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LS9, wo bleibt die Praxis ???

  • guma
  • 14. April 2008 um 19:16
  • bemi
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    • 15. April 2008 um 10:37
    • #21
    Zitat von "guma"


    Hätte übrigens jemand ein Problem damit, wenn ich als Mixer mit dem eigenen Läppe anrücke und eben mal das Netz selbst vor Ort an eurem Pult aufmache und die IP verändere ?

    also bei mir ist ein AccessPoint (bzw. ein DSL-Router, dessen DSL-Modem nicht benutzt wird) mit im Case, der deinem Notebook gerne eine IP ueber DHCP vergibt. Wenn du mir die Netzwerkconfig verschraubst, statt einfach dein Notebook zu verdrehen, wuerde ich schon mal einen boesen Blick loslassen. V.a. Leute, die halt nicht wirklich netzwerkbewandert sind, sind aufgeschmissen (weil die eigentlich k.A. von IPs und speziell auch Netzmasken haben ;) ).

    Achja, und meine Pulte haben Admin-PWs und jeder Mischer bekommt einen Stick mit allen Berechtigungen.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • guma
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    • 15. April 2008 um 10:46
    • #22
    Zitat von "DasIch"


    Aber wieso wolltest du die IP vom Pult ändern, das könntest du doch in deinem Rechner machen.

    Das Problem ist folgendes:

    Die meisten Pulte sind wohl noch im Auslieferungszustand d.h. die IP endet auf 128. Mit meinem Läppe bearbeite ich aber über einen DME-Treiber unterschiedliche Pulte auf dessen Adressliste. Dann dürfen dort die IPs nicht gleich sein, sonst versagt der DME Treiber seinen Dienst. Statt also alle anderen Pultadressen zu löschen, ist es aus meiner sicht besser den Pulten neue Adressen zu geben. Ich stelle also die MAC-Adresse des Pultes im Läppe ein und die IP Adresse, die kompatibel zu meiner Liste ist, im Zielpult.

  • dasich
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    • 15. April 2008 um 10:54
    • #23

    Das ist mir noch garnicht aufgefallen.
    Trotzdem ich glaube ich würde dich bitten bei dir im Rechner die IP zu ändern. Ist ja auch kein großer Akt.

    Also wenn du alleine da wärst, hätte ich wohl kein Problem damit, auf einem Festival, wo ich zwischendurch immer selber Zugriff haben möchte, wäre ich nicht dafür, das am Pult zu ändern.

    Wie schon erwähnt, nicht jeder kennt sich mit Netzwerken aus (mich eingeschlossen ich versuche sein zwei Wochen erfolglos einen Rechner mit Visa an meinen Router an zu melden) und das ganze soll ja zwei Tage später auch noch laufen.


    EDIT will auch noch was sagen:

    Zitat von "bemi"


    Achja, und meine Pulte haben Admin-PWs und jeder Mischer bekommt einen Stick mit allen Berechtigungen.
    ciao
    bemi

    Ja dann hoffe ich für dich, dass du die auch immer brav zurück bekommst.
    Oder sind das die im "USB Ausfall Brett" erwänhten Sticks eines großen Verleihers, die nicht funktionieren :D

    Wie läuft das dann, ich komme zum Gig, geb dir meinen Stick, du kopierst mein Setup auf deinen? oder wie?

    Es grüßt der Stephan

  • guma
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    • 15. April 2008 um 11:27
    • #24
    Zitat von "DasIch"

    Das ist mir noch garnicht aufgefallen.
    Trotzdem ich glaube ich würde dich bitten bei dir im Rechner die IP zu ändern. Ist ja auch kein großer Akt.

    Also wenn du alleine da wärst, hätte ich wohl kein Problem damit, auf einem Festival, wo ich zwischendurch immer selber Zugriff haben möchte, wäre ich nicht dafür, das am Pult zu ändern.

    Wenn vor Ort schon ein funktionierendes Netzwerk ist, ist das kein Problem. Dann würde ich ja den USB über den Vorort-Läppe laden und keinen eigenen Rechner anschliessen.
    :wink:

    Wenn aber kein Läppe vorhanden ist, würde ich das mit der IP-Änderung so machen wie beschrieben und meinen Läppe anschliessen.

    Das Problem ist aber im Augenblick das 97% der Pulte noch die .128 IP haben. Das ist so lange in Ordnung, wie der Läppe nur das eine Pult kennen muß. Klassen wäre, wenn Ihr eure IPs erst mal selbst ändert. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit auf immer die gleiche Adresse zu stossen, viel geringer. :wink:

  • bemi
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    • 15. April 2008 um 12:00
    • #25

    Also meine Pulte haben IPs in einem komplett anderen Netz. Und der Router vergibt natuuerlich IPs aus dem gleichen Netz ;) Was mich jedoch auf den Gedanken bringt, dass ich eine einfache Verschluesselung des WLANs (oder gar keine) ueber einen kurzen Key machen sollte und die SSID irgendwo gross auf dem AP steht (und so auf den Schlepptops leicht zu konfigurieren ist).


    Wenn ein Mischer schon einen eigenen USB-Stick hat, dann bekommt er natuerlich da drauf einen Key, der alles darf.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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  • guma
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    • 15. April 2008 um 12:26
    • #26

    OK, damit wir nicht nur über das Netzwerkthema reden, wie wärs, wenn ein paar LS9 Routiniers wie Tobias Zw. oder Steffen aus Riegelsberg oder... über ihre Arbeitsweise und setups berichten ?

  • sascha-kohl
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    • 15. April 2008 um 12:38
    • #27

    Hallo,

    also zuerstmal muss ich sagen, dass ich es meist ene Frechheit finde überhaupt ein LS-9 vorzufinden. Bevor ich jetzt gesteinigt werde hier eine reale Situation, geschehen wie folgt:

    Die Band die ich betreue besteht aus Drums, Percussion, 6 Bläsern, Bass, 2 Gitarren, Keys, 6 Vocals alles in allem 32 Inputs,

    Die auf 3x Stereo In-ear, 4x Mono-Wedge und eventuell 2 Sidefills plus natürlich dem (nebensächlichen) Master gemischt werden wollen.

    Jetzt komme ich auf eine Veranstaltung bei der im Vorjahr ein Midas XL-200 mit schönem Klark, BSS, Lexicon, TC-Siderack mit extra Monitormix stand und dann steht da ein LS-9...

    BOOOAAAHHHHHH, da krieg ich Pickel, zumal in meinem Rider steht...nonononononono LS-9.

    Warum ?

    1. der Lowcut - wie schon beschrieben, dauert das zu lange
    2. Ich habe eine Band mit vielen Inputs und vielen Outputs, ausserdem ist die Band ein wahrer Bienenschwarm, wenn ich nicht schnell genug bin, ist die eine Hälfte nochmal eben aufs Klo, die andere Hälfte im Catering und so weiter. Das Pult hält auf...

    Ausserdem: Im Vorjahr hatte man mir mit nem XL-200 und nem Siderack plus Monitormix gut und gerne 100.000 Euro hingestellt und der Monitormann arbeitete auch nicht umsonst.

    Und jetzt ? 9.000 Euro und das wars ? Sorry, da zieht die Ausrede von wegen der Kunde bezahlt es nicht einfach nicht mehr.

    Gestern noch Formel Eins gefahren und heute soll ich mit nem Trabbi erster werden ??? Ne Leute...


    Und weiter... Wie kann man auf die Idee kommen mit nem LS-9, auf 64-Kanäle aufgepumpt ein klassisches Orchester zu machen (schon gesehen!) Wenn der Kunde kein gescheites Pult bezahlt, dann lasst es doch einfach, man muss doch nicht alles machen !


    Also meine Aussagen zu dem Pult ist ganz einfach -

    LS-9/16 - tauglich für kleine Rock'n'Roll Jobs, Industrie und Sprache.
    LS-9/32 - würde ich für KLEINE Rock'n'Roll Jobs auch noch nehmen, finde aber es hat seinen Platz bei Industrie, Theater, HV etc.

    Für alles andere will ich ein Mischpult haben und keinen Taschenrechner !

    So nun aber mal zum Punkt des Beitrages.

    Haben selbst ein LS-9/16. Nehme es regelmässig für eine kleine Kombo in Trio-Besetzung her. Da brauche ich 14 Kanäle und zwei FXe.

    Wenn ich jetzt auf Sendson Fader schalte ist mein "Master" ja der Auxmaster und ich höre hier wenn ich PFL drücke meinen Monitorweg...spitze !

    Wenn ich aber folgendes mache (und ich mach das):

    Custom Fader 1-14 straight durch
    15-16 Fx-Returns, weil ich da meine FXe auf Fader haben will.

    Dann kann ich wenn ich in der Custom Fader Ebene bin und in Sends on Fader gehe nicht mehr am Master PFLen.

    Bin ich zu doof, oder was is da los ?


    Übrigens zum Taptaster - Hab an meinem M7 immer auf dem Selben Taster meinen Tap und habe mittlerweile schon bestimmt 250 Shows damit gemacht und immer hämmere ich auf dem selben Taster rum.

    Warte schon seit nem Jahr drauf dass es kaputt geht, tut er aber nicht :)

    Grüsse
    Sascha Kohl

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • ThomasL
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    • 15. April 2008 um 12:57
    • #28

    Zum ersten Punkt mal kurz was zur Überlegung von der anderen Seite...völlig wertfrei, weil ich um die reale Situation nicht weiss:

    Ich freu mich sicher auch immer einen zu großen FoH statt einem zu kleinen vorzufinden, aber ich glaube, dass es nicht die Regel ist, dass ein XL200 gegen ein LS9 getauscht wird. Wer von Midas XL auf digital switcht hat doch meist immer mind. ein M7CL am Start, meist eher PM5D o.ä., das LS9 ist ja ein ganz klarer Downgrade. Dennoch freue ich mich überall über ein LS9 wo früher schangelige, abgenudelte Unter- und Mittelklasse-FoH standen. Ich nehm' das etwas längere LowCutten zum Beispiel gerne in Kauf, wenn dafür das Pult nich brummt, nich die Hälfte aller Potis knackt und im Siderack auch nur was vom Ohr verbaut ist - seit Digital Oberwasser hat "höre" ich viel weniger FoH...was ich super find.

    Ein aus dem eben ausgeführten resultierender Punkt: In welcher Liga spielt deine Kapelle und ist ein Midas XL-FoH dem immer angemessen? Also auch Gagentechnisch, Auftreten, "Jobgrößen" etc.
    Der Punkt "Der Kunde zahlt nicht mehr" - das ist dann ein Argument wenn es im Vorjahr auch ein Argument war. Hättet ihr regulär vielleicht auch nur ein GL2200 bekommen und das XL wurde nur deshalb ausgepackt weil es einfach frei war? Ist bei solchen Baustellen immer ein Denkansatz. Aber eben auch nur vielleicht, weil ich kenn die reale Situation nicht. Ich hab einige Zeit eine Kapelle mit Bläsern, großen Drums, sechs Vocals etc. betreut ("nur" 28 Inputs, kann mir daher aber deine Situation vorstellen) und kam eigentlich mit M7CL und LS9 sehr gut zurecht. Ist dann aber Übungssache, weil bei uns waren die Pulte jeweils fest und wurden auch zu "externen" Jobs, also ohne Stammverleiher, mitgenommen.

    Das ist übrigens ein Ding das ich überall beobachte, seitdem FoH Digital und Transportabel ist und vor allen Dingen seitdem LS9 am Start ist, haben viel mehr Kapellen nicht nur ihr Setup, sondern der Mischer auch gleich sein Pult als "Instrument" dabei.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • guma
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    • 15. April 2008 um 13:05
    • #29

    @ Sascha-Kohl

    Ich kann Deinen Ärger schon verstehen, allerdings glaube ich inzwischen, dass man mit sehr gut vorbereiteten Setups sogar Spass an einem, wohlgemerkt Einzeljobmit einer so grossen Band-Besetzung mit einen LS9-32 Haben kann. Interessant ist eben genau der Weg, wie man so was macht.

  • dasich
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    • 15. April 2008 um 13:17
    • #30

    Im Szenario vom Sascha finde ich es auch schon eher hart an der Grenze des machbaren.
    Vor allen Dingen, wenn ich mit der Erwartung vom Vorjahr da aufschlage und dann ein LS9 völlig unverhofft (also auch ohne mein eigenes Setup) vorfinde.

    Was allerdings die Band angeht, von wegen Bienenschwarm.
    Dann muss ne klare Ansage kommen:
    Jungs gibt das und das Problem, ich brauche euch und gut ist.

    Diese Sache mit no XY-Digital auf den Rindern ist halt so eine Sache.

    Ich habe zB konkret jetzt den Fall, Rider steht drauf Keine Digitalpulte.
    Es handelt sich um ein Ballett, wo alles von zwei CD Spielern kommt.
    Da steht ein PM5D natürlich werde ich das NICHT tauschen.
    Wer bei so einer einfachen Sache nicht auf Digitalpulte umsteigen kann oder will, wird sehr schnell ein Problem bekommen.
    Zumal an der besagten Sache ein Babysitter dabei sein wird.

    Noch was zur Praxis am LS9:

    Mir passiert es tatsächlich immer noch häufig, dass ich auf Grund der kleinen, engen Fader, gerne mal daneben greife.

    Es grüßt der Stephan

  • christopher hafer
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    • 15. April 2008 um 14:26
    • #31

    Sascha, Du sprichst mir aus der Seele...

    Speziell diese Passage hier sollten sich manche "Sparfüchse" mal endgültig hinter die Löffel schreiben:

    Zitat

    LS-9/16 - tauglich für kleine Rock'n'Roll Jobs, Industrie und Sprache.
    LS-9/32 - würde ich für KLEINE Rock'n'Roll Jobs auch noch nehmen, finde aber es hat seinen Platz bei Industrie, Theater, HV etc.

    Das LS9 ist in vielen Fällen eben kein adäquater Ersatz für einen analogen Pultplatz. Es geht auch gar nicht darum, ob es damit im Prinzip auch geht sondern wie.
    Ich warte noch auf den Tag, wo mir ein Laptop mit Studiomanager an den FOH gestellt wird mit dem Digipult an der Bühne (weil: Spart ja das MC) mit den Worten: "Wieso, ist doch geil!?" :evil:

    Wenn in Deinem Rider vollkommen zu recht "no LS9" steht, dann war das eine böse Verarsche. Eigentlich hätte man den Gig canceln sollen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 15. April 2008 um 14:47
    • #32

    Ich sagte ja, ich kann Ihn verstehen. Wenn man seinen Beitrag genau liest, hat man aber eher den Eindruck, dass die größte Katastrophe im gestrichenen 'extra Monitormix' mit Monitormann liegt. Ohne separaten Monitormix hätte ich auf so eine plötzlich vorgefundene Situation auch keine Lust. Allerdings würde ich mir für M7CL und LS9 für die "Hausbands" Setups auf den USB und in den Koffer legen.

    Bitte, bitte dies ist der Thread 'praktisches Arbeiten mit dem LS9' und nicht der 'Ich habe keinen LS9 bestellt' Thread !!!!!!!!!!!!!!!!

  • christopher hafer
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    • 15. April 2008 um 15:42
    • #33
    Zitat

    Bitte, bitte dies ist der Thread 'praktisches Arbeiten mit dem LS9' und nicht der 'Ich habe keinen LS9 bestellt' Thread !!!!!!!!!!!!!!!!

    Ja, richtig. Jedoch zeigt sich doch auch hier, wo die Grenzen des praktischen Arbeitens liegen - auch 99 Workarounds und praktische Tips hebeln diese Grenzen kaum aus.

    Just my .02

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • sascha-kohl
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    • 15. April 2008 um 15:52
    • #34

    Hallo,

    also die Band die ich betreue spielt so um die 160 Gigs im Jahr, 50 sich davon ein steady-job wöchentlich immer im selben Club in unserer Gegend. Da habe ich immer unser M7cl am Start.

    Files dafür habe ich mittlerweile so viele, dass ich sie gar nicht zählen kann, denn ich speichere jeden Job als neue Szene.

    Dass das M7cl mein Wohnzmmer ist brauche ich somit wohl kaum erklären.

    Bei auswärtsgigs mit M7 stecke ich natürlich einfach meinen Stick rein und los gehts.

    Alles noch anpassen, is klar.

    Wenn ich jetzt aber wo hinkomme und da steht ein LS-9 und ich hab kein File, ausserdem nur 5 Minuten für Soundcheck und einrichten, dann hab ich ein Problem.

    Leider hab ich die von GUMA beschriebene Szene in ein bestehendes Pultsetup laden immer noch nicht begriffen geschweige denn hinbekommen.

    Des weiteren hat die ganze Yamaha-Geschichte leider eh so seine Tücken, was Files laden angeht.

    Lade ich mein File habe ich weder meine UDKs noch meine Grundeinstellungen (Autotouch Faderdingens etc.)

    Komme ich mit meinem File an den F.o.H. hatte ich schon diverse Szenarien wie z.Bsp.:

    1. Ja das Pult gehört dir, ausser der Band und ein bisschen Hintergrundmusik passiert da nix. - Dankeschön, eben Stick rein, fertig.

    2. Über das Pult spielen noch die anderen Bands alle, ausserdem haben wir komplexes Matrixrouting mit Delays und EQs für die gesamte Halle sowie das Foyer und die Oberränge. - Ja toll, schon mal scheisse.
    Könnte man mit der Szenen einfügen Routine hinkriegen - Szene rein, alles was wichtig ist auf recalsafe schalten, gut is. Jetzt weiss ich aber nicht genau wies funktioniert und der Babysitter auch net, ausserdem hat er sowieso keinen Läppe am Start und will auch net, dass ich da jetzt wo die andere Band noch spielt drin rumfingere (verständlich).

    3. Ja wir haben extra ein M7 hingestellt, weil das so in deinem Rider steht, allerdings benutze ich das immer umgekehrt, hab also die Drums ab Kanal 17 und die Vocals sind unten. Ausserdem hab ich das getsrickt, dass ich die anderen Acts da auch noch drin hab, läuft also alles in einer Szene. - Toll, dann hättet ihr auch gleich die von euch normalerweise bevorzugte Innovason hinstellen können, wenn ich eh alles von vorne machen muss...

    4. Festival, Bands spielen ich komme an den F.o.H., spreche mit dem Stagemanager und sage ihn wie mein File aussieht, sprich welcher Ausgang wo hin soll.
    Danach Öffne ich das File im Läppe übertrage manuell die GEq's ins File, lade rein und fertig...

    So und da man nie weiss was man machen muss, hab ich einfach gesagt ich will da kein LS9 sehen, denn wenn ich nochmal in 5 Minuten alles irgendwie hinstricken muss (ohne Sichtverbindung zur Bühne natürlich) dann lauf ich Amok.

    Nur so nebenbei, ich will nicht die Eier geschaukelt kriegen und alles muss vom Feinsten sein, ich will nur anständig meinen Job machen können. Und das ist nicht zuviel verlangt wie ich finde.

    Zudem würde ich persönlich dem LS9 ein GL2200 mit brauchbarem Outboard vorziehen, solange es eben die Gegebenheiten zulassen.

    @ DasIch: komm mal vorbei und red du mit dem Sauhaufen ;)

    Grundsätzlich gilt, wer kein Digipult bedienen kann sollte besser umschulen...

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  • sascha-kohl
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    • 15. April 2008 um 16:02
    • #35

    Ach nochwas...

    diese ganze Geschichte von wegen der Kunde bezahlt nicht mehr beruht meines erachtens auf Kommunikationsfehlern.

    Es läuft so:

    Kunde ruft beim VT-Service an uns sagt ich brauche dieses jenes etc.
    VTler macht ein Angebot, welches natürlich zu teuer ist, also hier und da noch ein bisschen geschoben bis es passt.

    Kunde ruft bei der Band an und sagt ich will euch buchen dann und dann und es gibt Gage x nach euren Vorstellungen.

    Der Kunde bekommt einen Rider, der aber nicht an die VTler weitergeleitet wird, wozu auch.

    Jetzt kommt der schlaue VTler auf die Idee mal nachzuhaken und holt sich den Rider selbst aus dem Netz und merkt...hoppla, da bräuchten wir eigentlich das und jenes noch, hamwa aber nicht im Budget, bleibt also das geplante LS9 und der Mischer kann kucken wie er damit fertig wird.

    BITTE BITTE, habt doch mal soviel Arsch in der Hose und telefoniert mal mit dem Kunden und erklärt dem dass es ein Problem darstellt und dass die noch mehr Kohle locker machen müssen, damit die Band spielen kann. Ihr werdet sehen, dass das einfacher geht als ihr denkt...

    Der Kunde hat die Band schliesslich auch gebucht und einen Rider erhalten in dem drinsteht was die Band alles braucht...

    Dass die Band eventuell mehr Geld kostet als die reine Gage begreifen die Wenigsten.

    Die Band braucht noch Technik...
    Die Band braucht noch Catering...
    und
    Ja der 3mx3m BackstagePavillon ist zu klein für 20 Leute !!!!

    Das ist und bleibt ein Problem...

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  • guma
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    • 15. April 2008 um 16:49
    • #36
    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Wenn ich jetzt aber wo hinkomme und da steht ein LS-9 und ich hab kein File, ausserdem nur 5 Minuten für Soundcheck und einrichten, dann hab ich ein Problem.

    Das ist klar. 8)

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Leider hab ich die von GUMA beschriebene Szene in ein bestehendes Pultsetup laden immer noch nicht begriffen geschweige denn hinbekommen.

    Ab hier gehts wohl um den M7 Ist zwar OT aber dann sollten wir uns doch mal in Karlsruhe sehen.

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Lade ich mein File habe ich weder meine UDKs noch meine Grundeinstellungen (Autotouch Faderdingens etc.)

    Das stimmt nicht. da machst Du etwas falsch. Die UDKs sind für den M7 im file gespeichert. Du hast sie nur dann nicht, wenn Du das file nur auf den M7 Editor erzeugt hast oder nur eine Szene und kein file laden kannst. Für den LS9 gibts die UDKs im Editor und da wirds mal Zeit das der M7 Editor entsprechend ( Hallo YAMAHA ! ) upgedatet wird.

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    2. Über das Pult spielen noch die anderen Bands alle, ausserdem haben wir komplexes Matrixrouting mit Delays und EQs für die gesamte Halle sowie das Foyer und die Oberränge. - Ja toll, schon mal scheisse.
    Könnte man mit der Szenen einfügen Routine hinkriegen - Szene rein, alles was wichtig ist auf recalsafe schalten, gut is. Jetzt weiss ich aber nicht genau wies funktioniert und der Babysitter auch net, ausserdem hat er sowieso keinen Läppe am Start und will auch net, dass ich da jetzt wo die andere Band noch spielt drin rumfingere (verständlich).

    Also diese Situation müsste für den M7 nicht sein, wenn man sich meine "Bedienungsanleitung" dafür verinnerlicht hat und das auch wirklich geübt hat aber das ist wieder ein anderes Thema :wink:

  • microsound.de
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    • 15. April 2008 um 16:53
    • #37

    Ich möchte auch ein paar Praxis-bezogene Gedanken anmerken.

    Das Problem mit einem LS9 ist nicht mehr, irgendeinen Kanal mit dem richtigen EQ, Monitor, Dynamics und Effekten hinzukriegen, sondern zu wissen, welches Setup ich wie am schnellsten hinkriege. Ich habe auch schon ein paar Szenen von verschiedene Bands drin, wo ich dann aber nicht mehr weiß, ob ich da dieses oder jenes Mikro am Start hatte, ob da drei oder vier Monitore konfiguriert waren etc. . Dann kommt die Frage: Szene nehmen oder alles neu?

    Wenn ich dann noch irgendwo hin komme, wo erst geklärt werden muss, was technisch überhaupt geht. Ich habe 6 Monitorwege vorgesehen, aber die haben eine andere Reihenfolge als ich es geplant habe, dann geht das Theater los: Patch ich um, oder werden die Monitore umgesteckt und lauter solche Sachen. Und immer schwebt das Damolkles-Schwert über einem: bloß jetzt keinen Fehler machen!

    Hier ist man ganz schnell an einer Grenze, wo eben die Analog-Fraktion nicht lange diskutieren muss, sondern routiniert loslegt und wahrscheinlich schneller und sicherer am Ziel ist als mit einem LS9 (und da geht es nicht drum, ob ein Menu-Punkt durch einmal oder zweimal Anwählen zu finden ist).

    Mein Wunsch wäre ein "Config-Wizard", der mir die Changes erst mal entgegennimmt, übersichtlich darstellt und dann am Schluss die neue Config übernimmt. Überhaupt sollte mann Szenen viel ausführlicher dokumentieren können, damit man später weiß, was man da gemacht hat.

  • guma
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    • 15. April 2008 um 17:01
    • #38
    Zitat von "microsound.de"


    Das Problem mit einem LS9 ist nicht mehr, irgendeinen Kanal mit dem richtigen EQ, Monitor, Dynamics und Effekten hinzukriegen, sondern zu wissen, welches Setup ich wie am schnellsten hinkriege. Ich habe auch schon ein paar Szenen von verschiedene Bands drin, wo ich dann aber nicht mehr weiß, ob ich da dieses oder jenes Mikro am Start hatte, ob da drei oder vier Monitore konfiguriert waren etc. . Dann kommt die Frage: Szene nehmen oder alles neu?

    Ja genau ! Dieses Problem kenne ich vom M7 nur zu gut.

    Zitat von "microsound.de"


    Wenn ich dann noch irgendwo hin komme, wo erst geklärt werden muss, was technisch überhaupt geht. Ich habe 6 Monitorwege vorgesehen, aber die haben eine andere Reihenfolge als ich es geplant habe, dann geht das Theater los: Patch ich um, oder werden die Monitore umgesteckt und lauter solche Sachen. Und immer schwebt das Damolkles-Schwert über einem: bloß jetzt keinen Fehler machen!
    Mein Wunsch wäre ein "Config-Wizard", der mir die Changes erst mal entgegennimmt, übersichtlich darstellt und dann am Schluss die neue Config übernimmt. Überhaupt sollte mann Szenen viel ausführlicher dokumentieren können, damit man später weiß, was man da gemacht hat.

    Das mit dem Config-Wizzard wäre natürlich eine tolle Sache. Ich habe es bisher so gelöst, dass ich wenigstens ein bisschen was als Dokumentation in die Textfiles der Szenenautomation hineingeschrieben habe.

  • sascha-kohl
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    • 15. April 2008 um 17:11
    • #39
    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Lade ich mein File habe ich weder meine UDKs noch meine Grundeinstellungen (Autotouch Faderdingens etc.)

    Das stimmt nicht. da machst Du etwas falsch. Die UDKs sind für den M7 im file gespeichert. Du hast sie nur dann nicht, wenn Du das file nur auf den M7 Editor erzeugt hast oder nur eine Szene und kein file laden kannst. Für den LS9 gibts die UDKs im Editor und da wirds mal Zeit das der M7 Editor entsprechend ( Hallo YAMAHA ! ) upgedatet wird.


    Habe ich leider schon so erlebt und das obwohl ich die Files alle am M7cl selbst erstellt habe.

    Auch werden Fader/Kanäle/EQs die Recall Safe sind nicht überschrieben, bzw. nur teilweise, habe das Gefühl, dass da auch was nicht so richtig läuft...

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  • test
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    • 15. April 2008 um 19:12
    • #40

    das mag alles sein. grau ist aber die theorie, das ich dem veranstalter bei einer 1500e baustelle nochmal 100 für ein m7 rausleiern kann. mit dem ls 9 kann man schon sehr ordentlich arbeiten. sicher hat auch eine analoge konsole vorteile in der haptik. das ist aber alles viel teurer und vor allem länger in den rüstzeiten.
    ist hier einigen noch nicht aufgegangen das wir immer kürzere rüstzeiten bei gleichbleibenden budgets haben? da ist es nicht machbar, noch ein m7 haben zu wollen. außerdem kann man als fren´mdtech ja auch mal sich nach der lokalen company erkundigen. ich habe es auch schon erlebt das die nicht zu erreichen waren. es sollte also hier ein geben und nehmen geben. sicher sollte es eine pflichtübung sein, für den lokal einen fitten foh betreuer zu stellen, damit der framdtech da keine probleme bekommt. genauso sollte man sich aber als fremdtech bei ner 1000mann baustelle sich nicht auf ein m7 versteifen. das ist im grunde dieselbe diskussion ob ein gl 2800 oder leiber ein soundcraft pult. in meinen augen eher sinnlos.
    für ein stadtfest halte ich eigentlich das 32 immer für ausreichend.
    meist wenn das budget das m7 hergibt, dann ist auch der rest deutlcich aufwendiger :D

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