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Welches Mischpult mit eingebauten Effekten

  • maaatin
  • 2. Juli 2008 um 13:43
  • marco kuhnmünch
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    71
    • 4. Juli 2008 um 23:38
    • #21
    Zitat von "ThomasL"

    ich hab auf nem 4-Kanal-Dynacord-Powermischer angefangen und finde, das sollten viel mehr Leute mal wieder tun.

    Daumen Hoch ! So isses. Ein Vollparametrischer EQ, Multibandcompressoren, usw. sind geil, wenn man sowieso schon weiss wo man hin will und wie man hin kommt, wenn man aber mit parametrischen Mitten schon überfordert ist, sollte man um Himmels willen die Finger von allem anderen lassen, bis man nur mit nem alten Scheisstisch nen passablen Sound machen kann.

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 5. Juli 2008 um 00:32
    • #22
    Zitat von "ThomasL"

    My Favourite: Ein Nachwuchsmischer,der seinen zweiten Job (und damit mein ich nicht richtigen Job, sondern Job überhaupt) mit einer schlechten Nachwuchskapelle macht und dafür ein 40er Pult, vier Effekte, acht Comps und 8 Gates fordert (Drums, Keys, Gitarre, Bass, Voc)...sorry, ich hab auf nem 4-Kanal-Dynacord-Powermischer angefangen und finde, das sollten viel mehr Leute mal wieder tun.

    Viele Grüße,

    Thomas

    Weiß ich nicht so recht. Ich bin vielleicht so ein Nachwuchsmischer und habe den Spaß mit den analogen Kisten aber irgendwie schon hinter mir. Ein Digi-Pult wäre dann für mich ein Erlebnis der nächsten Stufe. Da kann man sich einen ganzen Tag vorher mit dem Ding zusammensetzen und herausfinden, was es so alles kann und dann läuft die Laube.

    Das man die Bedienung während des Soundcheks 30 min vor dem Konzert nicht erlernen kann, ist schon klar.

  • ThomasL
    Profi
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    Beiträge
    2.438
    • 5. Juli 2008 um 09:47
    • #23

    Hallo Igor,

    ich hatte dabei einen ganz bestimmten Menschen im Sinn und hab das nicht auf alle "Nachwuchsmischer" bezogen. Es zeigt mir nur auf, wo die Crux bei der ganzen Sache liegt. Die technischen Möglichkeiten sind heute einfach so groß, dass viele Leute Essentials nicht erlernen, sondern einfach das Nachbeten, was in den Medien, besonders im Internet (auch hier im Forum) postuliert wird. Sorry, ich brauch für eine Nachwuchskapelle keinen Midas-Tisch, keine Manley-Kompression, kein 960er Lexicon. Und ich glaube, das zu vermitteln schulden auch wir, die wir hier alltäglich unsere Meinung kundtun, dem Nachwuchs, ders ja nicht anders wissen kann. Dave Rat schrub mal in seinem Blog, dass er seine ersten Punk-Jobs noch nicht mal mit einem Pult, sondern mit einem Kassettenrekorder gemacht hat. Wer von unten her lernt, kommt mit allen Eventualitäten des Jobs besser zurecht.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 5. Juli 2008 um 12:53
    • #24
    Zitat von "ThomasL"

    Wer von unten her lernt, kommt mit allen Eventualitäten des Jobs besser zurecht.

    Viele Grüße,

    Thomas

    Grundsätzlich hast du recht. Ich hab natürlich auch Menschen erlebt, die keine Ahnung haben, wie man mit dem teueren Equipment umgeht, was man mit den ganzen Spezialoptionen der Geräte macht und wozu sie überhaupt da sind, obwohl diese Menschen von ihrer Position her besser wissen müssten.

    Bestes Beispiel: Der Hausmeister in meiner jetzt ehmaligen Schule. Weil der Sachkundige Herr nicht mal weiß, wie man DMX Mischer an die Dimmer anzapft unmd was ein Limiter ist und warum manche Mikros Empfindlichkeitsregler haben, sieht das ganze Zeug aufbewahrungstechnisch wie ein buntert Flohmarkthaufen aus und jeder Schrotttechniker macht damit, was ihm beliebt. Was man den Geräten auch definitiv ansehen kann.

  • dasich
    Profi
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    • 5. Juli 2008 um 13:05
    • #25

    Ähh hier geht es aber nicht darum einen Kochkurs für Nachwuchstechniker aus Nächstenliebe auf die Beine zu stellen.
    Hier will sich jemand ein Pult kaufen, welches er vermieten will.
    Das zwar vorrangig genau an diese Nachwuchsleute, sorry aber was dann da passiert, interessiert doch erstmal nicht.

    Wenn ihr euch einen neuer PC kauft, ist es dann auch ein 386er, damit der Nachbarjunge mal sieht was DOS ist?

    Die Anforderungen waren soweit klar, und das geht nur mit einem Digipult. Zumindest in der Preisklasse.

    Ich würde die Sache genauso wie ihr sehen, wenn sich ein Jugendzentrum selber eine Anlage anschaffen will, aber so???

    Es grüßt der Stephan

  • treibsand
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    • 5. Juli 2008 um 13:44
    • #26
    Zitat von "Maaatin"

    Es geht einfach darum das ich die Pulte sehr oft an Jugendgruppen oder ähnliches Verleihe - wo es einfach recht günstig sein sollte und leicht zu Bedienen. Ein Siderack kostet dann halt extra und ich habe die Erfahrung gemacht das dann einfach viel verstellt wird. bzw. zwecks Aufpreis garnicht beigemietet wird.
    Denkt ihr das Yamaha wäre eine gute Alternative?


    Prinzipiell gebe ich dir ja Recht, liebes Ich, aber Maaatin fragt ja nach einer Alternative zu Sideracks.
    Wenn er dann was haben will, was ohne Wissen bedienbar ist, so bleibt ihm nur eine Lösung: Pult ohne Siderack...
    Wenn er ein Digitalpult haben möchte: bitte, gerne. Gibt genug davon. Dann muss er sich aber nicht wundern, wenn die Kunden damit nicht klarkommen und wenigstens einen Babysitter haben wollen.

    Die Anforderungen sind klar. Aber eben auch vom Grundsatz her Falsch und das Thema gehört IMHO in dieser Form ins Party-Brett.

    Es handelt sich hier der Beschreibung nach um eine Veranstaltungsliga, die vermutlich die meissten "alten Hasen" ohne Compressoren und Gates machen würden, weil sie auch nicht zielführender sind.
    Ist ungefähr so, wie auf einem Schützenfest mit einem LeopardII anzurollen: Man Trifft nach längerem Anvisieren bestimmt das Ziel, aber die Partystimmung ist ein wenig dahin.


    Komisch, dass immer von bestimmten Usern solche Anfragen kommen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • yamaha4711
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    • 5. Juli 2008 um 13:58
    • #27

    Wenn ich mir das ganze so durch den Kopf gehen laß hat der Threadstarter zwei Mögilchkeiten:
    a) Digipult alla 01V o.ä. und sich das Siderack sparen, wobei ich mich Frage wie man das Monitoring und die PA entzerren möchte.
    b) Analogmischer alla MixWizard mit internen Effekten und dazu ein kleines Siderack mit 2x Stereocomp. und nem 4-fach Gate oder eben gleich alles in ein Winkelrack rein.

    Vorteil an b ist eben, daß es fast jeder Dödel bedienen kann. Bei a braucht es eben meist einen Babysitter dazu ansonsten wird da wohl echt nur murks rauskommen.
    Vorteil an a ist eben die programmierbarkeit und das Speichern, falls mehrere Bands antreten. Damit kann sich jede Band ihren Sound basteln, was bei Analog nicht so einfach wäre.
    Es gibt also mehrere Für und Wider.

    Apropos LeoII... ich denke damit triffst du in jedem Fall. Da sind dann eben auch die 20 Ziele links und rechts danneben gleich weggefegt. :D
    Zumindest meckert keiner mehr.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • guma
    Moderator
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    • 5. Juli 2008 um 14:59
    • #28
    Zitat von "DasIch"

    Ähh hier geht es aber nicht darum einen Kochkurs für Nachwuchstechniker aus Nächstenliebe auf die Beine zu stellen.

    Das ist zwar tatsächlich nicht die Threadfrage aber ich finde das trozdem interessant und mache desshalb einen neuen Thread auf.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=70967

  • Everell
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    • 6. Juli 2008 um 19:50
    • #29

    Zwei Anmerkungen:

    1. Ich bin ursprünglich Lichtler und mache heute auch noch ab und an Lichtjobs. Ehrlich gesagt kann ich von Lichtlerseite aus nur müde lachen, was die Vorbehalte gegen Digital in Bezug auf Bedienbarkeit anbetrifft. Die guten potentiellen Mieter der Computergeneration werden sich die Bedienungsanleitung runterladen und schauen, dass sie das Pult vielleicht am Abend vor dem Job schon kriegen. Wer nie auf analog geprägt wurde, wird eure Schwierigkeiten nicht haben. Die schlechten stümpern auf jedem Pult rum, das muss auch nicht meine Sorge als Vermieter sein.
    2. Was soll denn bitte an einem Siderack einfacher sein als an einem Digitalpult? Beim 01V96 ruf ich schnell mal aus der Bibliothek beispielsweise eine Kompressoreinstellung auf und mach damit bestimmt weniger Fehler als ein Laie, der keinen Plan von korrekten Kompressoreinstellungen hat und wild rumschraubt.

    Übrigens habe ich gestern auch endlich einmal den ersten Job mit unserem 01V96 gemacht - und das mit einem Fehler beim Soundcheck und fehlerfrei bei der Performance (was die Bedienung anbetrifft). Vorübung: Bedienungsanleitung und 3 Stunden im Lager. Ich bin allerdings 36 und habe 16 Jahre auf analog gearbeitet...
    Ja, früher musste man mit weniger mehr machen. Aber ob nach diesem Prinzip ein guter Baggerführer mit dem Spaten anfangen sollte... :?:

    Veni, vidi, desperavi

  • 4Art
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    6.137
    • 6. Juli 2008 um 20:27
    • #30

    Capt'n Kirk empfiehlt den hier:

    http://www.peavey.com/products/brows…/116191/16FX(TM).cfm

    Da hat der junge Mann was zu spielen und dem Mr. Spock, äh unser werter Kollege WW hat's auch gefallen (siehe Testbericht im T4M).

    Schönen Abend noch!

  • Jim
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    883
    • 6. Juli 2008 um 22:59
    • #31

    Sieht ganz interesannt aus, für den Zweck. Aber kann man mit einer 3 Band Klangregelung an Omnitronic Boxen was zustande kriegen???

    so long Jim

  • marco kuhnmünch
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    71
    • 7. Juli 2008 um 00:40
    • #32

    Naja, da wirst du auch mit nem SSL EQ keine Chance haben...

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

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