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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

interne Kabel durchmesser

  • vital
  • 5. Februar 2010 um 19:04
  • vital
    Beiträge
    20
    • 5. Februar 2010 um 19:04
    • #1

    hallo
    kurze frage
    welchen durchmesser sollten die kabel zw. speakonanschluss und speaker im inneren eines subwoofer (1000w+) haben? und gibt es da qualitätsunterschiede?

    danke

  • mike j.
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    1
    Beiträge
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    • 5. Februar 2010 um 19:07
    • #2
    Zitat

    gibt es da qualitätsunterschiede?

    Ja! und zwar gute und schlechte :grin:

    4,0mm² und die Sache hat sich.

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 5. Februar 2010 um 19:30
    • #3

    das ist einfach ne Glaubensfrage... wir reden hier von ca 40cm Leitungsweg...da werden die Verluste so gering sein...das merkt kein Schwein(die Übergangswiederstände sind warscheinlich größer als der Widerstand der Leitung)

    Als realistisch denkender Elektroniker sag ich, dass 1,5mm² locker reicht ... mit 2,5mm² fühlen sich die meisten Leute glücklicher.(das is so nen Schwanzvergleich-Argument-wooohooo meine Lautsprecher benötigen 2x4mm²) wirtschaftlich gesehen sind 1,5 aber locker ausreichend

    4mm² ist oft für die Anschlüsse an der Speaconbuchse nerfig


    wie gesagt..Glaubenssache

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • vital
    Beiträge
    20
    • 5. Februar 2010 um 19:49
    • #4

    ok danke!

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 5. Februar 2010 um 19:53
    • #5

    Also bei mir sind interne Verkabelungen mit 2,5mm² ausgefuehrt und Kabel 4x2,5mm² bzw 4x4mm² ( gabs zu den LS dazu xD )

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 5. Februar 2010 um 20:44
    • #6

    der querschnitt ergibt sich doch nach dem Ampere sprich stormstärke je mehr ampere desto grosser sollte der querschnitt sein, so meine bruchhaften gedankenstücken aus der schule (lang ist her)

    daher wäre es interessant welche leistung (watt) eine endstufe bei welcher spannung umd strom (Ampere) erzeugt.

    beispiel schema:

    a) 5ampere x 20volt= 100watt
    b) 1Ampere x 100volt= 100watt

    von der leistung kein unterschied allerdings wegen dem höheren strom bei a) ist ein höherer querschnitt des leiter nötig.
    im auto wird ja auch kein klingeldraht verwendet :D

    so dsa ist meine meinung evtl. mag mich einer berichtigen.

    schönen abend noch!

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 5. Februar 2010 um 21:13
    • #7
    Zitat von "Andre Klier"

    daher wäre es interessant welche leistung (watt) eine endstufe bei welcher spannung umd strom (Ampere) erzeugt.

    beispiel schema:

    a) 5ampere x 20volt= 100watt
    b) 1Ampere x 100volt= 100watt

    Na, da haben wir aber in Physik nicht ganz aufgepasst. Der grundansatzt ist ok aber du hast R der Last vergessen. :wink:

    20VAC sind mal gerade 50Watt (8 Ohm) also fliesen da 2,5 Amper
    100VAC sind dagegen schon 1250 Watt (8Ohm) also 12,5 Amper

    Dabei ist alles Pulslast der Strom liegt nicht durchgehend an sonder nur den Bruchteil einer Amplituide.

    Kurzum mit 2,5mm² bist du auf der sicheren Seite alles ander ist "overdressed". Kabellänge ist meist nicht mal ganz ein Meter da ist der Übergangswiederstand am Stecker wesentlich hoher und da fragt auch keiner nach.

    Sebastian

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 5. Februar 2010 um 21:42
    • #8

    Was der geneigte HKS gerne vergisst: nicht die Leistungen (Amperés) benötigen die Querschnitte...
    Im Hausnetz wird ein mehrere (zehn) Meter langes 1,5mm² Kabel auch mit 16A (nach alter Norm) abgesichert, ohne dass es zu gefährlichen Situationen kommt - und der 16A Automat löst auch nicht sofort bei 16A (~4kW) Dauerlast aus.

    Vielmehr geht es bei Speakerleitungen auch um den Dämpfungsfaktor. Der ist tatsächlich gerade bei langen Leitungen & hoher Leistung vom Querschnitt abhängig.
    Im Sub tut ein 1,5mm² Kabel seinen Dienst - wann wird der denn schon mit 1000W Sinus @ 50Hz befeuert???
    Ausreichen tun vermutlich auch 0,75mm².

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Bernd Masu
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    • 6. Februar 2010 um 09:37
    • #9

    Hm, welchen Leitungsquerschnitt hat der Treiber selber, zwischen seinem Anschlussterminal und Pappe ?
    Daß sehe ich als Minimum an, innerhalb der Box. Und etwas dicker = sichere Seite. :wink:

    Ich "oute" mich: Meine Speakon-Kabel haben nicht 4,0 mm. sondern "nur" 2,5 - :grin:

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • J3004
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    • 6. Februar 2010 um 09:49
    • #10

    Man könnte auch ne Wissenschaft draus machen... Leitungskapazität und Induktivität sollte nicht vernachlässigt werden.. ausserdem das elektrische- sowie magnetostatische Feld.. Bei Zwei Leitern nebeneinander induzieren die Kabel immerhin lustig Ströme hin und her :roll:

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Februar 2010 um 17:25
    • #11
    Zitat von "J3004"

    Man könnte auch ne Wissenschaft draus machen... Leitungskapazität und Induktivität sollte nicht vernachlässigt werden.. ausserdem das elektrische- sowie magnetostatische Feld.. Bei Zwei Leitern nebeneinander induzieren die Kabel immerhin lustig Ströme hin und her :roll:

    Voodoo-Master - ick hör dir trapsen! :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 15. Februar 2010 um 17:10
    • #12

    ich wunder mich immerwieder über die lächerlichen kabelquerschnitte...

    scheinbar funktionieren car-hifi-amps gänzlich anders, als pa-amps.

    echt komisch. ich komm ja ursprünglich ausm db-drag (autos mit bassumbauten um möglichst hohe schalldrücke zu erzeugen).
    ich habe aus dem grund, dass im carhifi-forum darüber diskutiert wurde, "unsere" (wir waren nen 3 man team mit nem alten honda civic) beiden twister F2-500 und die beiden 15-800er woofer mit einer 1,5er und danach wieder mit der sonst von uns genutzten 6mm² verkabelt bzw 35 mal hin und her gekabelt und hatte mit dem 6er immerhin 1,8 bis 2,1db mehr laut altem termlab!

    kurze geräterklärung: die amps hatten jeweils 1x 1180 Watt RMS @ 2 Ohm Mono (stereo-stufe, also 1ohm pro kanal), die bässe ne 4 Ohm Doppelschwingspule die in brücke genutzt wurde.

    irgendwo her müssen diese unterschiede ja kommen, -wenn nicht vom kabelquerschnitt, woher dann?! oder sind die reinen stromunterschiede da dann doch ausschlaggebend? :)

    auch damals - vor nunmehr 5jahren - wurde mir gesagt, dass das 1,5er dann sicher minderwertig ist oder interne fehler wie risse usw, da das niemals so "viel" ausmachen sollte ... meiner meinung nach: bla bla. :twisted:

    viel schlimmer bzw interessanter finde ich: wie siehts mit dem klang aus? denkt ihr nicht, dass ein etwas größeres kabel unter umständen die speaker bei hohen pegeln auf dauer etwas unangestrengter spielen lässt?

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • racer3
    Beiträge
    49
    • 15. Februar 2010 um 17:58
    • #13

    Da es immer noch nicht alle verstanden haben eine kleine Rechnung:

    Angenommen wir haben reale 500 Watt am Lautsprecher und eine Zuleitung mit einem Widerstand von 0,7 Ohm (entspricht ca. einer 50 meter langen 2,5mm² Strippe).

    500 Watt bei einem 8 Ohm Lautsprecher entsprechen 7,9 Ampere was für die Zuleitung mit 0,7 Ohm einen Verlust von 43.7 Watt zur Folge hat.

    500 Watt bei einem 1 Ohm Lautsprecher entsprechen 22,4 Ampere was für die Zuleitung mit 0,7 Ohm einen Verlust von 351,2 Watt zur Folge hat.

    Um die Leistung für einem 1 Ohm Lautsprecher genau so Verlustfrei zu übertragen wie dies die 2,5mm² Leitung für den 8 Ohm Lautsprecher macht benötigt man einen Querschnitt von ca. 20mm².

    Der Querschnitt eines Leiters wird immer nach der Höhe des Stromes besmessen der durch ihn fließt und nicht nach der Leistung die zu übertragen ist.

    Eine größere Leistung ohne höheren Strom zu übertragen ist durch eine höhere Spannung möglich, und genau diese gibt es im Car-Hifi nicht so oft wie im PA Bereich.

    Deshalb die Materialschlacht im Car-Hifi. :wink:

    Gruß Steffen

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 15. Februar 2010 um 18:17
    • #14

    richtig währe also, was ich bis dato auch immer gemacht habe: je niedriger der wiederstand, desto größer der kabelquerschitt.

    ich hab das scherzhaft immer so geregelt, dass ich, sobald ich ne ohmsche halbierung hab, die nächst höhere kabelqquerschnittklasse nehm.

    also bei 8ohm 2,5er, 4ohm 4er und 2 ohm dann 6er. -im pa bereich jetzt!

    eine sehr wüßte faustformel, dessen bin ich mir bewusst, aber besser als nix :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • racer3
    Beiträge
    49
    • 15. Februar 2010 um 18:51
    • #15

    Hab gerade mal Spaßeshalber die Querschnitte ausgerechnet die man benötigen würde um bei verringerung des Widerstands mit gleich viel Verlustleistung in der Leitung auszukommen.
    Und das Ergebnis ist im Nachhinein so simpel das ich mich schäme als Elektroniker mein Taschenrechner an geschmissen zu haben :|

    Denn es gilt: Bei Halbierung des Widerstandes (8 Ohm -> 4 Ohm) müsste der Querschnitt verdoppelt (2,5mm² -> 5mm²) werden um bei gleicher Lautsprecherleistung nicht den Verlust in den Leitungen zu erhöhen.

    Nur selbst diese wirklich richtige Rechnung interessiert in der Praxis kaum jemanden :wink: , da niemand für jede Konstellation seinen Taschenrechenr auspackt und neue Leitungen kauft :wink: ,
    ich würde vermuten das man mit 4mm² für alles Praxistauglich gewappnet ist, und in der Box zum verdrahten 2,5mm² die goldene Mitte aus aufwand, kosten, funktion und glauben ist.

    Gruß Steffen

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 16. Februar 2010 um 11:38
    • #16
    Zitat von "racer3"

    Angenommen wir haben reale 500 Watt am Lautsprecher und eine Zuleitung mit einem Widerstand von 0,7 Ohm (entspricht ca. einer 50 meter langen 2,5mm² Strippe).

    :shock: Wer verlegt 50m im Gehäuse? Ja Niemand macht das. Also ist eine solche Rechnung selbsterklärend das bei einer internen Zuleitung von max. 1m der Querschnitt von 1,5mm² voll und ganz ausreichend ist. (0,012 Ohm = 0,74Watt Verlust bei den 500Watt/8Ohm)

    Haben wirs jetzt? :roll:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 16. Februar 2010 um 12:44
    • #17

    Ich arbeite gern mit grösseren Querschnitten (DF zuliebe). Aber Kabeln löte ich intern an.
    Soll es wirklich Preisfage sein ob 2,5 oder 6mm bei ne Länge unter 1m?

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 16. Februar 2010 um 14:26
    • #18
    Zitat von "Jonnytrance"

    Ich arbeite gern mit grösseren Querschnitten (DF zuliebe)

    Wie wirkt sich den der DF beim Querschnitt der Steckverbinder aus? :roll:

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. Februar 2010 um 17:41
    • #19

    Kostenseitig macht es schon einen Unterschied, ob ich zum "nächstbesten Kabel" greife oder mir extra einenmeterdreiundzwanzig kaufen/bestellen muss...

    Der unterschied im DF zwischen 1,5² und 6mm² auf einen Meter Leitung dürfte i.d.R. geringer ausfallen, als das, was ausserhalb der Box Takt ist. Alleine 70cm längere Kabelwege draussen machen den Vorteil des Dicken Kabels zunichte.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. Februar 2010 um 04:53
    • #20

    Ist schon klar, dass nur 0,irgendwas hier und 0,irdendwas da verloren geht und ist sowas von Vernachlässigbar. Aber wenn ich z.B. 6mm schon hab, oder muss eh ein Stück vom Kabel bestellen, nehme ich was grösseres. Anlöten ist bei mir Pflicht.

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