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Audio Zenit - NeoLite hat jemand schon Erfahrungen?

  • georgenomex
  • 22. April 2008 um 22:00
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. Oktober 2008 um 13:01
    • #41
    Zitat von "georgenomex"

    Es wäre schön wenn du das Zerfallsspektrum etwas erläutern könntest, da ich (und sicherlicht viele andere) das jetzt nicht unmittelbar beurteilen können...

    ok...
    1.) das hier ist die darstellung im pdf. sie gibt in drei dimensionen datenbezüge an.
    - y-achse: pegel in db spl
    - x-achse: frequenz in hz
    - z-achse: zeit in ms

    das sieht im konkreten beispielen der AZ-box so aus:

    zu "beginn" der darstellung (also zum zeitpunkt null) erkennt man noch den frequenzgang, wie er auch seperat dargestellt wird.
    da der lautsprecher als mechanisch-verlustbehaftetes system prinzipiell nicht gleichförmig und störungsfrei ein- und ausschwingen kann, wird mit dem zerfallsspektrum dargestellt, in welchen frequenzbereichen und mit welcher dauer bzw. intensität die störungen des ausschwingverhaltens auftreten. klanglich wirken sie sich als verfärbung, als dröhnen, aber auch als "verwaschenheit" aus.
    man kann diese effekte an ausläufern ablesen, die sich vom frequenzgang am oberen bildrand absetzen. angeregt wurde der lautsprecher mit einem kurzen impuls - schwingt ein frequenzbereich länger nach, hat man es also mit einem unerwünschten effekt zu tun.
    betrachtet man jetzt wieder die obige messung, lassen sich einige kleine nachschwinger im hochtonbereich (>2khz) ausmachen. auch im bereich von ca. 1,6khz zeigt sich augenscheinlich eine kleine störung.
    aber unterhalb von 6...700hz beginnt sich der wasserfall tendenziell immer weiter zu verlängern. beinahe wirkt es so, als käme der lautsprecher gar nicht mehr zur ruhe.

    tatsächlich ist es ziemlich schwierig, anhand des herkömmlichen wasserfallsspektrums (mit einer anzeige in millisekunden) resonanzen zu beurteilen. die lösung dafür liegt im (bekannten?) zusammenhang aus frequenz und periodendauer: natürlich schwingt ein lautsprecher bei tiefen frequenzen immer "langsamer" aus als bei hohen, da alleine der schwingungsdurchgang tiefer frequenzen eben diese zeit in anspruch nimmt (eine vollständige schwingung wird als periode bezeichnet).

    dazu ein rechenbeispiel, in dem frequenzen und deren periodendauer gegenübergestellt werden:
    f = 5000hz --> 0,2ms
    f = 1000hz --> 1ms
    f = 100hz --> 10ms

    daher jetzt das selbe zerfallsspektrum noch einmal. diesmal ist auf der z-achse aber nicht die zeit in ms, sondern in perioden zur frequenz dargestellt.
    diese erleichtert das ablesen ungemein, weil man so nicht mehr im hinterkopf "rechnen" muss, um ein kurzes nachschwingen im superhochtonbereich zu einem augenscheinlich "viel größeren" nachschwingen im tiefmittelton gewichten muss.

    jetzt aber endlich zur beurteilung der messungen:
    es lassen sich 3 kleinere resonanzen ablesen. bei ~1,6khz (wie im testbericht erwähnt) sowie zwei weitere im hochtonbereich (ca. 5khz und 14khz).
    insgesamt sind die störungen kaum der rede wert und für einen PA-lautsprecher mit kompressionstreiber auf wirklich hohem niveau. nach meinem dafürhalten bestätigt sich das auch in den klanglichen qualitäten der box - aber das ist schon wieder eine subjektive ebene...

    nach gegen- bzw. übungsbeispielen kann man sich hier umsehen:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=540543#540543
    (...besonders der b&c de700 zeigt exorbitant starke resonanzen im hochtonbereich!).


    abschließend noch ein paar themenverwandte links:
    - http://www.sengpielaudio.com/Rechner-periodendauer.htm
    - http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/papers/im-aaaa2007.pdf

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. November 2008 um 15:48
    • #42

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (8. Juli 2010 um 16:30)

  • blade11
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    2.292
    • 19. November 2008 um 22:49
    • #43

    Hallo...
    Also von mir erstmal ein Lob an AZ für die prompte Überarbeitung. Der Testbericht liest sich durchaus positiv.
    Da ich allerdings kein Live-Anwender bin, möchte ich die Frage in den Raum stellen, was Konserve damit möglich ist mit 2 Subs, 2 Tops und der RAM-Endstufe?
    Ich bin in der mobilen Diskobranche tätig und mache von Familienfeiern bis hin zur Zeltdiskos Musik. Momentan das im Bass mit max. 4 Dynacord F17 Bässen.

    Was kann man mit der Neolite im Saal - Standartkonservendisko - damit machen an Personen?
    Geht das System auch im Zelt? Wenn ja, bis wieviel dort?
    Kann man je 1 Sub pro Seite erweitern mit der Endstufe um insgesamt 4 Subs zu betreiben? Kommen die Tops da noch mit?

    Fragen über Fragen...Finde das System aufgrund des Gewichtes für mich sehr interessant, da wir meist nur zu zweit sind...

    Grüße!

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Thomas
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    10.847
    • 20. November 2008 um 06:51
    • #44

    Ich habe das System zwar auch nicht vollständig getestet, aber etwas probehören konnte ich schon.
    Vom Pegel her dürfte man im Bereich von vernünftigen 15"/1,5" Tops mit zwei vernünftigen 18" Subs liegen.
    Mit den Vorteilen, dass es besser klingt und leichter ist.
    War klanglich nicht verkehrt.
    Hat mir gefallen.
    Wieviel Leute man nun damit machen kann lässt sich schwer sagen.
    Ein weiterer Bass je Seite kann mit dem 4044 Amp nicht angetrieben werden. Dafür müsste man dann auf die 6004 oder 4004 wechseln, da diese 2 Ohm fahig sind.

  • Pfälzer
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    617
    Beiträge
    2.225
    • 21. November 2008 um 14:56
    • #45
    Zitat von "Thomas"

    Vom Pegel her dürfte man im Bereich von vernünftigen 15"/1,5" Tops mit zwei vernünftigen 18" Subs liegen.
    Mit den Vorteilen, dass es besser klingt und leichter ist.

    Ich habe das System auch einem Vergleichstest unterzogen (gegen TW-Audio und PSE) und ich kann bestätigen, das es rundum gelungenes System ist. Die Obrige Aussage empfinde ich jedoch als zu Allgemein.

    Gruß Wolf

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 17. Mai 2011 um 12:23
    • #46

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem aktiven 212-Sub von Neulite gemacht?

    Wie ist die Lautstärke und die Klangqualität eines Systems aus 2x 208er Topteilen und 2x 212 (einer aktiv und einer passiv)?

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