Ich stelle mal wertfrei folgende These in den Raum:
"Je schwerer das Mic, desto besser das Ergebnis"
Mikrofonierung BD (zum 1000st mal) ;)
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RE 20 find ich für Rock/Metal unbrauchbar.... Also ein Gegenargument (auch wenns Stilspezifisch ist)
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und das Beta 52 von Shure nutzt hier also keiner?
Ich finde es super für modernen Rock- und Pop Sound.
Es macht einen ordentlichen Luftdruck und der Klick ist mit dem
Eq variabel. Mehr 6-10Khz für die Metalklatsche und 3-5Khz für einen dezenteren Klick.
Das D112 von Akg klingt eher natürlich und ist wunderbar für Jazz und Blues.
Das D6 ist für die härtere Rockerei und macht ähnlich wie ein SM91 einfach nur Klick/bumm. Da ich Live immer derbe komprimiere, ziehe ich mir allerdings mit dem D6 derbe rauschen hoch und darf mir den Wolf am Gate schrauben.
Die Grenzfläche SM91 ist durch ihren wunderbaren Vorverstärker so beliebt geworden. Der macht nämlich einfach kurz zu bei hohen pegeln. Die Transienten passieren und dann regelt der amp runter. Den Effekt kennt man auch aus so manchem Camcordermikrofonen: der Micpre regelt riesig hoch und sobald einer klatscht, regelt der Amp runter und langsam wieder hoch. Das SM91 ist da natürlich wesentlich schneller.Ich halte persönlich überhaupt nichts von einer Doppelmikrofonierung!
Lieber einen gutes Mic an der richtigen Position, eine ResoFreq rausgedreht und alles wird gut. Ich hasse nichts mehr als Phasen- Timingschweinereien.
Die wenigsten Techniker mischen die Mics dann "2 Wege Aktiv". Es wird beides relativ Flat gelassen und natürlich addiert es sich unten rum. Es klingt aber nach einem undefinierten Kick aus dem Sub. Das ist das Selbe, als wenn ich alle Speaker in einer PA jede Freq. wiedergeben lasse. Natürlich wird es irgendwie Lauter..... Buharrrrrrr = Ohrläppchenkrebs!
Testet doch mal:
Grenzfläche reinlegen und lowcut bis 1Khz und ein beliebiges Mis ans Loch mit einem HighCut bis 100-150Hz. Das Mic am Loch macht einen weichen Subwooferdruck, weil es weiter entfernt vom Schlagfell ist und sich die Luft am Loch sammelt. Umgekehrt funktioniert der Spass auch: Die Grenzfläche gibt einen kurzen präzisen Subwooferschub und das Mic am Loch einen natürlichen Klick.Meiner Meinung nach gibt es kein ideales Mic oder denn „Geheimtipp“ für die Basdrum.
Es hängt voll und ganz von der Musikrichtung ab.So, genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Triggern klingt eh besser (nicht)
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wenn ich ne Grenzfläche benutz, dann meistens für den "klick"....
Wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. -
meine favorisierte grenzfläche für bassdrum ist die ATM87R.
das ist überhaupt mein lieblingsmikro für dieses instrument. aber das gibts leider nicht mehr, zumindest nicht in europa (wegen RoHs)ansonsten arbeite ich auch noch gerne mit AE2500 und beta52, aber ich kann auch mit anderen mikros arbeiten. nur das beta91 trifft leider überhaupt nicht meinen geschmack.
mit 2 kanälen für die kickdrum ist man dann soundmässig sehr flexibel und schnell, deshalb ist diese vorgehensweise auch für mich erste wahl.
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Ja, schade. daß es das ATM87R nicht mehr gibt. alle anderen neuen AT-Grenzflächen sind ja leider nicht pegelfest genug.
Was mich etwas wundert, ist, daß das Sennheiser e901 hier noch nicht genannt wurde. Ich finde das Ding als Grenzfläche eigentlich recht gelungen. Es vereint das bekannt knochig, Direkte der Grenzflächen mit dem Bauch eines dynamischen Bassdrummikros mit vorgeformtem Frequenzgang ala D6, B52, e602, allerdings eben nicht so weich oder wummerig wie diese.
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Zitat von "guma"
Was mich etwas wundert, ist, daß das Sennheiser e901 hier noch nicht genannt wurde.
Mich auch. Früher habe ich immer die Kombination SM91/Beta52 benutzt, seitdem es die 900er Serie gibt sind meine Favoriten klar 901/902, beide auch gut einzeln zu benutzen, in der Kombination ungeschlagen. Dann noch einen gut gestimmte & gedämpfte 22" Sonor Highlight Bd ... mhhhhh
Haben wir jetzt eigentlich schon wieder alle Mikrofone durch ... :wink:
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Zitat: "Ja, schade. daß es das ATM87R nicht mehr gibt"
Aber meines gibt es doch noch...
Aber im Ernst: Ich hatte mich schon einige Male über die ganz beachtlichen Erlöse für so ein Teil bei ebay gewundert. Es gibt also noch mehr Liebhaber. Mein altes Soundcraft-Pult hat nur immer dicke Backen im Eingang gemacht wegen des aberwitzigen Pegels des Mics. Gibbet aber inzwischen Dämpfungsglied & einige neue Pulte.
Glück Auf!
Ralf -
Zitat von "PMZWO"
...Gibbet aber inzwischen Dämpfungsglied & einige neue Pulte...
ich hab mir ein dämpfungsglied aus 3 widerständen einfach in den XLR eingebaut. ein bisschen pfriemelig, aber es geht. :wink: -
Zitat von "Surschmeyer"
Das D112 von Akg klingt eher natürlich und ist wunderbar für Jazz und Blues.:shock:
Echt? Finde das Teil ist für Jazz ein No-Go.
Bei Rock finde ich aber ok. -
Zitat von "Surschmeyer"
Ich halte persönlich überhaupt nichts von einer Doppelmikrofonierung!
Lieber einen gutes Mic an der richtigen Position, eine ResoFreq rausgedreht und alles wird gut. Ich hasse nichts mehr als Phasen- Timingschweinereien.
Die wenigsten Techniker mischen die Mics dann "2 Wege Aktiv". Es wird beides relativ Flat gelassen und natürlich addiert es sich unten rum. Es klingt aber nach einem undefinierten Kick aus dem Sub. Das ist das Selbe, als wenn ich alle Speaker in einer PA jede Freq. wiedergeben lasse. Natürlich wird es irgendwie Lauter..... Buharrrrrrr = Ohrläppchenkrebs!Hast du schon mal da AT 2500 getestet?
Die beiden Kapseln laufen Phasentreu. Das ist in der Regel das größte Problem bei zwei "normalen" Mikros in der Kick. -
Zitat von "oTon"
Nein eines haben wir noch das EV ND 868, ähnlich dem oft erwähnten Audix macht es einen schönen fetten Sound, den man kaum mehr eqen muss.
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ich lass mir doch vom mikro nicht vorschreiben, wie die bassdrum zu klingen hat. :wink:
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Nein, das würde ich auch nicht mache lassen! Den Sound sollte immer noch die verwendete Trommel in Kombination mit dem Fell und der Fussmaschine machen. Das wichtigste für den Schlagzeugsound ist und bleibt aber immer noch der Schlagzeuger selbst.
Es ist einfach erschreckend wie unterschiedlich eine Bassdrum klingen kann wenn ein anderer den Fuß auf dem Pedal hat! -
Zitat von "Schrumpeln"
Es ist einfach erschreckend wie unterschiedlich eine Bassdrum klingen kann wenn ein anderer den Fuß auf dem Pedal hat!Na endlich sagt das mal einer ! Aus diesem Grund habe ich mich auch Jahrelang gegen die Mikros mit dem vorgeformten Frequenzgang gewehrt. Obwohl ich jetzt das D6 und das e901 benutze und mit deren "PreEQ" gut zurecht komme habe ich meine PL20 und M88 nicht weggeschmissen und es kann gut sein, dass ich demnächst auch wieder ein lineareres Mikro nehme und mir meinen Frequenzgang selbst zurecht schiebe. :wink:
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Zitat
Nein, das würde ich auch nicht mache lassen! Den Sound sollte immer noch die verwendete Trommel in Kombination mit dem Fell und der Fussmaschine machen. Das wichtigste für den Schlagzeugsound ist und bleibt aber immer noch der Schlagzeuger selbst!
Es ist einfach erschreckend wie unterschiedlich eine Bassdrum klingen kann wenn ein anderer den Fuß auf dem Pedal hat!Deshalb habe ich immer ein paar Ausweichmöglichkeiten dabei!
Ich habe letzthin mit einem 902 gearbeitet und fand das Ding auch sehr brauchbar. Wichtig ist mir ja auch das Handling. Das Positionsgefrimel mit den D-112 ist unendlich mühsam... und doch manchmal lohnt es sich. Aber unkompliziert "rein ins Loch und gut" hab ich doch lieber.
Dann gibts ja noch die Kandidaten welche keine Loch im Resofell haben. Da habe ich die besten Erfahrungen mit einem Beta 52 gemacht. Ganz nah ans Fell und leicht aus dem Zentrum raus.
Was macht Ihr wenn das Loch im Fell fehlt?
(Habe sogar mal eins selber reingeschnitten

)Gruss WK
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wenns bei mir bisher vorkam warens meist leider Bands die trotzdem einen "modernen" Bassdrumsound wünschten....
einmal war der drummer bereit das resonanzfell zu demontieren, sonst habe ich bisjetzt immer mit 2 Mikros gearbeitet, einmal SM 57 o.ä. für das Schlagfell, einmal Beta 52 o.ä. fürs Resofell, phase drehen bei einem Mic... -