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USB Audio Interface vs. Firewire Audio Interfaces

  • jens tix
  • 3. Mai 2008 um 18:25
  • jens tix
    Beiträge
    132
    • 3. Mai 2008 um 18:25
    • #1

    Hallo,

    weiß jetzt nicht ob ich hier mit meinem Thema richtig bin. (Wenn falsch bitte verschieben *sorry*)


    Worin unterscheidet sich den die beiden Anschlussarten eines Audiointerfaces? Qualitätsverluste oder doch nur die Geschindigkeit?

    Gruß Jens

  • thc
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    • 3. Mai 2008 um 21:23
    • #2

    Das ist nicht mit einem Satz zu beantworten.
    Vorteile USB:
    kein Extra-Netzteil erforderlich
    ist an jedem Rechner vorhanden
    relativ sichere Steckverbindung
    Nachteile:
    Shared Medium
    bei 1.1 nur wenige Kanäle möglich
    RME-Geräte gibts nicht mit USB
    Nachteile FW:
    unsichere Verbindung bei Verwendung des 4-poligen Ministeckers
    ganz merkwürdige Effekte, wenn auf dem FW-Chip nicht TI steht
    Vorteile FW:
    exklusive Verbindung - na ja, ausser wenn sich der FW-Chip wieder den Interrupt mit dem USB-Port teilen muss...
    USB bleibt frei für externe Festplatte, Steinberg Dongle, USB2Serial-Interface für den DCX-2496 und was es sonst noch so alles gibt
    Fazit: Wenn das Fireface UniversalSerialFace heissen würde, wäre ich sofort dabei
    Gruß
    Claus

  • de-jot
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    14
    • 3. Mai 2008 um 21:37
    • #3
    Zitat von "thc"


    Vorteile USB:
    kein Extra-Netzteil erforderlich

    Ist aber bei FW auch nicht unbedingt der Fall.
    Ich hab eine digidesign Mbox2Pro (FW 400) und brauch dafür nicht das Netzteil anzuschließen um es in Gang zu kriegen.

    Beste Grüße

  • TomyN
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    • 3. Mai 2008 um 21:40
    • #4

    Hi,

    es gibt zwei Arten von FireWire Steckern, einen großen mit +5V für das externe Gerät und einen kleinen ohne die 5V. Leider haben (fast?) alle Laptops, soweit sie üerhaupt FireWire haben, nur den kleinen, so dass in der typischen mobilen Laptopkonfiguration doch noch ein Netzteil nötig ist. Das ist auch der Grund, warum meine FireFly immer noch hier zuhause steht, und nicht mit SATlive unterwegs ist.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • nojunk
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    • 4. Mai 2008 um 10:56
    • #5
    Zitat von "TomyN"

    Das ist auch der Grund, warum meine FireFly immer noch hier zuhause steht, und nicht mit SATlive unterwegs ist.


    TomyN: hast du schon mal überlegt - ich bin nun wirklich KEIN computerfreak und weiss somit auch nicht, wie einfach/kompliziert es ist, deine software auf mac zu compilieren - SATLive auf IntelMac zu protieren, denn die haben, meines wissens nach, ALLE FW400 anschlüsse... 8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • kai brenneke
    Beiträge
    34
    • 4. Mai 2008 um 11:09
    • #6

    Ich hab früher viel auf http://www.homerecording.de gelesen, und meine mich zu erinnern, das man sich dort ein wenig intensiver mit dieser Frage auseinander gesetzt hat - einfach mal dort reinschauen?[/url]

  • martin knelleken
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    • 8. Mai 2008 um 10:37
    • #7

    Qualitätsunterschiede gibt es nur indirekt. Firewire Interfaces sind meistens insgesamt etwas hochwertiger, da sie auf eine, sagen wir mal, 'anspruchsvollere' Zielgruppe ausgerichtet sind. Das schlägt sich dann auch auf die Audioqualität nieder. Da gibt es aber auch Ausnahmen.

    Prinzipiell ist es den Audiodaten aber egal, über welches Protokoll sie verschickt werden.

    Zur Geschwindigkeit:
    USB ist ein Master-Slave System, d.h. eins der Geräte (i.Allg. der Rechner) kümmert sich um alles, was auf dem Bus passiert. Inclusive Konfliktmanagment und Fehlerkorrektur.
    Firewire wurde von vorneherein für die Übertragung zeitkritischer Daten konzipiert und ist eine Peer-To-Peer Architektur, d.h. die Geräte kommunizieren selbständig untereinander, ohne ständig die CPU des Rechners zu behelligen.

    Obwohl beide Protokolle theoretisch die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit haben, kommt es daher mit Firewire sehr viel seltener zu Unterbrechungen im Datenfluss. Insbesondere bei hohem Durchsatz.

    Fazit: Bei einfachen Anwendungen mit höchsten 4 I/Os ist USB ok. Darüber würde ich Firewire empfehlen. Eine gescheite Implementierung von Firewire auf dem Rechner natürlich vorausgesetzt. Bei vielen Billig-PCs gibts da schonmal 'Einsparungen'. Siehe z.B. TomyNs Kommentar zur Stromversorgung.

    Gruss

    Martin

  • thc
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    • 8. Mai 2008 um 12:46
    • #8
    Zitat

    Eine gescheite Implementierung von Firewire auf dem Rechner natürlich vorausgesetzt. Bei vielen Billig-PCs gibts da schonmal 'Einsparungen'.


    Ich hab ja nun ein RME Fireface 400 an einem Dell D830.
    Die gehören beide wohl nicht mehr zum Billig-Segment.
    Und trotzdem gab es reproduzierbar Dropouts bei der Wiedergabe.
    Abhilfe hat erst eine Firewire-Expresscard geschaffen.
    Seitdem sehe ich Firewire nicht mehr ganz so unkritisch.
    Gruß
    Claus

  • Seven
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    4.371
    • 8. Mai 2008 um 13:34
    • #9

    Ich hatte mit der Firewire Buchse bei jahrlangem intensivem Gebrauch (kleine 4 Pol am Notebook) Probleme in der Form, dass das der Stecker sich von alleine gelöst hat und nicht mehr richtig gehalten hat.

    Vom Konzept her finde ich Firewire auch aufgrund der genannten Aspekte her besser geeignet für Audio-Anwendungen. Wem es allerdings mal während einer Aufnahme das Kabel aus der Buchse gezogen hat, weil der Stecker nicht mehr richtig hält und danach das komplette System re-booted werden muss, dem kann ich leichte Tendenzen zu einer USB-Lösung nicht verdenken.

  • thc
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    • 8. Mai 2008 um 15:00
    • #10
    Zitat

    Wem es allerdings mal während einer Aufnahme das Kabel aus der Buchse gezogen hat, weil der Stecker nicht mehr richtig hält und danach das komplette System re-booted werden muss


    War zum Glück nur während einer Probe - und der Stecker hat auch nur ganz kurz den Kontakt verloren, weil ich versehentlich am Kabel gewackelt habe.
    Aber während einer VA möchte ich diese Erfahrung eher nicht machen.
    Unter anderem deshalb benutze ich die FW-Expresscard mit der 6-poligen Buchse.
    Gruß
    Claus

  • g.sanner
    Profi
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    212
    • 8. Mai 2008 um 15:35
    • #11
    Zitat von "nojunk"


    TomyN: hast du schon mal überlegt - ich bin nun wirklich KEIN computerfreak und weiss somit auch nicht, wie einfach/kompliziert es ist, deine software auf mac zu compilieren - SATLive auf IntelMac zu protieren, denn die haben, meines wissens nach, ALLE FW400 anschlüsse... 8)

    Das Thema ist gerade in der Smaart Welt sehr aktiv. Nun meine Meinung ist da so.
    In der Live Audiowelt geht heutzutage ohne PC nicht viel.
    Pulteditoren,
    Lakecontroler
    XTA
    BSS
    Focusrite
    Smaart
    Sat Live
    Soundvision
    D&B array
    usw, usw, usw

    Ob es den mac Usern schmeckt oder nicht. ohne PC braucht man auf nem live job heute nicht mehr aufschlagen.
    Ausserdem koennen Macs ja jetzt auch PC :D

  • hardgated
    Beiträge
    9
    • 14. Mai 2008 um 15:59
    • #12

    mit der annahme, dass usb ohne netzteil auskommt wär ich vorsichtig.
    leider haben viele computerhardwarehersteller, auch die großen (z.b. apple), lange zeit auf die spezifikationen von USB gesch***** und die Spannungsversorgung zu klein dimensioniert und tun dies zum teil immer noch.
    daher würd ich, wenn ich mich auf ein device verlassen muss GRUNDSÄTZLICH ein externes netzteil benutzen.
    Die spezifikation sieht 5V/500ma vor, teilweise kommt man nur auf 4,2V 300ma, was schon eng werden kann...

    http://www.electrical.com/item.php?page=1&pic=pictures/1.jpg

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