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Equalizer Features

  • BigAndy
  • 7. März 2003 um 19:53
  • BigAndy
    Beiträge
    30
    • 7. März 2003 um 19:53
    • #1

    Hallo!

    Was sollte ein guter EQ für PA-Anwendungen alles beeinhalten. Ich nehme mal an, Symmetrische Anschlüsse XLR(wegen Kompatibilität zu Studioequipment), Was hält ihr von Geräten mit Klinkeneingängen, Wieviele Bänder sind notwendig, ist ein Stereo EQ oder 2x Mono besser geeignet; welche Art von EQ (parametrisch ...) für diese Anwendung und vielleicht noch ein paar Empfehlungen ........

    mfg

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 7. März 2003 um 20:54
    • #2

    Naja, ob die Eingänge als Klinke oder XLR ausgeführt sind, das ist bei 'nem ständig ins Siderack eingeschraubten EQ doch an sich wurscht, wobei Standard schon XLR ist. Wichtig ist halt, dass Ein- und Ausgänge symmetrisch sind. Egal ob EQ für Monitorweg oder im Mainsinsert, es muss an sich schon ein TerzbandEQ sein. Mit 15 oder gar 7 / 8 Bändern macht man sich lächerlich, und ernsthaftes Arbeiten ist da auch nicht mit drin. 31 Bänder sind Standard, und die braucht man auch. Manchmal gibt's schöne Spielereien; Behringers Uli baut in die TerzbandEQs auch durchstimmbare Hoch- und Tiefpassfilter ein, was mal recht brauchbar sein kann, und die Altairs aus Spanien kommen mit Feedbackfindersystem, da leuchtet der betreffende Regler, wenns piepst. Das ist richtig cool. Vollparametrische EQs braucht man in Summen- und Ausspielwegen imho eher selten, die sitzen schonmal in einem Kanalinsert, wenn man ein kompliziertes Signal hat, wo's auf einer Frequenz stark dröhnt, brüllt oder piepst.
    Wofür soll der EQ bei Dir überhaupt eingesetzt werden? Monitorwege? Mainsweg? Channelinserts?

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 8. März 2003 um 08:56
    • #3

    der eq sollte meiner meinung nach constant-q-charateristik aufweisen, input-gain-regler besitzen sowie eine hard-bypass-schaltung. vu-meter sind schön, müssen aber nicht sein. der eq muss gut ables- und bedienbar sein bei gleichzeitiger kompaktheit (also bitte nicht 4 he hoch). beleuchtete fader wie beim behringer ultragraph sind garnicht mal so schlecht. ein integrierter limiter wie bei den bekannten dbx-geräten ist ein nettes zusatz-tool.
    die frage ist, ob man wirklich ein 2x31-band-gerät braucht. alternativ wäre auch ein 1x31-band-eq denkbar, der aber in stereo arbeitet (foh-anwendung). als eq für die front-pa finde ich es bei gutem frontholz eher sinnvoller, zwei mehrbandige vollparametrische eqs zu verwenden. für monitor-anwendung würde ich immer auf 31er terz zurückgreifen.

    gruß, christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • PA-Peter
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    • 10. März 2003 um 14:20
    • #4

    Also es gibt da verschiedene Indeen in meinem Schädel!

    Habe da zunächst mal die neuen EQ's von Q4-Audio im Kopf, schöne Geräte mit wirklich tollen Features!
    Hatte am WE einen GE234 sowie einen PE137 im Einsatz! KLASSE! Tolles Gerät! Kann man sehr gut mit arbeiten....

    Leider haben diese Teile noch keine Akzeptanz am Markt :(
    Zudem fehlt mir eine Sache an den Teilen: Der Feedbackfinder!

    Damit dann zu Altair! Die Teile sind halt noch weiterhin richtig schick! Und haben einen gut funktionierenden Feedbackfinder integriert...
    Habe momentan einen neuen davon zu verkaufen, wenn jemand Interesse haben sollte!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • phill
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    20
    • 26. März 2003 um 11:41
    • #5

    Hab da noch was wegen symmetrisch: Ich spiele in einer Band, wo ich von der Bühne aus abmische. Wir haben einen Klark Main EQ, der aber leider unsymmetrische Ausgänge hat. Von da aus gehen ca. 12m Kabel zu den aktiven Lautsprechern. Ist das zu viel für unsymmetrische Signalführung bzw. sollte da eine DI dazwischen? Was sind die Hauptauswirkungen?
    Besten Dank, Philipp

  • ADMIN
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    • 26. März 2003 um 13:01
    • #6

    @ phill: Die Grenze, bei der ich generell auf symmetrische Leitungsführung gehen würde, liegt bei etwa 3m.

    Zur Symmetrierung kann man natürlich auch eine handelsübliche DI-Box nehmen, aber die überträgt oft an den Rändern des Übertragungsbereichs nicht ganz so toll, und die Hochpegelfestigkeit ist oft auch limitiert. Dann lieber gleich ordentliche Studio-Übertrager.


    @ all: Ich würde mir wünschen:

    Für FOH:

    - XLR (weil verriegelbar), Klinge ggf. zusätzlich
    - ordentliche Skala (damit man im Festival-Betrieb sich auch mal die Einstllungen notieren kann)
    - sonst keine Features: braucht man nicht und sind nur zusätzliche Fehlerquellen

    Für Monitor:

    - XLR (weil verriegelbar), Klinge ggf. zusätzlich
    - ordentliche Skala (damit man im Festival-Betrieb sich auch mal die Einstllungen notieren kann)
    - Feedback-Finder
    - Limiter
    - Hochpass

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • PA-Peter
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    • 27. März 2003 um 12:16
    • #7

    Was mir gut gefallen würde:
    Eingang über NEUTRIK-Combo-Buchse, Ausgang nur über XLR!

    Dazu gefallen mir von Q4-Audio die 31-Band-paragraphischen EQ's gut. Hier sind noch 3 vollparametrik-Band dabei! Umschaltbar auf NOTCH! Ist sehr gut und auch ziemlich Phasentreu....

    PA-Peter
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  • Fux
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    • 27. März 2003 um 20:44
    • #8

    Wie viel "normale" Mischer haben denn symmetrische Inserts im Master?
    Trotzdem sind natürlich Symmetrische XLRs nicht verkehrt wenn man mal den EQ nicht in den Insert tun möchte, bzw, ihn an so einen billigen asymetrischen Disco-Mixer hängt......als Symmetrierer......
    Ich habe den EQ lieber im Insert als zwischen Mischerausgang und Multicore. Sollte trotz Hardwarebypass trotzdem mal irgeneine Sauerei auftreten zieht man den Insert raus und fertig.
    Und weiterhin glaube ich auch, daß die Ausgänge bei einem einigermaßen vernünftigen Mixer besser (+ mehr dB Reserve und stromlieferfähiger an niedrigen Impedanzen) sind als bei einem Equalizer.
    (Wenn ich einen 'feinen' EQ an eine Spirit Konsole hänge ist das natürlich eher umgekehrt ;)

    Viele Grüße,
    Fux

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