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Stromkabel verbinden?

  • adam kopacz
  • 3. Mai 2008 um 13:56
  • buzz
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    • 5. Mai 2008 um 10:25
    • #21
    Zitat von "Philipp Wilhelm"

    (...)nochmal ne Frage zu den Wago klemmen, die haben doch bestimmt eine kürzere Lebensdauer als die normalen Dolü Klemmen oder? (...) Die Befestigung wird ja gemacht, indem man den hebel runterdrückt, ich dacht mir, dass dieser Verschluss über die Jahre kaputt geht, (...) Kenne den innenaufbau der Wago aber auch nicht.

    Dann solltest Du Dir mal so eine Klemme genau ansehen.
    Der Hebel dient nicht zum befestigen der Ader, sondern zum Lösen der Federspannung.

    Der Hebel entlastet im Aufgestellten Zustand also die Ader vom Federdruck, beim umlegen des Hebelchens erzeugt die Klemmfeder den richtigen Druck auf die Ader.
    Somit sind derartige Klemmen dauerhaft wartungsfrei und wesentlich sicherer, als sämtliche mir bekannten schraubbaren Alternativen.

    Allerdings gestehe ich ein, dass weder Zugfederklemmen, noch DoLü oder Lüsterklemmen für ständiges Öffnen und Schliessen gedacht sind - bei all' diesen Klemmenarten tritt mit zunehmender Betätigungshäufigkeit auch ein gewisser Verschleiss ein. Genaueres zur Anzahl der maximal zulässigen Zyklen ist z.B. auf der Website von Wago zu finden (oder war da zumindestens lange Zeit zu finden, ob das heute noch so ist - ???)

    @Michale Quatmann:
    Der Klemmenhersteller gibt das maximal zulässige Drehmoment im jeweiligen Datenblatt an. Wobei das Drehmoment (un dsomit der Druck pro mm²) allein ja nicht das Problem darstellt, viel mehr ist die Drehbewegung der Schraube auf dem Kupferleiter problematisch. Bei entsprechender Kraft wird die Ader quasi zerrieben.
    Es ist also nicht damit getan, derartige Schraubklemmen einfach "möglichst fest" anzuknallen - die Gesamtbetrachtung ist ausschlaggebend.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • michael quatmann
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    • 5. Mai 2008 um 12:03
    • #22
    Zitat von "buzz"


    @Michale Quatmann:
    Der Klemmenhersteller gibt das maximal zulässige Drehmoment im jeweiligen Datenblatt an. Wobei das Drehmoment (un dsomit der Druck pro mm²) allein ja nicht das Problem darstellt, viel mehr ist die Drehbewegung der Schraube auf dem Kupferleiter problematisch. Bei entsprechender Kraft wird die Ader quasi zerrieben.
    Es ist also nicht damit getan, derartige Schraubklemmen einfach "möglichst fest" anzuknallen - die Gesamtbetrachtung ist ausschlaggebend.
    Buzz

    Es ging mir weniger um die Angaben des Herrstellers was die Klemme aushält, sondern mehr darum mit welchem Drehmoment ich eine Klemmverbindung herrstellen muss damit der Stromfluss möglichst sicher gegeben ist.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • buzz
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    • 5. Mai 2008 um 15:06
    • #23

    Ja, und das ergibt sich u.A. aus dem Datenblatt des Herstellers!
    Dabei kommt es auch auf das Material an, aus dem Klemme und Schraube hergestellt sind, sowie auf den zu verklemmenden Leiterwerkstoff. Ein H07V-U verhält sich eben unter Druck anders, als ein H07V-K mit Aderendhülse. Ebenso ist das maximale Drehmoment davon abhängig, wieviele Adern welchen Querschnitts in der Klemme stecken und wie verbogen diese Adern sind. Wenn die Adern nämlich in der Klemme erst geradegebogen werden müssen, kann es dabei schon zu irreversiblen Schäden an den Leitern kommen - auch lange bevor das üblicherweise richtige Drehmoment erreicht ist.

    Daher gibt es für DoLü-Klemmen Datenblätter, welche die häufigsten Kombinationen abdecken und wenn die Verbindung, dieman gerade erstellt, nicht dabei ist, dann nimmt man halt den am Besten passenden Vergleichswert.

    Zudem braucht es eben auch gewisse Erfahrungswerte, welche Aderkombination sicher mit einer derartigen Klemme verbunden werden kann und welche nicht...
    Dafür lernt ein Elektriker (ja, ich weiss, dass dieser Beruf jetzt anders heisst) ja normalerweise auch drei Jahre lang...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • djobi
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    1
    • 5. Mai 2008 um 15:29
    • #24

    Was spricht denn notfalls dagegen das Kabel mittels
    Kerb-/Stossverbinder und Schrumpfschlauch zu verlängern?
    Schrumpfschlauch einzeln über die Verbinder, und 1x Gesamt.
    Geeignete Quetschzange natürlich vorrausgesetzt

    Ansonsten gibt es auch "schraubkästchen", also ein kleines Kunstoffgehäuse m. Zugentlastung beidseitig und 3 Schraubklemmen zum Verlängern.
    Hab ich allerdings zuletzt vor rd. 10 Jahren an einem Spiegelkugelmotor gesehen

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • buzz
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    • 5. Mai 2008 um 16:36
    • #25

    1. Grundsätzlich kann man zwei Leitungen natürlich mit geeigneten Stossverbindern und einer doppelten Lage kleberbeschichtetem Schrumpfschaluch verlängern, aaaber das muss von jemandem gemacht werden, der weiss, was er da tut... Alleine eine passende Presszange kostet schon mehr, als die meisten Leute vermuten, dazu kommt noch der dickwandige Schrumpfschlauch, den es auch nicht an jeder Strassenecke zu kaufen gibt...

    2. Wenn die Verschraubungen zum Leitungsdurchmesser passen(!), dann sind solche fertigen Leitungsverbinder sicher eine gute Wahl - was den optischen Eindruck jedoch auch nicht wirklich hebt...
    Allerdings sind die mir bekannten Fertigverbinder allesamt nur zur festen Verlegung / Montage geeignet, somit nur in Ausnahmefällen für flexible Leitungen und baumelnde Montage...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Schrumpeln
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    • 5. Mai 2008 um 17:59
    • #26

    Da ich das nicht genau weiss stelle ich das hier als Frage:
    Spricht etwas dagegen einen Schnur-Zwischenschalter wie z.B. diesen hier einzufügen.
    Dafür würde sprechen, dass die Kabel zugentlastet sind und die Verbindung nicht offen liegt. Den Schalter muss man ja nicht verwenden.

    Dagegen spricht dass da drinnen ja im Grunde auch nichts anderes ist, als eine Lüster-Klemme.

  • UlTraAudio
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    479
    • 5. Mai 2008 um 18:05
    • #27

    [offtopic]

    Zitat von "buzz"


    Ich frage mal provokativ in die Runde: Wer benutzt zur Steckermontage einen Drehmomentschraubendreher und weiss, welches Drehmoment in eine derartige Schraubverbindung eingebracht werden darf..?

    Hm, habe ich tatsächlich vor einigen Jahren mal gemacht.
    Die Klemmen der Hauptschütze von Möller "DILMP20..."
    sollen mit 1,2Nm angezogen werden.

    Ergo stellten wir uns damals die Frage:
    "...wieviel Kraft braucht man denn eigendlich für 1,2nM ?"

    Ergebniss: Kaum mehr, als um einen einfachen Wasserhahn zu schliessen.

    Ich war erstaunt.

    Gruß Ulf

    [/offtopic]

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • michael quatmann
    Verifiziert
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    649
    • 5. Mai 2008 um 20:23
    • #28
    Zitat von "buzz"


    Daher gibt es für DoLü-Klemmen Datenblätter, welche die häufigsten Kombinationen abdecken und wenn die Verbindung, dieman gerade erstellt, nicht dabei ist, dann nimmt man halt den am Besten passenden Vergleichswert.


    Aha, und wo findet man die? Ich hab noch Kopien von denen aus meiner Ausbildung, da fängst aber erst ab 25mm² an und das bei Verwendung von Kabelschuhen.


    Zitat von "Ulf Trappmann"

    Ergo stellten wir uns damals die Frage:
    "...wieviel Kraft braucht man denn eigendlich für 1,2nM ?"

    Ergebniss: Kaum mehr, als um einen einfachen Wasserhahn zu schliessen.

    Ich war erstaunt.


    Ich auch :!:
    Muss ich jetzt alle meine Schraubverbindungen wieder lockern :D:D:D

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • audienceblinder
    Beiträge
    420
    • 5. Mai 2008 um 23:32
    • #29

    Schnurzwischenschalter sind ne gute Idee, aber meist nur für die 2 poligen flachen Netzleitungen geeignet.
    Dann gibt es noch Verbindungsmuffen mit beidseitiger Zugentlastung und interner Lüsterklemme.

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