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Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

  • tufkaklto
  • 27. August 2008 um 09:52
  • tufkaklto
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    • 27. August 2008 um 09:52
    • #1

    Ja, ich weiß und kenne die Anderen Treads zu dem Thema mit den vielen Fragen.

    Aber interessant ist eine neue Meldung, die heute über FOH Online hereingekommen ist.

    In den Unnötigen Staaten gibt es eine "Public interest group ", die versucht, sich die dortigen Funkfrequenzen zu krallen.
    Mit dabei anscheinend auch google.

    Die haben auch schon die dortigen Behörden angeleiert, um die Frequenzbänder auch von Funkmics und In Ear freizumachen und eben diese Funkmics und In Ear illegal zu machen!!!!

    :shock:

    Ich sag n ur Bravo.
    Klarerweise ist das ja nichts, was jetzt von heute auf morgen passiert, aber es ist schon mal interessant, wer da Aller so an den Funkfrequenzen interessiert ist.

    Denn eines ist auch klar:
    Diese Firmen sind um einiges größer und finanzkräftiger als alle Funkmicrohersteller gemeinsam :?

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  • test
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    • 27. August 2008 um 10:18
    • #2

    ist doch klar, das da alle hin wollen. in unserer welt sind halt praktischer frequenzen und weniger interessante frequenzen. da wir sich eben drum geschlagen. wir werden dann eben in ein anderes 'fenster' verbannt :D

    http://www.crystal-hannover.de
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  • skyworker
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    • 27. August 2008 um 10:19
    • #3

    Hallo Klaus - einen kleinen Randaspekt bitte nicht vergessen: Die "Public Interest Group" für InEar und Funkmikrofone ist... ja wo ist sie denn? Wir natürlich - klar, aber wir alle (fast alle) haben es doch all die Jahre versäumt, etwas vergleicbares auf die Beine zu stellen. Frag doch mal, wer alle seine Strecken ordentlich angemeldet hat. Irgendwie erinnert das an eine Untergrundorganisation - und wenn eine Regulierungsbehörde, Netzagentur oder wer auch immer nun auf die Idee kommt, Lizenzen für Frequenzen zu vergeben, dann stellt man fest: Oh - es gibt seit Jahren tausende Nutzer, die wir offiziell gar nicht haben...

    Man verzeihe mir den "Sendung mit der Maus" Ton bitte.

    SKY

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  • schallereignissortierer
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    • 27. August 2008 um 10:35
    • #4

    Eine Nachricht zum Thema:
    http://www.informationweek.com/news/telecom/r…cleID=210200250

    Zitat

    Frag doch mal, wer alle seine Strecken ordentlich angemeldet hat.


    Ich ;) nur wurde mir letztes Jahr mitgeteilt, das eine weitere Verlängerung der Anmeldung unserer zugeteilten Frequenzen überflüssig sei, da das Frequenzband E ohnehin zur freien Verwendung freigegeben sei.

    Was leider auch das Aus für den "Schutz" dieser Frequenzen bedeutet und die BNA nicht mehr eingreifen wird, wenn ein anderer auf eben diesen Frequenzen sendet und mir die Show "stiehlt".

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • tufkaklto
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    • 27. August 2008 um 12:15
    • #5

    Ich kenn die Problematik mit der Anmeldung.

    Allerdings wird mit den Frequenzen richtig Geld verdient werden, da ist unsere Branche echt uninteressant.

    ALLERDINGS:
    Wenn man mal Politikern und Wichtigen Managern erklärt, das Sie die Anstecker usw vergessen können, dann fangen die sehr wohl zu denken an!!!

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  • simonstpauli
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    • 27. August 2008 um 12:20
    • #6
    Zitat von "klauston"

    ALLERDINGS:
    Wenn man mal Politikern und Wichtigen Managern erklärt, das Sie die Anstecker usw vergessen können, dann fangen die sehr wohl zu denken an!!!


    Genau so geht es, Shows laufen dann halt wieder mit Kabel. Klingt eh besser...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • karel noon
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    • 27. August 2008 um 12:34
    • #7

    was freue ich mich darauf :D denn wer würde sich dann ein lavalier anstecken lassen, wenn das kabel fest ist, also nur noch redenschwinger mit stativmikro :wink:

    die einzigen die echt ein problem haben, und die die reel größte bzw. finanzkräftigste lobby darstellen könnten, wären die großen musicalbetreiber wie disney, die hätten ein echtes problem, oder werden wir dann eine schwemme von shotgun aplikationen mit tracker-software sehen?

    Ersthaft: wir sollten uns die frage stellen, ob man von unserer technischen seite mal einen schrieb aufstellt, worin die probleme zu finden sind, wo überall funkmikros benutzt werden, und diesen mit einer unterschriftenliste an die politik weiterleitet.

    wenn man mal aufzählt wo und in welchem maße die funkmikros gerade das leben der "oberen" beeinflußt interessieren sie sich evtl. doch dafür?!?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • schallereignissortierer
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    • 27. August 2008 um 12:55
    • #8
    Zitat von "simonstpauli"

    Genau so geht es, Shows laufen dann halt wieder mit Kabel. Klingt eh besser...

    Wenn das man gutgeht...

    Im Zweifelsfall "darf" man seine Ports -wir haben 3000er Sennheiser mit den 16 uns zugeteilten festen Frequenzen- für viel Geld umrüsten lassen, um sie weiter betreiben zu können. Sehr schön. :evil:

    Es gab hier schon mal einen Thread dazu, dort hieß es sinngemäß, das leider die Lobby der Verleiher und Betreiber nicht die größte ist und auch nicht -bei der Vergabe bzw. Freigabe- sonderlich präsent war.

    "Immerhin" hat die Umstellung auf DVB-T hier keine Auswirkungen auf unsere Frequenzen, wenigstens etwas.
    (Mal von den ellenlangen Erklärungsversuchen, warum denn der "Antennen" Fernseher in der Theaterwohnung kein Bild mehr hat und man den doch bitte schnellstens reparieren solle, abgesehen.)

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Michel
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    • 27. August 2008 um 14:33
    • #9
    Zitat

    Wenn man mal Politikern und Wichtigen Managern erklärt, das Sie die Anstecker usw vergessen können, dann fangen die sehr wohl zu denken an!!!

    Ich bin sicher man darf auch in ferner Zukunft bei A- Veranstaltungen noch Funkkanäle nutzen. Wahrscheinlich muß man nur "temporäre Ausnahmegenehmigungen" beantragen. Und das die nicht gratis zu haben sein werden wird ebenso sicher sein. Ein Schelm wer hierbei Böses denkt...

    Gruß, Michel

  • matzepa
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    • 27. August 2008 um 16:00
    • #10

    Die alte Lobby ;)
    Es ist ja nicht nur Google .. Vodafone, Nokia .. um mal einige Branchenprimusse zu nennen.
    Ich war letztes Jahr auf einem sehr interessanten Lehrgang der Firma Audio Technica (Gruß an den Alex!) - dort ist man im Gange, zumindest europäisch dagegen anzugehen; die 4 großen Hersteller (AKG, Audio Technica, Sennheiser, Shure .. einmal vereint) haben sich zusammengetan, und gehen dagegen an .. aber die Lobby dagegen ist einfach zu klein.

    Problem an der Sache ist: niemand kann sagen, wie es in Zukunft aussieht. Hier steht seehr viel Geld kontra Praktikabilität im Spiel .. erst einmal läuft das derzeit gültige Verfahren bald aus; dann wird entschieden .. und wohl auch nicht vorher; bis dahin ist würfeln angesagt ;)

  • wora
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    • 29. August 2008 um 11:44
    • #11

    das einzige argument, das IMHO hier was bringen kann, ist "KULTUR".
    und diese kultur besteht ja nicht nur aus opernhäusern.
    wir deutschen, und allen voran unsere politiker, schreiben doch ganz gross auf die fahnen, wie wichtig uns die kultur ist. und dazu gehören halt auch ein paar freie funkkanäle, damit auch mal ein bisschen mehr künstlerische freiheit herrschen kann - also auch mal ohne kabel.
    klar, kabel klingt immer besser. aber manchmal ist es eben hinderlich.

    gegenfrage: muss es denn immer kabellos sein???
    wie oft habe ich schon funkmikros gesehen, die den ganzen gig über brav in ihrer klemme blieben...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • freeze
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    • 28. Oktober 2008 um 22:58
    • #12

    Ich möchte dies hier an dieser Stelle noch einmal aufgreifen. Der VPLT schreibt auf seiner Startseite zwar ein paar Zeilen, diese sind aber keine harten Fakten.

    Hat jemand Hinweise/Fakten, wie es zur Zeit in Deutschland aussieht?

    Gruß

  • wora
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    • 29. Oktober 2008 um 00:04
    • #13

    nach allem was man so liest, müssen wir davon ausgehen das ab 2015 die freien funkfrequenzen wegfallen.
    es ist fast schon deprimierend, aber man erkennt mal wieder: geld regiert die welt!

    vom gefühl her würde ich sagen, das unsere branche in zukunft entweder ganz andere möglichkeiten der funktechnik entwickelt (siehe breitband-funk von audio-technica), oder irgendwann ihre funkfrequenzen bei den mobiltelefon-unternehmen mieten muss. quasi so ne art flatrate-tarif für eine funkstrecke...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 29. Oktober 2008 um 01:04
    • #14

    Also ganz ernsthaft haben wir zur Zeit ein Überangebot an freien Funkfrequenzen, können auf Wohnklo-Bühnen 3 Funkmikrofone und 2 in-Ear-Strecken einsetzen (macht ja auch Sinn, Platz zum Kabel legen oder gar für Monitore ist dort ja nicht da... *g*)

    Also ganz konkret gibt es eine Allgemeinzuteilung für einige Bereiche, die bis 2015 läuft und eher als Platzhalter für potentere Nutzer gedacht ist.
    Diese könnten dann auch mit geringeren Sendeleistungen z.B. Mesh-Netze aufbauen. Im Gegensatz zur heutigen Belegung mit TV-Stationen würden Funkmikrofone diese Anwendungen auch stören (früher konnte man ja auch Funkmikrofone im Frequenzbereich eines aktiven analogen TV-Senders ohne Störungen betreiben, solange dieser nicht zu stark war und man ansonsten seine Hausaufgaben gemacht hatte *oops*).

    Da ich meine Glaskugel nicht finde weiß ich nicht, welche Frequenzbereiche für Funkmikrofone ab 2015 bleiben, wahrscheinlich wird sich hier einiges ändern. Aktuelle Geräte kann man wahrscheinlich dann nirgendwo mehr verkaufen wo Frequenzen reguliert werden. Und vielleicht werden Kabel teurer ;)

    Sehr wahrscheinlich werden mich viele andere Themen in der Beschallung bis zu diesem Zeitpunkt brennender interessieren als dieses.

    Kollegen, die Investitionen in Funk-Technologie von gestern oder heute getätigt haben, tangiert es verständlicherweise nicht so peripher.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • max heinlein
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    • 29. Oktober 2008 um 16:53
    • #15

    Ich habe letztens erst von O2 gehört!
    Sehr interessant wer da alles ein Stück von dem Kuchen abhaben möchte! ;)


    Auf Funkmikros könnte ich allerdings sehr wohl verzichten. Aber bei In Ears sehe ich dass schon ein bisschen schwieriger. Denn das sind doch sozusagen schon seit einiger Zeit 'die Zukunft des Monitoring'.

  • wora
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    • 29. Oktober 2008 um 18:00
    • #16

    natürlich haben sämtliche mobilfunkanbieter interesse an den frequenzen, ist ja logisch.


    und was die "zukunft des monitorings" angeht, so gibt es da doch einige künstler, die lieber wieder lautsprecher verwenden... also ich beurteile das etwas zurückhaltender. aber schade wär´s schon wenn man das nicht mehr nutzen könnte, das ist klar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ljbigfish
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    • 29. Oktober 2008 um 18:53
    • #17
    Zitat

    Ich war letztes Jahr auf einem sehr interessanten Lehrgang der Firma Audio Technica ... - dort ist man im Gange, zumindest europäisch dagegen anzugehen; die 4 großen Hersteller (AKG, Audio Technica, Sennheiser, Shure .. einmal vereint) haben sich zusammengetan, und gehen dagegen an .. aber die Lobby dagegen ist einfach zu klein.


    Meint ihr, man könnte die Funkmikro-Hersteller unterstützen?? Vllt. hätte man ja eine Chance, trots kleinerer Lobby doch noch etwas zu reißen?? Evtl. wegen besseren Argumenten? Gibt schließlich genug Handy,... Frequenzen. Und professionelle Veranstaltungen werden schließlich bei allen (egal ob Kommunikationsunternehmen oder Regierung) durchgeführt.


    Und noch was: wenn man die Frequenzen bei Mobilfunkunternehmen mieten müsste, wäre es denen ziemlich egal, wenn man für eine ihrer VAs mal ein paar Frequenzen braucht. Bei anderen öffentlichen (großen) Veranstaltungen wirds aber gerade teuer, weil ja auch viele Frequenzen für die Handys der Gäste gebraucht werden.
    Handys sind schließlich wichtiger, als das die Sängerin frei auf der Bühne rumlaufen kann. ;)


    Gruß Simon

  • Loloverde
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    • 29. Oktober 2008 um 20:44
    • #18

    Howdy

    Man könnte ja, wenn man das nächste mal eine Politikerstimme verstärken muß, ihn ein extra kurzes Kabel geben. Alternativ ein Handy, wenn ers unbedingt drahtlos haben will.

    Ich denke, daß dies ein Ansatzpunkt sein kann. Lobbyarbeit direkt im Feld ;)

    Welche Ausschüsse beschäftigen sich mit dem Thema und wer sitzt da drin?
    Dann einfach mal den Terminplan anschauen, irgendwann wird der/die in der Öffentlichkeit reden und dann kann man ihn abpassen.

    Oder stellt euch einfach die letzte Obama/McCain Fernsehdiskussion vor. Das wäre mit Kabelmikros sehr witzig gewesen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 30. Oktober 2008 um 03:04
    • #19

    ob sich amerikanische präsidentschaftsbewerber in kabeln verheddern, ist mir auf deutsch gesagt scheissegal.
    :D

    der rest deiner antwort hat aber durchaus was :wink:
    irgendwie müssen wir mal die aufmerksamkeit erwecken, um auf unser problem aufmerksam zu machen.
    denn wenn immer alles problemlos funktioniert, nimmt das ein unbeteiligter überhaupt nicht wahr...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 30. Oktober 2008 um 19:30
    • #20

    Wenn das wirklich so kommt und es auch keine Ersatzfrequenzen gibt, dann wird die Industrie sicher eine Lösung über WLAN finden.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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