz wesentlich zum Klang bei (Verzerren etc.). Das Signal für den Mix soll möglichst nah an dem Sound sein, der aus dem Verstärker kommt. Was liegt näher, als den Amp mit nem Mic abzunehmen?

    Wenn du ne akustische Gitarre ohne Amp abmischen willst, kannst du natürlich ne DI-Box nehmen.


    Alles klar?
    Chrisotph

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • piebald
    Beiträge
    41
    • 17. Februar 2003 um 15:37
    • #14

    Hallo Christoph!

    Mega großes Dankeschön für diese Erklärung!!!

    Hat mir sehr weitergeholfen!!!!!

    Aber bei dem "Gig" wo es jetzt drum geht,ist es vllt nochmal besser wie auch der Admin gesagt hat, auch die Gitarre mit der DI zu nehmen,so habe ich weniger Übersprechen etc, und da es kein "Rock" Konzert, ist auch der geile Sound (sm57 vor amp) nicht so wichtig denke ich... :roll:

    bitte helft mir nochmal zu den siderack geräten weiter....kein komps an den drums und wie und wo das mpx.110 einsetzen....


    Danke! :o

  • klecks
    Beiträge
    341
    • 17. Februar 2003 um 16:13
    • #15
    Zitat von "piebald"


    Aber bei dem "Gig" wo es jetzt drum geht,ist es vllt nochmal besser wie auch der Admin gesagt hat, auch die Gitarre mit der DI zu nehmen,so habe ich weniger Übersprechen etc, und da es kein "Rock" Konzert, ist auch der geile Sound (sm57 vor amp) nicht so wichtig denke ich... :roll:


    Für diesen Zweck gibt es auch DI-Boxen, die die Verzerrungen und Klangverfärbungen, die der Speaker des Gitarrenamps mit sich bringt, nachmachen. Da der Sound eines Amps unweigerlich zur E-Git dazugehört, ist dies sehr sinnvoll.
    Das macht z.B. die Redbox von HK. Ich hab das aber bald aufgegeben Gits mit DI abzunehmen, da ich sehr häufig Brummprobleme hatte und der Vorteil der DI-Box (wenig Feedback) relativ wenig ins Gewicht fällt, wenn der Gitarrist sowieso schon laut ist. Und einen Gitarristen zum leise spielen zu bringen ist bekanntlich eine Sissifuss-Arbeit.

    Zitat von "piebald"


    bitte helft mir nochmal zu den siderack geräten weiter....kein komps an den drums und wie und wo das mpx.110 einsetzen....


    Komps an den Drums werden relativ selten eingesetzt. Ich quetsche recht gerne die Snare ein bisschen, das ist aber auch Geschmackssache. Wenn du es mit Schlagzeugen zutun hast, die nicht gut gestimmt sind und auch nicht sonderlich klingen, sind Gates manchmal deine Rettung. Zudem helfen dir diese auch das Übersprechen zwischen den vielen Mics am Drumset zu minimieren. Erzähl dem Drummer bloß nicht zuviel davon, die mögen das meist nicht soo gerne ;) besonders an ihrer heiligen Snare.
    Beim MPX110 musst du selbst mal ein bisschen gucken. Natürlich ist ein Drumreverb was nettes, und auch andere Instrumente könnte man ganz nett in verschiedene Räume setzen, da du aber nur ein FX zur Hand hast und du meinst, dass die Band nicht so wichtig ist, denke ich, dass du die Soli ab und an mit einem Reverb versehen solltest. Sprich dich dabei am besten mit dem musikalischen Leiter des Projekts ab, die haben da oft ihre eigenen Wünsche.

    Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte
    Peer

    PS: Musicals zu mischen ist nicht grade eine sehr einfache Aufgabe, da bist du oft über jede Hand, die helfen kann, froh. Wenn du jemanden hast, mit dem du sehr gut klar kommst, dann versuchs mal zu Zweit, zumindest beim ersten Mal ist das echt praktisch.

  • klecks
    Beiträge
    341
    • 17. Februar 2003 um 16:16
    • #16

    Nochwas: Bei Musicals bin ich froh über jedes Gate, was ich auch die Instrumentenmics legen kann, um das Mic bei Spielpausen geschlossen zu haben. Das vereinfacht beim Mixen sehr viel...

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 17. Februar 2003 um 16:17
    • #17

    halt, stop, ganz so einfach ist das mit der Gitarre nicht. Falls du das mit DI machst, musst du das ausgangssignal des Amps nehmen, und auch das nur, wenn du eine DI hast, die das verträgt. eine Gitarre direkt ins Pult klingt beschissen, wenn du keinen Amp verwenden willst, leih dir beim örtlichen Musikladen einen POD oder eine J-Station oder das Behringer Pendant aus.

    laut statt hell!

  • Joker
    Beiträge
    48
    • 17. Februar 2003 um 17:11
    • #18

    Hallo

    Noch mal etwas zur Gitarrenabnahme:
    Auch über eine DI-Box zwischen Amp und Mixer klingt eine E-Gitarre meistens bescheiden. DI-Boxen sollte man meiner Meinung nach wirklich nur bei E-Bässen verwenden und dem Gitarrenamp ein Mikro gönnen.

    Alternativ kann man statt richtigem Amp+Box, wie bereits angesprochen, auch digitale Preamps mit eingebauter Speakersimulation nehmen. Klingt dann auch auf jeden Fall besser, als mit einer DI-Box.

    cu
    Joker

  • Campfire
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    3
    Beiträge
    1.356
    • 17. Februar 2003 um 17:44
    • #19

    Hallo, nur noch etwas zur Ergänzung vorhandener Beiträge: Wenn der Drummer nicht sehr leise(!) spielt würde ich nur die Bassdrum abnehmen, alles andere vom Drumset kommt auch so durch. Ich denke nicht dass du bessere Mikros brauchst als du hast, also bessere zuleihen würde ich an deiner Stelle nicht (außer eventuell den Funk-Mikros). Klavier würde ich schon mit 2 Mikros abnehmen, wie ich herauslese hast du ja genug SM57. Über Rückkopplungen über das Mic vor dem Gitarrenamp würde ich mir keine Gedanken machen, allerdings darauf achten dass der Gitarrist seinen Amp nicht ständig lauter dreht.
    Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Spencer
    Beiträge
    85
    • 17. Februar 2003 um 19:29
    • #20
    Zitat von "PA-Peter"

    Nun ja, wenn er einen von den bei uns in der Gegend bekannten Basser da hätte, gäbe es Stress ;)
    Die Jungs setzten FX auf dem Bass ein! Total bescheuert...


    mit dieser arroganz wirst du es im livegeschäft nicht weit bringen, mein junge!

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