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Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

  • sven heinze
  • 8. April 2009 um 13:51
  • treibsand
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    • 10. April 2009 um 01:21
    • #21
    Zitat von "skyworker"

    Ich als vergleichsweise alter Sack bin da vielleicht sogar noch gut dran - aber mein Patenkind wird sechs. Das macht mir angst!
    SKY


    Mein Patenkind ist im gleichenAlter und mittlerweile macht sie mir auch deutlich Angst... :?

    Back2Topic:
    Der Klimawandel ist nur eine der Baustellen: "modernes Leben", genauso wie das CO2 auch nur eine Facette der Ursachen ist. Was der moderne Homo Sapiens gerne wegignoriert: jeglicher Eingriff in die Energiehaushalte der Mutter Natur verändert deren Kräfteverhältnis. Dazu zählen Verbrennung fossiler Brennstoffe mit allen Nachteilen (sowohl CO2 Freisetzung, als auch Erwärmung durch Verbrennen) genauso, wie übermäßiger VErbrauch von Nahrungsmitteln und natürlich auch "Umleitung" von Energieflüssen (Wasserkraft, aber auch Windkraft).

    Der Mensch lebt mittlerweile in so grosser Zahl auf der Erdkugel, dass wir wieder auf eine "kritische Masse" hinauslaufen. Die Natur regelt solche Überpopulationen - egal ob Lemminge oder Fuchs& Hase. Sie wird das auch hier schon richten. Das ist genau wie bei Bankenkriese und Immobilienblasen. Irgendwann überschlägt sich der Drang bei "Bekanntem" bzw. "Herkömmlichem".
    Der Trick wäre, möglichst breit zu streuen, zu differenzieren.
    DAFÜR braucht es neue Technologien. Eine Reine Umstellung auf Sonnenenergie verlagert das System der Monokultur.

    Was aber für mich und meine Ururenkel viel interessanter ist: man muss sich immer den aktuellen Begebenheiten anpassen und NICHT mit dem Strom schwimmen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Sound-Klinik
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    • 10. April 2009 um 10:30
    • #22
    Zitat von "sven heinze"

    wer weiß , vieleicht gibt es ja auch noch eine 2. erde die bloß noch keiner endeckt hat ...


    ... aber nicht in DIESEM Sonnensystem. :wink:

  • Kracky
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    • 10. April 2009 um 14:29
    • #23
    Zitat von "sven heinze"

    wer weiß , vieleicht gibt es ja auch noch eine 2. erde die bloß noch keiner endeckt hat , aber bis wir soweit sind gibts diesen planeten wahrscheinlich nicht mehr

    Ich denke zu der Aussage wurde ja bereits eine Antwort gegeben. Der Planet Erde wird sicherlich bleiben, der löst sich ja jetzt nicht einfach in Luft auf aber oder er so bleibt wie wir Ihn kennen das ist ehr die Frage. Den selbst wenn die Erde für uns unbewohnbar werden sollte, was ich nicht glaube weil sie das trotz Eiszeiten und Hitzeperioden immer war, bleibt der Planet, nur eben wir nicht. Und ich behaupte immer noch wir haben das nicht in der Hand wir können das nur ein wenig steuern.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ometa
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    • 10. April 2009 um 15:31
    • #24

    Man darf davon ausgehen, dass mit Anbeginn der Weltraumfahrt auch mit menschlicher Reproduktion im All experimentiert wurde. Eventuell daraus hervorgegangene Individuen sollten nun ihrerseits im zeugungsfähigen Alter sein, so dass wiederum eine weitere Generation reproduziert werden konnte.
    Mit zukünftiger grösserer Beteiligung der Chinesen im ständigen All-Aufenthalt, dürfte auf diesem Gebiet diese "unmoralische" Forschung noch stärker forciert werden.
    Das erste "All-Baby", welches im All, von "All-Eltern" gezeugt und aufgezogen wurde, dürfte noch innerhalb der nächsten 50 Jahre den Grundstein für eine Anpassung an neuen Lebensraum legen. Leben drängt ständig ein klitzekleines Stückchen über seine bisherigen Lebensraumgrenzen hinaus, um durch Anpassung neue Räume zu erschliessen. Sei es wegen Nahrungsmangel, Fressfeinden oder sonstigen widrigen Umständen.
    Durch Mutation sucht sich die Natur/das Leben ihren/seinen Weg.
    Wenn das Exemplar Mensch durch seine produzierten "Abfälle" sich nicht vorher selbst vergiftet, steht ihm noch eine aussichtsreiche Zukunft bevor. Es dauert nur seine Zeit und vielleicht bleibt nicht viel davon übrig, wie wir es heute kennen.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • tufkadib
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    • 10. April 2009 um 20:47
    • #25
    Zitat von "treibsand"


    Der Mensch lebt mittlerweile in so grosser Zahl auf der Erdkugel, dass wir wieder auf eine "kritische Masse" hinauslaufen. Die Natur regelt solche Überpopulationen - egal ob Lemminge oder Fuchs& Hase. Sie wird das auch hier schon richten. Das ist genau wie bei Bankenkriese und Immobilienblasen. Irgendwann überschlägt sich der Drang bei "Bekanntem" bzw. "Herkömmlichem".


    Wohl wahr. Die Natur ist viel robuster als teilweise angenommen wird und sie holt sich unverteidigtes Terrain auch relativ schnell wieder zurück.

    Übrigens haben aufgegebene und sich selbst überlassene Wohn-/Industrie-/Tagebaugebiete eine viel größere Artenvielfalt als aufwendig "renaturierte" Areale.

    MfG

    DirkB

  • FF
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    • 10. April 2009 um 21:49
    • #26
    Zitat von "ometa"

    Man darf davon ausgehen, dass mit Anbeginn der Weltraumfahrt auch mit menschlicher Reproduktion im All experimentiert wurde. Eventuell daraus hervorgegangene Individuen sollten nun ihrerseits im zeugungsfähigen Alter sein, so dass wiederum eine weitere Generation reproduziert werden konnte.


    Der war gut, schon lange nicht mehr so gelacht. Ist in der WG da oben noch ein Zimmer frei? Ist Grillen im Garten da oben erlaubt? :grin:

    Die Erde ist übrigens eine Scheibe, Atommüll und CO2 kippt man am Besten über den Rand...

    Gruß FF

    P.S.: noch was Ernstes zum Schluss. Das Thema ist einfach zu komplex, um hier auf ein paar Zeilen schlaues Geschreibsel heruntergebrochen zu werden und meist hängen Medien, Politik und öffentliche Wahrnehmung sowieso Jahr(zehnt)e hinter dem Forschungsstand zurück. Auch wenn es sicherlich nicht förderlich sein kann, Unmengen von CO2 in die Athmosphäre zu pusten, das Treibhausgas, das die Erderwärmung mit Abstand am meisten vorantreibt, ist H2O - in Form von Wasserdampf. Das wissen die wenigsten und es klingt auch bei weitem nicht so gefährlich wie Kohlendioxid, und so möchte niemand riskieren, dass das mühsam in die Köpfe gehämmerte Umweltbewustsein sich in Luft (oder Wasserdampf) auflöst. An dieser Stelle die Frage an alle, die der Meinung sind, dass mehr Atomkraft gut gegen Klimawandel wäre: was kommt oben aus dem Kühlturm eines AKWs? Aber auch die Forschung muss scheinbar feststehende Wahrheiten immer wieder revidieren aufgrund neuer Erkenntnisse. In den 80ern war es das Waldsterben, nach damaligem Stand ausgelöst durch Sauren Regen. Dagegen wurde dann tonnenweise Kalk gestreut zum Neutralisieren, sogar in den Kalkalpen; drollig, oder? :grin: Heute weiss man, dass auch diese Erscheinung wesentlich komplexer ist.

    Aber es ist natürlich ungemein erhebend, vom Schreibtischstuhl aus mit ein paar bewegenden Zeilen die Welt zu retten - oder zumindest genau zu wissen, wie es geht...

  • sven heinze
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    • 10. April 2009 um 22:05
    • #27

    ich meine wenn jeder der am schreibtisch sitz was macht dann is es im endeffekt auf viel

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 10. April 2009 um 23:21
    • #28
    Zitat von "FF"

    Auch wenn es sicherlich nicht förderlich sein kann, Unmengen von CO2 in die Athmosphäre zu pusten, das Treibhausgas, das die Erderwärmung mit Abstand am meisten vorantreibt, ist H2O - in Form von Wasserdampf. Das wissen die wenigsten und es klingt auch bei weitem nicht so gefährlich wie Kohlendioxid, und so möchte niemand riskieren, dass das mühsam in die Köpfe gehämmerte Umweltbewustsein sich in Luft (oder Wasserdampf) auflöst. An dieser Stelle die Frage an alle, die der Meinung sind, dass mehr Atomkraft gut gegen Klimawandel wäre: was kommt oben aus dem Kühlturm eines AKWs?

    Wasserdampf! Und wieso? Richtig, weil das Flusswasser ist, welches zum Kühlen verwendet und erhitzt in Form von Wasserdampf in die Luft geblasen wird. Aber: Es ist Wasser, das in einem Kreislauf sowieso verdunstet und wieder abregnet, während der Wasserdampf aus der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen wie Erdgas, Erdölprodukten und Kohle sozusagen einer ganz anderen Epoche entstammt (Ach so, diese Kraftwerke haben leider auch oft Kühltürme)

    Eines vorweg, ich bin kein Atomstromlobbyist. Mir wäre es lieber, es gäbe wirtschaftlich verträgliche, sichere und ökologisch sinnvolle Alternativen, die auch in ferner Zukunft nicht zum "Problemfall" werden können.
    Viel mehr halte ich es für falsch, auf Teufel komm raus, die mit hohem Einsatz errichteten, sicher betreibbaren AKW´s runterzufahren und abzureißen, im gleichen Atemzug den (Atom)Strom aus Nachbarländern zu kaufen bzw. Braunkohlestinker zu bauen und deren CO2 in unterirdischen Speichern totschweigen zu wollen :roll: (das kommt IMHO dem atomaren Endlager gefährlich nahe).

    Wie schon einige Andere richtig festgestellt haben: Die Materie ist komplex, es wird einerseits Weltuntergangsstimmung verbreitet, genauso wie die Verharmlosung der Vorgänge auf unserem blauen Planeten.
    Nein, wir werden dieses Thema nicht in einem Forums-Thread abhandeln können. Aber Gedanken mache ich mir täglich, was ich persönlich als einzelner tun kann um mit den Ressourcen, die wir dem Planet abringen, maßvoll und überlegt umzugehen.

    Als aktiver Pfadfinder komme ich an diesem Zitat nicht vorbei:
    "Versucht diese Welt ein wenig besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt und wenn euer letzter Tag gekommen ist, könnt ihr zufrieden mit der Gewissheit sterben, dass ihr euer Leben nicht verschwendet habt, sondern euer bestmöglichstes getan habt." - Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell Lord of Gilwell (Gründer der Welt-Pfadfinderbewegung in seinem letzten Brief)

    Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ometa
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    • 11. April 2009 um 00:53
    • #29
    Zitat von "FF"


    Der war gut, schon lange nicht mehr so gelacht.

    Lach nur. Die Frauen fliegen nur wegen der Quote mit und die NASA (respektive US-Militär) ergötzt sich am Erforschen des Sozialverhalten von Ameisenkolonien und von Bohnenkeimen unter Schwerelosigkeit...

    Als wenn die Amis (oder die Russen) auch nur einmal irgendwann aus Gutmenschentum soviel Kohle in eine Technik investiert hätten.

    Naja, wenn Wasserdampf unser Problem ist, brauchen wir uns ja um Methanhydrat keine Sorgen zu machen.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • ometa
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    712
    • 11. April 2009 um 02:30
    • #30
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Eines vorweg, ich bin kein Atomstromlobbyist. Mir wäre es lieber, es gäbe wirtschaftlich verträgliche, sichere und ökologisch sinnvolle Alternativen, die auch in ferner Zukunft nicht zum "Problemfall" werden können.

    Es geht beim Atomstrom nicht nur um die nicht gelöste Frage der Endlagerung, oder um "Kollateralschäden" bei Unfällen. Allein bei der Gewinnung von Uran spielt die Kosten-Nutzen-Rechnung rein, denn Uran wächst nicht auf Bäumen, welches man einfach abpflückt.
    Um Brennmaterial für AKWs zu gewinnen, wird extrem viel Emmisionen in die Luft geblasen, was am Ende aufs Gleiche rauskommt, wie bei Verwendung von zB. Steinkohle.
    Hoffnungsträger könnte vielleicht die Kernfusion sein. Alle grossen Nationen arbeiten zumindest momentan gemeinsam an diversen Lösungsmöglichkeiten.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • tufkafh
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    64
    • 11. April 2009 um 03:19
    • #31
    Zitat von "ometa"

    Naja, wenn Wasserdampf unser Problem ist, brauchen wir uns ja um Methanhydrat keine Sorgen zu machen.

    Ach toll, da sieht nochmal jemand Galileo (oder war´s N24? Egal, haben in der letzten Zeit eh nur schlechtes Programm)

    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Aber Gedanken mache ich mir täglich, was ich persönlich als einzelner tun kann um mit den Ressourcen, die wir dem Planet abringen, maßvoll und überlegt umzugehen.

    Gedanken mache ich mir auch...

    Ich fahre bei jedem Wetter mit´m Rad zur Schule, wie 30 andere Leute auch. Die restlichen 1470 reisen dagegen mit ihrem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Demnach tun ca. 2% der Schüler (mehr oder weniger bewusst) was für ihre Umwelt.

    Ist zwar ´ne Milchmädchenrechnung, aber wenn man dass so auf die Deutschen überträgt, wird doch recht schnell klar, dass es nichts bringt wenn ein paar was tun, aber der Großteil so weitermacht wie immer.

    Mfg Flo

  • Steeven B
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    373
    • 11. April 2009 um 14:11
    • #32

    jaaa der berühmte tropfen auf den heißen stein.

    ich selbr kann mich auch nicht davon freisprechen, dass ich sofort es mir möglich ist, aufs fahrrad umsteige. ich bin halt zu bequem und gehöre zu den 1470 menschen die aus faulheit nichts dagegen tun. :?

    das problem ist gar nichtmal die erkenntnis. die werden wohl die meisten haben. es ist doch genauso wie mit den wahlen.
    viele denken: "ach bringt doch eh nichts wenn ich alleine wähle. es ist doch nur 1 stimme von vielen."
    trotzdem gehen in dem falle noch 50 - 70 % der leute wählen. warum ? weil es nicht so einen großen aufwand erfordert. müssten man für seine stimmenabgabe 1 jahr mit dem fahrrad zur arbeit fahren würden bestimmt nur 10 % wählen gehen.

    Die Menschen (zumindest ein Großteil ovn Ihnen) sind faul und handeln oft erst wenn es zu spät ist.... das wird sich auch mit dem klimawandel nicht ändern.

    PS: Wo ist eigentlich der komiker mit den menschen die im universum gezüchtet werden oder so :grin: :grin:
    Ich würds dir ja glauben wenn du das mit irgendwelchen berichten unterstreichen würdest. aber irgendein dahin gesabbel ist einfach nur lächerlich. also wenn du an son quatsch glaubst dann schreib es auch wenigstens in vernünftiger art und weiße und mit begründeten Thesen hier rein. z.b. so wie es der DirkB macht, dem glaube ich zumindest einiges von dem was er geschrieben hat.
    naja also hör auf mit sonem quatsch oder schreib es vernünftig und mach am besten einen neuen thread dafür auf :!:

    --> http://www.ms-dj-team.de <--

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. April 2009 um 19:09
    • #33
    Zitat von &quot;Steeven B&quot;

    schreib es auch wenigstens in vernünftiger art und weiße und mit begründeten Thesen hier rein. z.b. so wie es der DirkB macht, dem glaube ich zumindest einiges von dem was er geschrieben hat.


    Danke. :oops:
    Ich halte es für viel wichtiger zu schauen, wie man den Veränderungen (denn die wird es definitiv geben, ein Stillstand im Klima existierte nie) positive Aspekte abgewinnen kann. Wie gesagt, vielleicht lassen sich andere Sportarten in den Tourismusgebieten ansiedeln, evtl. kann man öfter und andere Sorten ernten, ...
    Mit irgendwelchen Negativeffekten (Malaria, giftige Tiere) wird man auch zu leben lernen.

    Mir geht jedesmal das Nackenfell hoch, wenn die Klimahysteriker in den Medien breite Plattformen geboten bekommen. Denen ist keine Manipulation zu plump.
    In genau dieses Schema paßt übrigens auch Greenpeace: die breiteten vor einiger Zeit im N3 ungehemmt aus, ihr Mutterschiff wäre von einem japanischen Walfänger gerammt worden. Ich habe auch nichts für Walfang übrig, aber: wenn die Pfeifen im Fernsehen sich die dazu im Netz sichtbaren Videos
    http://www.icrwhale.org/eng/GPAS1.mpg
    http://www.icrwhale.org/eng/GPAS2.mpg
    genauer angesehen hätten, wäre ihnen aufgefallen, daß der Walfänger gestoppt lag (keine Erzeugung von Wellen, keine aufgewühlte Hecksee).
    Nach Inaugenscheinnahme des Videos hätte man dem Kapitän des Greenpeacekahns ordentlich eine überbraten müssen. Das war schlicht und einfach eine Gefährdung von Menschenleben.

    Aber, hier wie da: es geht um riesige Mengen Geld, Steuergelder, Forschungsmittel, Geld für neue Geräte/Anlagen die sich die Leute kaufen sollen usw. :(

    Zum Thema Atomstrom, weil auch das angesprochen wurde: wir haben keine Alternative. Umso unverständlicher ist der Ausstieg. Irgendwann werden die Leute wieder mit Braunkohle feuern, dann riecht es ab Oktober wieder in den Städten nach Katzenpisse.
    Die Franzosen dürfte der deutsche Atomausstieg freuen: die sind da anders gestrickt und bauen ein AKW nach dem anderen.

    MfG

    DirkB

  • Jürgen Klingel
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    • 11. April 2009 um 19:25
    • #34
    Zitat von &quot;DirkB&quot;

    Zum Thema Atomstrom, weil auch das angesprochen wurde: wir haben keine Alternative. Umso unverständlicher ist der Ausstieg. Irgendwann werden die Leute wieder mit Braunkohle feuern, dann riecht es ab Oktober wieder in den Städten nach Katzenpisse.
    Die Franzosen dürfte der deutsche Atomausstieg freuen: die sind da anders gestrickt und bauen ein AKW nach dem anderen.

    MfG

    DirkB

    So sieht´s aus! Bei uns schmückt sich die Politik mit der Feder des frühen Atomausstiegs, ohne brauchbare Alternativen zu präsentieren, stattdessen wird weiter munter Energie verbraten (die Wirtschaft soll ja funktionieren...) und selbige mit wachsender Abhängigkeit aus dem europäischen Umland eingekauft.
    Ehrlich, lieber hätte ich ein dt. AKW neben der Bude stehen, wie fünf neu gebaute Atomdampfkessel (Siedewasser-Reaktor à la Tschernobyl) hinter´m Ural!

    An der möglicherweise rettenden Kernfusion wird nur halbherzig "rumgeforscht" (gab´s da nicht mal in Karlsruhe ´ne Versuchsanlage - oder war das ein "schneller Brüter"?) und wegen der Scheu vor hohen Entwicklungskosten und vorgeschobener, ökologischer Skrupel stiefmütterlich behandelt (m. E. wäre so ein Reaktor nicht gefährlicher wie ein AKW, eher im Gegenteil, da der Einsatz problematischen Materials wesentlich geringer in einem Fusionsreaktor ist.). Wahrscheinlich hätte damit aber auch die "Erdöl"-Lobby ein massives Problem...schließlich lässt sich mit dem fossilen Brennstoff trefflich Kohle scheffeln, äh Geld verdienen :wink:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ljbigfish
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    • 11. April 2009 um 20:07
    • #35
    Zitat


    Zum Thema Atomstrom, weil auch das angesprochen wurde: wir haben keine Alternative. Umso unverständlicher ist der Ausstieg. Irgendwann werden die Leute wieder mit Braunkohle feuern, dann riecht es ab Oktober wieder in den Städten nach Katzenpisse.
    Die Franzosen dürfte der deutsche Atomausstieg freuen: die sind da anders gestrickt und bauen ein AKW nach dem anderen.

    Ihr seid auch ganz schöne Pappnasen, die gleich alles glauben, was man irgendwo höhrt.
    Atomstrom ist zwar bei der Nutzung recht "Umweltfreundlich". Allerdings kann man mit den alten Brennstäben auch nichts anderes machen, als zeitweise einlagern (was wieder extremen Aufwand und hohe kosten bedeutet) oder Satteliten warm zu halten.
    Dazu kommt noch, dass das Uran knapp ist. Wenn alle auf Atomstrom setzen würden, würde da sogar die Braunkohle länger halten ;)


    Gruß Simon

  • Thomas Möller
    Beiträge
    147
    • 12. April 2009 um 11:49
    • #36
    Zitat

    Dazu kommt noch, dass das Uran knapp ist. Wenn alle auf Atomstrom setzen würden, würde da sogar die Braunkohle länger halten ;)


    Gruß Simon


    Zitat von &quot;wikipedia.de&quot;

    Massenanteil in der Erdhülle 3-4 * 10^-4 %

    ... wo ist das knapp ?!

    Grüße

    Thomas Möller

  • ljbigfish
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    • 12. April 2009 um 13:39
    • #37

    Öhm... da bin ich gerade überfragt. Zumindest muss das Uran ja auch noch angereichert werden.

  • FF
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    • 12. April 2009 um 14:13
    • #38

    Davon sind aufgrund der Isotopenverteilung aber nur 0,7% für die Kernspaltung nutzbar. Zudem bezieht sich der angegebene Massenanteil auf die auf Erdhülle, d.h. bis 16km Tiefe, da brauchst du einen langen Stil am Spaten...

    Auf dem Papier ist Russland auch eines der reichsten Länder der Erde aufgrund seiner Bodenschätze; das nützt nur nichts, wenn man nicht drankommt :wink:

    Gruß FF

  • tufkafh
    Beiträge
    64
    • 13. April 2009 um 02:09
    • #39

    Ausgebrannte Brennstäbe könnte man in die Sonne schießen.

    Ist zwar nicht meine Idee (Mark Brandis, falls das jemandem was sagt), halte ich aber für machbar...lieber Atommüll zur Sonne als Satelliten zum Mars.

    Kernfusion ist eine schöne und auch relativ ungefährliche Sache.

    Es fallen lediglich ein paar leicht verstrahlte Reaktorteile an, die Halbwertszeit kann man da sogar aussitzen.

    Wenn man bedenkt, wie kompliziert es ist, die Fusion ingang zu bringen und vor allem am laufen zu halten,
    wird auch klar, wie ungefährlich die Sache ist. Im Fehlerfall kann die Fusion eigentlich nur erliegen.
    Da braucht es nichtmal umfassende Sicherheitssystem wie im AKW, die Physik alleine reicht da aus.
    Ein gigantisches Inferno, bei dem eine ganze Stadt "dahinschmiltzt" ist da sehr unwahrscheinlich, evtl. sogar unmöglich.

    Mfg Flo

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 13. April 2009 um 10:18
    • #40
    Zitat von &quot;Florian Hartl&quot;

    Ausgebrannte Brennstäbe könnte man in die Sonne schießen.


    Dann ware dies Problem ja gelöst (und nicht den Müll vergessen, der in einigen Deponien vor sich hinrottet und dem Grundwasser neue Geschmacksnuancen beschert). :wink:

    Zitat von &quot;Florian Hartl&quot;

    Kernfusion ist eine schöne und auch relativ ungefährliche Sache.


    Das ist ja beruhigend zu hören.
    Genaugenommen ist sogar eine Wasserstoffbombe eine völlig ungefährliche Sache, da die Fusion ja schließlich (nachdem eine Stadt weggeblasen wurde) wieder - der Physik sei Dank - von selbst wieder zum Erliegen kommt. :grin:

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