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Hallgerät für Klassik

  • markus götze
  • 11. Juni 2007 um 13:04
  • markus götze
    Beiträge
    7
    • 11. Juni 2007 um 13:04
    • #1

    Hi.

    Ich habe im Juli ein Klassik-Openair. Mache das mit einer Yamaha Digital-Konsole und suche noch ein Hallgerät (Highend) für diese Oper. Könnt ihr mir da was empfehlen? Hab gehört die internen FX'e seien dafür weniger geeignet. TC 6000 ist mir ne Ecke zu Highend. Vielleicht irgendwas dazwishen?

    Danke, Gruß!

    -Schöne Musik für schöne Menschen-

  • melomania productions
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    89
    • 11. Juni 2007 um 13:23
    • #2

    Hallo!

    würde mal ganz pauschal sagen PCM91 da wird keiner meckern....

    manecan Messe- und Eventpersonal
    Rosa Luxemburg Straße 57
    07973 Greiz
    info@manecan.de
    http://www.manecan.de

  • glässing
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    • 11. Juni 2007 um 15:16
    • #3

    Ich würde einem 300L, 480L von Lexicon den Vorrang geben. Klingen Räumlicher und natürlicher als die t.c. Geräte.
    Wobei der 6000 auf jeden Fall ein super Gerät ist

    Klangfarbe / Veranstaltungstechnik/ Tonstudio

  • Seven
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    • 11. Juni 2007 um 15:28
    • #4

    Ist sicher Geschmackssache.
    "Dazwischen" liegen aber auch R-4000 und M-5000 von TC.

  • guma
    Moderator
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    6
    • 11. Juni 2007 um 18:08
    • #5

    Von den bezahlbaren Geräten empfehle ich Dir ebenfalls das Lexicon 300. Ich habe meins schon in vielen Klassikproduktionen am Laufen gehabt. Es wird gerne gesehen, wenn ein 960 nicht bezahlt wird.

  • audiobo
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    7
    • 11. Juni 2007 um 21:34
    • #6

    Ich würde geschmacksmässig zu einem TC Reverb4000 neigen. HighEnd wäre aber auch Quantec...

  • ADMIN
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    • 11. Juni 2007 um 21:43
    • #7

    Ich würde da pragmatischer rangehen:

    1.) Wer mischt?

    2.) Was kann der bedienen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • WolfgangK
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    • 13. Juni 2007 um 19:38
    • #8

    Hallo,

    kann der Tonmeister nicht die Mikrofone so anordnen, dass sich ein zusätzliches Hallgerät erübrigt?

    Wenn nicht, dann vielleicht einfach eine AB-Anordnung nicht zu hoch über das Orchester und/oder den Chor und/oder beides hängen und dann als "natürlichen" Hall zumischen. Ein solches Laufzeitsystem bringt meiner Meinung nach viel mehr Luft in einen Mix, als ich es je von einem Hallgerät gehört habe.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • tufkaklto
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    • 13. Juni 2007 um 19:45
    • #9

    Es gibt genug Klassiksachen , da muß man fast auf Einzelmicrofonie gehen, um es zu realisieren.
    Bringt einem oft die notwendigen zusätzlichen ca 10 db.
    Speziell bei den Streichern ( und damit im Gesamten )
    Und da es sich um ein Open Air handelt, wo genau die gewünschte Raumakustik fehlt, ist ein gutes Hallgerät von Nöten.
    Gerne gesehen : Lexicon eben die 300, 480, 960 oder zumindest 2 x 91

    Und wenn es manche so ,machen, das rundherum bzw Hinten noch Speaker hingestellt werden, kann man dort auch noch mit eben nur Hall beschicken ( um den Raum zu simulieren ).
    Oder wenns ganz fancy wird, dann ein LARES System ( kommt auch von Lexicon ) :D:D

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  • guma
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    • 13. Juni 2007 um 21:36
    • #10
    Zitat von "WolfgangK"

    ..... und dann als "natürlichen" Hall zumischen.

    Hast Du schon mal die Akustik einer für solche Klassik-Openairs üblichen Bühnen gehört, die Du damit als "Hallraum" einfangen würdest :D:D:D

  • WolfgangK
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    • 28. Juni 2007 um 17:00
    • #11
    Zitat von "guma"

    Hast Du schon mal die Akustik einer für solche Klassik-Openairs üblichen Bühnen gehört, die Du damit als "Hallraum" einfangen würdest :D:D:D

    Hallo Guma,

    ja, aber nur in geschlossenen Räumen. Bei klassischen Konzertmitschnitten mache ich das recht häufig, weil ich a) mit den Mikrofonen nicht in den Zuschauerbereich darf/will und b) ich mit einem Laufzeitsystem auch bei näherer Mikrofonierung (damit meine ich schon 2-4m Abstand) einen schönen "Rundumblick" bietet.

    Bezüglich der Bühne kam ich auf diese Idee, um neben den Einzelsignalen noch einen Signalweg zu haben, in dem das Geschehen als ganzes enthalten ist. Wenn man bei dem AB-System die Kugeln gegen Nieren ersetzt, dürfte man (meiner bescheidenen Meinung nach) auch bei einem Bühnendach noch einen durchaus brauchbaren Eindruck erhalten, was ich aber bislang mangels Veranstaltung noch nicht ausprobiert habe.

    Allerdings ersetzt das, selbst wenn es gehen würde, in diesem Fall nicht das Hallgerät, wenn, wie ich inzwischen ebenfalls gelesen habe, Musiker und Sänger mit Einzelmikrofonen ausgestattet werden (mussten).

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • guma
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    • 28. Juni 2007 um 23:01
    • #12
    Zitat von "WolfgangK"

    Hallo Guma,

    ja, aber nur in geschlossenen Räumen. Bei klassischen Konzertmitschnitten mache ich das recht häufig, weil ...

    Das heißt also nein, denn wenn Du wüsstest, wie sich solche "Openairbühnenräume" anhören, würdest du niemals auf die Idee kommen, Deine indoor-Erfahrungen darauf zu übertragen.

  • bemi
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    • 29. Juni 2007 um 07:51
    • #13

    Hallo Wolfgang,


    eine Frage: du schlaegst vor einzeln + gesamt zu mikrofonieren? :shock: Oder hab ich da was falsch verstanden. Imo geht "nur gesamt" nicht, da ich den Mix dann nicht beeinflussen kann und damit beschaeftigt bin feedbacks zu bekaempfen, ausserdem "klingt outdoor nichts nach Saal" (das einzige was vielleicht klingt ist der Wind, dann gibts nochmal extra Spass ;) ); einzeln + gesamt gibt evtl. Phasenprobleme, kommt auf die Groesse an. Um Phasengeschichten zu fixen verwende ich gerne die Kanaldelays in den Digitalkonsolen. Indoor geht dann schon mal Orchester gesamt + Chor gesamt + Stuetzen (Kontrabaesse, Solisten ...).


    ciao
    bemi

    PS: ich wuerde das mit 02R96 + RME Octamics + 960L machen :)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • guma
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    • 29. Juni 2007 um 12:25
    • #14
    Zitat von "bemi"

    ....ausserdem "klingt outdoor nichts nach Saal" (das einzige was vielleicht klingt ist der Wind

    Auch Dir muß ich leider widersprechen, denn Open Air Bühnen haben sehr wohl einen Eigenklang durch Reflektionen zwischen Boden und Dach, die ausgesprochen scheußlich sein können.

    Es gibt meines Wissens zwar sehr teure und daher selten genutzte Dachkonstruktionen, die als "klassikopenairtauglich" eingestuft werden, trotzdem würde keiner auf die Idee kommen, diese als natürlichen Hallraum benutzen zu wollen.

  • wora
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    11
    • 29. Juni 2007 um 15:28
    • #15
    Zitat von "guma"

    ...denn Open Air Bühnen haben sehr wohl einen Eigenklang durch Reflektionen zwischen Boden und Dach, die ausgesprochen scheußlich sein können...


    dem kann ich aus erfahrung zustimmen.
    vor allem die aus optischen gründen leider sehr beliebten rundbogenbühnen haben da manchmal einen sehr unangenehmen eingensound!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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