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Die Preisdumper sind unter uns

  • rockline
  • 24. November 2008 um 19:14
  • mathias81
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    • 6. August 2009 um 22:26
    • #181

    1800 Euro am Tag ersten Einsatztag für eine 10x6 m Stagemobilbühne, Personal für Licht und Ton, das ganze Tongeraffel und Licht? :shock: Und dann auf 3 Tage faktor 1,8 ui ui

    Unsere Branche hat eindeutig ein Taschenrechnerproblem.

    Die Veranstaltung findet erst in knappen 4 Wochen statt.

  • freeze
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    • 7. August 2009 um 00:39
    • #182

    Ehrlich gesagt wundere ich mich auch schon über den von Mathias81 angesetzten Preis.

  • eds-germany
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    • 7. August 2009 um 09:32
    • #183
    Zitat von "mathias81"

    1800 Euro am Tag ersten Einsatztag für eine 10x6 m Stagemobilbühne, Personal für Licht und Ton, das ganze Tongeraffel und Licht? :shock: Und dann auf 3 Tage faktor 1,8 ui ui

    Unsere Branche hat eindeutig ein Taschenrechnerproblem.

    Die Veranstaltung findet erst in knappen 4 Wochen statt.


    ich ahtte eben gelesen 3800-4000 für 3 Tage... nur das Material soll wohl mit Faktor 1,8 berechnet werden...

    MfG

  • mringhoff
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    • 7. August 2009 um 10:42
    • #184
    Zitat von "yamaha4711"


    Sagen wir mal so... pro Tag für das ganze gedönse kann man locker 1800€ ansetzen.
    Das Personal rechnen wir auf 3 Tage und das Material mit Faktor 1.8, dann landen wir in der Ecke von 4000 - 3800€. Ein fairer Preis.


    So eine Preisgestaltung hängt hier von vielen verschiedenen Dingen ab:
    - lokalem Preisgefüge (ländlicher Bereich vs. Ballungsräume / Nord/Ostdeutschlad vs. Süddeutschland)
    - saisonaler Nachfrage (Trailerbühnen sind im Sommer begehrter als im Winter...)
    - Qualität des Materials
    - Qualität des Personals
    - Kundenklientel des Vermieters
    u.a.

    Wenn ein Mitbewerber wesentlich günstiger anbietet, dann wird er wohl entweder das Material und Personal nicht zu besseren Konditionen los. Das würde mir schon zu denken geben. Offenbar muss die Qualität des Personals oder des Materials mit günstigeren Preisen ausgeglichen werden.

    Ist die Leistung des Mitbewerbers hingegen gut, dann hat er offenbar ein anderes Problem. Er muss Aufträge um jeden Preis heranschaffen. Dann stimmt etwas auf dessen finanziellen Seite nicht. Vielleicht drücken hohe Leasing/Kreditraten und Lagermieten zusammen mit fixen Lohnzahlungen ordentlich aufs Konto und die Bank macht bereits Stress?

    Solche Dumper sterben aber allesamt mit der Zeit aus, wenn sie nicht gerade wieder durch neue Einlagen von den Eigentümern künstlich am Leben erhalten werden (bei den einen ist es der Papa bei dem anderen ein Brillenhändler...)

    Wer einen Preiskampf mitmachen möchte, der sollte bedenken:
    - daß man nächstes Mal die gleiche Veranstaltung wieder zum gleichen Preis machen muss
    - daß es eventuell andere Veranstalter gibt, die den gleichen Preis haben möchten
    - daß es dem Veranstalter wohl nur noch um den Preis und nicht mehr um die Leistung geht und der nächste Bieterkampf mit anderen Dumpern vorprogrammiert ist
    - daß die Mitarbeiter, die er mit geringeren Gagen abspeisen muss, die Motivation verlieren, gute Leistung zu erbringen und sich womöglich andererweise ihren Earnout verbessern (z.B. beim Essen/Alkohol etc.)
    - daß somit auf Dauer die guten Mitarbeiter nicht mehr für einen arbeiten
    - daß Veranstaltungen mit Lowbudget im Material und Personal eine schlechte Außenwirkung auf potentielle Interessenten hat.
    - daß andere Veranstalter/Kunden mit höherwertigem Anspruch nicht mehr anfragen
    usw.

    Auf Dauer kann man es sich einfach nicht leisten immer nur billig zu sein...

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  • Mechwerkandi
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    • 7. August 2009 um 12:57
    • #185
    Zitat von "mringhoff"


    Solche Dumper sterben aber allesamt mit der Zeit aus, wenn sie nicht gerade wieder durch neue Einlagen von den Eigentümern künstlich am Leben erhalten werden...


    Vergiss es einfach.
    Geht einer mal, stehen zwei neue auf der Matte. Das Material löst sich ja nicht in Luft auf.
    Üblicherweise jedenfalls nicht...

    Das ganze Zoix ist inzwischen viel zu billig, und die Käufer hatten als Kinder zu wenig Spielzeug.
    Da steht bergeweise Material irgendwo am Lager, das wg. Daseinsberechtigung für ganz schmales Geld rausgetan wird.
    Wen wunderts?

  • mringhoff
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    • 7. August 2009 um 14:04
    • #186
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Geht einer mal, stehen zwei neue auf der Matte.


    leider richtig. - Ich meinte aber eher damit, daß der (einzelne) Dumper früher oder später nicht mehr existieren wird - das Dumping an sich wirds immer geben...

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  • Mechwerkandi
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    • 7. August 2009 um 15:29
    • #187

    Ja, OK, das dacht' ich mir schon so...

  • marcoboy
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    • 8. August 2009 um 17:51
    • #188

    Diese nicht aber der Preis der bleibt. Ein Kunde der mal etwas günstig bekommen hat gibt schwer mehr Geld aus. Das Problem ist machst du es nicht macht es ein anderer. Unter dieser Gefahr geben viel Buden einfach nach. Besser etwas Geld bekommen als gar keins. So lautet das Motto vieler.

    Nunja selbst Stammkunden die gut bezahlt haben schauen sich in der Zeit nach alternativen um. Mal erlich unter welchen Gedanken kauft ihr neues Material. a: Ich habe genug Kunden und Aufträge die sehr viel Geld dafür bezahlen. b: Weil der Kollege es hat brauch ich es auch c: Ich will es unbedingt haben.

    Am meisten trifft doch b und c zu. Wenn doch a: zutrifft dann gibt es einen Kollegen der nach b: vorgeht dann drückt das auf den Preis. In diesen Markt gibt es keine Sicherheiten mehr. Das zwingt viele zu ungewöhnlichem Maßnahmen um Geld in die Kasse zu spühlen.

  • rockline
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    • 9. August 2009 um 15:53
    • #189
    Zitat von "mathias81"


    Ich frage mich was in den Köpfen solcher Leute vorgeht. Können die nicht rechnen? Haben die sich irrsinnige Leasingraten aufgehalst und schieben das Zeugs nun um jeden Preis raus weil sie händeringend Arbeit suchen?

    Ja, so ist es. Cashflow wird benötigt.

    Es wird zukünftig noch mehr Preisverfall geben. Immer mehr große Firmen haben weniger Industrieaufträge, und müssen sich um ihre monatlichen Kostendeckungen bemühen.
    Hinzu kommen immer mehr technikbegeisterte Leute, die auch irgendwie "Musik machen" möchten. Für diese Leute ist das als reine Bespaßung zu betrachten, deren Sinn sich nicht im finanziellen Gewinn wiederspiegeln soll.
    Ich kenne auch Veranstaltungstruppen, deren technische Ausstattung in keinem Verhältniss zu deren Auftragslage steht. Das Material ist zu großen Teilen aus den Gehältern in anderen Berufszweigen finanziert. Da wird oftmals Material angeschafft was überhaupt nicht wirklich gebraucht wird. Um dennoch "was zu tun" zu haben geht man eben über die Preisschiene - just for fun!

    Aktuell habe ich wieder einen "neuen Freund" in der Branche, der es letztens schon mit der absoluten Breitseite der privaten Marktwirtschaft zu tun bekam. Seine lachhaften Dumpingkurse werden derzeit gezielt massiv unterboten. Momentan scheint er die Welt nicht zu verstehen, wie es möglich sein kann noch besser und dabei billiger zu sein :lol:
    Ich habe ihn aber bald soweit, dass er für 50.- anbietet - und wette das er das macht.

    Ich mache mir über diese Branche keine großen Gedanken mehr. Meine beruflichen Aktivitäten sind zum Glück breit gefächert, so dass die Summe im Jahr maßgebend ist. Auch mein lieber Freund Herr Steinbrück aus Berlin, scheint im übrigen auch kein großer Liebhaber der selbstständigen Arbeit zu sein. Seine Beteiligungsvorstellungen am Jahresgewinn stehen oftmals in keinem Verhältniss zum Aufwand, den ich selber mit der Anhäufung kleinerer Guthaben auf meinem Konto habe.
    Langfristig sehe ich ohnehin keinen Sinn mehr in "schneller, größer, höher und weiter", bei gleichzeitig steigendem Preisverfall in der Vermietbranche. Übersichtliche Investitionen, immer einen Blick auf den wirtschaftlichen Sinn und Erfolg, und letztlich ein gutes Augenmaß für "schluss mit lustig" lassen mich das ganze Treiben rund um die Dumperei nur noch lächeln. Da wo es mir auffällt und Spaß macht dumpe ich mit ganz langer Ausdauer mit, und wenn ich keinen Bock habe lass ich das auch ganz sein.

    Mit einem Wort: ändern kann man eh nichts!

  • mringhoff
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    • 10. August 2009 um 08:06
    • #190

    Mag sein, daß Dir das Spaß macht, aber das Spielchen setzt ja das ganze Marktgefüge als Ganzes außer Kraft.
    Der Kunde lernt, daß es auch günstiger geht, der Mitbewerber weiß, daß er beim nächsten Mal noch günstiger reingehen muss und mit der Zeit spricht sich das auch bei anderen Kunden und Mitbewerbern rum...

    Deine Belustigung fördert also genau das, was Du kritisierst...

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  • Mechwerkandi
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    • 10. August 2009 um 08:46
    • #191
    Zitat von "mringhoff"


    Mag sein, daß Dir das Spaß macht, aber das Spielchen setzt ja das ganze Marktgefüge als Ganzes außer Kraft.


    Warum?

    Angebot und Nachfrage unterliegen einer sich kontinuierlich ändernden, natürlichen Wechselbeziehung.
    Und im Moment sieht es halt so aus, das einerseits ein Rückgang der Bereitschaft für Investitionen in Veranstaltungen aller Art zu verzeichnen ist, viele Kommunen sind quasi pleite.
    Dem gegenüber steht ein formal riesiger Überschuss an Material.
    Dieser Umstand, gepaart mit der typischen ambivalenten Grundhaltung, sorgt dafür, das sich der Markt bei einer Fortsetzung dieser Entwicklung mittelfristig totläuft.
    Es gibt in dieser Entwicklung sicher regionale Unterschiede, das ist in städtischen Bereichen ausgeprägter wie in ländlichen, das ändert aber nichts am Ablauf.

    Die häufig gemachte Aussage, eine Preisstellung durch einen gewissen "Qualitätsanspruch" zu besichern, ist in der Sache reine Augenwischwerei, weil das Klientel in den wenigsten Fällen überhaupt in der Lage ist, einen "Qualitätsbegriff" nachvollziehbar zu definieren.

    Das beste Beispiel dafür sind die wochenendlichen Supermarktprospekte:
    Die Werbung geht ausschliesslich über den Preis. Keiner wirbt mit einem Qualitätsanspruch.
    Es gibt fünf Sorten Tomaten, aber keine mit Geschmack.
    Die Leute wollen auch kein hochwertiges Steak. Sie wollen etwas, was wie Steak aussieht und billig ist.
    Sie wollen auch keine hochwertigen Fernsehbeiträge. Sie wollen fernsehen, und es muss billig sein.
    Und anders läuft das in der VA Technik auch nicht. ausnahmen gibt es , sicherlich, aber in der Masse geht so was unter.

  • rockline
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    • 10. August 2009 um 10:14
    • #192
    Zitat von "mringhoff"

    Mag sein, daß Dir das Spaß macht, aber das Spielchen setzt ja das ganze Marktgefüge als Ganzes außer Kraft.
    Der Kunde lernt, daß es auch günstiger geht, der Mitbewerber weiß, daß er beim nächsten Mal noch günstiger reingehen muss und mit der Zeit spricht sich das auch bei anderen Kunden und Mitbewerbern rum...

    Deine Belustigung fördert also genau das, was Du kritisierst...

    Speziell dieser "neue Freund" hat mit dem Marktgefüge als solches nichts am Hut. Der macht grundsätzlich einen auf ganz billig - weil er mit Technik und Wissen nicht punkten kann.
    Es gibt auch nur einen einzigen Kunden um den es geht. Bei dem Kunden ist ohnehin nichts zu verdienen, da öffentliche Hand. Die nehmen grundsätzlich denjenigen mit dem billigsten Preis. Mir macht es aber nun mal Spaß meinen neuen Freund unter seine ohnehin schon sehr niedrige Grenze zu treiben. Ziel sind 50.- :P , und ich habe da einen ganz langen Hebel!
    Da der gute das Spiel gezielt begonnen hat, spiele ich es nun entspannt zu Ende. Die Weltwirtschaft wird davon nicht zusammenbrechen, und die ordentlichen Aufträge kann der Mitbewerber ohnehin nicht.
    Es gibt hier in der Gegend inzwischen 38,6 Boxenaufsteller und 125 Lichtorgelbediener - wenn man die alle so gewähren lässt verzerrt sich der "Markt" auch ohne gezieltes Plattdumpen.

  • gert
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    • 10. August 2009 um 12:08
    • #193

    Was ich nicht verstehe ist warum man unbedingt konkurieren muss. Ich wuerde mir ne kleine Markluecke suchen und ggf die Dumper als billige Dryhirequelle verwenden.
    Man kriegt sie nicht weg. Solange die Millionenschweren Companys es den kleinen vormachen braucht man sich da keine Hoffnung machen.
    Bekaempfen wird nicht klappen. Von daher sollte man sich ueberlegen wie man es am besten ausnutzen kann :D
    Wenn ich nen M7cl mit nem Typen der es anliefert, aufbaut und wieder wegbringt fuer 150Euro kriege waere ich ja bloed mir auch eins zu kaufen. Das miete ich, schlage nen fuffy drauf und hab mach mir beim Gig niht die finger schmutzig. Astrein.

    Practice, Practice, Practice

  • test
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    • 10. August 2009 um 12:23
    • #194

    da hast du sicher recht. ich sehe das auch so.
    das problem ist aber, das vielen die phantasie fehlt, ihr geld auch in was anders zu stecken, als in equipment. also ist zuviel auf dem markt
    :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • freeze
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    • 10. August 2009 um 16:33
    • #195
    Zitat von "rockline"

    Speziell dieser "neue Freund" hat mit dem Marktgefüge als solches nichts am Hut. Der macht grundsätzlich einen auf ganz billig - weil er mit Technik und Wissen nicht punkten kann.
    Es gibt auch nur einen einzigen Kunden um den es geht. Bei dem Kunden ist ohnehin nichts zu verdienen, da öffentliche Hand. Die nehmen grundsätzlich denjenigen mit dem billigsten Preis. Mir macht es aber nun mal Spaß meinen neuen Freund unter seine ohnehin schon sehr niedrige Grenze zu treiben. Ziel sind 50.- :P , und ich habe da einen ganz langen Hebel!
    Da der gute das Spiel gezielt begonnen hat, spiele ich es nun entspannt zu Ende. Die Weltwirtschaft wird davon nicht zusammenbrechen, und die ordentlichen Aufträge kann der Mitbewerber ohnehin nicht.

    Wenn da doch eh nichts zu holen ist, wo der seine Jobs herbekommt, warum fühlst du dich aufgefordert, ihn wegzudumpen?

  • rockline
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    • 10. August 2009 um 17:01
    • #196

    Weil derjenige einfach eine jahrelang einwandfrei budgetierte und problemlos laufende Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Auftraggeber und uns durch massives unterbieten stört. Seine Tarife sind völlig Banane, aber die öffentliche Hand muss den billigsten nehmen. Bei sowas hört der Spaß dann irgendwann aber auf. Aber warum soll man den ziehen lassen? Der hat jetzt sein Tarifniveau unter unserem erreicht, aber was hindert uns daran ihn noch weiter nach unten zu pushen? Ich möchte für diesen Kurs ja nicht werkeln, sondern nur seine neu gewonnene Position zersägen. Sobald der im Preis unten ist biete ich wieder die gewohnten Hochtarife an - er weiß das ja nicht. Er weiß wohl das er bereits 2 x zu teuer war :lol: , und wird sicher daraus lernen seine Angebote nach unten zu korrigieren.

    Ihr kennt doch das Spielchen mit den ewigen Angebotsanfragen der öffentlichen Stellen, immer das gleiche....da wird verglichen, und der billigste macht es dann. Und je mehr Billigpiepen anbieten, umso schlimmer der Zustand.

  • mringhoff
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    • 10. August 2009 um 18:44
    • #197

    Ist das eigentlich der "Kollege" von Seite 1? Oder wieder ein neuer?

    Und was machst Du, wenn Du den Job bekommst, weil der andere dann doch nicht weiter runter geht?

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  • rockline
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    • 11. August 2009 um 10:37
    • #198

    Nee, ist ein neuer Stratege, der aber seit längerem schief auffällt.

    Bis jetzt habe ich schon zwei Mal mit Erfolg unterboten und ausgeführt, ist kein Problem aufgrund der speziellen Situation vor Ort. Ich habe einen Vorteil, weil ich das mit 1 Digitalpult machen kann, während der Mitbewerber auf 5 Sideracks nebst 32er Konsole (für max 4 benötigte Inputs) setzt. Wer nix anderes hat..........

    Im Detail möchte ich das aber nicht weiter ausführen, könnte ja sein das der Typ lesen kann und weiß wo über ihn gelästert wird :lol:
    Ich könnte noch bessere Geschichten erzählen, zb die Punkrock-Jobs die er in einer bekannten deutschen Großstadt mit unfassbaren Parkproblemen vor der Veranstaltungsgegebenheit ausführt, dabei unter Akkord den Kram buckeln muss damit um 24h alles wieder besenrein ist, und dafür grade mal 300.- aufruft!
    Da halte ich mich selbstredend dezent zurück, denn das Eigentor hat er sich selbst geschossen, und wer A sagt muss dort auch B sagen!

    Im Prinzip ist das alles ja auch nichts neues oder besonderes. Ich schildere hiermit lediglich wie es aussieht in der Republik. Je mehr Ochsen auf den Trichter kommen mit Lichtorgel und Musik ihren Lebensunterhalt bestreiten zu wollen, umso mehr wird die Szene versaut.
    Da wir inzwischen soviel Veranstaltungsfritzen wie PC-Gurus im Land haben, ist dieser Trend auch nicht verwunderlich. Das Überangebot an Veranstaltungstechnikern nebst eigener Lobby wie VPLT & Co tragen im übrigen auch nicht zu mehr Transparenz bei.
    Wo sollen die alle arbeiten, wenn nicht selbstständig in einem schon völlig überlaufenen Angebotswald? Ich rede nicht von den wenigen Großveranstaltungen ab 2000 Besuchern aufwärts, sondern exakt von den ganzen Minijobs die vor 15 Jahren immer noch gut und gerne für 1200.- DM gemacht werden konnten. Diese Szene ist vollkommen ruiniert, und es werden mehr und mehr Phantasten die sich um diese Aufträge bemühen.
    Ich arbeite über 30 Jahren in der Landbeschallerszene, und habe meine ersten Erfahrungen nahezu als einziger weit und breit hinter einem Mitec 1602 erleben dürfen. Lange Zeit ging das gut, aber was ich die letzten 8 Jahre beobachte ist schon albern.
    Ich sagte es schon; 38,6 Boxenaufsteller und 128 Lichtorgelbediener für einen Markt, der grade mal für 3 Firmen ausreichend wäre.
    Zum Glück differenzieren wir uns deutlich durch Masse, Klasse und langer Puste von den ganzen 50 Euro Strategen. Aber sie sind lästig, weil grade der Kleinviehmarkt ziemlich zerbröselt ist.

    Ich würd mal sagen: genug lamentiert. Das Thema ist eigentlich nicht mehr wert zu diskutieren. Ändern kann man nix, es ist einfach so. Finden wir uns damit mal ab, und ab und an gibt es gezielte Speerspitzen die meiner eigenen Belustigung dienen. Mehr ist das nicht.

  • eaw
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    • 25. September 2009 um 17:56
    • #199

    Zum Thema Preisdumper:

    Man sehet hier die Startseite:


    http://www.paw-music.de/home.html


    Zitat

    Mietangebot:
    PA-Anlage:
    6x HK RL 118 Bassbox 600 Watt
    2x HK RT 112 Mid/High 12"/2"
    1x Amprack mit Controller
    1x Systemverkabelung

    99.-
    netto/Tag

    Alles anzeigen
  • billbo
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    • 25. September 2009 um 22:10
    • #200

    Nun ja – ein Hunni netto für die Selbstabholer - Minimalausstattung ‚zwei Stacks älteres, akzeptables Noname – Holz‘ empfinde ich jetzt nicht gerade als übermäßig erschreckendes Beispiel für Extremdumping. Ein mal Hallentor auf, „da isses - nimm mit - bring wieder wenn Du fertig bist“: da habe ich im Leben doch schon deutlich mehr Schweiß beim Geldverdienen vergießen müssen.

    :roll:

    Sehr deutlich, wenn ich's recht überlege.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

pro-silentium.de

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