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T.C. M3000, ein später review

  • guma
  • 11. März 2008 um 20:24
  • guma
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    • 11. März 2008 um 20:24
    • #1

    Nachdem jetzt wirklich genügend LS9 Solisten unterwegs sind, die Beiträge darüber ins Unendliche anwachsen und das Thema 'externe' Hallgeräte scheinbar nur noch was für Spinner ist, hier ein Vorschlag zur einer weiteren, sinnvollen AES/EBU Extension für solche Digipulte.

    Ja es gab, da es das M3000 schon eine Weile gibt, schon etliche positive Äusserungen zu diesem Gerät. Danke an seven, wurst werner u.s.w. ( Habt Ihr eure M3000 noch trotz Digipulten ? )

    Irgendwie hatte ich schon vor Jahren mit der 'M-Klasse' abgeschlossen, da ich, wie schon oft gesagt, mit dem eigenen M5000 schon immer Mühe hatte, einen ähnlich durchsetzungsfähigen live-Hall zu machen wie mit einem Lexicon 300 oder dem pcm91. Danach hatte ich das M2000 mal zum Testen und fand das noch dünner als das M5000. Daher habe ich das 3000 einfach 'ausgelassen'. Letzlich habe ich dann in WWs Hallratespiel das M3000 für ein Lexicon gehalten. Das hätte mir doch zu denken geben müssen !!! Nun habe ich mich auf der 'Suche nach bezahlbaren, AES/EBU- anbindungsfähigen Geräten, die besser können als die Y-eigenen Algoritmen, doch noch mal auf das M3000 eingelassen.

    Was mir bisher entgangen war: Die dem M3000 spendierten VSS-Algoritmen machen für live genau das, was ich bisher in den T.C. Geräten, auch im M1 vermisst habe. Sie haben genau die realistischen Reflektionskluster, die Dichte und die 'Unordnung', die einen live Hall fett und durchsetzungsfähig machen ! Soviel ich weiß gibts diesen Algoritmus auch als t.c. plugin. Damit wäre eine offenere Pultplattform, die dieses Plugin bequem bedienen lässt ( nein, ich meine jetzt nicht den angeschlossenen Effekt-Läppe ! ) für mich die nächstmögliche Pultvariante, bei der ich zusammen mit einem hochwertigen und rechenintensiven Lexicon-plugin auf externes FX verzichten könnte. Bis dahin spendiere ich jetzt meinem DigiFX-Rack noch ein M3000. :wink:

    Haben die bisherigen M3000 Freunde eigentlich ihre Geräte behalten und habt ihr mal PCMCIA-Karten mit euren Sounds bespielt ?

  • guma
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    • 12. März 2008 um 11:04
    • #2

    Habe mir jetzt mal Preise für das VSS und das NONLIN plugin angeschaut. Die 2 softwares zusammen ohne irgendwelche Interfaces oder powercore DSPs kosten schon mehr als ein gebrauchtes M3000. Damit hat sich das plugin-Thema erstmal erledigt.

  • 4Art
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    • 12. März 2008 um 11:18
    • #3

    Das M3000 ist im Uebrigen in der Schweiz gerade zum guten Kurs erhältlich. Vielleicht in DE ebenfalls?? Den Preis veröffentliche ich im Moment lieber nicht...

  • Martin, live-team
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    • 12. März 2008 um 11:30
    • #4

    edit

    :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Martin, live-team (12. März 2008 um 12:41)

  • guma
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    • 12. März 2008 um 11:43
    • #5

    @ martin

    1. dies ist kein Verkaufsthread und 2. es ist nach den 999,- € neu Aktionen zu teuer :wink:

  • tonzwerg
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    • 12. März 2008 um 13:17
    • #6

    ein bißchen OT:
    ich finde es sowieso erstaunlich, mit welcher selbstverständlichkeit seit dem massenhaften auftreten der digikonsolen die klangeigenschaften von analoggeräten - man könnte auch "charakter" sagen - einfach ignoriert werden. die tatsache, daß sich in jedem kanal ein compressor befindet sagt doch noch nichts über dessen klangliche eigenschaften aus, früher war es doch auch so, daß man eben den einen compressor für bass und den anderen eben besser für vocals benutzt hat. zu den klanglichen eigenschaften dieser eingebauten pult-dynamics hört man ja vor allem die aussage "es tut, was es soll!" - was immer das heißen mag. so richtig begeisterte kommentare zu den eingebauten filtern und dynamics hab ich aber noch nie gehört. bei den alten analogkonsolen wurde da schon mal exzessiv voodoo gebabbelt, was denn die filter ach so toll und überhaupt... ob's stimmt, möchte ich hier nicht zur debatte stellen, aber da hat sich in der wahrnehmung schon irgendwie was verändert.
    mit den hallgeräten verhielt es sich doch früher ähnlich. yamaha-hall war imho nie für vocals zu gebrauchen, da mußte es eben lexicon oder tc sein. und überhaupt finde ich es erstaunlich, daß mischpult-hersteller sich anmaßen, effekte zu programmieren. klar kann man sich das know-how einkaufen, aber so wirklich schlüssig ist das nicht.
    dann warten wir einfach mal ab, bis der drittanbieter-plugin-markt die digikonsolen überrennt. ich freu mich schon auf die ganzen systemabstürze. das wird lustig.
    btw: mein m3000 behalt ich. und das andere analog-outboard-geraffel auch. da weiß ich einfach, welches gerät für welche instrumente zu gebrauchen ist und was es damit anstellt. bis ich mir sowas wie "charakter" in ner digikonsole zurecht gefummelt hab, ist der tag rum.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • karel noon
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    • 12. März 2008 um 13:50
    • #7

    Das mischpulthersteller sich anmßen effekte zu progrmieren finde ich gar nicht so verwunderlich, bei yamaha alleine dadurch das ja deren hallgeräte durchaus zum industirestandart gehören, bei Midas und Soundcraft durch das im konzern befindliche know how.
    die anderne kaufen fleißig dazu, wie z.b. allen & heath wo man ja druchaus bekannte namen in der effektsektion wiederfindet, und bei digidesign dan eben durch plugins.

    also das schreien nachoutboard welches ja so viel besser ist wird denke ich in den nächsten zwei jahren sehr leise werden, und bis da hin benutztman einfach die praktikabelste lösung, und das ist das interne zeug.

    auch wenn ein M3000 natürlich ein sehr schönes gerät ist, man kann eben auch mit dem rev-hall aus der ls9 "irgendwas" machen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Seven
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    • 12. März 2008 um 14:37
    • #8

    Genau: Irgendwas machen kann ich auch mit dem Behringer DDX Reverb.

    Ansonsten ergibt man sich vielerorts in sein Schicksal und nutzt eben das was vor Ort da ist. Während früher die Anbindung von eigenem 19" Equipment dank ausreichender Adaptierung kein wirkliches Hindernis war, geben viele digitale Konsolen so etwas nicht mehr her.

    Ein einzelnes FX Gerät stellt da weniger ein Problem dar, als einige verschiedene Dyamics.

    Die Qualität von M-3000 und aufwärts geben die digitalen Konsolen soweit mir bekannt nicht her. Einige Kollegen nehmen - obwohl im Lager vorhanden - diese Geräte live nicht mit. Das hat sicher verschiedene Gründe. Einige sagen, dass die Anwendung keinen hochwertigen Hall erfordert andere sind eben zu bequem eine weitere Kiste zu bewegen und lassen die Höheneinheiten im Lager.

    Ich bin bei meinen aktuell sehr rar gewordenen Jobs in diesem Bereich in der glücklichen Lage das Equipment meist nicht bewegen zu müssen. Es freut mich, wenn ich zum M7CL noch ein R-4000 dazugestellt bekomme. So macht das Arbeiten viel mehr Spaß und das Ergebnis ist sicher auch besser. Aber wer nimmt das außer mir wahr?

    Ich stand noch nie vor der Entscheidung: Du stehst (alleine) im Lager und musst die M7 als FoH mitnehmen und hast als Option 1-4 weitere Sideracks oder eben nicht.

  • guma
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    • 12. März 2008 um 14:54
    • #9

    Ja, wobei eine AES/EBU Karte für den PM5D, den M7CL und selbst den 32er LS9 mit zwei Slots nicht das Problem sein solte. Die zwei HE für z.b. ein M3000 und ein pcm91 sind ebenfalls noch keine 19"-Burg für etwas, was die Pulte definitiv nicht in der Qualität können und... schlagt mich jetzt ... wenns an der Karte scheitert... ich finde selbst wenn man aux sends und Kanäle als returns nehmen muß, sprich doppelt wandeln wobei die erzeugte Latenz für FXe nun wirklich keine Rolle spielen, klingt das immer noch deutlich besser, als das sicherlich ganz ordentliche aber nicht wirklich erleuchtete REV-X gedöns.

  • Seven
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    • 12. März 2008 um 14:59
    • #10

    Wobei an dieser Stelle interessant wäre, wer seine digitalen Konsolen wirklich soweit mit analogen/digitalen Schnittstellen versehen hat. Bzw. wieviele "nackte" digitale Tische im Live Geschäft unterwegs sind.

  • karel noon
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    • 12. März 2008 um 16:30
    • #11

    guma & Seven: ihr habt ja beide absolut recht, auch ich würde es lieber anders handhaben, aber in meiner situation als kleiner mischer mittelmäßiger acts hab da nicht immer die wahl, vor allem, oder gerade weil, auch unsere branche immer strärker von mehr oder weniger talentierten BWL-ern und anderen Wirtschaftlern überschaut wird.

    ich selber habe mir sogar für mein eigenes kleines DDX32 das case so bauen lassen das ein Roland SRV330 und ein MPX500 noch dazu passen.
    :D

    aber das ist eben nur für die kneipenjobs mit coverbands, gehe ich mit den jungs die eigene musik machen auf tour holt mich dann schnell die realität ein, die zwar manchmal durchaus besser ist als ein ddx pult, aber selbst das kleine lexicon vermisse ich doch häufig :(

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  • Wurst Werner
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    • 12. März 2008 um 17:46
    • #12

    Heute sieht ein Tonstudio in der Regel so aus:

    Bei mir sieht das so aus:

    Warum ich das zeige? Weil ich auf "dicke Hose" machen will. ;)
    Nebenbei geht es mir aber auch um "Klangkultur". Ähnlich wie Tonzweg, finde ich, dass "Digital" immer mehr zu einem Einheits-Sound führt. Gut, Digital ist neu, hat total recall und brummt nicht...da aber alle das gleiche Zeug benutzten, wird das Ergebnis immer vorhersehbarer. Erinnert Ihr euch noch an den fiesen "Cher-Effekt" (Antares Autotune)? Mittlerweile gibt es auch im Studio Standard PlugIns, die man auf fast jeder Pladde hört. Live ist es nicht viel besser. Der digitale Yamaha FoH Sound verändert die Klangkultur. Aus betreibswirtschaftlicher Sicht macht digital natürlich Sinn, in Punkto "Klangcharakter" ist es vermutlich der größte Irrtum in der Musikgeschichte.

    Das Tonkutscher sich neben eine PM5D oder M7CL externe FXe und Kompressoren stellen, ist (was die Standard Beschallungsjobs angeht) leider die Ausnahme. Das erstaunliche dabei ist, dass selbst ein uraltes Dynacord DRP20 Hallgerät hörbar edler klingt, als der interne Hall aus einem 20.000,- Eur Digitalpult. So lange das noch der Fall ist, werde meinen ganzen 19" Kram noch behalten...

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • microsound.de
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    • 12. März 2008 um 18:19
    • #13

    Das ganze wird zwar immer mehr OT, aber ich möchte auch meinen Senf dazu geben.

    Nach 5 Jahren Venice und einem Jahr LS9 stellle ich fest: digital ist einfach gnadenlos! Analog ist es fast einfach, aus einer mittelmäßigen oder sogar schlechten Band noch was gutes rauszuholen, ich muss nur meine "Saubermänner" entsprechend einsetzen. Und genau dazu zähle ich das ganze Outboard Geraffel, mit dem ich den Sound aufpeppen kann, egal, was reinkommt. Wenn es beim Digitalpult oft lapidar heißt "es macht, was es soll" bedeutet das nur, dass eben nix geschönt wird. Also genau das Gegenteil von Einheits-Sound.

    Aber zurück zum Hall: wenn man eine richtig gute Band hat, dann ist ein richtig guter Hall einfach das kleine und feine Tüpfelchen auf dem i (auch wenn's außer mir wahrscheinlich keiner hört).

  • tufkajck
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    • 12. März 2008 um 19:40
    • #14

    Wenn jetzt einer von euch in die Schweiz kommt und auf ner Anlage von mir mischen muss, gibts zum LS-9 ein Rack dazu mit nem Lexicon pcm-70
    und nem Behringer Tube ultragain.
    Im LS-9 steckt noch ne Karte mit 8 Klinkeneingängen, damit ihr euer mitgebrachtes Gerödel auch noch returnen könnt. (boah-ey)

  • karel noon
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    • 12. März 2008 um 23:58
    • #15

    Wurst Werner: ich hoffe du hast ne gute alarmanlage, bin durchaus neidisch :D

    digital ehrlich? und schwieriger? ich gleube nich twirklich das die aussage so zutrifft, sorry

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