Hallo zusammen,
man ließt und hört ja öfter, dass bestimmte Lautsprecher schneller
und andere langsamer sind. 10 Zoller sollen schneller sein, als
18er. Manche 18er seien dafür, dass sie 18er seien, trotzdem
verhältnismäßig schnell. Leichte Membranen seien schneller als
schwere.
Angenommen man hätte eine sehr schwere Membran eines 18 Zollers
und eine leichte Membran eines 10 Zollers, die beide bis sagen wir mal
200 Hz Kolbenförmig schwingen würde.
Beide wäre linearphasig in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut.
Beide würden über einen Tiefpass von 150 Hz betrieben. Beide wären
elektronisch (Equalizer oder in Kontroller auf gleichen Frequenzgang
insbesondere Tiefgang eingestellt.
Wäre unter diesen Umständen der leichte 10 Zoller immer noch schneller?
Falls ja, warum?
OK, eine leichte Membran ist leichter zu beschleunigen als eine schwere.
Aber hängt die schwere wirklich soooo stark hinterher, dass man das
wahrnehmen kann? Müssten ja schon zig Millisekunden sein. Also mehrere
komplette Schwingungen. Wie passt das mit linearphasigkeit zusammen?
Denn wir haben ja den gleichen Frequenzgang eingestellt. Also müsste
auch der gleiche Phasengang vorhanden sein, also müssten auch beide
gleich *schnell* sein.
Oder geht es darum, dass die Energie, die in einer schwingenden
Membran steckt, erst über mehrere Schwingungen langsam aufgebaut
werden muss? Das würde ja bei einer schweren Membran länger dauern,
als bei einer leichteren.
Ich bedanke mich im Voraus für Eure Erklärungen.
VG
Karl