1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Mischwerkzeuge

Die Schweinerei - Behringersiderack.

  • florian bensch
  • 14. November 2007 um 14:30
  • florian bensch
    Gast
    • 14. November 2007 um 14:30
    • #1

    (Nein ich habe keine allgemeinen Vorurteile gegen behringer. Nur in manchen Produktkategorien)

    Situation Schule.
    Wir haben eine kleine PA, die für usnere Sachen meistens ausreicht.
    Yamaha MG24/14FX als Mixer für PA und natürlich auch Monitore.

    Anwendungsbereiche: Band, Musical, Chor, Theater, etc. also eigentlich sher vielseitig.

    Bis jetzt ist bei usn keinerlei Siderack vorhanden. Das einzige was ich meistens leihe ist der Altair EQ 230.
    Nun sieht es so aus, als ob demnächst etwas mehr Geld fließen könnte und wir in Sachen Siderack endlich mal loslegen köntnen.
    Ein bisschen mehr heißt natürlich für eine Schule: erbärmlich wenig.

    An diesem Punkt trifft man natürlich auf Behringer. Und jetzt kommen meine Fragen.
    Hat jemand schon öfters zufriedenstellend mit B-Equipment gearbeitet.
    Mir geht es hierbei hauptsächlich um

    EQ's (praktisch wegen Feedback-Erkennung - wenn ich in 3 Jahren nicht mehr da bin ist das für nachfolger sicher ein Segen)

    Kompressoren

    Frequenzweiche (diese Ultradrive scheint mir in sofern gut, da sie 6 Kanäle hat mit EQ blabla. Wieder die Sache: für Anfänger wie es sie sicher geben wird sicher eine gute Sache.)

    Hat jemand gute / bessere Erfahrungen mit anderen Low-Budget-Geräten gemacht?

    Gruß

    der Flo

  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    968
    Beiträge
    5.892
    Marktplatz Einträge
    2
    • 14. November 2007 um 14:51
    • #2

    Hallo Florian - ich weiß ja nicht, ob du das nun hören willst, deine Überschrift gibt ja schon ein Stück weit deine Richtung an ;)

    Lobenswert ist der Altair - feiner EQ, da wird der Behringer einfach nie rankommen. Was die Feedbackerkennung betrifft: Warum vergisst du sie nicht einfach und nutzt die verbleibenden 3 Jahre, um deinen Nachfolger anzulernen? Du selbst scheinst die ja nicht zu brauchen.

    Was den Rest angeht: ich vertrete die ketzerische Meinung, dass man auch mit Behringer arbeiten kann. Ja - auch ohne - aber das ist hier nicht die Frage! Sicherlich gibt es Geräte, die besser arbeiten, genau so gut gibt es aber auch Geräte, die schlechter sind. Wenn man sich nach "seiner" Decke streckt, dann relativiert sich sehr schnell die Wertigkeit von Marken. Klartext: ich nehme an, ihr werdet niemals und keinerlei Rider erfüllen müssen, also warum nicht da auf preiswertes, funktionierendes Equipment zurückgreifen, wo es sinnvoll ist? Gates und Kompressoren funktionieren und sind günstig in der Anschaffung, selbst der Effektprozessor von Behringer hat den ein oder anderen Freund ;-), die EQ´s funktionieren ebenfalls. Natürlich kann man mehr Komfort erwarten, wenn man den jeweiligen Kaufpreis um eine 0 direkt vor dem Komma erweitert - aber das gibt der Etat wohl nicht her. In wie weit das ganze nun deine persönliche Einstellung zum großen B betrifft, musst du selbst entscheiden. Vielleicht als kleine Stütze - seit rund 2 1/2 Jahren werkelt so eine "Schweinerei" (EQ´s, Comps, Gates) klaglos am FoH eines Jugendzentrums hier bei uns - die Nase rümpfen eigentlich nur diejenigen Amateurkrachies, die ihren ersten Gig ever spielen und sich zum Beispiel hier im Forum ihr "Fachwissen" und ihre "Wunschliste" angelesen haben - alle anderen machen einfach ihren Job mit dem vorhandenen Equipment ;)

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 14. November 2007 um 15:11
    • #3

    also die EQs (FBQ 3102 oder so) finde ich durchaus brauchbar, die Feedbackerkennung tut aber nicht...... (hab die Altairs selber und die Behringers in nem Jugendhaus in dem ich ab und zu mische, das ist kein Vergleich....)
    Den Ultradrive würde ich für anfänger eher nicht empfehlen, die SuperX ist für Anfänger deutlich einfacher zu verstehen......
    Compressoren finde ich die alten besser als die neuen (habe mit beiden schon gearbeitet)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 14. November 2007 um 15:18
    • #4

    Bevor sich die HE's an Behringer-Outboard Geraffel stapeln... So eine Tonanlage wird im schulischen Rahmen ja meist sehr vielseitig eingesetzt. Das in Verbindung mit der Tatsache, dass fast kein Budget vorhanden ist: ein typischer Fall für ein kleines Digitalpult! Und das macht sich erfahrungsgemäß im genannten Rahmen sehr gut!
    Wenn gar nix an Kohle da ist: das Behringer DDX kaufen.
    Wenn's das Budget hergibt: 01V96 kaufen. Und von der Idee mit dem ganzen Behringer-Zeug würde ich versuchen wegzukommen.

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • gregorsw
    Beiträge
    9
    • 14. November 2007 um 15:34
    • #5

    Hi du,

    wenn du schon, ich sag jetzt ma auf billig zeug zurückgreifen musst/sollst,
    dann schau des de noch paar gute alte sachen von Behringer bekommst.
    Wie z.B. der MDX 2100 comp, der funktioniert echt fein, haben denn auch im sidrack. Aber nur gebraucht zu bekommen.

    Und was ich bei den Gates empfehlen kann, is von Samson der S-Gate, kostet ein wenig mehr, aber du bist auf der sichereren seite. Hab mitn Behringer Gate keine guten erfahrungen gemacht. Knacken beim aufmachen oder man kann sie nicht richtig einstellen.

    Naja sonst sag ich jetzt ma des ihr auch ma auf gebrauchte und bessere sachen zurück greifen solltet. Soll jetzt nicht gegen behringer sein, man kann a sehr gute sachen von behringer kaufen, aber da muss man testen. So das wars erst ma.

    MfG

    Gregor

  • sven adelaide
    Beiträge
    60
    • 14. November 2007 um 15:36
    • #6

    wir haben seit ich denken kann ein gaanz alten und ein nicht so alten Compressor vom Ohr.Der Feedbackkiller liegt wieder imSchrank,den braucht wirklich kein Mensch oder doch?Wenn ja ,kurze Mail.Sie tun ihren Dienst keine Ausfälle, gute Erklärungen im Beiheft und wenn ich im lotto gewinne kommen andere ins Rack.Basta! B find ich gut.

    Nach laut kommt taub!

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 14. November 2007 um 15:52
    • #7

    Tacho!

    Wenn jemand sein Handwerk versteht, dann ist auch auf LowBudget Material gutes Arbeiten möglich. Wer nur auf HighEnd kann sollte darüber nachdenken ob nicht eine andere Beschäftigung besser wäre.
    Anyway...

    Behringer und co. hat seine Berechtigung und für die Schule reicht es allemal. Ich finde es sogar hier außerordentlich brauchbar, da zum einen das Material sehr gerne verschwindet und nicht gerade sanft behandelt wird. Falls so ein Teil den Löffel wirft (Behringer gibt immer noch 3-5 Jahre Garantie, oder?) oder einfach nur fehlt ist der Schaden begrenzt. Zum anderen stellt HighEnd Material zum Teil auch HighEnd Ansprüche an den Bediener und es gibt auch sehr gute Einsteigergeräte von HighEnd Herstellern.

    Nur mal so als Beispiel... das Behringer MX8000 war seinerzeit ein supergeniales Pult zu einem konkurrenzlosen Preis, das auch noch heute so manches Pult in die Tasche steckt was Ergonomie und Performance angeht. Die MDX2100 Composser Teile sind einfach nur gut und machen was sie sollen. Von dbx gibt es den 266, um mal bei Kompressoren zu bleiben.

    Wie hier schon geschrieben wurde braucht es in der Schule eine eierlegende Wollmilchsau, also würde ich mich zunächst mal Fragen und schriftlich festhalten, was damit gemacht werden soll und wie oft.
    Es bringt nix, wenn man sich Outboardequipment zulegt und das dann 90% der Zeit rumgammelt.... davon wird's auch nicht besser. Keep it simpel wäre dann der nächste Ansatz, denn das Zeug muß ja auch verkabelt werden.

    Die Idee mit dem DigiPult würde ich schnellstens verwerfen, denn ein Pult ist ja vor Ort. Außerdem fehlt dann immer noch der immer wieder geliehene EQ oder hat das 01V96 neuerdings einen 31-Bänder als Insert für AUX und MAIN?!

    Zum Thema EQ: der beste EQ bringt nix, wenn die PA unausgewogen ist.

    Mein Tipp:
    Für Theater, Chor und Musical braucht es in der Regel keine Kompressoren oder FX und wenn nicht monatliche eine Band spielt kann die Band das auch ohne. FX ist im Pult ja eh schon drin.
    Also braucht es zunächst mal 2 StereoEQ's (Front L/R und 2x Mon-Wege) - dbx1231 z.B. Funktioniert und kostet nicht die Welt. Von diesen Möchtegern FBX-Geschichten sollte man Abstand halten oder sich an Sabine wenden.
    Falls noch Geld da ist 2x dbx266 oder gar 166.
    Dazu ein Rack und eine Multipinverkabelung, damits schnell und übersichtlich bleibt.

    Wie du schon selbst schriebst: "Das einzige was ich meistens leihe ist der Altair EQ 230." Hier besteht also Handlungsbedarf.

    Noch ne Frage am Ende... wozu eine X-Over (Frequenzweiche)? Was habt ihr denn als PA und Monis stehen?

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 14. November 2007 um 16:16
    • #8
    Zitat von "yamaha4711"

    Die Idee mit dem DigiPult würde ich schnellstens verwerfen, denn ein Pult ist ja vor Ort. Außerdem fehlt dann immer noch der immer wieder geliehene EQ oder hat das 01V96 neuerdings einen 31-Bänder als Insert für AUX und MAIN?!


    Nur weil das Pult da einmal da ist heißt das ja nicht, dass es da bleiben muss :wink:
    Ich bin der Meinung, dass man mit den 4-Band EQ's des 01V auf AUXen und Master ausreichend gut zurechtkommt - in sehr vielen (nicht allen) Fällen! Oder denkst du, man könne mit parametrischen EQ's auf AUX und Master nicht auch arbeiten?
    Ich hätte die Idee mit dem Digipult nicht eingebracht wenn ich nicht wüsste, dass es prima funktioniert. Kompakt, schnell, extrem vielseitig und im Vergleich zu analog zumeist die billigere Lösung!
    Aber ich höre mir eine schlüssige contra digital Argumentation in Bezug auf diesen :!: Thread gerne an :D

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 14. November 2007 um 17:56
    • #9

    Aber gerne doch...

    Das Analogpult ist ja schon da. Eine Veräußerung dessen würde nicht den Betrag ergeben, den man für das Digitalpult aufbringen muß.
    Die Ch.EQ's sind ja recht und schön, aber damit kann man keine PA an den Raum anpassen. Um Feedbacks rauszuholen ok, aber ich denke nicht, daß die vorhandene PA linear klingt.

    Kompakt ist das Digipult ja und ebenso vielseitig, aber das ist auch wieder der Haken... wohl etwas zu vielseitig: keep it simple.
    Schnell ist es nur, wenn man sich damit wirklich auskennt. Bei der Analogkonsole braucht man nicht durch hundert Menüs und kann direkt drehen. Touch and hear sei das Maß der Dinge, vor allem bei ungeduldigen Lehrkräften.
    Billiger - siehe oben: das Analogteil ist schon da.

    Ansonsten geb ich dir recht: wenn man neu kaufen würde und es sich um ne Band oder irgendein Kleinkünstler handelt immer gerne gesehen.
    In der Schule wäre ich dennoch vorsichtig von wegen Fluktuation und Beschädigung.

    Mir sind erst neulich ein paar Tropfen Wasser ins Digipult gelaufen und schwupps waren 5 Fader im Eimer und das Pult hat gestreikt - nix mehr zu machen. Konnte dann wieder ins Lager fahren und den Analogtisch herausziehen.
    Deswegen ist es Digital: entweder es geht oder es geht gar nicht. Dazwischen gibt es nichts.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.561
    Beiträge
    9.426
    Marktplatz Einträge
    1
    • 14. November 2007 um 18:22
    • #10
    Zitat von "yamaha4711"

    Deswegen ist es Digital: entweder es geht oder es geht gar nicht. Dazwischen gibt es nichts.


    Komisch. Ich dachte immer, Behringer läge dazwischen... :oops:

    B2T: Ich habe so gut wie keine Schule erlebt, wo die Schüler wirklich wussten, wozu man ein Siderack einsetzt.
    Also EQs sind noch halbwegs klar, aber Kompressoren und/oder Gates wurden auch so unsinnig benutzt, dass es ohne genauso gut (wenn nicht besser) klang.
    Über ein einfaches MultiFX (MX300 o.ä.) und ein einfaches Delaygerät (auch aus dem MX300), will ich ja nicht streiten, aber einem Schüler fehlt i.d.R. die Erfahrung, die Technik sinnvoll einzusetzen.
    Wenn sich dann doch einer findet, macht er meisst recht bald seinen Abschluss und der nächste unerfahrene rückt nach.

    Mein Credo ist auch: setze nur das ein, was du wirklich brauchst.
    Meisstens ist bei Schulproduktionen aber garkein Outboard nötig.
    Dann lieber in "brauchbare" Mikrofone, Wireless und Verbrauchsmaterial investieren (Kabel etc.), da haben 90% der Schülertechies mehr von.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 14. November 2007 um 20:59
    • #11

    zum thema behringer EQs:
    Ich habe mit denen eher schlecht erfahrungen gemacht.
    der FBQ 3102 (oder wie der heißt, der 2x31 bänder auf 2 HE) ist wirklich NICHT weiter zu empfehlen. Nur um Feedbacks aus den Monitoren zu ziehen oder mal die kickdrum zu bearbeiten (wenn im pult kein vernünftiger EQ drin ist oder das Mikro aus budgetgründen einfach schlecht ist) ist er ganz in ordnung.

    Ich hatte ihn vor kurzem mal in der summe (pult war ein wizard und der controller war halt grad auf flat) und wollte damit die PA ein bisschen auf den raum anpassen.
    Nachdem ich viel zu lang damit rumgespielt hatte kamen meine zweifel auf.
    Doch am controller irgend ne Achterbahn eingestellt? Bin ich wirklich sooo schlecht?
    Warum krieg ich hier nix vernünftiges hin.?
    Dann erstmal wieder alles auf 0, wollte mal mit dem Kanal-Eq probieren.
    Dann noch schnell den EQ auf Bypass und , ich traute meinen Ohren nicht, es klang wieder besser! noch kurz den EQ aus den Inserts
    gezogen- es rauschte viel weniger.
    Hab dann einen anderen Billig-EQ, irgend so ein silbernes thomann 3HE-ding ohne viel schnickschnack der halt grad zu verfügung stand, gepatched und dann mit einem breiten grinsen ruck-zuck die PA angepasst.

    Fazit: einen EQ, der auch in der Flat-stellung den Frequenzgang derart hörbar verbiegt kann ich nicht wirklich brauchen, für "Lebensrettende" Maßnahmen / elaktroakustische Notwehr (rückkoppplungen) kann mann zwar auch derartiges verwenden, aber sobald es nicht nur "funktionieren"
    sondern auch "klingen" soll muss was besseres her.


    PS: seltsamerweise hab ich diese Probleme mit dem FBQ 1502 nicht, der tut was er soll...

  • florian bensch
    Gast
    • 14. November 2007 um 21:57
    • #12

    Also ich schließe mal folgendes aus den bisherigen beiträgen:

    Behringer durchaus in unseren Rahmen zu gebrauchen.
    Feedbackerkennungen sinnlos. Ok damit kann ich leben, Altair können wir uns nicht leisten ;)
    Kompressoren werden nicht unbedingt gebraucht.. sehe ich anders. Stimmen komprimieren ist für mich mittlerweile ein muss ebenso wie zB mal ne cleane Gitarre.
    Gates werden eigentlich gar nicht benötigt. hab ich auch nicht erwähnt. Wir nehmen mit unserem Material nie ein komplettes Schlagzeug ab - würde von der kanalanzahl (16) gar nicht reichen.


    Zur PA kann ich folgendes Sagen: Bose 802 III mit Panary Controller.
    Bassboxen: Nonames. Genau wie M/H -Boxen die ich teilweise als Front-Erweiterung, aber auch mal als Sidefills nehme (bei Musicals zB).
    Wie ich das ganze fahren würde wenn ich ne Frequenzweoche hätte weiß ich noch nicht genau. Ob vor dem Bose Controller noch die FW kommt oder davor mit nem Y-Kabel... . Vllt. hat hier jemand nen Tip. Bis jetzt hab ich im Forum noch keinen guten gekriegt.

    Und dass wir nicht wissen wozu die Sachen einzusetzen sind stimmt auch nicht ganz. Wir sind jetzt nicht grade die Leute, die grade malden Fader hoch und runter ziehen können. Ich mache auch einige Sachen außerhalb der Schule und weiß für mein Alter (16) wohl doch ganz gut wie die Technik einzusetzen ist (natürlich auf niedrigem Niveau).

    Zur Sache Digi-Pult: Ich habs mir überlegt. Allerdings habe ich noch nie mit einem richtig gearbeitet und kanns mir auch nicht so gut vorstellen. Obwohls natürlich optimal wäre, bei einer VA die dann 20 Programmpunkte + Band hat. Nur grade bei ner Band habe ich sehr gerne alle Fader vor mir.

    Wenn jemand sagt, bei Schuproduktionen brauchen wir den ganzen Seitenmist den lade ich herzlich am 9.Mai 08. nach Tuttlingen ein :)

  • mirkot
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.404
    • 15. November 2007 um 01:19
    • #13

    Also den Behringer Controller finde ich prima - für das Geld kaum zu toppen - habe jetzt schon verschiedene Exemplare vor mir gehabt und bin damit immer zum Ziel gekommen.

    EQs mit Feedbackerkennung...ich weiß nicht ob die bei den Behringer-EQs wirklich taugt - aber alternativ könntest du den DEQ (der mit dem großen Display) als Analyser anschaffen und mit "irgendwelchen" EQs das wirkliche regeln übernehmen - meine ULB-Favoriten sind der DBX231 gefolgt vom ALTO EQU231.
    Habe mit beiden bereits mehrfach zur Zufriendenheit auch anspruchsvollerer Kundschaft gearbeitet.

    Compressoren und Schule: Aus eigener Erfahrung - haut nicht hin.
    Angenommen du bekommst das gereiht - die die nach dir kommen wissen nicht einmal was ein Insert-Kabel ist. Dann nimm doch lieber das Geld her für 1.HALTBARE und 2. gute Mikros. SM58, 421,...irgendwelche unkaputtbaren Knochen. Und dann noch möglichst robuste Condenser...ich kenne einige recht betagte C1000 - die könnten ggf dafür in Frage kommen.

    Was die EQs betrifft: Ich würde vorschlagen keine analogen EQs sondern digitale zu verwenden. Die werden mit Passwort gesichert und fest ins Rack eingebaut zwischen Patchpanel und Amp geklemmt. Einmal Preset eingestellt mit den vorhandenen Mikros und Feierabend...

    Ich hab mich nach meinem "Ausscheiden" lange um meine alte Schule und die dortige Technik und potentielle Nachwuchstechniker gekümmert...trotzdem ist dort alles was nicht "plug&play" tauglich ist im argen...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 15. November 2007 um 07:43
    • #14
    Zitat von "cen-music"

    Bevor sich die HE's an Behringer-Outboard Geraffel stapeln... So eine Tonanlage wird im schulischen Rahmen ja meist sehr vielseitig eingesetzt. Das in Verbindung mit der Tatsache, dass fast kein Budget vorhanden ist: ein typischer Fall für ein kleines Digitalpult! Und das macht sich erfahrungsgemäß im genannten Rahmen sehr gut!
    Wenn gar nix an Kohle da ist: das Behringer DDX kaufen.
    Wenn's das Budget hergibt: 01V96 kaufen. Und von der Idee mit dem ganzen Behringer-Zeug würde ich versuchen wegzukommen.

    Grüße, Chris

    Gibt es nur noch gebraucht Behringer hat es aus dem Programm genommen..

    Ich hab zwei von den großen 3HE doppel 31 Band für Monitor laufen. Kein Problem und läuft . und der große Vorteil wenn man mal nen weg net braucht kann man schöne Muster mit den LEDs machen .. gibt immer sehr geile Blicke !!! Grins

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • SebastianJaeger
    Reaktionen
    156
    Beiträge
    1.194
    • 15. November 2007 um 08:51
    • #15

    Hi,

    ich würde auch das Digipult nehmen. Das Behringer kenne ich jetzt nicht aber den Yamaha 01v96. Wir sind von nem A&H MixWizard 16:2 auf das Yamaha umgestiegen und sind begeistert. Die FX sind echt brauchbar, die Kompressoren tun was sie sollen. Die EQ´s in den AUX-Wegen sind für uns mega praktisch um Feedbackfrequenzen abzusenken und dem Monitor etwas den Mulm zu nehmen reichen auch die alle Male. Weitere Vorteil, es ist alles in einer Kiste, Du musst nicht´s verkabeln, bei gleichen Besetzungen hast Du sogar den Monitormix bei jedem weiteren Gig grob stehen, also ich finds äusserst praktisch. Vor allem ist es in der Liga wohl kaum schlechter als ein Analogpult. Und wenn Du sagst das Du bei ner Band gern alle Fader vor Dir hast, man kann das Schlagzeug ja ganz getrost auf den zweiten Layer legen, da muss man ja nicht alle zwei Minuten dran.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • thc
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    547
    Marktplatz Einträge
    2
    • 15. November 2007 um 14:21
    • #16

    Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
    Wir haben und nutzen beide Welten:
    Analogpult GL2800-48 mit u.a. Behringer-Outboard und
    Digitalpult DDX3216 auch mit Behringer-Outboard.
    Outboard heisst:
    1. Gate Multigate
    Ist vor dem GL in Gebrauch, um das Brummen von den Effektgeräten der Saitenkünstler wenigstens abzudämpfen, wenn selbst der Groundliftschalter nicht mehr hilft.
    2. Kompressor MDX 2400
    Am GL für die Bassdrum und früher für den Hauptredner aka Prediger.
    Seit der ein Earmic hat, ist der Kanal am Kompressor frei -> siehe auch den Vorschlag mit der Verwendung von Geld für Mikrofone
    Im DDX integriert nur als Limiter verwendbar, weil Gain aufdrehen => Rauschen
    3. Feedbackdestroyer FBQ 2496
    Aus dem Signalweg genommen, weil überflüssig. Die meisten Feedbacks kommen nicht von der Front, sondern von den Monitoren. Das Teil reagiert zwar, aber viel zu spät.
    4. EQ 3102
    Wir sind eine Kirchengemeinde, deshalb haben wir da einen Fisch mit den LED's gestaltet. Sieht nett aus und gibt Gästen ohne eigene Technik die Möglichkeit, sich auszutoben. Tun aber grundsätzlich, was sie sollen - das habe ich mal mit unserem RME Multiface überprüft.
    5. Controller DCX 2496
    Den geben wir nicht mehr her. Der macht bei uns den XOver, das Limiting, die Frequenzanpassung an die PA und die Versorgung der Delaylines.
    6. Sonstiges
    Das Digitalpult bietet natürlich die Möglichkeit, EQ und Effekte für jeden Kanal individuell zu gestalten und alles kreuz und quer zu routen - aber ob das für eine Schule Sinn macht?
    Fazit: Wenn genug Geld da ist, würde ich davon als Erstes ein gebrauchtes DDX und zusätzlich den Controller kaufen, dann ordentliche Mikrofone und wenn dann noch was übrig ist, einen EQ zum Lernen.
    Gruß
    Claus

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 15. November 2007 um 16:57
    • #17
    Zitat von "treibsand"

    B2T: Ich habe so gut wie keine Schule erlebt, wo die Schüler wirklich wussten, wozu man ein Siderack einsetzt.

    ----

    Wenn sich dann doch einer findet, macht er meisst recht bald seinen Abschluss und der nächste unerfahrene rückt nach.


    zu 1: Dann komm mal zu uns, wir wissen das :wink:

    zu 2: Genau so iss es, leider :( .... werd aber bei größeren Sachen immermal wieder aushelfen


    2T: Mal zu den EQs - Müssen es wirklich Behringer sein? Was ist mit DOD? Ich bin der Meinung das die besser sind.

    Wenn ihr nen Gate braucht, kann ich das Autoquad XR2400 empfehlen, hab ich hier selbst im Siderack und keine Probleme damit. Gibts aber nur noch gebraucht.

    Zu den Kompressoren: Soweit ich weiß, sollen die alten besser als die neuen mit "PRO" im Namen arbeiten. Also vlt. nach gebrauchten ausschau halten.
    Ich hab hier nen Komp von ETEK - kennt wahrscheinlich keiner :D
    2 fach Multiband Kompressor, ganz nett das Teilchen :D

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.561
    Beiträge
    9.426
    Marktplatz Einträge
    1
    • 15. November 2007 um 19:11
    • #18

    Naja, ich habe genügend Jobs auf dem Buckel, um sowohl mit ridergerechten, hochwertig bestückten Sideracks klarzukommen, als auch ganz ohne. :wink:
    Ich will hier niemandem erzählen, dass man kein SR braucht oder dass einzelne Schüler die Geräte nicht bedienen könnten,
    aber: die Anforderungen, die viele Jungtechniker an ihre Schulanlage haben decken sich meinen Beobachtungen nach fast nie mit der Qualität der (Live-)Acts oder der gesamten Produktionen.
    Da wird gerne wild Gerätschaft angefordert & eingesetzt, obwohl ein Mischer mit etwas mehr Erfahrung ein gleiches Ergebnis auch ohne den Krempel hinbiegt.
    Weiterhin haben die Besucher der Schul-VAs nicht die Anforderung an die Produktionen, wie auf einem "hochwertigen" Livekonzert, für das man deutlich über 20€ hinlegt...

    Meinen Eleven versuche ich auch eher beizubringen, dass man ohne viel Technik weiterkommt. Koonsequenter Materialeinsatz ist dann Stufe 2 zum Mischerolymp...


    DOD EQs tun es. Sie rauschen im Grenzbereich aber genauso, wie der Behringercontroller. Trotzdem nutze ich diese Geräte gerne für Budgetproduktionen.
    Die Ohringer EQs sind deutlich schlechter...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • audiobo
    Profi
    Reaktionen
    2.298
    Beiträge
    5.430
    Einträge
    7
    • 16. November 2007 um 13:29
    • #19

    Ich würde mir bei sowas auch immer die Frage stellen "Wer kommt nach mir???".

    Gerade in Bezug auf die Frage nach einem Digital-Pult der Grössenordnung 01V(96). Ich glaube keiner kann abstreiten, dass für die Handhabung eines solchen das tontechnische (sowie das gerätespezifische) Grundwissen doch höher angesiedelt sein muss, als bei einem "effen" 24er Analogpult, welches zur Not noch der Musiklehrer, der vor 20 Jahren den Powermixer seiner Coverkapelle bedient hat, irgendwie handhaben kann.

    Spätestens bei mehr als 16 Kanälen bekommt der "ungebildete" am 01V seinen Spass und noch ein paar Kopfschmerzen dazu.

    Zur Thematik "Kompressor ja/nein":

    Natürlich kann man damit den Sound zerstören, allerdings werden die einen sich immer wieder freuen, wenn die Ansprache des Hausmeisters nicht zu 5-10s Ohrenschmerzen führt, weil der Kanal noch für die säuselnd referierende und 3m vom Mikro wegstehende Geschichtslehrerin eingestellt war.
    Desweiteren bietet sich doch gerade in einer Schule der zusätzliche Lernfaktor für evtl. heranwachsende Tontechniker an.

    Daher wäre mein Vorschlag, einen einfachen Zweikanal-Kompressor zu besorgen (der alte Behringer Composer MDX2000/2100 ohne Pro tut hier klaglos seinen Dienst). Der ist übersichtlich genug und man kann ja eine DinA5-Seite mit "DO and DON´T DO"s beilegen, wie z.B. "max. 10dB Gainreduktion, nicht auf Key-listen drücken, wenn´s komisch klingt einfach mal auf Bypass drücken".

    Das gleiche gilt für´s Gate: Falls nötig, reicht für Band-Auftritte ein 4-fach Gate wie das alte Autoquad oder auch das Samson-teil, welches allerdings sehr vollgepackt und damit unübersichtlich ist.

    Von den ganzen günstig-EQs kenn ich nicht wirklich viele, von den Behringern hatte ich nur vor ca. 7 Jahren mal einen vor der Nase (der klang irgendwie beschissen - flat). Ich selber benutze noch ein paar alte Alesis EQ´s (2 Kanäle 30Band auf 1HE :D ). Funktionieren, sind aber ziemlich friemelig und inserten ist Pflicht, da keine symetrischen Anschlüsse vorhanden sind.
    Allerdings gibt es hier im Forum schon einige Threads zum Thema EQ.

    Als FX würde ich euch eins von den neueren Lexicon-Dingern (MX200) empfehlen. Die klingen echt gut fürs Geld.

    Wichtig ist meiner Meinung nach, solche Anlagen für "jedermann" einfach und übersichtlich zu halten, also nicht zu viele Kompressoren, Gates, FXe usw. ins Rack zu schrauben. Dann wird man auch nicht so schnell dazu verführt, überall was draufzupacken, nur weil es vorhanden ist.

  • florian bensch
    Gast
    • 16. November 2007 um 15:14
    • #20

    also ich melde mich hiermit wieder.
    Ich hab sowiso nicht vor ein riesiges Siderack aufzubauen.
    2 x 31Band EQ für Front und 2 Monis, 2-4 Kompressoren und 1 FX. Gates werd ich nicht brauchen, da wir wie gesagt Drums nie ganz abnehmen. Evtl.- werde ich drüber nachdenken für bass und Snare.

    Außerdem finde ich die Idee von AudioBo richtig gut eine Liste mit Tipps am Ende meiner Zeit anzufertigen.

    Zum Thema "Musiklehrer kann das auch bedienen" muss ich sagen, dass wir wirklich anspruchsvolle VA's haben, mit ettlichen Programmpunkten etc. Ein Lehrer hätte gar nicht die Zeit die wir dafür investieren und wahrscheimlich meistens auch nicht die Nerven.

    Zum Thema Mikors anschaffen. Das was wir haben reicht für unsere Sachen, 5 x SM58 eine Shure Funkstrecke 1x Sennheiser Funkstrecke, 5 x C1000, ne AKG Grenzfläche... und diverse ältere dynmaische die ganz gut zu gebrauchen sind.

    Ich werde erstmal nächste Woche mit dem zuständig Lehrer in Erfahrung bringen wie viel Geld wir den lockern können und dann werde ich weitersehen.

    Gruß

    der Flo

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  2. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  3. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  4. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  5. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  6. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  7. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  8. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  9. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  10. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™