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Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

  • simonstpauli
  • 15. Januar 2009 um 02:42
  • wora
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    • 10. Februar 2009 um 15:32
    • #201

    ich würde beim thema hall die analoge/digitale verkabelung jetzt auch erstmal als unkritisch erachten, es sei denn es fallen noch ein paar triftige argumente an.
    eines hätte ich schon: die pegelgeschichte ist mit digitalverkabelung einfacher zu handeln, weil hier weder die in- noch die outputpegel extra geregelt werden müssen.

    die von dir erwähnten hallgeräte sind aber alle schon viel zu gut für den schmutzigen rockhall 8)
    und genau das fehlte mir erstmal beim iLive: hier muss noch was spezielles rein. aber wie ich gehört habe, kommt mit der nächsten software eine gated-reverb-maschine. ich hege die hoffnung, das sich damit dann auch was passendes basteln lässt...
    wenn ich die büchse nur schon in der hand hätte ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 10. Februar 2009 um 17:28
    • #202
    Zitat

    die von dir erwähnten hallgeräte sind aber alle schon viel zu gut für den schmutzigen rockhall

    Das ist wohl reine Geschmackssache... Mit ein bißchen Tweaking sind die von mir gennanten Geräte ebenso schäbbig wie ein SPX90. Aber das hat schon einen Vorteil: Man muß gar nichts mehr einstellen, da kommt immer nur Dreck raus... :D

    Zitat

    eines hätte ich schon: die pegelgeschichte ist mit digitalverkabelung einfacher zu handeln, weil hier weder die in- noch die outputpegel extra geregelt werden müssen.

    Das ist mir auch eingefallen, aber: Es entfällt die häufige Fehlerquelle des korrekten Syncs. Und I/O-Pegel Geschichten zu kontrollieren sollte doch wohl möglich sein.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • 4Art
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    • 10. Februar 2009 um 18:25
    • #203

    Schon mal erlebt, wenn ein DM2000 den Sync für ein D2 verloren hat? Ich schon :cry: Peinlicher geht's nimmer...

  • bemi
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    • 10. Februar 2009 um 19:44
    • #204

    [OT]/me benutzt Digitalverbund mit mehr als 2 Geraeten nur noch mit Clockserver oder SRC

    Hatte auch schon mal das Vergnuegen, dass auf 8 Kanaelen Vollgas digitales Rauschen rein (und auf die PA auch wieder vollgas raus) gegangen ist. Das Publikum zuckt in etwa so zusammen wie wenn ein Blitz in die Halle einschlaegt (auch schon erlebt - aber anderes OT)

    [/OT] ;)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wora
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    • 10. Februar 2009 um 22:18
    • #205

    ebenfalls OT:
    aber wie kann das denn sein?
    AES/EBU und S/PDIF übertragen den sync doch im datensignal, es dürfte also gar keinen anlass für nen externen sync geben?
    auf dem gebiet bin ich ein neuling, ich hatte bisher nur meinen ADA8000 mit dem 01V96 digital verbunden (ging problemlos). bin mal gespannt auf die antwort.
    oder sollten wir da besser einen neuen thread aufmachen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 10. Februar 2009 um 22:33
    • #206
    Zitat von "christopher hafer"

    Da fehlen dann aber noch einige Klassiker für den "dreckigen" Snarehall:
    z.B. SRV2000, REV7, SPX900 (!), PCM70, Q-Verb, DRP15/20

    SPX90: Rauschgenerator der übelsten Sorte. Weg damit.


    Sehr OT, aber...wirklich? Bei fast jedem Digipult suche ich danach: Man nehme einen halbwegs ordentlichen Schlagzeuger, eine gut funktionierende Coverband und einen Klassiker wie "It's raining men". Mit einem SPX90 ist der Snarehall dafür absolut kein Thema - solange mindestens 2 rote Lampen am Input an sind, sonst klingts einfach nach nix. Ganz Mutige fahren die Nummer auch mit Returnfader auf -20dB und roten Lampen im Kanalzug - und es klingt so wie es soll... Wen interessiert da bitte das Rauschverhalten? So, und nun bauen wir das auf dem M7 nach :cry:
    Kann mal bitte jemand den Digitalpultherstellern erklären daß das Ziel der Klangformung im R'nR-Livebereich *nicht* immer die perfekte 1:1-Wiedergabe ist, sondern auch bestimmte Arten von Verzerrungen durchaus erwünscht sein könnten? 303 und 909 gibts doch inzwischen auch als Plugins mit regelbarem Verzerrungsgrad, der glaubhaft einen übersteuerten DJM600-Vorverstärker simuliert...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora
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    • 10. Februar 2009 um 23:56
    • #207

    nun ja, pulthersteller sind vielleicht idealisten, denen sich beim blossen gedanken an eine absichtlich herbeigeführte übersteuerung der magen umdreht... 8)
    es ist also an uns tontechnikern, neue wege der effekterzeugung zu finden :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 11. Februar 2009 um 02:52
    • #208
    Zitat von "wora"

    nun ja, pulthersteller sind vielleicht idealisten, denen sich beim blossen gedanken an eine absichtlich herbeigeführte übersteuerung der magen umdreht... 8)
    es ist also an uns tontechnikern, neue wege der effekterzeugung zu finden :D


    Jawohl, ich schreib meinem Lieblings-Hacker schon mal eine eMail ;) Mal sehen ob er darauf reagiert, er findet das so Old-School heutzutage... ;)
    Ich mach sowas ja seit den 80ern nicht mehr, alles über 8 bit bediene ich nur noch.

    guma:

    Das SPdif und die Variante der AES und der EBU sind doch bis auf Kleinigkeiten identisch, da kann man sehr einfach Formate wandeln. Wo ein Wille (zum Aufpreis sparen) ist, ist auch ein Weg. Das funktioniert allerdings nur mit dem "einfachen" AES/EBU-Protokoll, wenn mehr am Eingang verlangt wird, klappt es nur mit Protokoll-Umsetzung und das kostet wieder Zeit (Latenz)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • christopher hafer
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    • 11. Februar 2009 um 03:01
    • #209
    Zitat

    So, und nun bauen wir das auf dem M7 nach

    Genau, dann machen wir das doch einfach:

    1. Eingangssignal des Effekts nach Möglichkeit übersteuern (FX Send auf MAX.)
    2a: Room-Programm wählen (Schade, dass hier nicht die SPX90-Emu des SPX2000 verbaut ist - wieso eigentlich nicht...?), Decay: 0,3sec, Diffussion: MAX., Predelay ca. 50ms.
    2b: Im EQ des Return-Kanals alles über 8khz per LPF radikal wegfiltern.
    3. - für die wahren Kenner unter Euch: Einen freien Inputkanal wählen, den Gain voll aufreißen und angenehm kultiges Grundrauschen, mit EQ verfeinert dazumischen - der Profi macht das übrigens per Channel-Link.

    Ich wage zu behaupten:
    1. Damit kann man leben, wer da einen Unterschied hört hat wohl nichts wichtigeres zu tun
    2. Das geht mit jedem Digitalpult
    3. 54% verstehen den Witz nicht...

    Und damit Ende /OT

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tonzwerg
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    • 11. Februar 2009 um 09:34
    • #210
    Zitat von "wora"

    ebenfalls OT:
    aber wie kann das denn sein?
    AES/EBU und S/PDIF übertragen den sync doch im datensignal, es dürfte also gar keinen anlass für nen externen sync geben?
    auf dem gebiet bin ich ein neuling, ich hatte bisher nur meinen ADA8000 mit dem 01V96 digital verbunden (ging problemlos). bin mal gespannt auf die antwort.
    oder sollten wir da besser einen neuen thread aufmachen?

    Zitat von "wora"

    ebenfalls OT:
    aber wie kann das denn sein?
    AES/EBU und S/PDIF übertragen den sync doch im datensignal, es dürfte also gar keinen anlass für nen externen sync geben?
    auf dem gebiet bin ich ein neuling, ich hatte bisher nur meinen ADA8000 mit dem 01V96 digital verbunden (ging problemlos). bin mal gespannt auf die antwort.
    oder sollten wir da besser einen neuen thread aufmachen?

    also meine erfahrung im studio ist die, dass sich der klang unserer wandler nach einführung einer externen wordclock statt der clock über die adat-signale deutlich verbessert hat. das ganze ist viel räumlicher und aufgeräumter.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 12:41
    • #211
    Zitat von "tonzwerg"

    also meine erfahrung im studio ist die, dass sich der klang unserer wandler nach einführung einer externen wordclock statt der clock über die adat-signale deutlich verbessert hat. das ganze ist viel räumlicher und aufgeräumter.


    also eben das sogenannte re-clocking, das damals der toning. von pink floyd als erster rausgefunden hatte... damals gings aber um jitterprobleme bei der CD-herstellung
    hmmm, ich hätte nicht gedacht, das dies auch schon bei AES/EBU ein problem sein könnte. da sich die schnittstelle lediglich in ihren elektrischen parametern (symmetrische signalführung) und in ein paar statusbits vom S/PDIF unterscheidet, müsste es dort auch eine verbesserung durch eine externe clock geben können.

    die frage ist aber auch nochmal, ob dies für externe hallgeräte auch so wichtig ist.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Spleener
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    • 11. Februar 2009 um 13:11
    • #212

    Hallo,

    ich habe nochmal ne ganz andere Frage:

    Wird es evtl. möglich sein das neue Protokoll sowohl mit ilive T als auch mit den Ethersound Ilives zu nutzen und je nur ein Kabel zu verwenden? Wie kompatibel sind dann überhaupt die verschiedenen Surfaces und Mixracks?

    mfG

    Peter

  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 13:50
    • #213

    man kann natürlich verschiedene protokolle nicht mischen.
    die konsolen und mixracks sollen alle zueinander kompatibel sein, das ist die aussage des herstellers.
    über welche protokolle man die dann aber miteinander verknüpft, bleibt dem user überlassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • peter2802
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    • 11. Februar 2009 um 14:04
    • #214
    Zitat von "wora"


    man kann natürlich verschiedene protokolle nicht mischen.


    Hallo Wolfgang !! :D

    Ich habe da in der Audiowelt nicht so die Erfahrung, aber im PC-Netzwerken (Ethernet über TP oder LWL-Kaper) kannst Du doch auch verschiedene Protokolle gleichzeitig fahren, z.B. TCP/IP, NetBeui und IPX/SPX.

    mfg.
    Peter

  • guma
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    • 11. Februar 2009 um 14:10
    • #215

    Hm, ich mache das ja jetzt schon eine Weile mit den AES/EBU Konfigurationen.

    Dabei hatte ich bisher auch in komplexeren Anordnungen nur 1-mal das Problem, daß ein Focusrite ISA428 den Yamaha nicht als Clock-Master haben wollte. Eine im Betrieb aufgehängte Clock kenne ich bisher nicht. Dass Effektgeräte "besser" klingen, wenn sie nochmal eine DAAD Wandlung erfahren, kann ich ebenfalls weder generell noch im Falle des M3000 bestätigen. Im besten Fall ist vorstellbar, dass im Einzelfall ein erwünschtes Artefakt entsteht, wie es hier ja auch die Freunde des SPX90 Artefakts in seiner Gänze :D gibt.

  • wora
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    • 11. Februar 2009 um 19:14
    • #216
    Zitat von "peter2802"

    Hallo Wolfgang !! :D

    Ich habe da in der Audiowelt nicht so die Erfahrung, aber im PC-Netzwerken (Ethernet über TP oder LWL-Kaper) kannst Du doch auch verschiedene Protokolle gleichzeitig fahren, z.B. TCP/IP, NetBeui und IPX/SPX.

    mfg.
    Peter


    vielleicht hab ich mich nicht korrekt genug ausgedrückt.
    man kann z.b Ethersound nicht mit Madi mischen. das ist wie PC mit Mac mischen zu wollen. das mixrack muss mit der konsole mit ein- und demselben protokoll verbunden sein, egal ob das ethersound, ACE oder Madi ist (Madi gibts wie gesagt noch nicht)
    was man allerdings im T-rack machen kann ist neben ACE noch zusätzlich eine Madi-karte einzubinden...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bemi
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    • 11. Februar 2009 um 21:29
    • #217

    wenn du QOS garantieren kannst, dann kannst du natuerlich ueber das Ethersoundnetz parallel TCP/IP machen ... Das A&H Protokoll kenne ich nicht, weiss nicht ob es auf Ethernet basiert oder nur die TP Verkabelung verwendet.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • christopher hafer
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    • 12. Februar 2009 um 00:28
    • #218
    Zitat von "wora"


    also eben das sogenannte re-clocking, das damals der toning. von pink floyd als erster rausgefunden hatte... damals gings aber um jitterprobleme bei der CD-herstellung
    hmmm, ich hätte nicht gedacht, das dies auch schon bei AES/EBU ein problem sein könnte. da sich die schnittstelle lediglich in ihren elektrischen parametern (symmetrische signalführung) und in ein paar statusbits vom S/PDIF unterscheidet, müsste es dort auch eine verbesserung durch eine externe clock geben können.

    die frage ist aber auch nochmal, ob dies für externe hallgeräte auch so wichtig ist.

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen:

    Es entstehen keine hörbaren Klangverluste durch normale Jitter-Artefakte!

    Und darum bringt weder eine externe Clock noch "Re-clocking" real existente Klangvorteile, noch AES/EBU vs S/Pdif vs TOSLINK vs. MADI.
    Das ist eine Placebo-Hexenjagt für Leute, die Digital-Technik vermutlich nicht hinreichend verstanden haben.
    Mit genügend Suggestion und Erwartungshaltung hören wir alle - auch ich - Unterschiede, die es nicht geben kann.

    Externe Hallgeräte sind in diesem Zusammenhang ein Extremst-Beispiel für vollkommen überflüssiges Kopfzerbrechen wenn man sich vor Augen führt dass selbst merklich rauschende Geräte (nicht nur SPX90) mangels Pegel im Mix keine ernsten Probleme machen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 12. Februar 2009 um 01:57
    • #219
    Zitat von "bemi"

    wenn du QOS garantieren kannst, dann kannst du natuerlich ueber das Ethersoundnetz parallel TCP/IP machen ... Das A&H Protokoll kenne ich nicht, weiss nicht ob es auf Ethernet basiert oder nur die TP Verkabelung verwendet...


    na ja, es gibt dann aber auch gewisse grenzen des vertrauens.
    mir ist es egal, ob das ACE protokoll auf ethernet basiert, es ist meine wichtige verbindung zwischen pult und stagerack, und da will ich nix anderes mit im spiel haben. hier denke ich ganz einfach "safety first" :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bemi
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    • 12. Februar 2009 um 08:38
    • #220

    wora, da bin ich vollkommen deiner Meinung - ich hatte nur geschrieben, dass es theoretisch funktioniert; praktisch wirds kaum bezahlbare (im sinne von betriebswirtschaftlich sinnvoll) Hardware geben die einen echten QoS garantiert. Wenn die Loesung bei mir kommt, dann wirds dazu ein TP-Multicore geben: sicherer und billiger.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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