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2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

  • F.A.Bi.A.N.
  • 19. Juli 2007 um 11:04
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. Dezember 2007 um 17:58
    • #301

    PA-Tiefmitteltonchassis - Vergleichsmessungen
    Selektion unter Klirrgesichtspunkten; Teil 2


    In Folge des zuletzt geposteten 12"-Tiefmitteltönervergleichs möchte ich nun Teil #3 der Messreihe zeigen.
    Leider ist das Testfeld auf die bekannten 3 Kandidaten beschränkt geblieben, da sich keine weiteren Samples bei mir eingefunden haben.

    1.) Einleitungen, Rahmenbedingungen

    Die Vorgehensweise bei den Messungen ist an die vorherigen Teile der Messreihe angelehnt; wesentliche Unterschiede finden in dreierlei Hinsicht:
    1.) Alle Chassis wurden nochmals bei ~3,5-4mm Amplitude für genau 10h eingespielt; es folgten jeweils Abkühlungsphasen von min. 24h Dauer bis zu den Messungen.
    2.) Dank Umzug in einen größeren Raum ist ein größeres Zeitfenster bis zur ersten Reflektion möglich (in etwa 16ms).
    3.) Bei den Klirrmessungen wurde die Samplerate des Messsystems zugunster einer höheren Auflösung im Tieftonbereich von 48kHz auf 16kHz reduziert.

    Die verwendeten Gerätschaften entsprechen den vormals beschriebenen Messaufbauten, jedoch wurde diesmal eine andere Endstufe (Palmer LX3000) verwendet.
    Dies sei aber nur der Vollständigkeit halber genannt.

    Zum Messen wurde die Testbox (siehe Seite #1 des Threads) auf die lange Seite gelegt, so dass beide 12"er möglichst nahe am Boden waren.
    Die Testobjekte wurden ohne Filter und in paralleler Verschaltung angesteuert; das Messmikrofon wurde dabei in genau 1m Abstand ebenso "groundplane" zwischen den Chassis positioniert.


    2.) Messungen

    Legende:
    1.) Herstellername und Produktbezeichnung
    2.) Amplitudenverlauf @ 1m/2V und akustische Phase mit Bezug auf das akustische Zentrum (Samplerate 48kHz, Sequenzlänge 256k)
    3.) kumulatives Zerfallsspektrum
    4.) animierter Ablauf der Klirrmessungen (Samplerate 16kHz, Sequenzlänge 128k)


    18-Sound 2x 12ND710

    B&C 2x 12NDL76

    Eminence 2x Kappa12


    5.) Overlays - Grundwelle, K2 und K3 aller Chassis


    Zum wiederholten Male möchte ich mich einer Wertung zunächst enthalten und verabschiede mich, in freudiger Erwartung sachlicher Beiträge und mit den besten Feiertagsgrüßen an die Mitleserschaft...

    Fabian

    P.s.: Ich darf daran erinnern, dass das hiesige Thema mit "Selektion unter Klirrgesichtspunkten" überschrieben ist. Man sollte also bald zur endgültigen Auswahl übergehen


    Edit: Beschriftungsfehler unter 5.) berichtigt.

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (26. Dezember 2007 um 13:49)

  • SRAM
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    • 25. Dezember 2007 um 20:19
    • #302

    Sehr gute Arbeit !

    Kleiner Vorschlag: die Messung ca. 20 bis 30 Grad off axis machen (horizontal wenn Chassis vertikal übereinander). Warum ? Achse ist zwar schön, aber für die gesamte abgestrahlte Energie nicht annähernd so relevant wie der Bereich von 10 bis 30 Grad. Einfach mal für ein Einzelchassis die entsprechenden Projektionsflächen auf eine Einheitskugel vergleichen :wink: . Für Zwei Chassis wirds dann zwar etwas besser aber immer noch überwiegt der genannte Bereich.

    Wie immer: der Kappa muß sich nicht verstecken. Das sollte man bei der Preisgestaltung im Handel bedenken.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Jobsti
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    • 25. Dezember 2007 um 22:29
    • #303

    Ist es wirklich so gut Klirrmessungen GP zu machen?
    Nicht auch Praxisgerechter, wenn man das Top in knapp 2m Höhe aufstellt?
    Pegel ist etwas (2-3dB) zu hoch denke ich?!

    Kappa schlägt sich für den preis recht gut.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. Dezember 2007 um 22:41
    • #304
    Zitat von "SRAM"

    Einfach mal für ein Einzelchassis die entsprechenden Projektionsflächen auf eine Einheitskugel vergleichen :wink: .


    stimmt, aber daran habe ich ebenso wenig gedacht wie an nahfeldmessungen für den "genauen" amplitudenverlauf <100hz. asche auf mein haupt.

    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    Ist es wirklich so gut Klirrmessungen GP zu machen?
    Nicht auch Praxisgerechter, wenn man das Top in knapp 2m Höhe aufstellt?


    "praxisgerecht" sind messungen dann, wenn sie möglichst wenig unsauberkeiten (wie durch die erste bodenreflektion... :roll:) enthalten.

    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    Pegel ist etwas (2-3dB) zu hoch denke ich?!


    durch spiegelung an schallharten oberflächen......... +6db.

  • Thomas
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    • 25. Dezember 2007 um 23:06
    • #305

    Wenn ich die Messungen richtig interpretiere geben sich der b&c und der 18sound verdammt wenig. außerhalb der achse war der b&c damals bei meinen tests etwas besser, vieleicht kann man sich an off axis messungen leichter orientieren. ansonsten fällt die entscheidung nicht leicht, da beide auch preislich auf ähnlichem niveau liegen.
    beim k2 scheint der 18sound vorteile zu haben, beim k3 sehe ich den b&c leicht vorne.

    der kappa fällt in meinem augen was den klirr betrifft schon ordentlich zurück. egal wie günstig er ist, ich würd ihn nicht verbauen.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 26. Dezember 2007 um 00:56
    • #306
    Zitat von &quot;Thomas&quot;

    Wenn ich die Messungen richtig interpretiere geben sich der b&c und der 18sound verdammt wenig.


    so sehe ich das auch.

    Zitat von &quot;Thomas&quot;

    außerhalb der achse war der b&c damals bei meinen tests etwas besser, vieleicht kann man sich an off axis messungen leichter orientieren.


    die abstrahlungsmessungen liegen doch bereits vor (?)!
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=539966#539966

    Zitat von &quot;Thomas&quot;

    beim k2 scheint der 18sound vorteile zu haben, beim k3 sehe ich den b&c leicht vorne.


    ich sehe es so:
    der b&c ist der fähigere tieftöner (weniger k3 unterhalb von 300...400hz; zudem dort auch höherer wirkungsgrad); darüber ist der 18sound nicht nur mit dem höheren wirkungsgrad, sondern auch allgemein geringeren verzerrungen am start.
    wollte man an ein paar 18"-br´s oder irgendwelche bandpässe ankoppeln, würde ich mich daher für den b&c entscheiden.
    wenn das aber keine rolle spielt und man eher "hoch" trennen will, wäre hingegen der 18sound mein favorit.

  • Ansch
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    392
    • 26. Dezember 2007 um 11:52
    • #307

    Hallo Fabian,

    mir scheint, die Diagramme, bzw. deren Beschriftungen, sind inkonsistent.
    Die Amplitudenverläufe des B&C und 18S unter 4.) stimmen nicht mit der Benennung unter 5.) überein.
    Wenn ich mich an der Benennung unter 4.) orientiere und mir die entsprechenden Diagramme anschaue, haben für mich die B&C's die Nase vorn:
    höherer Kennschalldruck und späteres Einsetzen der Resonanzgrate am oberen Übertragungsende (gut für's Weichendesign), das Ausschwingverhalten ist im Mitteltonbereich geringfügig besser. Dafür schwingen die Membranresonanzen obenraus länger nach (ist baer mit geeigneter Weiche kein Problem).
    Die Klirrmessungen sind unterhalb von 200Hz stark vom Raum beeinflusst. Interessant ist, dass die blaue K3 Kurve deutlich unterhalb der anderen beiden verläuft.

    Viele Grüße,
    André

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 26. Dezember 2007 um 13:53
    • #308
    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Die Amplitudenverläufe des B&C und 18S unter 4.) stimmen nicht mit der Benennung unter 5.) überein.


    danke, hab´s berichtigt.

    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Die Klirrmessungen sind unterhalb von 200Hz stark vom Raum beeinflusst. Interessant ist, dass die blaue K3 Kurve deutlich unterhalb der anderen beiden verläuft.


    ... zu vergleichszwecken war der raum sicherlich ausreichend; zumindest die relativen unterschiede sind, für meine begriffe, passabel interpretierbar.
    wie gesagt halte ich den b&c für den fähigeren "tief"-töner.

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 27. Dezember 2007 um 18:12
    • #309

    nachtrag - für interessierte habe ich hier die anregungssignale, die ich verwendet habe, als mp3 aufgenommen und hochgeladen:
    http://rapidshare.com/files/79432022/messsignale.rar

  • martin
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    3.234
    • 30. Dezember 2007 um 19:34
    • #310

    Hallo,

    Nochmal zu den Klirrmessungen - hab ich das richtig im kopf, dass die in einer CB gemacht wurden?
    Und wird die endgültige Box auch ne CB?

    Ich hab da gerade dieses Wochenende rumexperimentiert. irgendwas passte mir bei den Tops nicht. irgendwie zu aufdringlich. Naja, und mit Loch in der Box tut sich der 12er laut meinen Ohren irgendwie leichter.
    Hatte keine zeit da was nachzumessen, aber nach gehoer gehts dem NDL in der BR bei hohem Pegel besser als in der CB. hab das versucht gestern noch zu recherchieren und auch ERICH aus dem Forum dürfte da vor 3 Jahren aehnliche Erfahrungen gemacht haben.

    kans sein, dass die membran mit der doch recht straffen Luftfeder in der CB zu kämpfen hat? Könnte es sich lohnen das nachzumessen?
    Nur so ne Idee.

    cu
    martin

  • unknown_artist
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    2.849
    • 30. Dezember 2007 um 19:40
    • #311

    Eventuell hängt das auch mit den Intermodulationsverzerrungen zusammen?

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    5.286
    • 30. Dezember 2007 um 23:54
    • #312

    hallo,

    ich erwarte (nachdem sich das alte CB-protogehäuse langsam "auflöst"...) ein neues testgehäuse - auch mit br-kanälen - für das neue jahr.
    vermutlich wird der gemessene klirr auf der tuningfrequenz (mit q ~0,2... 0,4) stark zurückgehen, knapp darüber und darunter aber weit stärker ausfallen als ohne das br-tuning.
    na gut, ich vermute es nicht nur... ich habe derartiges mit einem der chassis schon gemessen :-).


    guten rutsch & frohe LS-fummler-pause,
    fabian

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 31. Dezember 2007 um 00:44
    • #313

    Moin,

    Dann wirds Zeit Fabian zu Vergleichsmessungen mit Loch zu überreden ;) . An einem vergleichenden Zerfallspektrum und an einer ebenso vergleichenden Klirrmessung wird sich zeigen was da zu hören ist. Die originaltreue Wiedergabe verbessert sich >>im Topbetrieb<< durch BR sicher nicht.

    Für die Krachfraktion, die sich eine "entspannter" lärmende Box wünscht hier meine Tipps: Der Trick ist, daß der verspätete Schall aus dem Boxinneren erheblich zum >>subjektiven<< Lautheitseindruck beiträgt, auch bei einer 60Hz Notfullrange Top-Abstimmung wird es im Mittenband von 120Hz (übliche Trennung) bis zur oberen Trennung subjektiv erheblich lauter als CB. Die lautestmögliche Topbox hat Ports in Brettstärke vorne in der Schallwand und eine 130Hz Abstimmung für 120er Trennung.

    @ unknown_artist: Wie würdest Du einen Port zur Verringerung von Intermodulationsverzerrungen im Toppbetrieb auslegen?

    @ Martin: Wenn Du laute Veranstaltungen noch lauter Beschallen willst stimme gleich konsequent auf 130 Hz ab, mit Ports in Schallwandstärke vorne. Es gibt für jedes Bedürfniss die passende Lösung, erst krachige 2", jetzt wenigstens konsequenter Resonator. Mag sein, daß ich mich in Deinen Notwendigkeiten geirrt habe. Über DC-Displacement brauchst Du erst nachdenken, wenn die Einspannung reißt, der resultierende Klirr bringt Dich dem Ziel zunächst näher. Übrigens, wenns dann um 130Hz unerträglicht hupt und dröhnt hilft ein Filter im Controller, das schafft zusätzlichen Headroom.
    Dem Klang von "Sängern", die ihr Mikro, Korb in der Faust, schon vor dem ersten Refrain zugespien haben, tut ein solches Topkonzept definitiv nicht schaden,

    Bin ich froh, daß ich mit irrsinnigen Gastspielen und deren Knöppedrehern nix mehr zu tun habe :wink:

    Gruß


    PS: meine Sylvesterbeschallung läuft ohne Loch... ...guten Rutsch Euch allen, kommt gut ins neue Jahr.

    PPS schützt Eure Ohren! (Knaller/Loch-Blech-Boxen) Bitte!

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 31. Dezember 2007 um 01:05
    • #314
    Zitat von &quot;Bernd Häusler&quot;

    @ unknown_artist: Wie würdest Du einen Port zur Verringerung von Intermodulationsverzerrungen im Toppbetrieb auslegen?

    So, dass der Hub im unteren Einsatzbereich der Box halbwegs breitbandig reduziert wird.
    PS.Man kann die Filterfunktion eines Ports verbessern, bei Box mit Loch ohne Inhalt halt eher schlecht...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 31. Dezember 2007 um 01:52
    • #315

    Moin,

    @ Fabian: warst ja mal wieder schneller... Das ursprüngliche Meßsignal war Sequenzlänge 64k, Abtastrate 48kHz, wenn ich das vom verlinkten Signal (vielen Dank :D ) mit 128k und 48Hz zurückrechne waren das 1,35 Sekunden für den Sweep. Wir hatten ja hinter den Kulissen überlegt woher nun der merkwürdige K3- Klirr kommt. Da der aktuelle (Klirr-) Meßsweep 128k, 16kHz etwa 8 Sekunden dauert... ...da ist bei der ersten Messung was anderes passiert als DC-Displacement, und daß das Einwobbeln bei allen 3 Chassistypen die gleiche Wirkuing hatte, naja, ...ich glaube nicht.
    1,35 Sekunden... vielleicht war das doch zu wenig Information für eine artefaktfreie Auswertung? 1,35 Sekunden, da ist nicht viel Information drin?

    Ist ja nichtmehr so wichtig, die jetzigen Messungen sind ja ok.

    Dennoch möchte ich vorschlagen zumindest einen weiteren Vergleich mit kurzem (128k, 16kHz etwa 8 Sekunden) und zusätzlich einem erheblich verlängerten Sweep zu machen. Geht das mit Farina? Die Aufenthaltszeit im DC-kritischen Bereich ist auch bei einem 8 Sekunden Sweep relativ zu gängigen Musiksignalen sehr kurz. Für BR wirds ausreichen, für unvermeidbare Undichtigkeiten an CBs, hmmm. Das DC-Problem mit Musik ist ja, daß sich der mittlere Nullagenfehler in die Luftfeder einprägt, spätestens nach einigen Minuten Musik. Bei BR gehts gleich voll daneben, aber auch schneller zurück. Was besser klingt und länger durchhält?

    @ all: Mag sein, daß Euch das DC-Displacement noch nicht so brutal verfolgt wie mich. Das hat mit Betriebsstunden zu tun, und der auch bei mir vorhandenen Neigung zu BWL-Maximierung. Hätte es nicht wiederholte Berichte von bitteren Chassiszerstörungen u.a. hier im Forum gegeben, die durchweg darauf zurückzuführen sind, ...ja... ...dann wäre ich allein...
    Den alten Hasen sei gesagt: zu Zeiten der "guten alten" Musik war die Lebensdauer von Chassis akzeptabel. Doch den ersten Bericht über einen unerkärlichen Ausfall nach mehr als einem Jahrzehnt problemlosen Betriebs habe ich auch schon. Neuere Partymusik...


    Gruß

    PS

    Zitat von &quot;unknown_artist&quot;

    So, dass der Hub im unteren Einsatzbereich der Box halbwegs breitbandig reduziert wird.
    PS.Man kann die Filterfunktion eines Ports verbessern, bei Box mit Loch ohne Inhalt halt eher schlecht...


    Wie willst Du das machen? Variovent?

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 31. Dezember 2007 um 02:12
    • #316

    niedrige güte der Helholzreso.
    dazu einen modernen Akkustikschaum im Gehäuse(der allerdings Volumen frisst) in Kombi mit etwas wattiertem...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • martin
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    3.234
    • 31. Dezember 2007 um 09:50
    • #317

    Morgen,

    Da gehen ja gleich die Wogen hoch :D

    Ich wollt eigentlich auf was anderes hinaus.
    Mein Eindruck war, und da ist der Pegel noch nicht mal soo hoch, also nix Krachfraktion, dass die 12er sich leichter tun und Stimmen weniger "scharf" klingen. Bei einigen Tracks von CD schien der NDL bei hoeheren Frequenzen in der CB Probleme zu haben. In der BR tat er das nimmer.

    Und jetzt haett mich interessiert:

    Liegt das daran, dass ich es in der BR einfach maskiere (geht im Restmüll des Ports unter)

    Oder freut sich so eine 12er Membran ueber deutlich mehr Volumen im Rücken? In der BR hat er ja 30l statt 13. Ich stell mir halt mal vor, dass es die Membran dann weniger aufbröselt? Oder ist das egal?

    Hintergrund des ganzen ist, ich wuerd sonst einfach mal das Volumen gleichmal verdoppeln wollen. Ist beim reinen Topbetrieb hubmaessig egal. ich trenn eh bei 145Hz.
    Bringts in dem Fall ueberhaupt was?
    Das ganze waere mit einem gewissen Aufwand verbunden, drum klär ich sowas gern schon am Papier oder im Forum wenns geht.

    cu
    martin

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 31. Dezember 2007 um 10:10
    • #318

    ich glaube eher, dass es daran liegt, dass die box mit port mehr bass macht (messtechnisch, wie auch subjektiv durch laufzeitveränderungen in dem bereich). dadurch wirk der mittelton weniger agressiv. gleiches phänomen hatte ich bei einer rcf art box, die hat unten rum auch kein bass (stirbt ab 180Hz), trotz Br design... entzerrt man nun den bass aktiv, klingt die box plötzlich angenehm.

    ein cb design klingt zudem ja noch sehr präzise, da kommen gewisse feinheiten im musiksignal einfach schneller und auch "schärfer" zutage...


    unknown_artist:
    sehe ich das richtig, dass du einen breitbandigen resonator meinst, den du zusätzlich bedämpfen willst ? sprich ein mitteldingen zwischen echtem br design und cb anstrebst ? ich hatte so was ja schon mal testweise mit strohhalmen im br port bei einem proto. hier hörte man schon einen starken unterschied was den klirr anging, bezüglich dem echten br design :) inwiefern der br port da aber noch brauchbar arbeitet, vorallem bei hohen pegeln, halte ich doch für sehr fraglich...

    http://www.ae-rental.de

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 31. Dezember 2007 um 10:26
    • #319
    Zitat von &quot;Peerless&quot;

    ich glaube eher, dass es daran liegt, dass die box mit port mehr bass macht (messtechnisch, wie auch subjektiv durch laufzeitveränderungen in dem bereich). dadurch wirk der mittelton weniger agressiv. gleiches phänomen hatte ich bei einer rcf art box, die hat unten rum auch kein bass (stirbt ab 180Hz), trotz Br design... entzerrt man nun den bass aktiv, klingt die box plötzlich angenehm.

    ein cb design klingt zudem ja noch sehr präzise, da kommen gewisse feinheiten im musiksignal einfach schneller und auch "schärfer" zutage...

    Naja, wobei ich das mit Bässen und Trennfrequenz 145 Hz bei beiden probiert hab. Top alleine waere klar. Aber so trenn ich 1 oktave oberhalb der Tuningfrequenz mit 48db/oct...

    Was den Klang des Tops bei niedrigem Pegel deutlich ausgewogener werden laesst ist ein 2 Ohm Widerstand. Bei Vollgas hab ich das mal nicht getestet mit nem 50W Widerstand fuer 2 12er und 1200W :)

    Na egal, Hintergrund der Frage war ursprünglich - bringt mehr Volumen weniger Klirr, oder ist das oberhalb der Einbaureso wurscht...

    danke
    martin

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 31. Dezember 2007 um 11:45
    • #320
    Zitat von &quot;Peerless&quot;


    sehe ich das richtig, dass du einen breitbandigen resonator meinst, den du zusätzlich bedämpfen willst ? sprich ein mitteldingen zwischen echtem br design und cb anstrebst ? ich hatte so was ja schon mal testweise mit strohhalmen im br port bei einem proto. hier hörte man schon einen starken unterschied was den klirr anging, bezüglich dem echten br design :) inwiefern der br port da aber noch brauchbar arbeitet, vorallem bei hohen pegeln, halte ich doch für sehr fraglich...


    nö, nur schau dir an was aus einem Port rauskommt, und was rauskommen soll, idealerweise sollte der Port oberhalb und oberhalb der Tuningfrequenz in einem fixen Bereich Output haben. Dummerweise kommt aus realen Ports noch erheblich höherfrequente Geräusche, und diesen "Portnoise" kann man erheblich reduzieren, wenn man sich mühe gibt. Den Sinn der Strohhalme habe ich ich nie nachvollziehen können(bis auf die hohen breitbandigen Verluste :shock: ).

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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