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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

18" Basslautsprecher.. Es "wummst" nicht rich

  • jannik strakeljahn
  • 27. Dezember 2007 um 15:43
  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 27. Dezember 2007 um 15:43
    • #1

    Hallo,

    Habe 2 x 118 Basslautsprecher mit einem KS Aktiveinschub.
    Die Chassis sind von RCF der L18P300.
    Der Endstufen Block ist vom KS T-Woofer und hat laut irgendwelchem angaben die ich im Netz finden konnte 800 W rms..
    Das Gehäuse hat die Maße 50 x50 x 60 cm HxBxT. In der Front sind zwei Bassreflexöffnungen.
    Trennen tut der Block bei 140 Hz.

    Mein Problem ist eigentlich ganz einfach:

    Irgendwie erwarte ich einfach mehr von den Sachen. Der Bass kickt einfach nicht so schön. Liegt es vll am Gehäuse? Das es zu klein gewählt ist? Oder Ist das Chassi "Müll" ? Habe wirklich nicht als so viel ahnung.

    Werde gleich auch noch ein paar Bilder anhängen vll sieht man dann schon evtl. Baufehler o.ä.?!

    Vielen Dank für Eure Tipps

    Hier die Bilder:
    http://www.bilder-hochladen.net/files/55wq-1-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/55wq-2-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/55wq-3-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/55wq-4-jpg.html

  • powerboy
    Beiträge
    67
    • 27. Dezember 2007 um 21:52
    • #2

    Naja würde dir raten einfach mal bei guten verleih nachzufragen ob du deine bassboxen an starken verstärker anschliessen darfs und nur mal kurzen test machen willst gegen kleines geld. Wenns wirklich dynamischer klingt und präziser dann liegt es an deinen verstärker / signal
    Das macht mehr sinn als alles zu probieren und geld reinzustecken.
    Leicht gesagt je größer das volumen je tiefer ist der klang und je dumpfer.
    Sind die verstärker zu schwach oder einfach falsches musiktitel.
    Für richtiges kickbass sind eher 15 zoller besser geeignet, und bei der frequenzweiche sollte man 25 hz cut aktivieren.
    Und bei bass stellt man den verstärker meist auf mono!

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 27. Dezember 2007 um 22:29
    • #3

    Hallo
    Es kann verschiedene Gründe geben, mal die Abstimmung der Reflextunnel, dann die Stabilität des Gehäuses, Dichtheit desselben, eine Ferndiagnose ist fast unmöglich.
    Höchstens wenn du die Masse der Tunnel (länge und Durchmesser) hier postest, vielleicht hat jemand Zeit und Lust, zu simulieren..

    P.S.
    Der Speaker ist eigentlich schon O.K.

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 27. Dezember 2007 um 22:30
    • #4

    Moin,

    hihi, die "klassischen" K&S TW-Endstufen, selbige habe ich schon benutzt, allerdings mit der "TW-Originalbox". Diese Aktivsubs wurden auf Bitte zumindest eines Vermieters erheblich kastriert, um die Chassislebensdauer zu verlängern. Der Limiter greift weeeiiit vor 800 Watt. Da brauchst Du wohl die Serviceunterlagen, um das rückgängig zu machen. Überprüfe auch die Konstruktion der Box hinsichtlich der BR-Tuningfrequenz, vielleicht ist da was verrutscht

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 28. Dezember 2007 um 10:59
    • #5

    Ich werde es mal heute testen mit einem größeren verstärker.

    Die BR-Rohre haben 12cm im Durchmesser und sind 7cm Lang. Leider weiß ich jetzt nicht wie ich Tuningfrequenz o.ä. errechne?
    Meint ihr denn dass das Volumen passt? Weil das Endstufen Modul geht von hiten auch nochmal 18cm Tief rein.

    Zu der Stabilität. Also das Gehäuse ist schon gut verstrebt und in den Ecken sind noch Kanthölzer angebracht worden. Da wackelt eigentlich nichts.

  • Blancblue
    Reaktionen
    205
    Beiträge
    2.247
    • 28. Dezember 2007 um 12:01
    • #6

    Sitzt der RCF original da drin? KS verbaut doch meistens JBL, zumindest früher?

    ________________________________

    Signatur?

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 28. Dezember 2007 um 12:22
    • #7

    hallo Jannik,
    es gibt bei deinem Problem viele Dinge zu beachten:

    fangen wir mit dem Aktivmodul an:

    hat dieses einen Low-cut und eventuell noch eine Anhebung am unteren Ende des Übertragungsbereichs ?
    Wenn ja, muss das in die Abstimmung des Bassgehäuses miteinbezogen werden.

    betrachten wir nur das Bassgehäuse allein:

    sind das Aussenmasse, die du angegeben hast ?
    Wenn ja, ist das Gehäuse über den Daumen recht klein geraten und auch die Tuning-Frequenz sehr hoch.

    und zum Schluss:

    es ist natürlich immer eine Frage, was du unter "Kicken" verstehst,
    wenn wir das gleich meinen, entsteht "Kicken" immer im Zusammenspiel zwischen Bass und Top,
    sobald Bass und Top in einem weiten Bereich um die Trennfrequenz optimal zusammenarbeiten bezüglich Amplitude und Phase,
    was leider beim Zusammenwürfeln von irgendeinem Bass mit irgendeinem Top und irgendeiner aktiven Trennung fast nie der Fall ist


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 28. Dezember 2007 um 16:01
    • #8

    Ich hab das Getern mal grob geschätzt und simuliert.

    Ich denke Du wirst nen kleinen Buckel bei 50-60Hz haben(+2,5dB), aber sonst geht das vom Volumen her. Die rohre müßten länger sein, etwa 25cm. Die von Dir angegebenen Maße können auch nicht stimmen laut Foto.

    Denke Dein Hauptproblem liegt im Verstärker.

    Gruss Dirk

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 28. Dezember 2007 um 16:18
    • #9

    Aber er muss ja jezt nicht alles wegschmeissen.
    Die Box ist sicher verbesserungsfähig, es soll ja kein High-End werden.
    Wo bleiben richtige Praxistips?

    Einer hat den Anfang gemacht.

    Ich sag jetzt: leg nen genügend lauten Sinuston zwischen 40 und 80 Hz drauf, lauf ums Gehäuse und du wirst ören, ob undichte Stellen sind oder was rappelt oder zusehr mitschwingt.

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 28. Dezember 2007 um 17:48
    • #10

    Danke für den Hinweis bzgl. der Maße.. hatte dem Vorbesitzer vertraut.. nungut.

    Die Br waren schon richtig von mir gemessen und die Außenmaße sind wie folgt:

    B = 62cm
    H = 61cm
    L = 66cm

    Die Wandstärke beträgt 15mm mpx.

    Wie ich aus den beiträgen entnehme, würde ich jetzt mal folgendes versuchen.

    Das Modul raus lassen und hinten das "Modul-Loch" mit einer Dicken Holzplatte zuschrauben und dann den Sub extern an einem normalen starken amp zu bereiben.. aktive weiche würde ich mir dann auch irgendwoher suchen.

    Wahrscheinlich passt dann die Länger der BR-Rohre auch nichtmehr mit den neuen Gehöusemaßen?!

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 28. Dezember 2007 um 17:58
    • #11

    bevor ich das modul verteufeln würde, würd ich erstmal die bassreflexabstimmung genauer untersuchen.
    und "Kick" ist mit nem 18" sowieso so ne sache. wenn der 18ner bis 140 Hz laufen muss ist das kein wunder, dass da nicht grade ein wahnsinnspräzisionsbass im oberen Bereich bei herraus kommt.
    Ich simulier das morgen mal in ruhe nach.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 29. Dezember 2007 um 00:32
    • #12

    Ja.
    Und dem Amp wrdich ne Cance gem. Is sicher nicht schlechter als die Kiste.

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 29. Dezember 2007 um 06:18
    • #13

    Moin,

    Nach meinen groben Annahmen:

    Boxvolumen : 170 Liter
    Portfläche 2*12 : 226cm²
    Portlänge : 7 cm
    Tuning : 45 Hz

    zumindest nicht grob falsch.

    @ Jannik Strakeljahn: Hattest Du andere Subs schonmal zum Vergleich im selben Raum danebenstehen? Ich Frage, weil ich eher die Abhörsituation (kleiner Raum mit ungünstigen Maßen z.B. , ungeeignete Trennung zu den Tops wurde zu recht schon erwähnt) als Ursache Deiner Enttäuschung vermute. Eigentlich ist das ein gaaanz gewöhnlicher BR-Sub mit "amtlichem" Chassis. Der sollte also das tun was ein 18" BR Sub nunmal kann. Daß der Lowcut der Endstufenmodule vielleicht zu hoch greift könnte sein, ich habe den original TW eher mit einem kleineren Volumen, und einer Abstimmung eher über 50 Hz in Erinnerung. (war nicht toll)

    Gruß

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 29. Dezember 2007 um 18:38
    • #14

    So der Bass ist jetzt umgebaut (einer mit aktiv modul und einer mit speakon und ohne modul).. nur eine aktive weiche fehlt noch. die bekomme ich erst nächste Woche in die Hand. Da bin ich auch schon sehr gespannt auf den Vergleich ob es was bringt..

    Nochmal eine Frage zu dem Beitrag von Wasserkocher:

    Zitat von "wasserkocher"


    es ist natürlich immer eine Frage, was du unter "Kicken" verstehst,
    wenn wir das gleich meinen, entsteht "Kicken" immer im Zusammenspiel zwischen Bass und Top,
    sobald Bass und Top in einem weiten Bereich um die Trennfrequenz optimal zusammenarbeiten bezüglich Amplitude und Phase,
    was leider beim Zusammenwürfeln von irgendeinem Bass mit irgendeinem Top und irgendeiner aktiven Trennung fast nie der Fall ist


    mit freundlichem Blubb

    Woran merke ich denn den "perfekten" Zusammenspiel zwischen Top und Bass?
    Mein Top besteht je aus doppel 10" 1". Die 10" sind Beyma (ich muss noch den genauen Typ nachgucken) sm 110. Der 1" ist ein JBL 2426H.

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 30. Dezember 2007 um 13:02
    • #15

    Moin,

    ohne Meßausrüstung gibts "nur" behelfsmäßige Möglichkeiten das festzustellen.

    Grundsätzliches Ziel ist im Bereich der Trennfrequenz eine Summierung der Schallabgabe zu erreichen und Bass und Top gleichlaut zu bekommen. Einfach gesagt, die Membranen sollen gleichzeitig in die selbe Richtung schwingen. Da dies nicht automatisch durch richtige Polung gegeben ist, weil verschiedene Lautsprecher relativ zum Anregungssignal eine unterschiedliche Phasenlage haben, und eventuell auch unterschiedliche Entfernungen zum Hörer, ist das leicht kompliziert.

    Ich skizziere mal einen Testaufbau mit "Haushaltsmitteln". Du brauchst ein gewöhnliches Mikrofon, ein Mischpult mit Pegelanzeige, und eine selbstgebrannte Test-CD mit Sinustönen. Zunächst stellst Du einen Bass, und ein Top aufeinander, und das Mikrofon dazwischen, sodaß es vom Bass und von 10" gleich weit weg ist. Am besten natürlich im Freien, wegen der Reflexionen. Dann brauchst Du 3 Töne, einen genau auf der Trennfrequenz und zwei ca. 30 Hz drunter und drüber. Die machst Du Dir z.B. mit dem Computer und brennst die auf CD. Nun stellst Du einzeln das Top mit dem Trennfrequenzton und dem höheren Ton, bzw. den Bass mit dem Trennfrequenzton und dem tieferen Ton an der Weiche ungefär gleich laut ein. Ablesen kannst Du das über die Pegelanzeige des Mischpults, an welches das Mikrofon (und sonst nichts) angeschlossen ist. Jetzt lässt Du Bass und Top zusammen spielen. Erster Test ist welche Polung mit dem Trennfrequenzton die stärkere Pegelanzeige bringt. Dann kannst Du je nach Weiche noch Feintuning an Delay oder Phase vornehmen. Ziel ist, bei verpolten Lautsprechern den kleinstmöglichen Pegel auf der Mikrofonanzeige zu haben, und richtig gepolt den größtmöglichen. Du wirst schnell merken, daß das nur ungefär klappt, und doch wirds danach besser spielen, als versehentlich falsch gepolt.

    Vorsicht: Sinustöne haben viel Energie, mache die Tests mit sehr niedrigen Pegeln knapp über Umgebungslärm, Lautsprecher und Ohren werden es danken.

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 1. Januar 2008 um 18:15
    • #16

    Bernd

    Es ist problematisch, mit Sinustönen Pegelmessen zu wollen,
    bei den tiefen Frequenzenund ihren Wellenlänen in der Grössenordnung der Raumdimmensionen werden die Ergebnisse durch Reflexionen verfälscht.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 1. Januar 2008 um 18:38
    • #17

    deshalb schrieb er

    Zitat von "Bernd Häusler"

    Am besten natürlich im Freien,

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 1. Januar 2008 um 19:34
    • #18

    Ah ja?
    Und die Reflexionen vom Boden?

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 1. Januar 2008 um 19:43
    • #19

    Mit der passenden Mikro-Position kann man im Freien problemlos subwoofer messen.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 1. Januar 2008 um 19:56
    • #20
    Zitat von "Jack"

    Ah ja?
    Und die Reflexionen vom Boden?


    Der Joke war nicht schlecht :D

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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