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Rider und deren erfüllung

  • foh
  • 29. Juni 2007 um 12:35
  • gezz-abba
    Gast
    • 2. Juli 2007 um 14:25
    • #21

    HAllo,

    ich denke auch, dass man sich in zukunft den Digitalpulten nicht versperren kann. Das Argument, "kann ich nicht mit umgehen" erübrigt sich spätestens, wenn man man wirkich an so einem Ding gearbeitet hat oder seine Berührungsängste abbaut, indem man so ein Teil mal ein paar Stündchen bei einer PA- Bude im Lager in Ruhe testen kann. Da es ohnehin meistens Yamaha ist , ist die bedienführung bei allen Pulten relativ ähnlich, sofern man das Pult fertig konfuiguriert bekommt. Nützlich sind allerdings nach wie vor externe EQs. Bei wirklich wichtigen Gigs würde ich darauf bestehen.

    Bei den analogen Plätzen sind selbst 24Ch nicht immer die regel , schon gar nicht 4 Monitorwege. . Oft steht dann da das Wizzard 16Ch oder eben doch das alte Mitec... Neulich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit einem "kollegen" ( angeblich der haus- und Hoftechniker ) , der es geschafft hat, sämtliche Inserts falschrum einzustöpseln, und mir zudem ein Insertkabel aus Lampenkabel anbieten wollte., abgesehen davon ,dass er mit dem Wizzard nicht umgehen konnte. Der Veranstalter war dann auch etwas "erstaunt". Letzlich war ich dann derjenige, der neben der eigenen Band auch noch den anderen behilflich sein durfte und auf deren Bitte für den Headliner am Pult stand. Das ist mir nun öfter passiert. .. Ist das normal auf Clubtour ??

    arnt

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 2. Juli 2007 um 14:39
    • #22

    Digital-FoH auszuschließen ist meiner Meinung nach heutzutage nicht mehr wirklich zu rechtfertigen und nur noch vertretbar, wenn man mit einem Digital-Pult tatsächlich an die Grenzen der persönlichen Soundvorstellungen stoßen würde. Aber nur weil man die Kisten nicht bedienen kann... Ich meine, dass das u.U. als, naja sagen wir mal "wenig professionell" angesehen werden könnte.
    Und gerade wenn wir uns in der Liga "nicht ganz weit oben" bewegen muss man schon damit rechnen, dass man irgendwann mal vor ner Digital-Kiste steht. Und dann muss der Job doch auch laufen oder? Schon weil ich auf keinen Fall hilflos da stehen möchte würde ich mir zumindest grundlegende Bedienkonzepte der gängigen Digitalkonsolen aneignen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Campfire
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    • 2. Juli 2007 um 15:40
    • #23

    ich mische für ne Reggae-Band, da muss man für Dub-Geschichten eben oft auch bei 2 kanälen gleichzeitig an verschiedenen Aux sends drehen....
    sicher könnte man irgend nen Digi-Pult schon so konfigurieren dass das möglich ist (oder müsste zumindest technisch machbar sein), aber standart scheint dass nicht zu sein und mindestens in der Hälfte aller Rider von Reggae-Bands (ich vermiete auch) steht drin "kein Digitalpult" mit genau dieser Begründung, ich kanns aber nicht verifizieren, da ich noch nie an einem gearbeitet habe, deshalb bei mir "kann ich nicht bedienen"...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • gurkendoktor
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    • 2. Juli 2007 um 15:41
    • #24

    "kompetenter betreuer vor ort" - ich möchte digitalpulte gern nur damit. was weiß ich denn, was der da reinprogrammiert und -geroutet hat?

    und noch ein grund, warum ich mich davor scheue: wald- und wiesenstrom. ist schon zu oft passiert, daß nur noch 200 volt angelegen haben. veranstalter meint dann meistens, daß es schon immer…, und elektriker gibts da eh keinen. und meistens ist dann im budget auch für eine usv kein platz mehr. mit effekten ist dann zwar sowieso schicht, aber die "analogpulte" kommen mit sowas besser klar.

  • hausmeister
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    • 2. Juli 2007 um 16:00
    • #25

    Hi,

    das wichtigste auf den Ridern ist die Kontaktadresse des Technikers.

    Bis jetzt hab ich immer angerufen, ein nettes Gespräch gehabt und alles wurde geklärt.

    So gab es noch nie Probleme obwohl wir oft ein anderes Equipment als gefordert gestellt haben.

    Anrufen und die Welt ist ok.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • wora
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    • 2. Juli 2007 um 17:02
    • #26
    Zitat von "cen-music"


    Digital-FoH auszuschließen ist meiner Meinung nach heutzutage nicht mehr wirklich zu rechtfertigen und nur noch vertretbar, wenn man mit einem Digital-Pult tatsächlich an die Grenzen der persönlichen Soundvorstellungen stoßen würde.

    Zitat von "Campfire"

    ich mische für ne Reggae-Band, da muss man für Dub-Geschichten eben oft auch bei 2 kanälen gleichzeitig an verschiedenen Aux sends drehen...

    nun, genau dies könnte ein grund für eine ablehnung sein.
    meines wissens nach geht das z.b. beim PM5 nicht.
    hier kann ich ja nur EINEN kanal gleichzeitig editieren.
    beim M7 könnte es mit der Central-Logic funktion gehen. das setzt natürlich vorraus, das beide kanäle in EINEN aux geregelt werden sollen und diese beiden kanäle auch in EINER 8er-bank liegen. sonst isses damit auch essig.

    generell darf ich zu digi-pulten noch anmerken, das man da im soundcheck einfach länger braucht. das haben mir auch schon viele kollegen bestätigt, das ist also keine einzelmeinung.

    natürlich kann man heutzutage normalerweise nicht mehr sagen, das man mit digital nicht klar kommt. man muss sich einfach an die teile gewöhnen, so schade das auch manchmal ist.

    einen vorteil haben digi-pulte jedoch:
    wenn man ein file mit den grundeinstellungen hat, kann es tatsächlich schneller gehen.
    so hatte ich am wochenende mal wieder nen gig mit M7, wobei es keinen soundcheck gab... linecheck und los.
    die grundverhältnisse standen dann schon recht gut, ich musste dann nur noch auf die klanglichen eigenheiten des PA systems und ein paar neuen mikrofonen nachkorrigieren.

    aber das hat ja jetzt nur bedingt was mit der ridererfüllung zu tun.
    wenn man aber angeben würde: "ich bringe einen USB stick für das M7 mit" - und dann steht halt ein PM5, tja dann wär´s wieder ein thema ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 2. Juli 2007 um 17:13
    • #27

    und die FX Wunschliste (Bestandteil von Ridern) wär der nächste Grund.
    "Was haste denn im Pult?"

    :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Christian Engel
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    • 2. Juli 2007 um 17:38
    • #28

    Da zu den meisten mir bekannten Digital-FoH Plätzen ohnehin ein externes Kleinrack, gefüllt mit den üblichen Premium FX'sen gehört, hat sich diese Frage eigentlich erledigt.
    "Schwierig" (eigentlich ja auch nicht wirklich) wird es bei ausgefallenen Wünschen, was Dynamics und u.U. auch Preamps/Channelstripes betrifft.

    Campfire

    Ja, verschieden Auxe in mehreren Kanälen zeitgleich ändern... Schwierig. Entweder alle Kanäle einer AUX-Ebene oder alle AUXe eines Kanals, das geht ohne Weiteres. Aber ich bin mir sicher, dass man dieses Problem gelöst bekommt.
    Mir ging es um die generelle Ablehnung von Digitalpulten. Damit habe ich ein kleines Problem. Aber wenn du immer die selbe Band mischst und den analogen Tisch gestellt bekommst. Who cares... :wink: Als flexibler Allround-Tech muss man digital ganz einfach drauf haben.

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  • treibsand
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    • 2. Juli 2007 um 18:30
    • #29

    Trotz meiner mangelnden Erfahrung, was Digitische angeht und meiner daraus resultierenden Ablehnung:
    Mir geht es ähnlich, wie dem Campfire, nur: solange man solche Feinheiten früh genug erfährt, lässt sich alles regeln.

    Dumm ist es nur, wenn solche expliziten Wünsche erst während der VA vom Bandtech und Materialsteller geklärt werden müssen.
    Wenn ich auf ein OpenAir komme, und da ohne Vorwarnung ein unbekannter DigiTisch steht, krieg ich nen Hals.


    Ein guter Rider lässt IMHO erkennen, in welchem Rahmen sich die Technik bewegen sollte, unumgängliche Details habe ich allerdings deutlich hervorgehoben.
    Wenn man das noch mit einer kurzen Erklärung manifestiert kommt es eigentlich seltenst zu Problemen.
    Ich bin sicherlich nicht wählerisch (anders als manche Kollegen), aber einige Erfahrungen mit "meinen" Bands verleiten mich zu bestimmten Forderungen.

    Eine reine Inputlist wäre mir bei personalstarken Bands zu wenig. Der Vororttech sollte schon in groben Zügen über mein "technisches Gesamtkonzept" informiert werden.

    Für 08/15 R'n'R oder Punkbands reicht mir die Ansage: 2x Git, Bass, Drums, 2 Vox. 4Wege Monitoring vom FoH und eine ausgewachsene Anlage ähnl. dehundbe, Meier mit ey, Seeacoustic undwiesiealleheissen.

    Ein guter Rider ist IMHO höchstens 3 Seitig: Anforderung, Stageplot, Channellist und so "luftig" verfasst, dass ich im überfliegen erkennen kann, was wikrlich wichtig ist, und wo ich übliche Standards erfüllen muss bzw. Interpretationsfreiheiten habe.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkaklto
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    • 2. Juli 2007 um 18:59
    • #30

    Es gibt Digitalpulte, wo man mehrere kanäle in verschiedenen Auxen bedienen kann.

    Und zB beim PM5D könnte man die Lösung darüber suchen, mit den Aux Mastern zu arbeiten und die Auxen auf den Kanälen offen zu lassen .

    Alles geht, wenn man verschiedene Tap delays fahren will :D

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  • manuela
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    • 2. Juli 2007 um 19:58
    • #31

    war mir sonnenklar daß der Klaus wieder eine Lösung parat hat :wink:
    Der kann mit dem Pult ALLES.

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  • guma
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    • 2. Juli 2007 um 20:54
    • #32
    Zitat von "klauston"

    Und zB beim PM5D....

    und zB beim M7 kann man den einen Aux auf dem Channelstrip des selektierten und gleichzeitig einen beliebig anderen Aux auf den 8-erblöcken der central logic über die Multifunktionsencoder drehen. Man kann also problemlos auf zwei verschiedenen Kanälen zwei verschiedene auxe gleichzeitig bedienen Es geht wenn man auf dem Schirm dem 8-er Block hat, sogar ein popup für das "auxpoti" des aus dem Channelstrip bedienten Kanals auf.

  • tufkaklto
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    • 2. Juli 2007 um 21:16
    • #33
    Zitat

    Der kann mit dem Pult ALLES

    Ne, gar nicht.

    Ich weiß noch viel an dem Pult nicht und frage auch oft noch nach.
    Aber wenn man will und sich mit was beschäftigt, findet man immer eine Lösung.

    Ich wollte ( und will ) mit solchen Aussagen einfach oft nur die vorherschende meinung entkräften, das was nicht geht.

    Bei 24 Aux sends und 8 effekten finde ich viele lösungen, über die Mix/CH/DCA Abteilung in der Mitte was rauszuschicken und einfach entsprechende kanäle auf Delays zu routen. Und auf den User defined kann ich mit Tap tasten drauflegen und das alles auf wenig Raum bedienen uswusw

    manuela:
    Aber wenns sein muß weil der Hut brennt, glaubt man gar nicht, wie viele Ausspielmöglichkeiten und Sends man an einem Pult finden kann :D

    Ein Kollege von mir macht eine Vocal Popband.
    Da hatten wir letztens ein PM5D RH stehen und sind mit den Keyboardkanälen auch noch in die Stereo Ins rein ( das geht nur mit dem RH, weil da geht die Phantomspeisung auf den Stereo ins.)
    Da hatten wir dann auf dem Pult so alle XLR Ins belegt , das war richtig voll.
    Und als wir dann so geblödelt haben, fiel uns noch immer so einiges ein, wie wir mit noch mehr kanälen schnell ins Pult kämen ( mit unseren Soundkarten digital in usw 8) )

    Aber wieder back to Topic:

    Wenn beide Seiten bereit sind, vernünftig zu arbeiten, dann wird ein "normaler" Rider ausgeschickt, der Tech vor ort bzw die Company liest denn und stellt das passende und akzeptable Equipment für die Veranstaltung zur Verfügung .
    Kurzer Rückruf an den Techniker , der oft froh ist, wenn ein örtlicher die Location beschreiben kann und im Vorfeld schon sagt, was dort abgeht. und gut ist.

    Ein vernünftiger Local Tech, der Spaß an seiner Arbeit hat ist meiner Meinung nach die bessere Wahl als die komplette Midas und sonstige Ecke mit unmotivierten Technikern.

    Und wenn beide Seiten vernünftig arbeiten wollen, sind schon mal gute Voraussetzungen für ein gutes gelingen des Gigs gegeben.

    greez

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  • wiesel
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    • 3. Juli 2007 um 08:32
    • #34
    Zitat


    Ein vernünftiger Local Tech, der Spaß an seiner Arbeit hat ist meiner Meinung nach die bessere Wahl als die komplette Midas und sonstige Ecke mit unmotivierten Technikern.

    Na wenn das mal nicht ne interessante Verallgemeinerung ist ;)

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

  • Jeremy
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    • 3. Juli 2007 um 11:36
    • #35

    Eigentlich sollte jeder, der heute einen Rider schreibt, deutlich machen, ob der Rider netto oder brutto zu verstehen ist dh. ob da jetzt die leider branchenüblichen 100% MWSt. (MärchenWahrheitsSteuer) schon dabei sind oder nicht. Ich sehe das mal aus der Sicht des Veranstalters (bzw. aus der Sicht dessen, der für den Veranstalter eines Festivals die ganzen Rider zu koordinieren hat).

    Natürlich ist es für die Bands bzw. deren Techniker komfortabel, die eigene, gewohnte Umgebung vorzufinden und sich darauf verlassen zu können, dass zwischen Soundcheck und Showtime nichts mehr verändert wird. Bloß ist das speziell auf Festivals einfach nicht praktikabel (über das immer häufiger vorgefundene Bild, dass sowohl am Front- als auch am Monitorplatz die PM5Ds gleich rudelweise auftreten, will ich da mal hinwegsehen).

    Meine Einstellung zur Sache: Wer ohne eine ganz bestimmte Arbeitsumgebung nicht zurechtkommt, der hat sich die sicherheitshalber selber mitzubringen. Natürlich kann das auch be- und gestellt werden, aber ab einer gewissen Größenordnung halt nicht mehr auf Kosten des Veranstalters, sondern auf Kosten der Produktion. Die muss das dann halt in ihre Gage einkalkulieren und hoffen, dass sich der Veranstalter (der ja erfahrungsgemäß beim Vertragsabschluss nur auf diese eine Zahl schaut) das ganze noch leisten kann.

    Ansonsten sollte eigentlich jede Band und jeder Techniker mit dem, was man heutzutage vernünftigerweise als sachgerechten Standard ansieht, zurechtkommen können. Dazu gehören halt in immer stärkerem Ausmaß auch die digitalen Tische. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich will hier nicht der "Friss oder stirb"-Mentalität das Wort reden. Was erforderlich ist, um die Show mit Anstand über die Bühne zu bekommen, das hat da zu sein und basta. Dazu ist eine vernünftige Kommunikation im Vorfeld nicht nur die halbe, sondern die ganze Miete:

    • Du bist auf dem Rider soundso als Ansprechpartner angegeben. Stimmt das auch?
    • Der Rider stammt vom soundsovielten, Version XXX, ist der aktuell? (Das geht auch per Mail recht gut).
    • Was da drin steht, ist ok /mit folgenden Einschränkungen ok / nicht ok.
    • Alternativ können wir folgendes anbieten: ...


    Blöd wird's nur dann, wenn der angegebene Ansprechpartner auf Kontaktversuche einfach nicht reagiert. Ist er stur? Ist es ihm egal? Will er nur den überzogenen Rider als PSA behalten, den er schwuppdiewupps aus dem Koffer zieht, wenn die Show nicht in Fahrt kommt?

    Grundsatz sollte sein, dass jeder, der einen Rider schreibt, auch fähig und willens sein muss, darüber zu kommunizieren, und sei es bloß deshalb, dass man dann vor Ort sagen kann "Hallo, wir haben schon telefoniert ..."

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

    Einmal editiert, zuletzt von Jeremy (3. Juli 2007 um 14:33)

  • Gast
    • 3. Juli 2007 um 12:33
    • #36
    Zitat von "gurkendoktor"

    "kompetenter betreuer vor ort" - ich möchte digitalpulte gern nur damit. was weiß ich denn, was der da reinprogrammiert und -geroutet hat? ...

    Volle Zustimmung. Hatte bei einem Gig zum ersten Mal eine Yammi 02R vor mir gehabt in einer dunklen Kneipe und als komplette FOH-Beleuchtung eine Kerze :roll: (Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich meine kleine Taschenlampe vergessen hatte). Der Techi der Hauptband (hab nur die Vorgruppe gemischt) war dann dabei, hatte mir alle Routings erklärt und hatte bei Kleinigkeiten (Comp kurz nachregeln) kurz eingegriffen. Der Auftritt der Vorband war (bis auf ein kleines Feedback auf den Drum-Monis) perfekt.

  • wora
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    • 3. Juli 2007 um 14:46
    • #37
    Zitat von "klauston"

    Ne, gar nicht.
    ...
    Da hatten wir letztens ein PM5D RH stehen und sind mit den Keyboardkanälen auch noch in die Stereo Ins rein ( das geht nur mit dem RH, weil da geht die Phantomspeisung auf den Stereo ins.)...

    n bissi off topic:
    lieber klaus,
    man benötigt für die line-signale eines keyboards keine aktiven Di´s.
    also braucht man an den entsprechenden eingängen auch keine phantomspeisung. :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 3. Juli 2007 um 14:50
    • #38

    Wenn aber aktive Dis vor ort sind, muß man die Speisen :D

    War nur als Beschreibung gedacht, was alles geht wenn man will.
    Hat aber in der Praxis gut funktioniert.

    Dann hatten wir allerdings einen Kanal der manchmal ( aber dann stark )gekracht hat, wird lustig bei 56 Kanälen den Fehler finden.
    wir haben dann zu zweit auf dem Pult gearbeitet, der Kollege hat gemischt und ich hab die Kanäle durchgehört, bis wir den Fehler hatten.

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  • foh
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    • 6. August 2007 um 16:11
    • #39

    Hy !

    danke für die vielen Antworten und Einträge.
    Ich hab nun meinen Rider optimiert und werde tortzdem versuchen jede Company im Vorfeld selbst zu erreichen.

    Leider is die moral der Verleiher was erfüllen von Ridern angeht sehr im Keller.

    Eigentlich schade.

    Let´s Rock !

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • wora
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    • 7. August 2007 um 03:38
    • #40

    ich gehe in letzter zeit dazu über, mir vom jeweiligen beschaller eine materialliste zusenden zu lassen.

    das heisst, das büro sendet den rider an den veranstalter, der gibt das an den beschaller weiter, der wiederum sendet mir seine vorschläge.

    das ist zwar aufwändig, hat sich in den letzten monaten aber einige male bewährt, weil ich rechtzeitig einwände anbringen konnte (und nicht erst auf´m gig!) - oder auch schon vor ner VA wusste, das dort keine grösseren probleme zu erwarten sind (das war übrigens die überwiegende mehrheit!)

    eine solche vorgehensweise ist im email-zeitalter wirklich kein grosses problem mehr.
    es ist zwar schade, das man so vorgehen muss und damit den verwaltungsaufwand steigert, aber es geht wohl nicht anders. es gibt halt zu viele, die meinen sie wüssten besser als der band-techniker was die band wirklich braucht...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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